Edition Outbird zum Wave Gotik Treffen 2026

Auch zum diesjährigen Wave Gotik Treffen sind in Leipzig wieder zahlreiche AutorInnen und KünstlerInnen aus unserer Verlagsfamilie in Veranstaltungen involviert. Wer – nebst unseres freundlichen Verlagsteams – wo zu erleben sein wird, entnehmt Ihr dem nachfolgenden Überblick:

22. – 25. 05. 2026 | Torhaus Dölitz | Edition Outbird zum Wave Gotik Treffen im Heidnischen Dorf

22. 05. 2026 | 17.00 Uhr | Alte Handelsbörse | „Bohemian Savages“ u. a. mit Christian von Aster, Isa Theobald und David Gray

23. 05. 2026 | 14.00 Uhr | „Kunst liebt Mut“-Eventfläche in der Baumwollspinnerei | Salon „Kunst liebt Tod“ mit Florentine Joop & Gästen

23. 05. 2026 | 16.30 Uhr | Laden auf Zeit | Lesebühne „Outbirds“: Lesung mit Sanjina Kashikar & Benjamin Schmidt

23. + 24. 05. 2026 | Kupfersaal | Büchertisch der Edition Outbird zu Lydia Beneckes „Wissenschaft trifft Freundschaft“ (u. a. mit Luci van Org und Christian von Aster)

24. 05. 2026 | 14.00 Uhr | Deutsche Nationalbibliothek | Büchertisch der Edition Outbird zu „Die schwarze Kunst 4.0“ mit Christian von Aster und Gästen

24. 05. 2026 | 15.00 Uhr | Darkflower | Lesebühne „Nachtschrift“ – „Edition Outbird“-Special zum Wave Gotik Treffen

24. 05. 2026 | 15.00 Uhr | Westwerk | M. Kruppe präsentiert „In Darkest Plagwitz“ u. a. mit Ursua, Wayne Lostsoul, Mirkowelle und Nikita Curtis

24. 05. 2026 | 21.00 Uhr | Laden auf Zeit | Leseshow „Zwischen Zeilen und Zwielicht“ mit Kathryna Kaa & Isa Theobald

Wir freuen uns auf beste Liveliteratur und zahlreiche wunderbare Begegnungen. Wie immer gilt: Änderungen vorbehalten.
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„Rattenkönig“ – Sanjina Kashikar im Interview

Anlässlich von Sanjina Kashikars aktuell erschienenem Roman „Rattenkönig“ führte Buchbloggerin Manuela Hahn unlängst ein Interview mit der Aachener Autorin:

Liebe Sanjina, herzlich willkommen im Buecherhaus. Ich freue mich sehr, dass du Dir die Zeit nimmst, mir ein paar Fragen zu beantworten.
Dein Buch „Rattenkönig“, das in der Edition Outbird erschienen ist, hat mich wirklich begeistert. Ich bin eigentlich kein typisches Fangirl, aber zu dieser Geschichte fallen mir tatsächlich nur Superlative ein. Für meine LeserInnen, die Dich noch nicht kennen, stell dich doch bitte kurz vor.

Hallo und vielen lieben Dank für die Einladung! Ich bin Sanjina Kashikar und schreibe am liebsten düster, surreal und experimentell. Ich lese auf Kultur- und Musikfestivals (z. B. auf dem Wave-Gotik-Treffen und dem Sternenklang Festival) und veröffentliche Prosa und Lyrik in Anthologien (z. B. in „Liber Vampirorum V“) und Literaturzeitschriften (z. B. in „Literarische Blätter“ und „Am Erker“). „Rattenkönig“ ist mein erster Roman.

Kommen wir zu den Fragen: Wenn Du nicht schreibst, wofür brennst Du noch?

Meine zweitgrößte Leidenschaft ist das Lektorieren. Meine drittgrößte ist meine Lesereihe AnArCHiEN, die ich zusammen mit Mirjam Kay Mashkour in Aachen kuratiere und moderiere. Davon abgesehen begeistere ich mich für verschiedene Kunstformen. Unter anderem zeichne und fotografiere ich. Im Moment arbeite ich an einem Song zu meinem Roman. Das macht mir unglaublich viel Spaß, und ich glaube, ich werde in Zukunft mehr Musik machen. An die Musik kann ich, anders als ans Schreiben, ohne Ehrgeiz herangehen, was ein ziemlich befreiendes Gefühl ist.
Außerdem finde ich Filmkunst, 2D-Animation (insbesondere Rotoskopie), Filmrestauration und das Thema Lost Media spannend.
Früher habe ich mich viel mit Aktivismus befasst, aber momentan habe ich dafür leider keine Zeit. Ich interessiere mich für 1000 Dinge, aber der Tag hat nur 24 Stunden.

Erinnerst Du dich an einen Moment oder eine Phase, in der Dir klar wurde, dass Du schreiben „musst“?

Sobald ich genug Buchstaben kannte, fing ich an, kleine Geschichten zu schreiben (in der ersten ging es um sprechende Schweine und ich musste meiner Oma beim Entziffern helfen). Ich hielt Schreiben für eine ganz selbstverständliche Beschäftigung – irgendwo mussten die ganzen Bücher ja herkommen. Ab der weiterführenden Schule arbeitete ich ständig im Unterricht an eigenen Texten (mal mehr, oft weniger heimlich). Es gab gefühlt nie eine Zeit, in der das Schreiben kein Teil meines Lebens war.

Deine Texte bewegen sich oft in dunklen, intensiven Gefühlsräumen. Was reizt dich daran, gerade diese Seiten auszuloten?

Mich hat schon immer das Abgründige, das Melancholische, das Kaputte und Widersprüchliche fasziniert. Da ich intensiv fühle, freue ich mich, diese Intensität in Texten wiederzufinden, die ich schreibe oder lese. Eskapismus funktioniert nur selten für mich.

Lesungen, Öffentlichkeit, Organisation und der Alltag verlangen viel Energie. Wie schaffst du es, Dir gleichzeitig Raum fürs Schreiben zu bewahren?

Ganz ehrlich: Oft schaffe ich das nicht. Ich bin keine Vielschreiberin. Ideen habe ich aber immer mehr als genug. Wenn eine Idee mich so sehr überzeugt, dass ich einen Text daraus machen will, nehme ich mir dafür bewusst Zeit.

Hat sich Dein Verhältnis zu deinem eigenen Text verändert, seit Du ihn vor Publikum präsentierst?

Ich bin leider eine Perfektionistin und deshalb nie mit meinen Texten zufrieden. Dass ich so viele positive Rückmeldungen zu meinem Roman bekommen habe, hat mir dabei geholfen, ihn wohlwollender zu betrachten. Manchmal, wenn ich bestimmte Passagen vorlese, denke ich mir inzwischen: Verdammt, das ist wirklich gut.

Die Beziehung zwischen Noel und Aliéna wirkt zugleich roh und fragil. Wie hat sich diese Dynamik während des Schreibens entwickelt? War sie von Anfang an so geplant?

Das war von Anfang an so geplant, und ich habe die Figuren und ihre Beziehung dementsprechend geschrieben. Zum Glück entwickeln meine Figuren nur in seltensten Fällen ein Eigenleben – was praktisch ist, da ich so nicht mit ihnen verhandeln muss, wie ihre Geschichte verläuft. (Die einzige Figur, die sich anders entwickelt und mehr Raum im Roman eingenommen hat als geplant, war Malte.)

Ich gebe zu, vor dem Lesen und auch noch eine ganze Weile während der Lektüre hat mich der Titel „Rattenkönig“ etwas ratlos gemacht. Erst nach und nach habe ich meine eigene Interpretation entwickelt. Magst Du uns die Bedeutung näher erläutern? Vielleicht liege ich ja auch völlig daneben.

Als Rattenkönig werden mehrere an den Schwänzen zusammengewachsene Ratten bezeichnet. In Aliénas verquerer Gedankenwelt stellt das die ultimative Form der Symbiose dar. Diese Denkweise führt – neben anderen Faktoren – zu der Co-Abhängigkeit, in die sie und Noel im Laufe der Handlung geraten. Aliéna möchte sich von Lea lösen, überträgt die ungesunde Dynamik aber auf Noel, ohne sie zu hinterfragen. In der Natur leiden die einzelnen Ratten, die Teil eines Rattenkönigs sind. Dass Aliéna dieses Leid nicht bedenkt, ändert nichts daran, dass es existiert.

Wünschst Du Dir eine bestimmte Reaktion bei LeserInnen oder ist Dir gerade die Offenheit der Interpretation wichtig?

Ich wünsche mir keine bestimmte Reaktion. Ich freue mich immer, wenn LeserInnen mein Roman gefällt, oder wenn sie beim Lesen etwas gefühlt haben. Bei Lesungen habe ich im Publikum verschiedene Reaktionen beobachten können: gespannt, bewegt, bei manchen Passagen amüsiert, aber bei heftigeren Szenen auch abgestoßen. Jede dieser Reaktionen halte ich für valide. Ich habe auch kein Problem damit, wenn Leser:innen sagen: Das war nicht meins.

Im Roman spielt der Verlust von Realität eine zentrale Rolle. Gab es einen gedanklichen oder emotionalen Ausgangspunkt, von dem aus sich dieses Thema entwickelt hat?

Zumindest keinen, an den ich mich erinnere. Das klingt jetzt wahrscheinlich ziemlich antiklimatisch, oder? Ich glaube, das Thema hat sich aus meinem Interesse am Surrealen ergeben.

Wenn Du an zukünftige Projekte denkst, bleibst Du thematisch in ähnlichen Gefühlswelten oder reizt Dich auch etwas völlig anderes?

Mich faszinieren komplexe, ambivalente Figuren, deren Leben nicht glatt läuft. Deshalb werde ich in nächster Zeit vermutlich nicht über Leute schreiben, die einfach nur glücklich und erfolgreich sind. Ich kann aber verraten, dass mein nächster Roman trotzdem ganz anders wird als „Rattenkönig“.

Vielen lieben Dank für Deinen Besuch. Ich habe mich sehr darüber gefreut und bin gespannt auf alles, was noch von Dir kommen wird.

Ich danke dir für deine interessanten Fragen, deine lieben Worte und deine Zeit!

Wir bedanken uns ganz herzlich!

Bildnachweis: Schön Fotografie
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Lesespot #2 „No Love In Revolution“ zu Benjamin Schmidts Roman „Das geht nicht gut aus“

Benjamin Schmidt liest den zweiten Auszug „No Love In Revolution“ aus seinem aktuellen Roman „Das geht nicht gut aus“.

Angesoffener Graufilter, charakterlose Räume, verramschtes Mobiliar, klebriger Fußboden und abgearbeitete Liebe bieten das perfekte Setting, über den Niedergang klassischer Bindungen und das Ringen um den Lebenssinn zu reflektieren. Benjamin Schmidts kraftvolle, bildreiche Worte stellen unsere nachhaltige Träumerei von Liebe und einer besseren Welt elegant in Frage.

Benjamin Schmidt im Verlagsshop: bitte hier entlang.

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Herzlich willkommen: H. C. Roth

Mit H. C. Roth begrüßen wir einen weiteren Veteranen des legendären Leipziger Verlags Edition Paper ONE in unseren Reihen, der unter anderem auch im Verlag „Roneys Underground Press“ unseres Autoren Roland Adelmann veröffentlichte. Der im österreichischen Graz beheimatete H. C. verdiente und verdient seine Sporen als Musiker, Poetry Slammer, Radiomoderator und Journalist (beispielsweise beim Ox Magazin) und veröffentlicht bei uns im Herbst 2026 seinen episodischen Roman „Tabak“, in dem er die Widersprüchlichkeiten und inneren Konflikte seines Protagonisten aufzeigt, der sich mit Gelegenheitsjobs durchs Leben schlägt und dazu tendiert, die Realität zu verleugnen und sich haarsträubende Geschichten auszudenken. Die wiederum die Frage aufkommen lassen, ob dieser Mensch nur eine ausgeprägte Fantasie, eine Psychose oder einen Hang zur Schwurbelei in sich trägt.

Es ist uns eine Freude, H. C. Roth bei uns begrüßen zu können. Herzlich willkommen, H. C.!

Bildnachweis: Michael Marlovics
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Interview mit Jan Off in den „Andromeda Nachrichten“

Für die Andromeda Nachrichten, die umfangreichste und seit 1970 im Science Fiction Club erscheinende Publikation zum Thema im deutschsprachigen Raum, interviewte Volly Tanner Jan Off anlässlich seiner Dystopie „Cumulus 2161“. Zitat:

„… Das Gefühl des Glücklichseins der Massen ist die Erklärung für die Handlungsweisen des Komitees, die Überwachung, die Fremdbestimmung. Nun sind wir beide alte Freunde der Machtkritik und haben schon früher stundenlang über die Rechte des Einzelindividuums in einem Kollektiv philosophiert. Was wiegt mehr? Das Recht des Einzelnen auf Entwicklung (auch in die Irre) oder das Recht der Vielen auf Ruhe?

Das ist in der Tat eine spannende Frage. Lässt man den Einzelnen gewähren, wie er will, droht der nackte Barbarismus, werden ihm zu viele Regeln auferlegt, wird er alsbald zum Sklaven. Hier das rechte Maß zu finden, wird zweifelsohne die größte Aufgabe für kommende Weltregierungen darstellen. Dafür schon jetzt Glück und Erfolg.

Heißt das, dass Du eine Weltregierung für wirklich sinnvoll hältst? Wir wissen, dass die Fehlerquote, sei sie auch noch so kleinprozentig, automatisch, wenn die Systeme immer größer werden, rein zahlenmäßig auch immer größer wird. Heißt: In großen Systemen werden die systemimmanenten destruktiven Strukturen immer stärker und wirksamer. Oder müssen die Systemgrößen, Menschen eben, begrenzt werden? Welche Gedanken treiben Dich da um? In Deinem Buch gibt es diese Begrenzung ja.

Keine Frage, würde es, wie in meinem Roman beschrieben, gelingen, die Erdbevölkerung auf dreißig Millionen zu reduzieren (Hallo, Wasserwerke!), könnten wir wohl gepflegt zum Stammessystem zurückkehren. Da das aber natürlich eher unwahrscheinlich ist, scheint mir bei all den Problemen, denen sich die Menschheit gegenübersieht, die Möglichkeit einer Weltregierung nicht gänzlich ausgeschlossen. …“

Das komplette Interview ist unter diesem Link abrufbar. Wir bedanken uns herzlich bei Redaktion und Volly Tanner für das Interview!

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Lesespot #1 „Relationshit“ zu Benjamin Schmidts Roman „Das geht nicht gut aus“

Benjamin Schmidts Roman „Das geht nicht gut aus“, der sich der Vielfalt von Liebesgefühlen und der Neuvermessung von Beziehungsmodellen im urbanen Milieu widmet, bietet genug Stoff, um einzelne Passagen als faszinierende Teaser auszukoppeln. Als ersten von zwei Lesespots dürfen wir „Relationshit“ aufs Herzlichste empfehlen. Zitat „Das geht nicht gut aus“:

„Benjamin Schmidt erzählt die Geschichte einer Liebe und deren Verzweigungen ins Ungewisse. Die Person wartet, ohne zu wissen, auf was. Eigentlich ist das jetzt das Alter, in dem Karriere, Beziehung und alles auf eine neue, bedeutsamere Ebene gehoben und Entscheidungen für die Zukunft getroffen werden sollten. Stattdessen bricht alles zusammen und es ändert sich nichts. Nur die Leute im Club werden jünger und erlauben sich verunsichert zu hoffen. Den Leuten in der Oper dagegen, ist das Scheitern zu vertraut. Übergenug Abende, die mit dem Tod der Hauptfigur enden. Danach wird applaudiert und alle finden sich wieder ein in ihrer eigenen Tragödie.“

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Premiere für die „Schöne-Bücher“-Lesebühne in Leipzig

Die Lesebühne „Schöne Bücher“ ist ein 2026 ins Leben gerufenes Format für Liveliteratur, welches Verlage und literarische Neuerscheinungen aus dem „Schöne Bücher“-Netzwerk präsentiert. Auftakt der Lesebühne im Leipziger „Laden auf Zeit“ wird die Lesung der beiden Autoren Stefan Leithold und David Gray am 23. 04. 2026 ab 19.30 Uhr sein:

Stefan Leithold stellt sein Romandebüt „Eternos“ vor, welches im März 2026 im Dresdener Ultraviolett Verlag erschienen ist. Zitat:

„Der junge Schauspieler Martin Sterngrad bekommt die Hauptrolle seines Lebens angeboten – und verliert sich zunehmend in der Welt des geheimnisvollen Theaterstücks. Wenn der Vorhang sich öffnet, sich die Dunkelheit über alles legt, dann beginnt dieser Zauber. Zwischen den faszinierenden Bezirken der ewigen Stadt Eternos, ihren rätselhaften Bewohnern und den manipulativen Machenschaften des herrschenden Confitats verschwimmen die Grenzen von Bühne und Wirklichkeit. Als Martin in seine Rolle als Linus eintaucht, wird er Teil einer Geschichte, die über das Theater hinausreicht – ein Spiel mit Fragen nach Freiheit, Unsterblichkeit und dem Preis der Kunst.“

David Gray wird aus seinem im Frühjahr 2025 in der Edition Outbird erschienenen Erzählband „Umarmung der Barbaren“ lesen. Zitat:

„David Gray lockt die LeserInnen in die düsteren Winkel der Welt und lässt ungeheure Begebenheiten auf intime Schrecken des Alltags folgen. Er entführt uns in den Wilden Westen zu einer Stadt, die auf keiner Karte auftauchen will, erzählt von Fabelwesen, berichtet von einer Serienkillerin, die tötet um den Tod grüßen zu können, lässt eine kolumbianische Kartell-Killerin verzweifeln, fordert den Marquis de Sade bei einem üppigen Abendmahl dazu auf, einen mysteriösen Mordfall zu lösen oder schildert wie ein abgeklärter Clubmanager ein letztes Mal alte Träume abstaubt und dabei eine Überraschung erlebt.“

Zur Lesebühne „Schöne Bücher“ lädt die Edition Outbird jeweils einen Verlag aus dem „Schöne Bücher“-Netzwerk ein. Die Lesebühne ist eine Kooperation zwischen Frank Schletter vom Theater „Laden auf Zeit“ und dem Verlag „Edition Outbird“. Es wird einen Büchertisch geben.

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Leipziger Buchmesse 2026 | Ein Rückblick

Eine großartige Leipziger Buchmesse 2026 liegt hinter uns. Zwei Wochen später ist die Abrechnung erledigt, der aktuelle Warenbestand erfasst und alles wieder an seine Platz, parallel sind beständig Scharen von Bestellungen, Besprechungs- und Verlosungsexemplaren versandt worden.
Es war eine großartige Buchmesse, die uns im Fahrwasser des neuen Besucherrekords ein deutliches Plus an Buchverkäufen brachte. Auch in diese Jahr bildeten wir mit Sven Nieder und Björn Pollmeyer vom Calderan Verlag eine gutgelaunte Standgemeinschaft, auch in diesem Jahr bildete – neben zahlreichen weiteren Lesungen und Signierstunden – unser Literarischer Buchmessalon das Messehighlight – nicht zuletzt und insbesondere als Jubiläumssalon anlässlich unseres zehnjährigen Verlagsgeburtstages.

Als Mitglied des Schöne Bücher-Netzwerks gab auch in diesem Jahr wieder das traditionelle Gruppenfoto in der Kuppelhalle, darüberhinaus auch wieder das aktuelle Schöne Bücher-Magazin mitsamt des Sticker-Sammelalbums sowie – erstmals auch mit der Edition Outbird – den wiederbelebten Phantastischen Reiseführer, welche uns unzählige neugierige KundInnen an den Messestand brachten. Auch in diesem Jahr gab es ein fröhliches Sektfrühstück mit BuchbloggerInnen, auch in diesem Jahr besuchten uns unzählige Stamm- und NeukundInnen am Verlagsstand, um einen Schwatz zu halten, in unseren aktuellen Titeln zu stöbern und ihre Bestände aufzustocken.

Zu unserem Literarischen Jubiläumssalon waren gut 80 BesucherInnen zu Gast, die den Lesungen im imposanten Ambiente der Leipziger Heilandskirche lauschten, den warmherzigen familiären Spirit des Abends genossen und von unserem Büchertisch rege Gebrauch machten. 110 Euro brachte die Versteigerung des von allen anwesenden AutorInnen signierten Veranstaltungsplakats zugunsten der Stiftung Deutsche Krebshilfe. Die Fotos des Abends sind in diesem Ordner zu finden, wir bedanken uns bei Tilly Domian für die fotografische Begleitung des Abends.

Einen schöneren Abschluss als Florentine Joops Lesung aus ihrem aktuellen Roman „Sommer im Heckenrosental“ auf der Indiebühne in Halle 5 der Leipziger Buchmesse hätte unterdessen unser Veranstaltungsreigen kaum bekommen können. Eine spannende und gut besuchte Lesung, eine großartige Moderation durch M. Kruppe und zahlreiche Gäste, die im Anschluss für Buch und Widmung Schlange standen. 

Für Lesungen, Signierstunden und zahlreiche Unterstützungen bedanken wir uns aufs Herzlichste bei M. Kruppe, Sven Nieder, Björn Pollmeyer, Sabrina Siebert, Florentine Joop, Pia Lüddecke, Ulrike Serowy, Joachim Sohn, Dirk Bernemann, Christian von Aster, Sanjina Kashikar, Jan Off, Benjamin Schmidt, Roland Spranger, Tilly Domian, Ingo Munz, Marcel, Silke, Muriel, Claudia, Claudia und Swen. Ohne unsere treue und beständig wachsende KundInnenschar und Euch als AutorInnen und UnterstützerInnen wäre der Verlag nicht das, was er ist.
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„Ursprung allen Übels ist eine defekte Behindertentoilette“ – Benjamin Schmidt im Interview

Volly Tanner war so freundlich, anlässlich unseres Literarischen Jubiläumssalons in der Leipziger Heilandskirche am 21. 3. 2026 unseren Autoren, Grafiker und Verlagsfreund Benjamin Schmidt zu interviewen. Zitat:

„… Ahoi: Der Verlag gründet, wenn mich mein Gefühl nicht trügt, auf jahrelangen Freundschaften. Das ist im „Literaturgeschäft“ eher selten, weit öfter wird gehauen und gestochen. Wie umgeht Ihr die Ego-Bombardements, die doch so oft verbrannte Erde hinterlassen?

Benjamin Schmidt: Wieder eine Frage für Tristan Rosenkranz. Wenn ich für mich selbst spreche, arbeite ich nur mit Menschen, die mir sympathisch sind. Ich kann es mir aussuchen. Wenn ich im Rahmen meiner künstlerischen Tätigkeit auf aufgeblasene Egos treffe, entwickelt sich einfach kein engerer Kontakt. Übergroßes Egos interessieren mich nicht besonders, noch weniger übergroße Egos, die sich hinter gespielter Bescheidenheit und Gönnerhaftigkeit verbergen. Aber innerhalb der Edition Outbird gibt es in der Tat viele Freundschaften, die auf gegenseitigem Interesse, Anerkennung und Gefühlen der Zuneigung beruhen. Ein großes Glück und schön zu erleben. Ich bin sehr dankbar für alle, die ich in diesem Rahmen, unter diesem Dach kennenlernen oder wieder antreffen durfte. …“

Zum kompletten Interview geht es hier entlang. Wir sagen herzlich Dankeschön!

Bildnachweis: Frank Kurczyk
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Neu auf YouTube: Buchtrailer zu Joachim Sohns neuem Roman „Merleau – eine Mondbogengeschichte“

Joachim Sohn, seines Zeichens Autor und Animationsdesigner, hat anlässlich seines jüngst erschienenen Romans „Merleau – eine Mondbogengeschichte“ einen neuen Buchtrailer aufgelegt, der sehr zu berühren und einige wunderschöne Impressionen zum Buch zu vermitteln vermag. Zitat:

„1974. In der Kleinstadt Luneville in Lothringen freut sich der Kommissar und Pflanzenfreund Benjamin Merleau auf seine Pension. Auf seine letzten Tage wird ihm die junge Polizistin Véronique zugeteilt. Und ein neuer Fall landet auf seinem Tisch: Ein Mädchen wird als vermisst gemeldet. Merleau und seine Assistentin nehmen die Ermittlungen auf. Für den Kommissar ist die Sachlage schnell klar, doch Véronique erhält kleine Zettel, die ihr von schwarzen Vögeln gebracht werden mit Hinweisen, die in eine gänzlich andere Richtung führen. Merleau hält das jedoch alles für großen Unfug. Während die junge Polizistin das Rätsel dieser Botschaften lösen will, beharrt der Kommissar auf seinem Verdacht. Doch die Kundschafter aus der Mondbogenwelt haben etwas anderes mit ihm vor.“

Joachim Sohn im Verlagsshop: bitte hier entlang.
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