Herzlich willkommen: Svea Kerling

Neu in unserem Verlagskollektiv begrüßen wir die österreichische Autorin Svea Kerling. Svea Kerlings Schwerpunkte sind dunkle Schauergeschichten, Geschichten aus den Untiefen unserer Seelen und ihren Begegnungen mit den Schattenwelten hinter der vermeintlichen Realität. Svea blickt bereits auf vier Veröffentlichungen zurück, eine davon in Zusammenarbeit mit dem Phantastikautor J. Mertens. Bei uns wird sie im 1. Quartal 2022 den Erzählband „Geschichten aus der Ewigkeit“ (Arbeitstitel) veröffentlichen, eine Begegnung mit Edgar Allan Poe. Herzlich willkommen, Svea!

Bildnachweis: Ernst Schwendinger
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Vorgestellt: Initiativen unabhängiger Kleinverlage

Wir dürfen Ihnen an dieser Stelle zwei hochengagierte und mit viel Herzblut betriebene Initiativen von und für unabhängige Kleinverlage(n) vorstellen, an denen auch unsere „Edition Outbird“ beteiligt ist. Beide Initiativen stellen Verlage und eine Auswahl aus deren Programm vor und bieten damit Einblicke in die Vielfalt unabhängiger Verlage.

„Schöne Bücher“, realisiert und betreut von Jens Korch von der „Edition Wannenbuch“…

Zum Angebot: Bitte Bild anklicken.

…sowie „Die kleinen Verlage“, realisiert und betreut von Harald Walther vom Ruperti Verlag…

Zum Angebot: Bitte Bild anklicken.

Jens Korch von „Schöne Bücher“ gibt zudem ein regelmäßig erscheinendes Magazin heraus, welches sich weiter Verbreitung und Beliebtheit in Großhandel, Handel, Bibliotheken und Leserschaft erfreut. Wir sagen Dankeschön für dieses wunderbare Engagement!
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MDR Kultur empfiehlt Mona Krassus Roman „Falsch erzogen“

Buch im Verlagsshop: Bitte Cover anklicken.

Kurz vor Ende des letzten Jahres bespricht Wolfgang Schilling auf MDR Kultur ausführlich Mona Krassus Roman „Falsch erzogen“. Zitat (Einleitung und Fazit):

„Dieses Buch ist eins von denen, die auf den Leser eine geradezu suggestive Kraft ausüben. Man ist sofort drin in der Geschichte und will am liebsten gar nicht mehr aufhören, immer weiter lesen, obwohl das was man da liest, eine richtig harte Nummer ist.

[…]

In der kleinen Klausstraße 16 in Halle an der Saale erinnert eine Gedenktafel an eine solche Geschlossene Venerologische Station des Stadtkrankenhauses „Poliklinik Mitte“, wie das offiziell hieß. Doch warum kein Wort darüber, was darin geschah, in diesem Roman? Will uns die Autorin das Schlimmste ersparen? Nein: Mit einem hier nicht verratenen literarischen Kunstgriff setzt uns Mona Krassu am Ende doch noch, auf erträgliche Weise, ins Bild. Ob die Autorin aus Gera selbst mal eine berühmte Schriftstellerin wird wie ihrer Heldin im Buch verhießen, das muss die Zukunft entscheiden. Dass sie eine richtig gute ist, das hat sie mit diesem erschütternd lesenswerten Buch bewiesen.“

Wir bedanken uns für diese Empfehlung aufs Herzlichste!

Weitere Besprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link.
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„Falsch erzogen“: Interview und Lesung mit Mona Krassu

M. Kruppe spricht mit unserer Autorin Mona Krassu für unseren YouTube-Kanal über Entstehung, Recherchen und Hintergründe ihres Romans „Falsch erzogen“ und Mona Krassu liest auszugweise daraus.

Zitat „Falsch erzogen“: „Anfangs aus Unwissenheit, später als Auflehnung gegen ihren Stiefvater Hartmut, gerät Solveig zunehmend in Konflikt mit dem Diktaturstaat DDR. Heimlich trifft sie sich mit anderen Jugendlichen im „Bau“, einem Abrisshaus, in dem sie die Musik von Udo Lindenberg hören und selbst texten und musizieren.

Was passiert in einer Diktatur mit Kindern, die schon als Schüler nicht ins sozialistische System passen? Die Genossen und Funktionäre in der DDR haben ihre Methoden. Sie nutzen auch die Mittel der Medizin, wenn es darum geht, junge Menschen auf Linie zu bringen.“

Falsch erzogen“ im Verlagsshop: bitte hier entlang.
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Herzlich willkommen: Roland Adelmann

Mit Roland Adelmann als Neuzugang dürfen wir ein Urgestein der deutschen Undergroundliteratur, einen der Köpfe der „Social Beat“-Bewegung, den Gründer und Verleger des Verlages „Rodneys Undergroundpress“ sowie (Mit)Herausgeber und Autoren zahlreicher Zeitschriften und Bücher in unserem AutorInnenkreis und unseren Reihen begrüßen. Wir freuen uns sehr über diesen Vertrauensbeweis und heißen Roland Adelmann herzlich willkommen!

Von ihm wird im 4. Quartal 2021 sein Roman „Berge aus Pommes, Flüsse voller Senf“ erscheinen, der – ähnlich wie Axel Kores´ „Verschwendete Jugend“ – in einer ganz eigenen, fesselnden Sprache Lebensläufe der Punkszene widerspiegelt.
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Zwei Seiten „Junge Welt“: Auszug aus Michael Schweßingers „In Buxtehude ist noch Platz“

Wir bedanken uns herzlich bei der Redaktion der Tageszeitung „Junge Welt“, die auf zwei Seiten ihrer aktuellen Weihnachts-Printausgabe eine Bukarest-Story aus Michael Schweßingers Buch „In Buxtehude ist noch Platz“ veröffentlicht hat. Zum Onlineartikel geht es hier entlang, zum Buch geht es in unserem Verlagsshop hier entlang.
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Wir wünschen frohe Weihnachtsfeiertage und ein besinnliches Jahresende!

Liebe Freunde*, Geschäftspartner, Autoren, Künstler, Unterstützer, Genussfreunde, Leseratten und Kunden der Agentur und des Verlages Outbird, wir bedanken uns an dieser Stelle für die gelebte Gemeinschaft ebenso wie für die Ideen, Chancen und Aussichten, die dieses Jahr mit sich brachte.

Unser Kundenstamm ist dieses Jahr ansehnlich gewachsen, ebenso die Zugriffe auf und Einkäufe in unserem Verlagsshop. Das lässt uns ebenso hoffen wie einige sehr erfreuliche Vertrauensbekundungen und Projekte, die – diesem Jahr entsprungen – 2021 das Licht der Welt erblicken werden. Gespoilert wird selbstverständlich nicht, bleibt dran und lasst Euch überraschen.

Wir, als Kollektiv, sagen an dieser Stelle Dankeschön und wünschen eine schöne Weihnachtszeit, ein besinnliches Jahresende und vor allem Gesundheit.

Bis bald und herzliche Grüße,

Tristan Rosenkranz

*Gemeint sind – selbstverständlich – immer alle Geschlechter.
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Kultur ins Grundgesetz: Bitte unterzeichnen Sie!

Der Umgang mit Kultur(schaffenden) seit Beginn der Corona-Krise kann bestenfalls als unwürdig bezeichnet werden. Eine Initiative (die jeder verbreiten und zeichnen sollte) macht sich nun für die Verankerung von Kultur im Grundgesetz stark, Zitat:

„Die Freiheit der Kunst wird unter Artikel 5 Abs. 3 des Grundgesetzes geschützt und stellt damit ein Grundrecht dar. Doch Kunst und Kultur können nur frei sein und ihre gesellschaftliche Aufgabe erfüllen, wenn ihnen die dafür notwendige Achtung und Akzeptanz auf bundespolitischer Ebene entgegengebracht wird. Bislang wird die Kulturförderung in weiten Teilen als freiwillige Aufgabe der Länder und Kommunen betrachtet. Wir sind jedoch der Überzeugung, dass der Stellenwert von Kunst und Kultur als ein kollektives gesellschaftliches Interesse grundrechtlich geschützt werden muss. Dies beinhaltet nicht nur den Schutz unseres kulturellen Erbes, sondern auch die Förderung der kulturellen Landschaft in ihrer ganzen Vielfalt.

Kunst und Kultur existieren nicht um ihrer selbst willen, sondern brauchen und suchen den Dialog mit der Bevölkerung, dem Publikum. Jeder Mensch – ungeachtet seiner Lebenssituation oder seiner finanziellen Bedingungen – hat einen Anspruch auf kulturelle Teilhabe. Und obwohl dieses Menschenrecht in der UN-Charta verbrieft ist – zu deren Unterzeichnern die Bundesrepublik Deutschland gehört – sind wir von der Schaffung der dafür notwendigen Chancengleichheit noch sehr weit entfernt.“

Hier geht es zur Petition.

Bildnachweis: Lesezeichen e. V.
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Aktuelle Buchbesprechungen

Wir freuen uns über neue Buchbesprechungen, von denen wir Ihnen gern eine Auswahl anzitieren, und bedanken uns bei den VerfasserInnen ganz herzlich:

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Benjamin Schmidts „Schon immer ein Krüppel“

Das Geraer „07Stadtmagazin“ schreibt:

„… Mit feiner Ironie und schwarzem Humor, teils drastischer, zumeist lakonischer Sprache und überaus bildhaft zeichnet er als Ich-Erzähler das Bild eines Jugendlichen, der nach einem Unfall als Spät-Teenager querschnittsgelähmt im Rollstuhl landet und sich trotz vieler Rückschläge wieder ins Leben zurückkämpft. Schmidt schreibt schonungslos offen und lebensnah von Verhältnissen in der Psychiatrie, von Vorurteilen und Denkbarrieren, vom Umgang mit „gesunden“ Menschen, von Sex im Rollstuhl, von Liebe und tiefer Freundschaft – und darüber, welche Rolle Dichtkunst und Musik auf dem Weg zurück spielen. Ein Bestseller ist das von Franziska Appel illustrierte Buch (noch) nicht, aber es fesselt – vom ersten bis zum letzten Wort.“

Hier geht es zu den kompletten Rezensionen.

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Mona Krassu „Falsch erzogen“

Peter Wawerzinek schreibt:

„… Das gesamte Buch durchweht ein erfrischender Wind von Widerstand. Es fällt mir keine besseres Wort als der Begriff „gänsehautnah“ ein, um Denken und Fühlen als so nahegehend wie in diesem Buch zu benennen. Wir erleben den inneren Aufruhr vor dem fälligen Ausbruch. Die letzte heftige Grundstimmung lässt uns gern erahnen, mit welcher großen Gelassenheit dann zur Tat geschritten werden wird. Man ist im besten Sinne von der Berichterstattung mitgefangen genommen. Was für das Buch spricht, ist die Tatsache, dass man mit dem Beginn der Lektüre aus seiner eitlen Leserposition heraus ins Geschehen hinein katapultiert, sofort ein Familienmitglied ist. Ich wechselte als ihr Leser gern und bereitwillig mit Mona Krassu in alle von ihr aufgezeigten Handlungsverläufe hinüber. Ich hielt mich so gern in diesem Roman auf, der mit dem Fall der Mauer plötzlich, aber gar nicht unerwartet aufhört. Mir war nach dem Lesen, als befände sich die gesamte Literaturwissenschaft auf dem Hohlweg, wenn sie weiter wie bisher eifrig nur immer nach dem Nachwenderoman fahndet …“

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M. Kruppes „Geschichten vom Kaff der guten Hoffnung“

Leserin „Lottchen“ schreibt:

„Auf dieses Buch hatte ich mich schon sehr gefreut und diese Woche lag es endlich im Briefkasten. Es ist nicht wirklich groß, nur 110 Seiten, liegt dafür aber sehr gut in der Hand. Das Cover gefällt mir und passt zu den Texten. Man sieht M. Kruppe mit einer Zigarette in der Hand und wie die Geschichten förmlich aus seinem Kopf herausschießen. Die Farben sind eher schlicht gehalten, was die Atmosphäre, in der die meisten Texte spielen, gut darstellt. Es handelt sich nämlich nicht um bunte, phantastische Geschichten, aber um die reine Realität, um gescheiterte Existenzen und die Schonungslosigkeit des Lebens.

Das Buch besteht aus einer Mischung von kurzen Prosatexten und Lyrik. Einige sind nur eine Seite lang, trotzdem hinterlassen auch sie einen tiefen Eindruck. Das hat sehr viel mit Kruppes Schreibstil zu tun. Er weiß, welche Wörter er benutzen soll, um die Leser zu berühren, um eine Situation so darzustellen, dass man das Gefühl bekommt, dass man mittendrin ist, dass man spüren kann, wie die Protagonisten sich fühlen. Die treffenden Illustrationen von Holger Much verstärken das Ganze.

[…]

‚Geschichten vom Kaff der guten Hoffnung‘ hat auf mich einen tiefen Eindruck hinterlassen. Die Texte haben mich sehr berührt und werden mich noch eine Weile beschäftigen. Es ist großartig, wie Kruppe es schafft, aus Alltagssituationen kleine literarische Meisterwerke zu machen. Ein Buch, das man sich wirklich nicht entgehen lassen darf!“

Tilly Domian schreibt:

„Gestern bekommen, heute rein gelesen und direkt angefixt. Ehrlich, ohne Schnörkel, klar. Kruppe eben. Vermutlich hab ich es noch heute durch, aber es wird eines der Bücher sein, die man immer wieder liest… Chapeau Ronny Müller! Und das zauberhafte Vorwort und die Illustrationen von Hol Ger runden das Bild hervorragend ab. ❤️“

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Arne Ulbricht „Schilksee 1990“

Die „Kieler Nachrichten“ schreiben:

„… So entfaltet sich auf 259 Seiten „Schilksee 1990“ ein grundgesunder Generationenkonflikt: „Die Diskussionen verschärften sich und erreichten einen neuerlichen Tiefpunkt, dem weitere Tiefpunkte folgten.“ In einer Szene hingegen meldet sich nachts die Polizei am Telefon, weil die Tochter in sehr betrunkenem Zustand erwischt wurde, nachdem sie die Reifen eines nach ihrer Meinung viel zu dicken Autos zerstochen hat. Es folgt große elterliche Aufregung, aber auch das insgeheime Eingeständnis, dass man sich früher auch solche Sachen geleistet hat. Überhaupt vermittelt das Buch eine je nach Betrachtungsweise ernüchternde oder beruhigende Botschaft: Die Jugendlichen von heute und von 1990 befinden sich „in völlig anderen Welten“, sagt Ulbricht, „aber was sie erleben, ist im Grunde doch sehr ähnlich“. …“

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Klaus Märkert & Myk Jung „Tot bist du noch lange nicht, sag mir erst wie alt du bist.“

Der „Sonic Seducer“ schreibt:

„… Dass Märkert einen sehr feinen, trockenen Humor hat und Jung ein Schwelger in prallsten Sprachbildern ist, bekommt man hier gerade exemplarisch vor Augen geführt. Man erfährt in einer halb autobiographischen, halb fiktiven Geschichte, wie Jung seinen Job als Sexsymbol und Stil-Ikone vom Arbeitsamt vermittelt bekam – weil es für eine Karriere als Modezar nicht reichte. Und Märkert erzählt von einer merkwürdigen Ehe mit einer noch merkwürdigeren Mary, die dem spießigen Versicherungskaufmann Müller erst die prächtigsten Aussichten beschert, ihn dann aber doch nur um Geld und seinen Ferrari prellt. So findet sich eine Fortsetzung des Leseklassikers „Der Tote mit dem Tic Tac in der Nase“ unter den Geschichten, ebenso wie das Original und die Fortsetzung von „Paint It Black“. Wenn die beiden nicht von selbst wieder zusammengefunden hätten, man müsste sie gemeinsam einsperren, damit sie mehr solcher Geschichten schreiben.“

Hier geht es zu den kompletten Rezensionen.

Vielen herzlichen Dank!
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KooperationspartnerInnen im Profil: Michael Böhm vom Galeriehaus Hof

Michael Böhm ist in Sachen Kultur und Stadtentwicklung im fränkischen Hof hochengagiert und einer unserer sympathischen KooperationspartnerInnen. Unter anderem betreibt er das Galeriehaus, in dem er gemeinsam mit Peter Prix von der Buchhandlung Kleinschmidt die Lesereihe „Zeilen und Zoigl“ veranstaltet, nicht zuletzt auch „Zeilen und Zoigl noir“ als Lesereihe unseres Verlages. Im Video stellt er das Galeriehaus vor, gibt Einblicke in seine Geschichte und das Konzept, niedrigschwellig nonkonforme Konzerte, Ausstellungen und Lesungen einem wachsenden Stammpublikum vorzustellen.


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