Edition Outbird zur Leipziger Buchmesse 2024

Unsere Veranstaltungstermine zur Leipziger Buchmesse stehen fest, ebenso die Zeiten und Orte, zu und an denen Sie uns auf ein gutes Buch treffen können:

Messestand:

21. – 24. 03. 2024 | Neue Messe | Halle 5, Stand C 105 (gemeinsam mit dem Lichtung Verlag)

Literarischer Buchmessesalon der Edition Outbird:

23. 03. 2024 | 19.30 Uhr | Ost-Passage Theater | Literarischer Buchmessesalon (mit Dirk Bernemann, Florentine Joop, Christian von Aster, Feline Lang, Benjamin Schmidt, Ulrike Serowy & Klaus Märkert) >> Ticketlink

Lesungen:

22. 03. 2024 | 17.30 Uhr | Hugendubel | Hauke von Grimm liest aus „Die Mitte bin ich“ (im Rahmen der „Sächsische Büchermenschen 2024)

22. 03. 2024 | 19.30 Uhr | Kunst liebt Mut-Galerie | Dirk Bernemann liest aus „An und für sich“ >> Ticketlink

24. 03. 2024 | 11.00 Uhr | Krystallpalast Varieté | Premierenlesung „Schnitter, Gevatter & Sensemann“ mit Christian von Aster >> Ticketlink

24. 03. 2024 | 19.30 Uhr | Theaterpack / Laden auf Zeit | Dirk Bernemann liest aus „An und für sich“

Wer wird wann wo den Verlag präsentieren?

22. 03. 2024
>> Pia Lüddecke | ab ca. 16 Uhr | Messestand
>> M. Kruppe & Tristan Rosenkranz | ab 19 Uhr | Kunst liebt Mut-Galerie

23. 03. 2024
>> Hauke von Grimm | ab ca. 12 Uhr | Messestand
>> Tristan Rosenkranz, M. Kruppe, Markus Symeon Blum, Hannah Rafalski, Silke Wolf, Claudia Schumann | ab 19 Uhr | Ost-Passage Theater

24. 03. 2024
>> Vanessa-Marie Starker | 10-14 Uhr | Messestand
>> Hannah Rafalaski & Tristan Rosenkranz | ab 10 Uhr | Krystallpalast Varieté

An allen anderen hier nicht aufgeführten Zeiten ist unser Verleger am Messestand vor Ort und freut sich auf Begegnungen mit lesehungrigen VerlagsfreundInnen. Wer von unseren AutorInnen dortselbst spontan anzutreffen ist, bleibt allerdings dem Zufall überlassen.
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Literarischer Buchmessesalon der Edition Outbird am 23. 03. 2024

Es ist unfassbar, wie schnell dieses Jahr vergangen ist. So schnell, dass die Planung für unseren Salonabend zur Leipziger Buchmesse 2024 bereits abgeschlossen ist. Und so heißen wir Euch willkommen zum Jahreshighlight der Edition Outbird – dem Literarischen Buchmessesalon am 23. 03. 2024 im Ost-Passage Theater in Leipzig. Ausführliche Informationen findet Ihr unter diesem Link.

Wir freuen uns mit Euch auf Christian von Aster, Dirk Bernemann, Florentine Joop, Feline Lang, Benjamin Schmidt, Klaus Märkert und Ulrike Serowy, sowie einmal mehr die Moderation von M. Kruppe und Markus Symeon Blum.

Tickets zu 12,00€ (Verlagsförderticket), 9,00€ (normal) oder 6,00€ (ermäßigt) bestellen: bitte hier entlang.
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Neu auf YouTube: Literatur im Gespräch mit Benjamin Schmidt

Im Interview mit M. Kruppe kreist Edition Outbird-Urgestein Benjamin Schmidt Liebe nicht nur als Begriff ein, sondern auch als Zustand, als Lebensart und emotionalen Zwischenraum, und nähert sich mit der Vorstellung seines neuen Lyrikbandes „Das mit der Liebe tut mir leid“ der Freiheit und Schuldlosigkeit dieses Zustandes an. Und natürlich wird auch Benjamins Schaffen als Autor hinterfragt, seine Arbeitsweise, sein Pfad der Veröffentlichungen bei Edition Outbird. Im Grunde kaum zu glauben, dass wir hiermit das erste Interview überhaupt mit diesem Urgestein der Edition Outbird veröffentlichen.

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Lyrik im Herbst – Novität #1: Benjamin Schmidt „Das mit der Liebe tut mir leid“

Der neue Benjamin Schmidt bildet mit „Das mit der Liebe tut mir leid“ den Herbstauftakt, wie er da zwischen leicht tänzelnden Versen (s)ein Herz seziert. Faszinierend, entzündlich, schwerelos, verstörend, liebevoll, mitreißend, seine Leserschaft fragil und fraglos hinterlassend. All dem (und vielem mehr) nicht genug, hat die Autorin und Illustratorin Hanna-Linn Hava das Vorwort sowie eine ganze Leichtigkeit von Illustrationen beigesteuert. Eine zutiefst berührende Empfehlung, die ab sofort vorbestellt werden kann!

Buchbeschreibung, Pressekit und Bestellen: bitte hier entlang.
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Mitschnitt zum BookRelease „Sein oder Nichtsein – Suizid in Wissenschaft und Kunst“ online

Zwei Monate ist die Buchveröffentlichung von „Sein oder Nichtsein – Suizid in Wissenschaft und Kunst“ im Leipziger VEID e. V. nun her. Zu dieser überaus herzlichen Mischung aus Konzert, Lesung, Präsentation und Versteigerung mit Katherina Heinrichs, Luci van Org, Benjamin Schmidt, Jea Pics Art und David Gray gibt es nun diesen wunderbaren Livemitschnitt, für den wir uns ganz herzlich bei Beatmedia bedanken. (Veränderungen in der Tonqualität bitte wir nachzusehen, sie sind u. a. unterschiedlichen Abständen der KünstlerInnen zum Mikrofon geschuldet.) Unser Dankeschön gilt darüber hinaus auch den beteiligten KünstlerInnen, BesucherInnen sowie dem VEID e. V. selbst.

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Novitäten & Vorschau


NEUERSCHEINUNGEN / FRÜHJAHR 2024

Unsere nachfolgenden Frühjahrsnovitäten 2024 / Backlist können Sie auch unter diesem Link herunterladen.


VORSCHAU

Mit einer Vorschau dürfen wir an dieser Stelle hinaus Ausblicke auf spannende Stoffe mit Ihnen teilen, an denen wir mit viel Herzblut arbeiten:

2. Halbjahr 2023

Benjamin Schmidt „Das mit der Liebe tut mir leid“ (VÖ-Termin: 13. 10. 2023, hier bestellen): Liebe ist Poesie. Und Poesie ist Liebe. Mit feiner Hand führt sie ein Skalpell, um Schicht für Schicht Vibrationen, Entflammbarkeiten, Grenzverluste, Verletzungsgefahren, Übersättigungen und Sehnsüchte freizulegen. Zum Vorschein kommen Herzschläge, nie gelebte Träume, nie geträumte Leben und immer viel zu viele, nie ausgesprochene Worte.
Straßenlaternen im Nebel, nächtliche Kälte auf dem Weg zum Späti, Szenenbilder einer durchsoffenen Nacht, zitternde Leiber und uferlose Sehnsüchte bilden das Setting romantischer Auflösungserscheinungen und bisweilen zermürbenden Glücks.
Die Liebe selbst ficht das nicht an; vielmehr tänzelt die Lyrik mit unangefochtener Leichtigkeit durch dieses wundersame Buch.

Feline Lang „Das Puppenhaus“ (Trilogie) Band I „Eingefangen“ (VÖ-Termin: 1. 11. 2023, hier bestellen): Feline Lang, Kopf und Stimme der DarkCabaret-Band Feline & Strange, legt mit dem ersten Band ihres Romandebüts ein Gesamtkunstwerk vor. Dieses sehr lebendige Puppenhaus saugt dich in ein düsteres Familiendrama und einen scheinbar unentwirrbaren Bildrausch aus löchrigen Realitäten, zynischen Wortgemetzeln, herumirrenden Fragezeichen und verknoteten Zeitebenen…
…und dann sperrt es dich mit der literarischen Konvention zusammen im Keller ein.
Viele mögliche Realitäten zeigen auch die geheimnisvollen Illustrationen von Holger Much, benSwerk, Franca Bartholomäi, Maria Salouvardou und Merlin J. Noack, die den Zauber und die Tragik des Textes verstärken und keine der vielen Fragen vorzeitig beantworten wollen.

Ulrike Serowy „Highway to Hel“ (VÖ-Termin: 1.12.2023, hier bestellen): Der sympathische Bummelstudent Max hat einen makabren Nebenjob: Er sieht Toten beim Totsein zu. Eines Tages gerät er in eine besonders bizarre Lage: Eine junge Frau wacht in ihrem Sarg auf und Max ist der Einzige, der ihr helfen kann. Von da an gilt es für die beiden, ein paar lebenswichtige Fragen zu klären: Was hat Claire überhaupt in diesem Sarg zu suchen? Was ist dieser Vegvísir, der andauernd auftaucht? Und warum sollte man im Jenseits immer eine Salami zur Hand haben? Auf der Jagd nach Antworten geraten die beiden immer wieder in skurrile Situationen und reisen von Köln über Berlin bis nach Island, wo sie bis in die Totenwelt hinabsteigen müssen, um Claire ganz zurück ins Leben zu holen.

1. Halbjahr 2024

Alexander Pfeiffer „Terrorballade“ (VÖ-Termin: 1. 2. 2024, hier bestellen): Sänger ist arbeitslos. Filmvorführer war er mal, Privatdetektiv will er nicht sein. Und doch halten ihn manche für genau das. So auch die Frau, die ihn bittet, ihren einstigen Geliebten Robert „Robby“ Zimmermann aufzuspüren. Ein Auftrag mit reichlich Sprengkraft, denn Robby hat als V-Mann einst Zugang zur Roten Armee Fraktion (RAF) gefunden und für den entscheidenden Schlag des Verfassungsschutzes gegen die führenden Mitglieder der dritten Generation der „antiimperialistischen Stadtguerilla“ gesorgt. Seit 1993 ist er im Zeugenschutz abgetaucht.
Die Suche nach Robby führt Sänger von Wiesbaden nach Hamburg und wieder zurück – und nicht zuletzt tief in die eigene Vergangenheit. Seine unkonventionellen Ermittlungsmethoden und die hochprozentige Ehe mit seiner frisch angetrauten Frau, der Journalistin Marlene, halten ihn dabei auf Kurs.

Dirk Bernemann „An und für sich“ (VÖ-Termin: 14. 2. 2024, hier bestellen): An und für sich ist alles in Ordnung. In den letzten Jahren wurden allerdings viele von uns an das Gewicht der Vereinzelung erinnert. Das Gewicht der Liebe konnte das oft nicht ausgleichen. Dirk Bernemanns Erzählband „An und für sich“ gibt den Isolierten eine Stimme, erzählt Szenarien der Qual und der Hoffnung in den Fugen des Zusammenlebens. Ein Ausleuchten des Zwischenmenschlichen in Krisenzeiten. Aber an und für sich ist doch alles in Ordnung.Feline Lang „Das Puppenhaus – Band II „Unter dem Gesicht“ (VÖ-Termin: 20. 2. 2024, hier vorbestellen): Im ersten Band ihres Romandebüts hat uns Feline Lang, bekannt durch ihre Dark Cabaret–Band Feline & Strange und ihre Blogs über psychische Störungen, bereits in ihr denkendes Puppenhaus schauen lassen – und in die Köpfe der darin eingesperrten Puppenfamilie.
Doch im zweiten Band der Mystery-Trilogie fangen wir ganz von vorn an – und erwachen unerwartet in der Gegenwart, im unaufgeräumten Kopf einer erwachsenen Frau.
Weiß diese Puppenspielerin denn nicht, dass die Puppen aus ihrer im Nebel verborgenen Kindheit immer noch leben und leiden, dort im Haus in der Mitte von Nirgendwo?

Christian von Aster „Schnitter, Gevatter & Sensenmann“ (VÖ-Termin: 1. 3. 2024, hier vorbestellen): Wenn man diesen Erzählband aufschlägt, um sich mithilfe von Christian von Asters Erzählungen dem Tod anzunähern, spürt man schnell, wie sich der Herr Autor mit jeder Geschichte auf einen neuen Tanz einlässt, um ihren Rhythmus, ihren Herzschlag zu erspüren und dem Thema in jeder von ihnen einen neuen Raum zu eröffnen.
Am Ende stehen siebzehn Texte, die, gleich ob zarte Lyrik, schwarzer Humor oder von der Tätigkeit des Autors als Trauerredner geprägt, ausnahmslos in Zwiesprache mit der mystisch morbiden Symbol- und Formensprache der Illustrationen treten, die Maximiliane Spieß eigens für diese Sammlung erstellt hat.
Gelegenheit für einen derart vielseitigen und vergnüglichen Spaziergang mit dem Tod bekommt man nur selten…

Feline Lang „Das Puppenhaus“ – Band III „Die Masken fallen“ (VÖ-Termin: 1. 4. 2024, hier vorbestellen): Feline Lang, wie in ihrem Alter Ego als Dark Cabaret-Band Feline & Strange Garantin für viel Salz in allen mentalen Wunden, öffnet im abschließenden Band 3 der Trilogie „Das Puppenhaus“ ein letztes Mal die Türen ihres so menschlichen Puppenhauses und lässt uns erbarmungslos in alle finsteren Winkel und unter alle Betten schauen, wo schon Illustrationen von benSwerk, Franca Bartholomäi, Holger Much, Maria Salouvardou und Merlin J. Noack auf der Lauer liegen.
Doch mit jedem Kapitel tut sich ein neues Geheimnis auf und vervollständigt das Spinnennetz aus Schuld und Zweifel, das durch viele Wirklichkeiten und Zeiten hindurch alle Puppen miteinander verbindet.

Florentine Joop und Holger Much „Soweit die Flügel tragen… (Rabenschwester)“ (VÖ-Termin: 1. 5. 2024): Der literarische Briefwechsel von Florentine Joop und Holger Much geht weiter. Viel ist passiert, seit sie im ersten Buch von den Geschwistern im düsteren Märchenwald erzählten und im Wechsel die Geschichte von Michal, dem Bruderherz, und der tapferen Kareen erzählten. Auch im Leben der beiden Autoren gab es Veränderungen, Herr von Ableben und der stille Wanderer haben neue Begleiter bekommen, Reisen wurden unternommen, Kinder wuchsen ein Stück heran, eine Freundschaft geht in die Tiefe. So ist auch das Märchen, das sich die beiden im neuen Buch erzählen, wagemutiger, rasanter, stürmischer. Fast meint man die Raben zu hören, das Meer zu riechen, und atemlos und mit Spannung hofft man, dass am Ende alles gut wird.

Ein alter todmüder Mann und das Meer, doch das ist nur der rabenschwarze Anfang einer rasanten Abenteuerreise von Raban und Kareen auf Rabenschwingen durch die Welt der Rabenkönige, des Meervolkes, der Luftgeister bis hoch hinauf zum Turm der Zeit. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann kann man ihr sehnsüchtiges Rufen immer noch hören, wenn im Frühling die Raben singen.

Auch die Fortsetzung dieses märchenhaften Buchschatzes beinhaltet zahlreiche farbige Illustrationen von Florentine Joop und Holger Much.

2. Halbjahr 2024

Dominique M. Täger „Ephemer“ – Band II „Sweet Claire“: Nichts weniger als ein surreales Liebesgewitter, das sind Claire und Moll. Sie sind die Enfants terribles der deutschen Literatur-, Musik-, und Kunstszene im Deutschland der späten 80er sowie der leidenschaftlich heranrasenden 90er Jahre. Vom Berliner Verlagsmogul Heinrich Rode entdeckt, geraten die 17jährigen Freaks mit ihrer supercoolen Horde in einen Strudel aus Liebe, Rausch und Grenzüberschreitung. Dabei erlösen sie die dahindämmernde No-Future-Generation X und die zugeknöpften Boomer im Vorübergehen. Aber wohin führt eine Reise ohne Ziel?
In diesem wilden, ekstatischen Coming-of-Age Roman fließen physische und psychische Realität ineinander über in eine entwirklichte Welt. „Sweet Claire“ löst möglicherweise ein paar der mysteriösen Rätsel des ersten Bandes „Sternbespien“, wirft aber auch neue, spannende Fragen auf.

Pia Lüddecke „Trans_mission“: Kultursommer 2010. Roman schlägt die Zeit mit knüppelharter Musik und Killerspielen tot. Beim Unifechten begegnet ihm Julia: Sie ist schlagfertig und begeistert sich für schwedischen Prog Metal – scheinbar die perfekte Frau. Die Sache hat nur einen Haken: Julia hieß ursprünglich Julian, sie wurde als biologischer Junge geboren und strebt eine geschlechtsangleichende Behandlung an. Ein rätselhafter therapeutischer Rat führt das ungleiche Paar auf eine Odyssee durch das nächtliche Ruhrgebiet. Trans*Mission ist eine tragikomische Lovestory und ein rasanter Roadtrip, der in einem Fechtturnier auf der Autobahn gipfelt.

Vougar Aslanov „Flut und Sterblichkeit“: „Flut und Sterblichkeit“ ist ein Zyklus von Erzählungen, die der Frankfurter Schriftsteller Vougar Aslanov nach den Motiven der Mythen, Sagen und Märchen aus dem alten Zweistromland, aus Indien, dem Kaukasus, Zentralasien, nach den altgermanischen Epen sowie Schamanen-Geschichten aus Sibirien entwickelt hat. Die alten Überlieferungen, die von Menschen und Göttern erzählen, bleiben auch in unserer Zeit nicht wirkungslos. Denn es ist kein Geheimnis, dass verschiedene Völker immer auch an verschiedene Mythen geglaubt hatten, was auch heute nicht viel anders ist. Oft auch kennt ein Volk die Mythen nicht, die die Kultur und Geschichte eines anderen Volks geprägt hatten. Daher sollte es zur besseren Verständigung unter den Völkern und Kulturen kommen, wenn man nicht nur die eigenen Mythen und Sagen, sondern auch jene von fremden Völkern kennen lernen würde.

2. Halbjahr 2025

Christian Mahlow „Die Frau mit dem Kaninchenhotel“: Im Zentrum des neuen Romans von Christian Mahlow steht eine eigenbrötlerische Frau, die in ihrer Wohnung ein Kaninchenhotel führt. Nachdem in einer gewittrigen Sommernacht ein stummer Greis ein Kaninchen in Obhut gibt, rauben erschreckend reale Träume ihr den Schlaf. Als der Mann verschwindet, macht sie sich getrieben von Angst und Anziehung auf die Suche nach dem Geheimnis des Alten und ihrer sonderbaren Träume.

Bis zur letztendlichen Veröffentlichung eines Buches sind immer noch Änderungen in Inhalt, Titel und Erscheinungsdatum möglich. Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen, gern an unserer Arbeit dranzubleiben und wünschen Ihnen fesselnde Lesemomente.
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Neu auf YouTube: Teaser zu Benjamin Schmidts Roman „Mein Mann von unter der Brücke“

Einmal mehr legt Benjamin Schmidt mit „Mein Mann von unter der Brücke“ einen Roman vor, der Lesende in seiner Lebensdichte und Poesie in seinen Bann zieht. Nicht weniger fesselnd ist sein Teaser dazu, der an Elemente des „Suspense“-erinnert.

Zitat:

„Glück war eine Falle. Eine Fata Morgana. Glück ließ Krebszellen wuchern. Verbrannte das Gehirn. Glück machte süchtig, wenn man es nur in Aussicht stellte. Glück bedeutete, anzunehmen, man würde fliegen, während man fiel. Glück war ein schönes Haus über einem unheimlichen Keller.“

Doreen fristet ein Leben in Erwartung auf ein festgeschriebenes Glück, doch sie wird immer wieder enttäuscht und ahnt nicht, wie nahe sie vor einem Zusammenbruch steht. Das ändert sich, als sie Theodor begegnet, einem Obdachlosen, den sie von der Straße stiehlt und der fortan die Rolle ihrer großen Lieben spielen soll. Das hat für Theodor durchaus seine Vorteile, nur gibt es da ein tief greifendes Problem…

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Neuer Podcast: Radio Darkfire zur Veröffentlichung der 1. Edition Outbird-Compilation „Fenster zur Nacht“

Anlässlich der Veröffentlichung der 1. Edition Outbird-Compilation „Fenster zur Nacht“, dessen Erlöse der Stiftung Deutsche Krebshilfe zugute kommen, strahlte der Internetradiosender „Radio Darkfire“ am 04. 09. 2021 Interview und Werkschau mit einigen spannenden Anspielern der beinhalteten Stücke aus. Im Gespräch geht es neben der Entstehung der Edition Outbird insbesondere um die Initiation und Verwirklichung des Samplers (sowie um beteiligte KünstlerInnen), der in seiner Vielfalt einen Bogen zwischen gelesenen und vertonten Stücken, Soundlandschaften, Industrialparts und Songs spannt, aber auch um den „Literarischen Salon“ am 02. 10. 2021 im Leipziger „Noels Ballroom“.

Zur Aufzeichnung der Sendung geht es hier entlang, „Fenster zur Nacht“ kann im Verlagsshop unter diesem Link bestellt werden.
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5 Jahre Edition Outbird: „Fenster zur Nacht“ – erste Edition Outbird-Compilation erschienen

Lange lag dieses Projekt in der Schublade, bevor es Konturen annahm und letztlich in fruchtbarer Kooperation mit Symeon von Radio Darkfire und dem Autoren, Grafiker und Musiker Benjamin Schmidt das Licht der Welt erblickte. „Fenster zur Nacht“ heißt dieses auf 100 Exemplare limitierte Klangarchiv, dessen Erlöse ebenfalls der Stiftung Deutsche Krebshilfe zugehen werden.

14 Stücke aus dem direkten künstlerischen Umfeld der Edition Outbird bilden einen Spannungsbogen: trockener Humor, wispernde Lyrik, mysteriöses Hörspiel, emotionaler Dancefloor, aber auch sensibles Songwriting, verspielter Elektropop und düsterer, treibender Industrialsound von und mit Holger Muchs Musikprojekt Kelpy, Sergejewitsch meets Hähle, M.Kruppe, Licht.front, Ana Bogner, Pia Lüddecke, Krahn Murr, Klaus Märkert, Projekt Fieberherz und einigen mehr.

Die Compilation wird ausschließlich zum Literarischen Salon am 02. 10. 2021 in Leipzig sowie unter diesem Link in unserem Verlagsshop erhältlich sein. Zur Hörprobe geht es hier entlang. Ein alles andere als alltägliches Geschenk, wie wir meinen.
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5 Jahre Edition Outbird: Literarischer Salon & Releaseparty am 02. 10. 2021 in Leipzig

Unsere Edition Outbird wird sich nach einer allzu langen Off-Zeit und anlässlich ihres fünfjährigen Jubiläums mit einem handverlesenen literarischen sowie musikalischen Programm präsentieren, das zugleich Releaseparty für die erste Outbird-Compilation „Fenster zur Nacht“ (dazu in Kürze ausführliche Informationen) sein wird. Die Eintrittsgelder zum Salon sowie die Gewinne aus dem Verkauf der Compilation werden der Stiftung Deutsche Krebshilfe gespendet.


Unsere Salonprogramm:

Literarischer Salon im „Noels Ballroom“ / Kurt-Eisner-Straße 43 / 04275 Leipzig:

19.00 Uhr:

Ulrike Serowy liest aus „Wölfe vor der Stadt“

Eine halbverlassene Stadt, die nach und nach im Nebel versinkt. Helena, eine junge Künstlerin, führt darin ein zurückgezogenes Leben. Da machen Gerüchte die Runde: Die Wölfe sollen zurückgekehrt sein und um die Stadt streichen. Helena selbst wird von bösen Ahnungen geplagt und von Träumen heimgesucht, die nicht ihre eigenen sind. Sie lernt Johannes kennen, der so verloren scheint wie sie. Aber Johannes trägt ein Geheimnis in sich, das sie beide an den Rand des Daseins bringen wird. – Ulrike Serowy wird die Spannung, die der Plot dieses im Frühjahr 2022 erscheinenden Romans bis zum Zerreißen aufbaut, ins Publikum tragen.

19.30 Uhr:

Akustikset mit Ana Bogner

Ana Bogner ist Musikerin und Klangkünstlerin. Ihre künstlerischen Inhalte kreisen um das Thema des imaginären Raums: poetische Realitäten als Zustand des menschlichen Bewusstseins. Sie arbeitet sowohl kompositorisch als auch installativ – architektonisch. Sie schichtet Sphären, träumt von utopisch-urbanem Ambiente, gebaut auf ätherischer Unbeschwertheit, in der Geschichten schweben. – Ana Bogner ist mit ihrem Stück „Oh my friend“ auf der Outbird-Compilation vertreten.

20.00 Uhr:

Roland Spranger liest aus „A Kind Of Blue

Lakonische Verlierer, die es mit dem Gesetz und der Realität nicht so genau nehmen. Pizza-Lieferanten, die den Glauben an Pizza verloren haben. Typen, die vom Leben zermatscht wurden, und nichts wollen als ein bisschen Würde – oder noch besser: Rache. Die schrägen Charaktere in Roland Sprangers Short Stories könnten unsere merkwürdigen Nachbarn sein, wie sie absurde Saufgespräche führen, schwer verkatert ins Stockholm-Syndrom reinschliddern, auf Crystal durchdrehen oder dagegen ankämpfen, verloren zu gehen. Der ein oder andere Mord ist nur konsequent. Und können Baukräne eigentlich Sex haben? – Mit trockenem, fränkischem Schalk wird Roland Spranger den Begriff „schwarzen Humor“ neu ausloten.

20.45 Uhr:

Hörspiel „Geister“ mit Pia Lüddecke und Ernest

Im Schauerroman ›Geister‹ geht es um den jungen Horrorfilmfan Tom, der 1999 ins Ruhrgebiet zieht und hier den geheimnisvollen Juri kennenlernt. Wer sind die unheimlichen ›alten Herrschaften‹, mit denen Juri in einer verfallenen Villa haust? Und was hat es mit der sagenhaften blauen Blume auf sich, die ihrem Finder unermesslichen Reichtum bescheren soll? An düsteren Schauplätzen entspinnt sich ein schwarzromantisches und skurriles Abenteuer. Autorin Pia Lüddecke und Musiker Ernest lesen aus dem Schauerroman Geister. Dazu sorgt Ernest mit Instrumentalstücken und Soundeffekten für Atmosphäre. – Ein Auszug des Hörspiels ist auf der Outbird-Compilation vertreten.

21.15 Uhr:

Ingo Munz liest aus „An der Guillotine“

Klaus Märkert schreibt über diesen im Oktober erscheinenden Erzählband: „Wollte man mithilfe eines Songs die Grundstimmung beschreiben, welche den nachfolgenden neun Erzählungen des Essener Autors Ingo Munz eigen ist, so würde ich ohne Zögern „who will light the fire“ des 2003 verstorbenen amerikanischen Folk- und Countrysängers Johnny Cash auswählen, wo es im Refrain heißt: „Who will light the fire that will carry you away into the darkness where you gonna stay.““ – Mit intelligenten Winkelzügen und einem feinen Händchen für erzählerische Perlen über des Lebens Patina folgt Ingo Munz dem Grundprinzip „Liberté, Égalité, Fraternité“ dieses Buches.

21.45 Uhr:

Liveset mit den „Gruftschlampen“

Wer ein bisschen Wahnsinn und Extravaganz schätzt und ein musikalisch schwarzes Herz sein Eigen nennt, wird das Liveset der Berliner „Gruftschlampen“ genießen. Die skurrilen Klangwelten und die unheimlichen Klagelieder der Gruftschlampen sprechen für sich und beweisen ein Höchstmaß an künstlerischer Freiheit und Spielfreude. – Die „Gruftschlampen“ werden den Literarischen Salon beschließen und sind mit ihrem Stück „Allerseelen“ auf der Outbird-Compilation vertreten.
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Moderieren wird den Abend M.Kruppe. Zum Salon wird es einen Verkaufstisch mit Büchern, der Compilation und weiteren schönen Dingen geben.
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Corona-Info:

Wir bitten um Verständnis, dass nur Getestete, Genesene und Geimpfte teilnehmen können (Nachweis am Einlass bitte vorlegen) und eine medizinische Maske mitzubringen ist.

Sollte die physische Veranstaltung wider Erwarten ausfallen, wird es einen virtuellen Live-Salon auf unserem YouTube-Kanal geben. Für den Fall kannst Du die Erstattung des Tickets verlangen oder den bezahlten Preis als Spende für die Stiftung Deutsche Krebshilfe bereitstellen.
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Tickets:

Zu den Tickets bitte hier entlang.
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