Jennifer Sonntag wird „Stadt der Sterblichen“-Botschafterin der FUNUS-Stiftung

Gern weisen wir darauf hin, dass unsere Autorin Jennifer Sonntag 2019 Botschafterin der „Stadt der Sterblichen“ der FUNUS-Stiftung wird. Damit besetzt Jennifer, die sich in ihren Büchern intensiv den Themen Verlust, Trauer und Neuorientierung widmet, einmal mehr als Multiplikatorin eine inklusive Position zur Sensibilisierung eines Tabu-Themas. Zitat:

„Die Intension und das Ziel der FUNUS-Stiftung sind, den Umgang mit Leben und Tod, Sterben, Bestattungs- und Endlichkeitskultur näher in unser Bewusstsein und in unsere Gesellschaft zu rücken. Das macht sie auf eine sehr lebhafte und sogar unterhaltsame Weise, die jeden anspricht und zu der jeder sich so ganz individuell mit seiner eigenen Sterblichkeit, Krankheit und dem eigenen Leben beschäftigen kann. Das ist so wichtig und existenziell, weil sie damit für die persönliche und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Lebensende, Suizid, Traumata und schweren Belastungen, Ängsten sowie physischen und psychischen Krankheiten und Störungen sensibilisiert.

Im Sep 2019 finden im Zeitraum von 3 Wochen und an 4 Wochenenden die Endlichkeits-Kultur- und Kunstwochen in ganz Leipzig statt – unter dem Credo:

„Wir feiern das Leben.“
Gemeinsam mit allen.

FUNUS-Chef Frank Pasic formuliert es frei nach den Peanuts folgendermaßen:

„Ja, eines Tages werde ich sterben – aber an allen anderen Tagen werde ich leben – also mache ich das Beste draus.“

Bisher feststehende Veranstaltungsorte und PartnerInnen:

Ägyptisches Museum, Ananke Bestattungen, Anatomie-Saal der Uni Leipzig, Ariowitsch-Haus (angefragt und in Planung), Clowns Museum, Comic Combo, Galerie KUB, Herrenhaus Möckern, Hospiz Verein, Ilses Erika, Innenstadt, Kinobar Prager Frühling, Luru Kino, Michaelis Kirche, Moritzbastei, naTo/Cinematheque, St. Elisabeth Krankenhaus, Theater der Jungen Welt (angefragt und in Planung), Zeitgeschichtliches Forum … weitere sind in Planung und im Gespräch

Unsere Themen (erster kleiner Auszug):

– Ausstellung „Death walks behind you“ – Tod und Sterben in der Rockmusik, kuratiert von Dr. Josef Spiegel
– Podien und Gesprächsrunden, wie „Politische Todesopfer und von in der SED-Diktatur bis 1981 hingerichtete Personen“, Voyeurismus und Umgang mit „Kriminal-Tod“ in der Realität und im Film, mit SOKO Leipzig, sowie „Hausärztliche ambulante Betreuung“
– Kindertag mit den Vereinen Wolfsträne, Advena, Bärenherz, Schmetterlingskinder, Veid…
– FUNUS-Symposium mit dem Arbeitstitel „Nach uns die Sintflut?! Bestattungskultur im Zeichen der Nachhaltigkeit“, gemeinsam mit Tade Spranger
– Euthanasie-Verbrechen und Kindereuthanasie in Leipzig
– Depression und Suizid
– „Tod und Bestattungskultur“ in den verschiedenen Religionen
– Kinovorführungen, u. a. mit lokalen Filmemachern, Verbänden und Institutionen, Horrospecial und Matinee
– Abtanzen in der Ilse mit Donis und den Top 100-Todes-Liedern
– Lesungen, bspw. mit Udo Portner und Christian von Aster „Bestatter erzählen“
– Songslam und Konzerte
– Stadtrallye mit „betourt“
– Workshops mit SchülerInnen
– VÖ Graphic Novel „Gevatter“ von Schwarwel, FUNUS Stiftung, mit Signierstunden“

Wir wünschen der FUNUS-Stiftung und Jennifer viel Erfolg bei diesem Projekt!
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In Kürze erhältlich: Outscapes-Magazin #9

Mit der frühmorgendlich kühlen Spätsommerluft weht in Kürze auch die mittlerweile neunte Ausgabe unseres „Outscapes“-Magazins für alternative (Genuss)Kultur heran. Unbeabsichtigter, weil aus dem Fluss der Redaktionsarbeit heraus entstandener Themenschwerpunkt: Sensibilität. Interviews mit der Schamanin und Romanautorin Susanne Agnes Fauser zu ihrem fesselnd-dunklen Debüt „Lilian„, mit der Künstlerin Andrea Cochius zu ihrer Position, wir alle bräuchten mehr Verletzlichkeit, mit Tomas Jungluth ob seiner sprachgewaltigen Novelle „Kammerflimmern“ einer zerstörerischen Borderline-Liebesbeziehung, geben dem Thema ein Profil. Aber auch die preisgekrönte Krimiautorin Simone Buchholz, das Multitalent Tommy Krappweis, der Filmemacher Pablo Mattarocci, der Fotomanipulateur Martin Geisler, Kruppes neue Kolumne sowie einige spannende Rezensionen sind zu entdecken… wie einiges mehr.

Bestellt oder gar abonniert werden kann das Magazin ab sofort in unserem Onlinestore unter diesem und diesem Link – mit dem Hinweis, dass wir unter den ersten NeuabonnentInnen die beiden obengenannten Bücher „Lilian“ und „Kammerflimmern“ von Susanne Agnes Fauser und Tomas Jungbluth der Edition Outbird verlosen.

Herzlich willkommen und vielen Dank!
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„Edition Outbird“ begegnen: eine Terminvorschau

Für die Möglichkeit einer Begegnung und des Austausches mit unserem Verlag und dessen MacherInnen und AutorInnen möchten wir schon früh eine Aussicht auf die kommenden Termine geben (weitere Termine in Planung). Wir sind uns sicher, dass Ihnen der ein oder andere Termin gefallen dürfte und wir uns bei einem Gespräch kennenlernen können:

    • am 09. 09. 2018 präsentieren wir uns im Rahmen von „Dresden (er)lesen“ auf Schloss Albrechtsberg zu Dresden
    • am 29. 09. 2018 können Sie uns bei der „Buchmesse Eselsohr“ in Wesel treffen
    • am 17. 11. 2018 sind wir auf der Leipziger Bücherschau in der zentral gelegenen Industrie- und Handelskammer vertreten
    • vom 21. bis 24. 03. 2019 nimmt unser Verlag einmal mehr an der Leipziger Buchmesse teil
    • am 01. 06. 2019 letztendlich laden wir ganz herzlich zu unserem Verlagsfest im Franzenshof Pößneck ein
    • zu einem noch offenen Termin nehmen wir 2019 zum zweiten Mal an der Lichtensteiner Bücherschau teil

Wir dürfen jedoch noch um Geduld hinsichtlich des Buchmesse- sowie des Abendprogramms zu unserem kleinen, familiären Verlagsfest bitten. Für ausführlichere Informationen empfehlen wir Ihnen einen regelmäßigen Kalendercheck.

Wir freuen uns auf Sie!
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Vorankündigung Juli 2018: Tami Weissenberg „Darjeeling Pur“

Mit einer kleinen Verspätung wird Mitte Juli 2018 nun Tami Weissenbergs romanhaftes Tagebuch „Darjeeling Pur“ bei uns erscheinen, welches die massiven Gewaltwiderfahrnisse aus seiner damaligen Partnerschaft nachzeichnet und aufzeigt. So sachlich Weissenbergs Sprachwelt ist, so unfassbar ist die von ihm geschilderte Brutalität der vielen Übergriffe, die ihn physisch wie psychisch nicht nur nachhaltig schädigten, sondern auch an den Rande des Selbstmords brachten.

Das Buch, zu dem unlängst ein Interview im „Outscapes“-Magazin #8 erschien, für das erste Lesetermine für den 13. 09. 2018 in der Stadtbibliothek Gera sowie den 22. 11. 2018 in der Stadtbibliothek Greiz bereits feststehen und dessen Coverfotografie Katrin Hetzel anfertigte, ist unter diesem Link vorbestellbar.
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Vorankündigung Juli 2018: Klaus Märkert „Der Tag braucht das Licht, ich nicht 3.0“

Auch für das undergroundliterarische Urgestein Klaus Märkert, wir hatten bereits im April sein herzliches Willkommen in unseren Verlagsgefilden angekündigt, rennt dieses außerordentlich schnelle Jahr unaufhaltsam auf sein neues Buch mit Namen „Der Tag braucht das Licht, ich nicht 3.0“ zu. Unsere Vorfreude ob dieses Neuarrangements höchst unterhaltsamer Dunkelliteratur teilen wir uns nicht nur mit Klaus, sie könnte zudem größer kaum sein. Die Covergestaltung übernahm einmal mehr unser beinahe schon Hausgrafiker Benjamin Schmidt.

Für 11.90€ kann das im Juli erscheinende Buch bereits jetzt unter diesem Shoplink bestellt werden.
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Vorankündigung Juli 2018: Tomas Jungbluth „Kammerflimmern“

Tomas Jungbluth, unter anderem im März diesen Jahres mit der Anthologie „Apokalyptischer Alltag“ in Erscheinung getreten, veröffentlicht im Juli 2018 mit „Kammerflimmern“ erstmals eine Novelle. „Kammerflimmern“ ist ein Verbrennungsprodukt, welches dem ebenso tiefen Einfühlungsvermögen wie der ausgeprägten Gabe zu reich bebilderten Sprachlandschaften Jungbluths entsprang. Folgerichtig vertieft sich Jungbluth in diesem einem Liebesbrief nicht unähnlichen Monolog in die Welt zweier Hochsensibler (deren eine Rolle er einnimmt), und zeichnet nach, wie sie nach einem frühen schweren Vertrauensbruch und zunehmenden Grenzüberschreitungen letztendlich ihren vielschichtigen Gefühlswelten und den Gewalten ihrer tiefen Liebe erliegen.

Ein spannendes, berührendes und sehr tiefes Buch, dessen vortreffliches Cover Benjamin Schmidt entworfen hat. Das einfühlsame Vorwort und Lektorat verdanken wir M. Kruppe. Das Buch ist erhältlich ab Juli 2018, wer bereits jetzt bestellen will, folge bitte diesem Link. Herzlichen Dank!
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In Kürze & im neuen Outfit: Outscapes-Magazin #8

Wir freuen uns, nach intensiver Vorbereitungszeit das „Outscapes“-Magazin für alternative (Genuss)Kultur mit nunmehr Ausgabe #8 grafisch komplett überarbeitet ankündigen zu können. Neben „Sandow“-Frontmann Kay-Uwe Kohlschmidt als Headliner warten zahlreiche weitere spannende Interviews, Beiträge und Buchbesprechungen, so zum Beispiel mit der Moderatorin und Autorin Jennifer Sonntag, Axel Kores und Christoph Liedtke vom Künstlerkollektiv Rhizom Halle-Leipzig, der Erzählerin Antje Horn, der spannenden Anthologie „Boschs Vermächtnis“, der Berliner Likörschmiede „O´Donnell“ und vieles mehr auf ihre LeserInnen.

Bestellt und abonniert werden kann das Magazin ab sofort in unserem Onlinestore unter diesem Link; auch begrüßen wir an dieser Stelle gleich vier neue AbonnentInnen – mit dem Hinweis, dass wir unter den ersten NeuabonnentInnen zwei auf Wunsch handsignierte Bücher der Edition Outbird verlosen.

Herzlich willkommen und vielen Dank!
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Vorankündigung April / Mai 2018: Jennifer Sonntag „Seroquälmärchen“

Mit Anfang Mai wird Jennifer Sonntags neues, von Franziska Appel wunderbar sensibel illustriertes Buch „Seroquälmärchen“ bei uns erscheinen. In inhaltlicher Ausrichtung, Format und quadratischer Aufmachung als Hardcover setzt es die mit Benjamin Schmidts und Mozarts „Seelenübertritt“ begonnene Reihe von Erwachsenenmärchen würdig fort.

Jennifer Sonntag ist seit vielen Jahren als Autorin wie auch sozial hochengagierte Talkmoderatorin beim MDR-Sendeformat „Selbstbestimmt“ – Sonntagsfragen – tätig und verarbeitet in „Seroquälmärchen“ Psychiatrieerfahrungen aus schwer depressiver wie körperlich beeinträchtigter Sicht sowie quasi märchenhafter Aufarbeitung. „Seroquälmärchen“ hat seinen Namen einem Medikament der Psychiatrie entlehnt; als LeserIn wird man zwischen Leichtigkeit und dem durchschimmernden Schrecken stationärer Verwahrung spannend hin- und hergerissen. Wir bedanken uns bei Jennifer Sonntag für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns auf ihr neues Buch.
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Vorankündigung April / Mai 2018: Benjamin Schmidt „Fick die Musen“

In Kürze wird das neue Buch des Autoren und Grafikers Benjamin Schmidt, „Fick die Musen„, bei uns erscheinen. Irrwitzig( berührend)e „Unter die Haut“-Lyrik zwischen Liebe, Verlust und Zerstörung, die da mit einem kongenialen Cover des Grafikers Leo Rumerstorfer gekrönt wird. Zitat Franziska Appel (ohne bereits zuviel zu verraten):

„Wir können nur zuschauen, wie sich Benjamin Schmidt seinen Musen hingibt, sich an ihren Busen legt, wie er kämpft, wie er leidet, alles zerstört und sich voll und ganz verschwendet und in Stücke teilt, um sich uns mittzuteilen.

Er fickt seine Musen und es entstehen Texte, die durch einen hindurch hämmern.“

Prosa und Lyrik als der für Schmidt bekannte Grenzgang also, rotzig, verletzlich, messerscharf, tränensatt, zerstörerisch und suchend. Benjamin, wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen, die fordernde und fruchtbare Zusammenarbeit und freuen uns auf Dein Buch!
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Herzlich willkommen: Susanne Agnes Fauser

Als wäre die Leipziger Buchmesse 2018 samt unserer herzlichen und bodenständigen AutorInnenriege nicht schon genug der Aufregung und des Herzblutes, freuen wir uns nunmehr auch noch außerordentlich über unseren Neuzugang Susanne Agnes Fauser. Wir begrüßen Susanne in unserem Kollektiv, eine Schamanin und Heilerin, die im Sommer ihr Romandebüt „Lilian“ veröffentlichen wird. „Lilian“ ist eine dunkle Perle mit einer unfassbaren Tiefe, einem in Teilen psychedelisch anmutenden Plot, der beim Lesen die Zeit außer Kraft zu setzen vermag.

Inspiriert zu der Geschichte ihres Buchs, dessen Inhalt wir an dieser Stelle selbstverständlich noch nicht verraten, wurde sie durch „The Idiot Prayer“ von Nick Cave. Die Atmosphäre des Songs verdichtete sie zu diesem außergewöhnlichen Roman voller emotionaler Poesie. Erfreuliches Nonplusultra des besagten Buches: Die Covergestaltung übernimmt niemand Geringeres als Holger Much, dessen fantastische Handschrift schon zahlreiche Bucheinbände und Tonträger veredelte.

Herzlich willkommen, Ihr beiden!

Bildnachweis: Nina Bauer
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