Herzlich willkommen: Joachim Sohn

Wir begrüßen ganz herzlich Joachim Sohn in unserem Verlagskollektiv und bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen! Der Sprach-, Theater- und Filmwissenschaftler, Animationsdesigner sowie Autor blickt bereits auf eine Vielzahl von Veröffentlichungen zurück und ist nahezu auf jedem Phantastik-Event mit einem eigenen Stand vertreten. Bei uns wird er im 2. Quartal 2023 in Lothringen einen Raben eine abenteuerliche Zeitreise mit einer alten Dame in längst vergangene Zeiten unternehmen lassen, um um ihre verloren geglaubte Liebe zu kämpfen. Illustriert wird sein Roman von Holger Much. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sagen: Herzlich willkommen!

Bildnachweis: David Müller-Rico
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„Komorebi“-Präsentation bei Hugendubel Leipzig eröffnet

Vor wenigen Tagen wurde im Café des Lesens in der Leipziger Buchhandlung „Hugendubel“ (Petersstraße 12-14) die Präsentation von Tom Hohlfelds Prosa- & Lyrik(hör)buch „Komorebi“ eröffnet. Zu sehen und zu erwerben sind in den nächsten Sommermonaten nebst seinem (Hör)Buch wundervolle Naturkunstdrucke. Die Einnahmen fließen allesamt wieder in von Tom Hohlfeld mitinitiierte und -koordinierte Naturschutzprojekte. Wir bedanken uns bei Susanne Maron von Hugendubel aufs Herzlichste!

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Neu auf YouTube: Buchtrailer zu Alexander Pfeiffers Erzählband „Mitternachtssymphonie“

In unserem neuen Buchtrailer lädt uns Alexander Pfeiffer ein zu einer Reise durch die Nacht, die sich hypnotisch, facettenreich und neben der Spur durch seinen Erzählband „Mitternachtssymphonie“ windet.

Zitat aus dem Klappentext: „Die Nacht ist die Heimat der Heimatlosen. Sie ist der große Gleichmacher, der alles wegwischt, was am Tag zählt. Die Nacht trotzt den Ordnungsprinzipien von Erwerb und Produktion, sie setzt die Regeln, nach denen unsere Welt funktioniert, für ein paar wenige Stunden außer Kraft. Sie ist der gemeinsame Handlungszeitpunkt dieser 15 Geschichten, die die dunkle Schnittmenge aus Einsamkeit, Erotik und Kreativität erforschen.“

Wir freuen uns über Ihr Kanalabonnement. Vielen Dank.
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Nachruf auf Oliver Baglieri

Am vergangenen Samstag verstarb mit nur 56 Jahren Oliver Baglieri. Ob es die Edition Outbird ohne ihn geben würde, ist ungewiss, da er 2008 und 2010 die ersten Bücher unseres Verlegers Tristan Rosenkranz veröffentlichte und damit Weichen stellte, aus denen neben wichtigen neuen Kontakten auch eine wesentliche Motivation entsprang. Jahre nach Einstellen seiner Verlagsarbeit nahm unser Verlag seine Arbeit auf, Heimat von etlichen AutorInnen auch, deren früheren Bücher in Baglieris Edition PaperONE erschienen. Nachfolgend veröffentlichen wir den Nachruf Karsten Kriesels auf ihn:

„…hätte es ohne Olli nicht gegeben“

Verleger, Fotograf und Impulsgeber Oliver Baglieri im Alter von 56 Jahren verstorben

„Eine böse Ironie des Schicksals“, nennt es Freund und Autor Michael Schweßinger: Ausgerechnet Pfingsten, während sich Leipzig traditionell in Schwarz hüllt und das Morbide feiert, verlässt einer der ehemaligen Dreh- und Angelpunkte der Leipziger schwarzen Szene diese Welt. Mit Oliver Baglieri verliert vor allem die dunkle Kultur- und Literaturszene weit über Leipzig hinaus einen ihrer wichtigen Impulsgeber und Vernetzer. Schaut man in die Kondolenz als Reaktion auf Baglieris für viele überraschenden Tod im Netz, wird deutlich, wie breit sich sein Einfluss und die motivatorische Kraft über die Jahre gestreut hat: „Ohne Olli wäre ich nie zum Schreiben gekommen / hätte ich nie diese oder jenen kennengelernt, die meinen Weg weiter bestimmt haben“, sind häufige Aussagen. Sie kommen vom Who is Who der freien Literatur- und Lesebühnenszene sowie aus der Gothicwelt rund um Musik und Fotografie. Allein die bekannte Lesebühne Schkeuditzer Kreuz wäre ohne Baglieri in dieser Form wohl nicht entstanden.

In Monheim am Rhein geboren und zunehmend als Fotograf, Texter und Werbefachmann in der Szene vernetzt, war es schließlich sein Szeneladen „Your PaperZone“ am Connewitzer Kreuz, den der Wahlleipziger Anfang der 2000er zu einem Forum für Junge Autoren und Künstler etablierte. Teilweise machten sich Menschen aus anderen Städten auf den Weg, um zu schauen, was oder wen es Neues im Laden zu entdecken gibt.

An seine Stelle trat nach ein paar Jahren sein Independent-Verlag Edition PaperOne, der stets auf Buchmesse und WGT gleichermaßen anzutreffen war. Legendär eine seiner ersten Veröffentlichungen, das eigene Werk „Als die Grufties Buttons trugen.“ Trotz des Schwerpunkts auf gesellschaftskritische Themen und Szeneliteratur aus dem Gothic- und Punkbereich ist die Liste der hier verlegten Künstler lang und weit über reine Szenekreise hinaus namensstark.

„Viele fanden hier einen Ort, um ihr dunkles Anderssein zu leben und ihre Gedanken mit anderen zu teilen. Heute würde man das wohl als Safe Space bezeichnen.“, beschreibt Schweßinger die Bedeutung von Baglieris Laden und Verlag.

Dazu gesellten sich seine intensiven Fotografien rund um die schwarze Szene für so ziemlich jedes europäische Szenemagazin.

Doch Kunst und Kultur haben es im „geregelten“ Berufsverständnis schwer, Leidenschaft scheitert oft an Ökonomie. Immer wieder stieß Baglieri an bürokratische Grenzen des Arbeitsamtes, weswegen vor zehn Jahren schließlich auch Edition PaperOne ein Ende beschieden wart. Nach später Umschulung behielt er sich in den letzten Jahren die Fotografie als Leidenschaft und verband sie weltenbummelnd mit seiner neuen Tätigkeit als Reisekaufmann, bis die Pandemie auch hier eine Grenze zog.

Von einer seit einer Weile in ihm wütenden, nicht öffentlich benannten Krankheit, sollte lange keiner wissen. Nach außen gab er sich stets gut gelaunt, Fotos, auf denen Baglieri nicht lächelt, findet man nicht. Oliver Baglieri starb am Samstagabend im Alter von 56 Jahren in einem Leipziger Krankenhaus.“
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Tom Hohlfelds „Komorebi“ als Hörbuch erhältlich

Nach intensiver Vorarbeit ist nun endlich Tom Hohlfelds Hörbuch „Komorebi“ zum gleichnamigen Lyrik- und Prosaband erhältlich. Ein zärtliches, leidenschaftliches Erzählwerk wider das Funktionieren und Fortschrittsgetöse und für Entschleunigung und Innehalten in der Natur. Die Grafik steuerte Evgenia Karp bei, die sanfte musikalische Untermalung wurde von „The Bows“ fabriziert.

In unserem Verlagsshop gibts das Hörbuch unter diesem Link.
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Edition Outbird wird Mitglied im Thüringer Literaturrat

Unlängst wurde mit einstimmiger Befürwortung die Edition Outbird in den Thüringer Literaturrat e. V. aufgenommen.

Im Dezember 2006 gegründet, bestand der Thüringer Literaturrat bis zum März 2012 als freier Zusammenschluss von Gesellschaften, Stiftungen, Vereinen, Organisationen, Buchhandlungen, Verlagen, Theatern, literarischen Museen und Gedenkstätten, die sich in Thüringen mit der Förderung und Vermittlung von Literatur beschäftigen. Im März 2012 gründete sich der Thüringer Literaturrat e. V. als eingetragener Verein mit dem Ziel, dem literarischen und kulturellen Leben in Thüringen eine gemeinsame Stimme zu geben. Er unterstützt die literarischen Institutionen und Gesellschaften des Freistaates und vertritt ihre Ziele im politischen Raum. Dazu gehört die Vernetzung und die Koordination der eigenständigen Mitglieder des Literaturrates ebenso, wie die Zusammenarbeit mit Bibliotheken, Museen, Gedenkstätten und anderen kulturellen Einrichtungen, die sich dem literarischen Leben in Thüringen verbunden fühlen.

Wir freuen uns sehr über das entgegengebrachte Vertrauen und die Mitwirkung und bedanken uns herzlich.
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Literarischer Salon: am 21. 05. 2022 in Leipzig!

Herzlich willkommen zu unserem diesjährigen Literarischen Salon! Christian Mahlow, Dominique M. Täger & Tine Täger aka LAUSCHER, Ulrike Serowy, M.Kruppe und Marcel S. Kirschbaum mit seinem berührend melancholischen Kurzfilm zum Bukarest-Aufenthalt von Michael Schweßinger – „Vom östlichen Rande“ – geben sich die Ehre, das Publikum mit feinster Unterhaltung zu erfreuen.

Moderieren wird die Veranstaltung M. Kruppe, auch wird es einen Büchertisch und eine Auswahl internationaler Whiskys geben.

Zum LineUp und den Details geht es hier entlang, zu den Tickets geht es hier entlang. Wir freuen uns auf Euch!
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StadtLesen Gera: musikalische Lesung mit M.Kruppe & Mister Moon

Unser Autor und Rezitator M. Kruppe liest Texte aus den Neuerscheinungen von Tom Hohlfeld, Pia Lüddecke, Dirk-Boris Rödel, Roland Adelmann, Arne Ulbricht, Ulrike Serowy und aus seiner eigenen Neuerscheinung „Lange Nächte in Tampere“, während der weltreisende Musiker Mr. Moon & the beautiful dream eine Art Mensch gewordene Fusion aus Tom Waits und Leonard Cohen präsentiert, die dennoch die eigene Gypsy Note nicht verliert. So bewegen sich beide durch stimmlich tief intonierte Wort und Melodie gewordene Balladen bis hin zu einem das Leben feiernden Zelebranten.

Das Publikum darf sich auf eine aufregenden Zeit freuen, der von der ersten bis zur letzten Minute eine Pub-Atmosphäre unterstreicht und Sehnsucht nach verrauchten Kneipen überall auf der Welt entstehen lässt.

Ort & Zeit: 05. 05. 2022 um 16.30 Uhr auf dem Museumsplatz Gera.

Bildnachweis: Marcel Schreiter
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Neu auf YouTube: Originalschauplätze – „Aulaskimo“ von und mit Arne Ulbricht

Mit Arne Ulbrichts aktuellem YouTube-Video eröffnen wir mit „Originalschauplätze“ eine neue YouTube-Rubrik. Zitat:

„Zwei Kinder, vier und sieben Jahre alt, springen allein in die S-Bahn und versprechen ihren Eltern, an der folgenden Station auszusteigen. Doch dort fehlt von ihnen jede Spur! Wo sind sie? Eine Station weitergefahren? Entführt worden? Haben sie im Chaos Panik bekommen, das Bahnhofsgebäude verlassen, sich verirrt? Wie verhalten sich Kinder in einer solchen Ausnahmesituation? Fragen, die sich die Eltern Klaas und Xenia immer wieder stellen. Während beide zunehmend von Angst und Panik ergriffen werden, merken sie zunächst nicht, wie das stabile Gebäude ihrer Beziehung ins Wanken gerät. Die Situation eskaliert.“

Arne Ulbricht zeigt die Originalschauplätze des Romans in Berlin und kommentiert sie, was den überaus spannenden Plot um einiges greifbarer werden lässt.

Bildnachweis: Schmidt / Spitzlicht.de
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Edition Outbird zum Greizer Kunst- und Literaturfestival „Altes Papier – neue Ideen“

Wir freuen uns, dass unser engster freier Mitarbeiter und Verlagsfreund M. Kruppe maßgeblich an der Organisation des Greizer Kunst- und Kulturfestivals „Altes Papier – neue Ideen“ im Kulturzentrum „Alte Papierfabrik e. V.“ beteiligt war und ist, wir als einer der Sponsoren auftreten können und im Programm mit drei unserer AutorInnen – Mona Krassu, Klaus Märkert und Roland Spranger – sowie vor Ort mit unserem Verlagsstand vertreten sind.

Zitat: „Zwei Jahre Verunsicherung, zwei existenzbedrohende Jahre. Und jetzt? Ist das Schlimmste überstanden? Wie soll es weitergehen? In Gesprächen, Lesungen, Workshops und Konzerten tauschen sich Künstler/innen und Besucher/innen über Zukunftsperspektiven aus.“

Unter diesem und diesem Link finden Sie das Programm und können Tickets buchen. Wir müssen sicher nicht gesondert erwähnen, dass wir uns auf Sie freuen!
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