Bis Ende 2019 keine Manuskriptannahme

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir bis Ende 2019 keine neuen Manuskripte mehr annehmen können. Wir sind bereits bis ins Halbjahr 2020 in der Vorplanung und können aus diesem Grund derzeit keine Manuskriptprüfungen und Vertragsverhandlungen mehr führen. Bereits laufende Gespräche und Vorarbeiten sind davon nicht betroffen.
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Herzlich willkommen: Horst Sakulowski

Mit Horst Sakulowski begrüßen wir dank der unermüdlichen Netzwerkarbeit und einiger Künstlerfreundschaften unserer Autorin Mona Krassu einen der renommiertesten Thüringer Künstler in unserem Verlag. Horst Sakulowski stellte eines seiner Kunstwerke für die Covergestaltung des Romans „Freitagsfische“ zur Verfügung, den Mona Krassu im 2. Quartal 2019 bei uns veröffentlicht. Wir freuen uns über das Vertrauen dieser bereichernden und künstlerisch sehr aktiven Persönlichkeit, zur noch in Planung befindlichen Buchpremiere überdies eine kleine Limitierung des Coverbildes als Kunstdruck zur Verfügung zu stellen. Mehr Infos dazu in Kürze.

Vielen Dank und herzlich willkommen!
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Leipziger Buchmesse 2019: Rückblick auf eindrucksvolle Tage

Mit der Buchmesse zu Leipzig 2019 gehen unglaublich eindrucksvolle und starke Tage zu Ende, die uns sicher noch lange begleiten werden. Einmal mehr und mehr denn je zeigte sich, dass unser Verlag „Edition Outbird“ ganz wesentlich auf den Kollektivgedanken, freundschaftliche, vertrauensvolle Partnerschaften, (AutorInnen)Freundschaften und damit auf Augenhöhe aufbaut. Vier Tage lang war unser Verlagspartner Danilo Schreiter als erster Ansprechpartner am Messestand anzutreffen, am Messefrei- und -samstag von Tristan Rosenkranz sowie am Messesonntag durch Mona Krassu unterstützt. Eine Vielzahl von guten Gesprächen führten wir vor Ort – mit AutorInnen, PressevertreterInnen, LeserInnen wie auch unseren Familien und Freunden. Das erste Mal lasen in diesem Jahr AutorInnen von uns auf der Leipziger Buchmesse – am 23. 03. 2019 Corina Gutmann, SOKO-Schauspieler Steffen Schröder und Mitwirkende aus „Kopfkino„, anmoderiert und begleitet von Tristan Rosenkranz, am 24. 03. 2019 Peter Wawerzinek aus „Geisterfahrt durch Südschweden„, anmoderiert und begleitet von Mona Krassu. Beide Lesungen waren mit mehr als 70 Gästen mehr als gut besucht und erzielten eine starke Resonanz. Traditionell veranstalteten wir auch in diesem Jahr unseren Literarischen Salon, der, abermals in der Connewitzer Kunstgalerie Raum 16, einem Familientreffen glich. Michaela Debastiani, angereist aus Salzburg, eröffnete die Lesung mit einem Auszug aus ihrem berührenden Debüt „Frauenherz„, Martin Plütsch faszinierte mit einer virtuos auf seiner Gitarre gespielten Interpretation der Narzissmus-Novelle „Kammerflimmern„, während nach der Pause Benjamin Schmidt den aus gesundheitlichen Gründen verhinderten Andreas Hähle mit Auszügen aus „Wahnsignale“ vertrat, aber auch eigene Stücke vortrug, um anschließend an Michael Schweßinger und Klaus Märkert zu übergeben, die in ihrer Mischung aus Talk, philosophischen Denkansätzen und bisweilen obskur schwarzhumorigen Texten das Publikum desöfteren zum Lachen brachten.Die Messetage waren voll von Eindrücken, Gesprächen, Begegnungen, Veranstaltungen und Premieren, die in ihrer Gesamtheit aufzuzeigen vermochten, welchen Stand wir mit unserer Verlagsarbeit mittlerweile erreicht haben und wie sehr der Gedanke des Miteinanders, der Identifikation und gegenseitigen Unterstützung unsere literarischen Alternativen mitträgt. Es ist an uns, ein erfülltes und riesiges Dankeschön an alle auszusprechen, an Danilo Schreiter vom Telescope Verlag, an die MitarbeiterInnen der Messegesellschaft, an unsere AutorInnen, KünstlerInnen, HerausgeberInnen, Familien und Freunde, an Jürgen Frank von der JVA Hohenleuben, Steve Bauer und seine Kollegen der Kunstgalerie Raum 16, Silke Wolf sowie Mona Krassu für ihre tatkräftige Unterstützung, aber auch an Romina Nikolic und alle hier ungenannten Gäste, Unterstützer und InteressentInnen. Es war großartig – vielen herzlichen Dank!

Zur Fotogalerie folgen Sie bitte diesem Link.
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Buchpremiere „Kopfkino“ in der Stadtbibliothek Greiz: ein Rückblick

Die gestrige Buchpremiere der Gefängnisanthologie „Kopfkino“ von Herausgeberin und Bibliothekschefin Corina Gutmann in der Greizer Stadtbibliothek war ein voller Erfolg. Mehr als 50 BesucherInnen waren zum Teil aus Bayern angereist, um der mit einigen starken Songs angereicherten Lesung zuzuhören und im Anschluss Fragen an die Herausgeberin, die vier anwesenden Häftlinge mit Haftlockerung wie auch an die am Buch mitwirkende Sozialarbeiterin der JVA Hohenleuben, Anke Hartmann, zu stellen. Die Texte, die sich zwischen Wut, Verzweiflung, Hoffnung und Humor bewegten, ergriffen das Publikum und sorgten desöfteren für Fragen, Kopfschütteln oder Gelächter. Wir bedanken uns an dieser Stelle neben der großen Unterstützung der BibliotheksmitarbeiterInnen für das große Interesse, die Aufgeschlossenheit und die zahlreichen Buchkäufe des Publikums, aber auch bei den anwesenden Teams des Mitteldeutschen Rundfunks sowie des Offenen Kanals Gera. Vielen herzlichen Dank!Zum Fotoalbum zur Veranstaltung folgen Sie bitte diesem Link.

Bildnachweis: Juliane Fuchs.
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Spendenaktionen für Andreas Hähle: eine Zusammenfassung

In den letzten Wochen und Monaten kam durch Konzerte, Lesungen, Versteigerungen und diverse weitere Initiativen mittlerweile eine Spendensumme von mehr als 10.000€ zugunsten des krebskranken Autoren Andreas Hähle und seiner Familie zusammen. Mit diesen Aktivitäten kam eine Solidarität und Verbundenheit zum Tragen, die selbst für uns eine neue Erfahrung darstellt. Die Spendenkoordinatorin Grit Maroske veröffentlichte heute eine Chronologie der Ereignisse, die wir nachfolgend gern wiedergeben möchten:

1. Februar: Eine Facebook-Seite, eine Facebook-Unterstützer-Gruppe, eine Spendenseite bei GoFundMe, ein PayPal-Konto zum Spendensammeln und ein Bankkonto werden erstellt und freigeschaltet. Binnen 24 Stunden gehen fast 2000 Euro ein, hunderte Kommentare von Spendern erreichen die Initiatoren.

5. Februar: Künstlerkollegen aus ganz Deutschland bekunden ihre Solidarität und planen ein Benefizkonzert für Andreas in Berlin. Sie schicken Bücher und CDs, die versteigert werden können, um Spenden zu sammeln, bieten Wohnzimmerkonzerte an und sammeln selbst Spenden bei ihren Konzerten und Lesungen. Eine Radiosendung wird geplant, um weitere Spenden zu sammeln. Das ORGA-Team organisiert den zusätzlichen Vertrieb von Hähles Büchern „Schuld an allem ist das Leben, die Sau“ und „Wahnsignale“ über die Facebookseite, um Andreas Frau Lika zu entlasten, die sich bisher um den Versand kümmerte.

6. Februar: Eine erste Spendenauszahlung ist möglich, um ein paar Rechnungen zu zahlen.

8. Februar: Insgesamt wurden bisher 8178.00 Euro gesammelt. Das LineUp und die Location für ein großes Benefizkonzert in Berlin stehen, der Kartenvorverkauf beginnt.

11. Februar: Weitere 200 Euro werden Andreas überwiesen. Damit können Medikamente bezahlt werden.

16. Februar: Bei Konzerten der ZÖLLNER und der STEINLANDPIRATEN sowie der SEILSCHAFT – die Band von Gundermann werden mehrere hundert Euro Spenden gesammelt.

18. Februar: Deutsches-Radio-Xanadu sendet einen ganzen Abend lang zugunsten von Andreas. Im Vorfeld wurden gegen Eingang einer Spende Grußbotschaften von Freunden, Kollegen und Fans aufgezeichnet, es werden Titel gespielt, zu denen Hähle die Texte lieferte.

21. Februar: Ein musikalischer Benefizabend im Kunsthof Köpenick von Petra Uhle und Freunden inklusive einer kleinen Benefiz-Auktion bringt weitere Spenden ein.

23. Februar: Spendenlesung „101 Stimmen für Hähle“ im Leipziger Clownmuseum. Über 250 Euro werden an diesem Abend gesammelt.

25. Februar: Ein Andreas-Hähle-Fanpaket wird auf der Facebook-Seite gegen Spende angeboten (im Bild), es ist innerhalb weniger Tage komplett vergriffen.

26. Februar: Durch den Verkauf der Bücher auf der Facebook-Seite werden weitere 500.00 Euro generiert und an Andreas überwiesen. Das Spendenziel von 8.000 Euro auf der GoFundMe-Spendenplattform wird überschritten.

03. März: Auf GoFundMe sind inzwischen 10.000 Euro Spendengelder zu verzeichnen. Die Summe wird zur Auszahlung vorbereitet und soll in einigen Tagen persönlich übergeben werden.

Stellvertretend möchten wir uns herzlich bei allen UnterstützerInnen, SpenderInnen und KünstlerInnen für bereits gegebene und noch kommende Zuwendungen bedanken.
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Herzlich willkommen: Mona Krassu

Mit ihrem Roman „Freitagsfische“, der im 2. Quartal bei uns erscheinen wird, begrüßen wir die Geraer Schriftstellerin Mona Krassu in unserem Verlag. Mona ist schon eine ganze Weile Autorin, Mitwirkende oder Gast auf unseren Veranstaltungen und selbst sehr vernetzt und aktiv.

Mit ihrem zweiten Roman „Freitagsfische“ nun zeichnet sie den Weg einer Familie nach, die nach dem zweiten Weltkrieg aus Breslau in die Sowjetische Besatzungszone fliehen muss, wo sie abgelehnt und angefeindet wird und nicht zuletzt lange mit der Ungewissheit leben muss, ob der Familienvater aus dem Krieg zurückkehren wird.

„Freitsgsfische“ ist ein fesselnder, unter die Haut gehender Roman; mit seiner Realisierung freuen wir uns auf eine engere Zusammenarbeit und dürfen wir Mona Krassu herzlich bei uns begrüßen.
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Vorankündigung Ende März 2019: Frank Hildebrandt „Gedankenspiele“

Mit Frank Hildebrandts „Gedankenspiele“ begeben wir uns weiter hinein in ein Terrain der Philosophie, was beispielsweise beim vordergründig dem Erzählerischen verpflichteten Autor Michael Schweßinger immer wieder angerissen wird. Frank Hildebrandt wirft große Fragen auf, ohne zu schwer oder zu verkopft zu werden. Leicht sind seine Denkansätze, die sie in ihrer Klarheit weitergetragen und -gesponnen werden wollen:

„Gedankenspiele nimmt den Leser mit auf eine Gedankenreise, auf der alte und immer wieder neue Fragen gestellt werden: Was ist der Mensch? Wie sollen wir leben? Was ist gut und wie erkenne ich das Gute? Wo beginnt meine Freiheit und wo ist sie zu Ende, da sie auf die der anderen trifft? Einer der zentralen Fragen dabei ist es, wie Menschen in einen Dialog miteinander treten können und was es bedeutet, sich selbst und einander Fragen zu stellen.“

Wir freuen uns auf diese frischen Gedanken der Ethik und des alltäglichen Miteinanders, die in einer Zeit wie der heutigen dringender nicht gefragt werden könnten.“Gedankenspiele“ ist in Kürze lieferbar und kann bereits jetzt unter diesem Link vorbestellt werden.
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Erste Rezensionen zu Michaela Debastianis „Frauenherz“: Welt am Sonntag, Weserkurier u. a.

In diesen Tagen kommen die ersten Besprechungen zu Michaela Debastianis Debüt „Frauenherz“ bei uns rein, für die wir uns herzlich bedanken. Die „Welt am Sonntag kompakt“ etwa schreibt:

„… Es entzieht sich jeder Kategorie, das erstaunliche Debüt von Michaela Debastiani. In lichten Gedichten, persönlichen Geschichten, wirbelnden Assoziationen, essayistischem Suchen und im Dialog mit dem Maler Dim Sampaio umkreist die österreichische Autorin das Gefühl, aus dem so viel entsteht, das so viel zusammenhält – und manches zerstört: die Liebe. …“

Der „Weserkurier“ befindet:

„… Debastiani, die ihrer Anthologie „Frauenherz“ auch Lyrik und sogar ein Miniaturdrama („Verglühende Liebe“) eingespeist hat, folgt den Fährnissen emotionaler Fixierung bis in vermeintlich randständige Gefilde. Bildmächtig und gewitzt erzählt sie von der Liebe zu Farben, vom Brennen für die Schrift, von der Zuneigung unter Geschwistern, von vergifteten Gefühlen – und von menschlichen Verbindungen, die den Tod überdauern.“

Zur Übersicht der Rezensionen zu „Frauenherz“ folgen Sie bitte diesem Link.
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Ralf Bruggmann schreibt Theaterstück

Ralf Bruggmann, Autor der im Oktober 2017 bei uns erschienenen Sammlung sphärisch-beklemmender Text-Stillleben „Hornhaut„, wirkt derzeit an einem Theaterstück mit. Zitat:

„… Dass das Kino Cinewil ihn anfragte, ist einer Begegnung geschuldet. Conny Dierauer ist Programmverantwortliche der Reihe «Cinestage» und eine Gesangskollegin von Manuela Gerosa, die Ralf Bruggmann empfohlen hat. Dierauer war angetan von der Idee.

«Mit unserer Reihe versuchen wir, vom Schubladendenken wegzukommen und Kino und Künstler zu vernetzen.»

[…]

Für Ideen hat er immer Notizbuch und Stift parat

Für sein Stück «Aus dem Rahmen» hat Ralf Bruggmann eine Geschichte über zwei Geschwister geschrieben, die nach dem Tod des Vaters (im Film gespielt von Philipp Langenegger) versuchen, die Erinnerungen zu ordnen und via Tagebucheinträgen in die Vergangenheit reisen. …“

Zum gesamten Artikel folgen Sie bitte diesem Link.

Bildnachweis: Laura Zogg
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Andreas Hähle im „Outscapes“-Interview

Unser Autor Andreas Hähle stand uns für das Onlineformat unseres „Outscapes“-Magazins Rede und Antwort zu seinem Schaffen, den Hintergründen seines Ende vergangenen Jahres erschienenen Romans „Wahnsignale“ und zu seiner Krebserkrankung. Zum Interview folgen Sie bitte diesem Link.

Bildnachweis: Volly Tanner
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