
Isa Theobald „Zerbrochen, aber vollständig“
„Isa Theobald schafft es, mit ihrer Sammlung immer wieder in den Bann zu schlagen und überschreitet dabei interessante Grenzen, was dazu führt, dass so Manches in Erinnerung bleibt. […] Dabei gleitet sie aber niemals in den Splatter ab, sondern überlässt eher den Lesern sich vorzustellen, was eigentlich passiert ist oder weiter passieren wird. Sie arbeitet zudem mit sehr viel Symbolik, die vor allem Fans düsterer oder düsterromantischer Geschichten zu schätzen werden wissen. Und nicht zuletzt ist die Sammlung sehr vielfältig, zeigt nicht nur die Bandbreite der Autorin, sondern bietet jede Menge Abwechslung, so dass jeder seine Favoriten finden kann und immer wieder aufs Neue überrascht wird. Und nicht wenige der Erzählungen hinterlassen auch noch nach einer Weile Eindruck. Ebenso wie die dazu erzählten Anekdoten. „Zerbrochen, aber vollständig“ ist eine ansprechende Kollektion von Kurzgeschichten der Autorin Isa Theobald, die ein breites Spektrum des Phantastischen abdecken, von subtilem Horror über Cyberpunk bis hin zu düsterromantischen Märchen – eine angenehme Mischung, die gerade deswegen viel Abwechslung bietet.“
Phantastiknews
Weitere Buchbesprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________

Joachim Sohn „Merleau – eine Mondbogengeschichte“
„Benjamin Merleau ist ein knurriger, alter Kommissar. Seit sein Freund und Partner Alphonse vor einem halben Jahr bei einen Einsatz ums Leben kam, denkt Benjamin nur noch an seine Pension. Doch bevor es soweit ist, wird ihm eine neue Partnerin zur Seite gestellt. Die 22jährige Veronique Colbert, die frisch von der Polizeischule kommt. Während für Merleau schnell feststeht, dass der Vater, Claude Pitou, für das Verschwinden der kleinen Caroline verantwortlich ist, sieht die junge Polizistin das anders. Grund für diese Annahme ist ein Rabe, der Veronique diverse Zettel bringt, die in einer Geheimschrift verfasst zu sein scheinen.
Der Schreibstil von Joachim Sohn ist direkt und schnörkellos ohne falsche oder übertriebene Dramatik oder blendende Effekte. Gerade diese Schnörkellosigkeit bewirkt, dass die Geschichte noch eindringlicher wirkt und unter die Haut geht. Edition Outbird hat sich hier sehr viel Mühe mit der Gestaltung des Buches gegeben.“
Phantastische Fluchten
Weitere Buchbesprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________

Pia Lüddecke „Das Ende der Nacht“
„Nuri ist (Aushilfs)Journalistin und will die jüngsten Frauenmorde aufklären. Was hat der Industrieerbe Viktor Lux mit den verstümmelten Leichen zu tun? Ehe es sich Nuri versieht, ist sie nicht nur in seinen engen Kreis geraten, sondern muss um ihr Leben fürchten. Pia Lüddecke erschafft einen packenden Schauerroman, der ins Thriller-Artige geht. Begegnungen mit dem Teufel – oder ist es doch nur einer von vielen? – nicht ausgeschlossen!
Pias gewohnt anschaulicher, scharfsinniger und humorvoller Schreibstil macht einfach Spaß und sorgt dafür, dass „Das Ende der Nacht“ nur schwer aus der Hand zu legen ist.“
Orkus
Weitere Buchbesprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________

Sanjina Kashikar „Rattenkönig“
„Liebe kann alles überwinden, ist das stärkste Band. Zwei liebende Seelen können zu einem einzigen Wesen, dem Rattenkönig verschmelzen. Nur leider hat das nicht so viel mit der Realität zu tun. Diese verschwimmt auch für Aliéna und ihren Geliebten Noel – der als Frau geboren wurde – zusehends und driftet in Fiktion ab. Während Noel sein eigenes Päckchen zu tragen hat und weder seine Drogensucht noch sein Leben im Griff hat, nimmt Aliénas Geist nach und nach immer kränkere Züge an.
Stückchenweise bringt Sanjina Kashikar Licht in ihre Geschichte und enthüllt psychische Abgründe, die man lieber nicht erblickt hätte. Beim Lesen bleibt einem immer wieder der Mund offen.“
Orkus
Weitere Buchbesprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________

Florentine Joop „Sommer im Heckenrosental“
„In ihren Kindheitserinnerungen erzählt Florentine Joop die Ferien in der DDR aus Kinderblick, beurteilt und verurteilt nicht, wundert sich manchmal, vor allem aber genießt sie es, diese Sommer in Potsdam, in denen die Tage nicht enden wollen, und Katja immer wieder ein neues Abenteuer einfällt. „Heckenrosental“ hat sie es in ihrem Buchtitel genannt, nach Astrid Lindgrens Kinderbuch „Die Brüder Löwenherz“, in dem es zwei Täler gibt, das Kirschtal und das Heckenrosental, beide wunderschön, nur sind sie durch eine Mauer getrennt, und in dem einen Tal sind die Menschen frei und im anderen nicht. […] Die Perspektive eines Westkinds im Osten, die Florentine Joop einbringt, ist in den heutigen Ost-West-Debatten bislang eher eine Seltenheit. Ihr Buch beschwört eindringlich die sehnsüchtige, schmerzliche Erinnerung an ein verlorenes Kinderparadies. Das verloren bleibt, auch wenn man, wie die Autorin, schon lange wieder in Potsdam lebt.“
Märkische Oderzeitung / Lausitzer Rundschau
Weitere Buchbesprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________

Jan Off „Cumulus 2161“
„Zahlreich finden sich Anlehnungen an faschistische und andere entmenschlichende Epochen der Historie sowie an Werke wie Orwells „1984“, Stefan Zweigs „Schachnovelle“ oder auch Dantes „Göttlicher Komödie“. Angenehm gleicht der Humor Offs die donnernde Hoffnungslosigkeit aus, in der sich unsere Welt auf eine Entwicklung hin zu „Cumulus 2161“ bewegt. […] Doch sollte man sich in unserer sowieso schon finsteren Zeit dieser Anhäufung aus Kaltherzigkeit, Zynismus, ja Sozialpornografie zuwenden? Unbedingt! Geschickt dient in Offs Welt ein „Stimmungsstabilisator“ dem Zusammenhalt der „Verschmutzer“. Und als eben solcher kann uns auch „Cumulus 2161″ dienen.“
Stern.de
Weitere Buchbesprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________

Benjamin Schmidt „Das geht nicht gut aus“
„In diesem Buch finden sich grob gezählt 38 witzige Umschreibungen dafür, sich zu besaufen, einige subtile bis schwarzhumorige Sexszenen, eine bitterböse Polemik darüber, dass Lesungen (fast) immer scheiße sind, und eine Menge anrührend realistische Gedanken über Liebesdinge, die man so noch nicht gelesen hat. Was sich in diesem Buch nicht findet, sind Langeweile oder ein bequemes Einrichten in Klischees. Was sich ebenfalls nicht findet, sind Gewissheiten. Nicht einmal das Geschlecht des oder der Ich-Erzählerin steht wirklich fest. Was das Lesen des Textes nur umso aufregender macht, weil man sich so als Leser regelmäßig gezwungen sieht, die eigenen Geschlechtervorurteile zu hinterfragen.
Im Fall von Benjamin Schmidt darf man hoffen, dass er die Art von distanziert melancholischer, aber psychologisch exakt beobachtender Literatur fortsetzt, die Dirk Bernemann in Deutschland Anfang der 2000er Jahre etablierte. Es gab und gibt nämlich zu wenig davon.“
Leipziger Zeitung
Weitere Buchbesprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________

David Gray „Umarmung der Barbaren“
„David Grays Protagonisten sind ambivalent: weder Helden noch Karikaturen, eher Chamäleons mit einem Hang zur Selbstzerstörung. Manchmal mag man ihnen zuhören, manchmal möchte man ihnen auf die Fresse hauen. David Gray legt oft einen distanzierten Schreibstil an den Tag, der die brutale Realität erst recht beklemmend macht. In „Die bleichen Blumen des Bösen“ zerrt die Folter am Leser. Und auch in „Boot Hill“ fiebert man mit einer Frau, die einer Hinrichtung entgegen sieht. Die Erzählungen sind eine Mischung aus schneidendem Realismus, dunkler Ironie und Figuren, die man nicht unbedingt im eigenen Wohnzimmer haben möchte. Die meisten Geschichten sind nicht typisch mit offenem Ende oder einem Geheimnis, sondern sie sind auserzählt. Mit einem fiesen Happy End und oft einem Story-Twist wie ein Ellbogencheck.“
Palmbaum Literaturmagazin
Weitere Buchbesprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________

Christian von Aster „Das Schlachthaus der Träume“
„Christian von Asters Worte erschaffen einzigartige literarische Kunstwerke, die noch lange nachhallen: hypnotisierende Wortspiele, die erneut beweisen, welch Talent in diesem Herrn steckt. Einfach herrlich – vielseitig, einzigartig! Garniert mit einem feinen Vorwort von Dirk Bernemann, den ich hier abschließend zitieren möchte: „Schätzt Poesie, liebt Christian von Aster, kauft Bücher, lest und liebt Euch.“ Dem schließe ich mich mit jedem Funken meines Herzens an.“
Sonic Seducer
Weitere Buchbesprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________

Roland Spranger „Die Kunst der Bauchlandung“
„In einer kunstvoll unverhüllten Lapidar- und Alltagssprache von proletarischer Poesie, geladen mit verqueren Aphorismen und satirischen Überraschungsgags, lässt Spranger seinen heroismus- und beschäftigungslosen Helden frei assoziieren. Der hohe Sarkasmusgehalt in und zwischen den Zeilen hält den Stoff zusammen. […] Im Theater spiegelt sich das Leben, denn das ist selbst ein Spielen, ein Durchspielen von Möglichkeiten, oft genug ein Sich-Einrichten in einem Als-ob. So unterhaltsam wie beispielhaft stehen Danner und Schadt, von Spranger literarisch gedeutet und verwandelt, vor der Aufgabe, sich inmitten von Unbegreifbarem und Unberechenbarem ihre Werte, und zuallererst den Selbstwert, selbst zu schaffen. Misslingen eingeschlossen: Dem Sisyphos des Existenzialisten Albert Camus gleitet der gerollte Felsblock Mal um Mal kurz vorm Gipfel aus den Händen.“
Hochfranken Feuilleton
Weitere Buchbesprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________

Holger Much „Mondlieder und Mottentänze“
„Holger Muchs grafische Kunst hat einen eindeutigen Wiedererkennungswert. Seine Geschichten und lyrischen Werke zeigen eine ebenso feinsinnige Federführung, was „Mondlieder und Mottentänze“ verdeutlicht. Geschrieben „aus dem Nimmerzimmer“ teilt Holger einige Kurzgeschichten, von denen die meisten von seiner großen Liebe zu Irland und seinen rätselhaften Erlebnissen auf der grünen Insel erzählen. Zeit nehmen sollte man sich für die Gedichte, bei denen jedes Wort penibel ausgewählt wurde, ohne dabei gekünstelt zu klingen. Vielmehr ist es ein Wortgenuss, den jede Zeile mit sich bringt. Zur passenden Atmosphäre tragen die von Holger Much liebevoll gestalteten Illustrationen bei. Wer das geschriebene Wort schätzt, dem sei „Mondlieder und Mottentänze“ wärmstens ans Herz gelegt.“
Orkus
Weitere Buchbesprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________

Klaus Märkert & Myk Jung „All das wurde wahr, was eigentlich gar nicht wahr war“
„„All das wurde wahr, was eigentlich gar nicht wahr war“ ist schon vom Titel her so amüsant umständlich, dass im Verlag dem ein oder anderen Mitarbeiter blümerant geworden sein dürfte. Aber: Der Zweck heiligt die Mittel, der Titel zaubert schnell ein Lächeln ins Gesicht. Viele der Geschichten sind so skurril lustig, dass sie Elemente eines Drogentrips enthalten könnten, etwa „Blaue Regenwürmer“. Man muss schon selbst herausfinden, was es mit ihnen auf sich hat.
Die Geschichten sind nicht ausnahmslos lustig, es gibt auch kleine, charmante Schwenks Richtung Krimi, Autobiografie und Horror in dieser durchweg erfreulichen Sammlung. Manche Skurrilität amüsiert unabhängig von der Zeit, selbst wenn gut 4000 Jahre dazwischen liegen.“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________

Roland Adelmann „Die Revolution der toten Zukunft“
„Roland Adelmann, seit Jahrzehnten tief verwurzelt in der Szene, gewährt einen intimen Einblick in die Lebenswelt von Punks, Autonomen und anderen Outsidern während der Wendejahre in der Hauptstadt. Ein Alltag geprägt von Drogen, Suff und dem alltäglichen Kampf ums Überleben, eine Geschichte von Freiheit und Rebellion gegen den Bullenstaat und die eigenen konservativen Familienverhältnisse vor der Kulisse des Konflikts zwischen Exekutive und Besetzerszene. Ungeschminkt und manchmal dreckig wie die Straße fügen sich viele kleine Episoden zu einem intensiven Ganzen. Ein neuer, unverbrauchter Blick auf einen der spannendsten Momente der jüngeren deutschen Geschichte. Lesenswert!“
Slam Magazin
Weitere Buchbesprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________

Pia Lüddecke „Transmission“
„Um Roman aus seiner Lethargie zu befreien, meldet ihn sein Vater zu einem Fechtkurs an, damit er einer alten Leidenschaft nachgehen kann. Dort trifft er auf Julia, die sofort eine besondere Faszination auf ihn ausübt. Als Roman erfährt, dass Julia trans ist und einst ein Junge war, ist er zunächst überfordert und weiß nicht recht, wie er damit umgehen soll. […] Zwischen den beiden entwickelt sich mehr als nur eine Freundschaft; sie beginnen, ihren inneren Fragen nachzugehen, finden Antworten und erleben aufregende Abenteuer. Schon bald muss Roman erkennen, dass das Leben soviel mehr zu bieten hat, wenn man den Mut aufbringt, nach draußen zu treten und die Grenzen des eigenen Horizonts zu erweitern.
Lüddecke hat hier nicht einfach einen gewöhnlichen fiktiven Roman erschaffen; vielmehr handelt es sich um die intime Seelenreise zweier Individuen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher sein könnten und im Verlauf der Geschichte immer näher zusammenfinden. Intensiv, gefühlvoll und voller Emotionen – einfach wunderschön!“
Sonic Seducer
Weitere Buchbesprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________

Florentine Joop & Holger Much „So weit die Flügel tragen… (Rabenschwester)“
„Mit „So weit die Flügel tragen – Rabenschwester“ setzen Florentine Joop und Holger Much ihre ergiebige Zusammenarbeit fort. Wieder ist es eine interessante Mischung aus dem Briefwechsel der beiden, der den Alltag, die Hoffnungen, Ängste und neben anderen Personifikationen neu dazugekommen auch Frau Kismet beschreibt, und der eigentlichen Geschichte, dem Märchen. […] Was wird aus der Rabenprinzessin und dem Menschen mit Rabenherz – an dem das Alter seines vergangenen Seins und die traumhafte Gegenwart erbarmungslos zerren? Wieviel sind die beiden bereit, für den anderen zu opfern? Dabei spiegelt sich der Witz, Esprit und die Persönlichkeit der Autoren auch in den Figuren wider. Haptisch ein besonderer Genuss, die liebevollen Zeichnungen Joops und Muchs vereint zu sehen. Seelenvolle Nahrung für Herz und Hirn.“
Orkus
Weitere Buchbesprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________

Christian von Aster „Schnitter, Gevatter und Sensenmann“
„Der Thematik des Todes Christian von Aster sich schon 2022 gewidmet und einen Text in der Anthologie „Sein oder Nichtsein – Suizid in Wissenschaft und Kunst“ beigesteuert, die ebenfalls über Edition Outbird erschienen ist. In seinem neuen Erzählband widmet er sich dem Ableben gleich in 15 Geschichten, die wunderbar von Maximiliane Spieß illustriert und mit einem Vorwort von Frank Pasic abgerundet wurden. Dieser Erzählband besticht vor allem mit seiner Vielfalt. Eine jede Geschichte enthält ein neues Setting, neue Inhalte, neue Charaktere. Tipp: Die Geschichten nicht auf einen Schlag lesen, sondern einzeln auf sich wirken lassen! Intensiv und beeindruckend!“
Sonic Seducer
Weitere Buchbesprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________

Dirk Bernemann „An und für sich“
„Ein mit 106 Seiten kurz wirkendes Buch mit enormem Potenzial zur Langlebigkeit. Hier kann und muss zwischen den Zeilen gelesen werden. Dirk Bernemann schafft es mit „An und für sich”, einen weiteren Geheimtipp zu seiner umfangreichen Bibliografie hinzuzufügen. Zwischenzeitlich scheint es fast, als wären diese Texte biografisch angehaucht. Zu echt wirken die Dialoge, zu nahbar das ganze Geschehen. Eine literarische Reise, die Leserinnen und Leser für sich selbst entdecken sollten, denn „an und für sich ist alles in Ordnung”.“
Aachener Zeitung
Weitere Buchbesprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________

Alexander Pfeiffer „Terrorballade“
„Der Plot funktioniert herausragend, und zwar auf drei Ebenen – der Ebene des Detektivromans, die eher der amerikanischen Kultur entspricht und richtig gut gelungen ist, die zweite Ebene ist die, dass Alexander Pfeiffer diese Genre-Konditionen immer weiter dreht und ironisiert, und die dritte Ebene ist die Metaebene, wo sehr viel nachgedacht und philosophiert wird. Und wie all das sich verstrickt, das ist wirklich sehr intelligent, smart und überzeugend. Nicht zuletzt ist das Timing der Veröffentlichung dieses Buches bemerkenswert und spektakulär.“
„Scala“ auf WDR 5
Weitere Buchbesprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________

Ulrike Serowy „Highway to Hel“
„Die Geschichte ist so absurd wie fesselnd: Die beiden verwirrten Randgestalten Claire und Max werden durch außergewöhnliche Lebens- (hier besser: Todes-)umstände zusammengebracht und durchleben in den urbanen Räumen zwischen Rhein, Wupper und Spree und später auch auf Island eine ähnlich groteske Odyssee wie Halldór Laxness‘ Bischofsvertreter Velbi in seinem Chaosroman »Am Gletscher« (Kristnihald undir Jökli, 1968). Die originelle Handlung ist absolut filmreif und nutzt geschickt die Möglichkeiten der Phantastik zur Zeitkritik. Dabei wirft die Autorin immer wieder Fragen auf, die über die spannenden Ereignisse hinausreichen. So entsteht ein Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann. »Highway to Hel« liest sich ähnlich rasant, als würden Alexander Moritz Frey und Hanns Heinz Ewers gemeinsam das Drehbuch zu einer äußerst gelungenen »Doctor Who«-Folge schreiben. Chapeau!“
„Allerleihrauh“-Magazin
Weitere Buchbesprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________

Feline Lang „Das Puppenhaus“ – Band 1 „Eingefangen“
„Was für ein abgefahrener Trip auf so viele bewusstseinserweiternde Substanzen, nur halt ohne Nebenwirkungen.
Die Geschichte lässt so viel Interpretationsspielraum innerhalb der gegebenen Parameter. Die Autorin spielt mit dem Lesenden und stellt nichts als gegeben dar.
Das Buch macht so unglaublich viel Spaß und man merkt der Autorin ihren schauspielerischen bzw. kunsttheatralischen Hintergrund an. Sie verarbeitet Alltagssituationen in eine bizarre Szenerie.
Die Illustrationen verstören den Lesenden genauso stark wie der Text selbst. Hervorragende Arbeit. Hut ab.“
Joshua Fiedrichs, Buchblogger („@ich_hoere_mal_rein“)
Weitere Buchbesprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________

Benjamin Schmidt „Das mit der Liebe tut mir leid“
„Erstaunlich, wie es Benjamin Schmidt gelingt, mit sparsamen, aber äußerst geschickt eingesetzten Worten das Kopfkino sofort anzuregen. Und das auch noch ohne Interpunktion und Großschreibung. Lediglich Zeilenumbrüche und eingerückte Sätze lassen die Poesie wirken und im Hirn immer größer werden.
Vielleicht ist das Buchcover selbst eine Versinnbildlichung dessen, was die Sammlung an Gedichten ausmacht: Poesie, die den Geist nährt.“
Orkus Magazin
Weitere Buchbesprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________

Luci van Org „Wir Fünf und ich und die Toten“
„“Für alle von schlechten Eltern – und die sie überlebt haben.“ Zum ersten Mal wird die Autorin autobiographisch und vermengt Phantastik und persönlich Erlebtes. Sie erzählt die Geschichte von Vera, bei der schon zu Beginn offensichtlich wird, dass sie ein sehr zerrüttetes Verhältnis zu ihrer Familie hat. Zu ihrem gewalttätigen Bruder, zu ihrer Mutter, die lieber wegblickt, als den Fakten ins Gesicht. Dabei offenbaren sich viele Dinge, mit denen weder sie – noch der Leser – jemals gerechnet hätte. Eine Novelle, die man verschlingen muss und nicht mehr weglegen kann. Magisch, spannend, fantastisch und überraschend. Wundervoll, berührend und beeindruckend!“
Sonic Seducer
Zum ARD Brisant-Beitrag bitte hier entlang, zum Interview im Sonic Seducer bitte hier entlang, weitere Buchbesprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________

Florentine Joop & Holger Much „Und wenn wir nicht gestorben sind… (Bruderherz)“
„Weil beide Erzähler eine ganz zauberhafte feinsinnig-ironische Sprache draufhaben, war ich ab Seite 1 sehr verliebt. Das ist ein wirklich ganz besonderes Buch, was natürlich auch damit zusammenhängt, dass die beiden auch die Bilder da drin gemalt haben. Das sind sehr intensive Bilder, oft ein bisschen düster, aber wunderschön. Wie es überhaupt ja auch das ganze Buch ist. Innen wie aussen einfach schön.“
Bayern 1 – „99 wunderbare Buchtipps“
Zum „Bild am Sonntag“-Interview bitte hier entlang, weitere Buchbesprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________
Hauke von Grimm „Die Mitte bin ich“
„Von Grimm ist ein feiner Beobachter, toller Erzähler, stiller Provokateur und damit jemand, der beständig an der Oberfläche kratzt und Gewohnheiten aufbricht. Sein erzählerischer Sound mäandert zwischen mit Ironie durchsetzten Weltuntergangsstories, fein angerissener deutscher Großkotzigkeit und substanzieller Lyrik, um schließlich in eine aus einem Paralleluniversum entsprungene Geschichte von unfassbarer atmosphärischer Dichte zu münden.“
07Magazin
Weitere Buchbesprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________
Michael J. J. Kogler „Die Asche vergangener Winter“
„Michael J. J. Kogler hat eine literarische Ader, was er seit vielen Jahren mit feinstem Post-Black-Metal im Rahmen von KARG und HARAKIRI FOR THE SKY beweist. “Die Asche vergangener Winter“ gerät von der ersten Seite weg zu einer packenden Lektüre, die den musikalischen Projekten von J. J. in Sachen Intensität in nichts nachsteht.“
SLAM Magazine
Weitere Buchbesprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________
Dr. Katherina Heinrichs & Prof. Dr. Jörg Vögele „Sein oder Nichtsein – Suizid in Wissenschaft und Kunst“
„Das Buch beleuchtet in vielen verschiedenen Beiträgen das Thema, das die Menschen seit Jahrhunderten auch in Philosophie, Malerei und Dichtung beschäftigt. Das vorsichtige Ausloten der psychischen Probleme ist zu finden ist wie auch die wissenschaftliche Analyse und die literarische Thematisierung. Es ist also letztlich ein ganz zentrales Lebensthema, das hier behandelt wird. Zugespitzt, weil es eben nicht allgemein den Tod behandelt, sondern das ganz konkrete Verhältnis zum eigenen Leben.“
Leipziger Internetzeitung
Zu den Radiointerviews mit MDR Kultur und HR 2 bitte hier und hier entlang, weitere Besprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________
Tom Hohlfeld „Komorebi“
„Es ist ein kleines, überaus fein gestaltetes und innen wie außen doppelbödiges Buch, und es ist das Erstlingswerk des 1994 geborenen Tom Hohlfeld. Sein dem Japanischen entlehnter Titel beschreibt Sonnenlicht, das durch die Blätter der Bäume fällt und symbolisiert die Liebe zur Natur. Sie widerspiegelt sich auch in dem Buch, ist doch die tiefe Achtung des Autors vor und die Verbundenheit mit ihr deutlich spürbar.
Hohlfeld nähert sich dem Thema mit leichter, beinahe tänzerisch anmutender Sprache und diversen neuen Wortschöpfungen – und das auf zwei Wegen. Zwei Ebenen hat auch der von Evgenia Karp gestaltete Schutzumschlag. Aber sehen Sie selbst!“
07Magazin
Weitere Besprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________
Benjamin Schmidt „Mein Mann von unter der Brücke“
„„Mein Mann von unter der Brücke“ ist fesselnd und gefühlvoll, direkt und ehrlich und berührt auf vielen Ebenen. Benjamin Schmidt besticht mit seinem teils recht einfachen, aber doch sehr poetischen Schreibstil und fesselt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite. Ein Roman, den man nicht mehr weglegen will. Eine Achterbahnfahrt in den Abgrund. Ein Lobgesang auf die menschlischen Sehnsüchte und Gefühle. Was will man mehr?“
Just Different What Else?
Weitere Besprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________
Pia Lüddecke „In Dreams“
„Spannend, unterhaltsam und clever inszeniert sorgt „In Dreams“ schon nach wenigen Seiten für beste düstere Unterhaltung zwischen Thriller und Fantasy. Das auf den ersten Blick etwas unspektakulär wirkende Umfeld des Ruhrgebiets erweist sich zudem bald als idealer Hintergrund für eine Geschichte, die nicht nur immer wieder aufs Neue zu überraschen weiß, sondern auch mit gekonnt gezeichneten Charakteren, starken Dialogen und feinem Humor aufwartet. Lediglich den nächsten Träumen blickt man nach deren Lektüre etwas unsicher entgegen.“
Sonic Seducer
Weitere Besprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________
Tami Weissenberg „Weg ins Leben“
„Weissenbergs Darstellung wirkt nahezu zwingend auf Grund der Umstände. Er nimmt die LeserInnen mit in seine innere Welt und beleuchtet die Fragen, die ihnen auf der Zunge brennen: „Wieso bist du nicht gegangen?“ und „Kann das Jedem passieren?“
Die Antwort auf letztere Frage ist vermutlich ja, denn das Entstehen von Machtgefällen in Beziehungen ist ein schleichender Prozess und das Fundament für Gewalthandlungen. Bevor mensch merkt, was vor sich geht, steckt mensch schon mittendrin. Zudem fällt es vielen Gewaltbetroffenen immer noch schwer, sich jemandem anzuvertrauen. Im Falle von Tami Weissenberg erschien der Weg in die Kriminalität sogar leichter als der, sich Hilfe zu suchen. Die Leser*innen erfahren eindrücklich, was Angst, Scham und wahrgenommene Zwänge anrichten können. Zugleich offenbart sich die begrenzte Wirksamkeit eines Hilfesystems, das zu dieser Zeit für gewaltbetroffene Männer im Vogtland nur ansatzweise existierte.“
Maennergewaltschutz.de
Weitere Besprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link. Buch bestellen: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________