Warum Indiebookday? Ein paar Statements.

Schon vor einer Weile wurde der jährlich um den 20. März herum stattfindende Indiebookday initiiert. Zitat: „Es gibt viele kleine tolle Verlage, die mit viel Herzblut und Leidenschaft schöne Bücher machen. Aber nicht immer finden die Bücher ihren Weg zu den Lesern. Der Indiebookday kann da für ein bisschen Aufmerksamkeit sorgen.“

Grund genug, dieses Jahr eine feine Auswahl unserer AutorInnen und KünstlerInnen um ihre Meinung dazu zu befragen, und selbst ein paar Worte zu verlieren. Entstanden ist dieses kurze Video, welches, auf unserem YouTube-Kanal beheimatet, gerne geteilt und weiterverbreitet werden darf. (Und natürlich freuen wir uns immer über neue AbonenntInnen unseres Kanals.)

Für den Videoschnitt bedanken wir uns einmal mehr ganz herzlich bei unserem Mitstreiter und Autorenfreund M. Kruppe.
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Herzlich willkommen: Christian Mahlow

Im zweiten Quartal 2020 wird mit Christian Mahlows Kurzroman „Die Walin“ ein kafkaesker Grenzgang zwischen unerfüllter Liebe, Schuldgefühlen und Selbsterkenntnis in der „Edition Outbird“ erscheinen. Christian Mahlow ist Dramaturg und war als Regisseur u. a. in die Realisierung von Bühnenstücken sowie des fesselnden Kurzfilmes „Die Couch“ involviert. Wir freuen uns sehr über diesen Zuwachs in unserer AutorInnenschaft und sind gespannt auf die Realisierung seines Debüts in unserem Verlag.

Herzlich willkommen, lieber Christian!

Bildnachweis: Andac Karabeyoglu
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Unsere Verlagsvorschau

Mit einer Verlagsvorschau dürfen wir an dieser Stelle unsere große Freude ob des bevorstehenden Verlagsprogrammes mit Ihnen teilen, an dem wir eifrig arbeiten:

1. Quartal 2021

Holger Much „Das Licht im Dunkeln“: Eingehüllt in wundersame Kunstwerke, entspringen Holger Muchs Texte, vor allem seine Gedichte, zugewucherten Wäldern, ähneln knorrigen, liebenswerten Wichteln ebenso wie anmutigen Einhörnern und machen sich mit Hand, Fuß und Huf kurzerhand im Herzen breit, um dort eine Heimat zu finden.

Seine Worte haben einen ganz eigenen, geradezu musikalischen Klang. Denn viele seiner Texte scheinen unvertonte Liedfragmente zu sein, überliefert aus alter oder noch nicht wiedergekehrter Zeit, aufgeschnappt vom lauschenden und staunenden Wanderer Much, der sie fürsorglich in den hohlen Händen einzufangen und liebevoll nach Hause und zu Papier zu bringen scheint.

Marcel Schreiter „Bukarest – the city of good life“: Begleitet von zwei Künstlern, welche längst von der Großstadtdepression eingeholt wurden, wird dieser Bildband euch durch ein Bukarest führen welches die Touristeninformation lieber nicht zeigen würde. Der rohe und doch vertraute Blick der Straßenfotografie Marcel Schreiters bleibt nicht ohne Humor und tritt in einen regen Dialog mit den fragmentarischen Texten des Autoren Michael Schweßinger. Alle, die einen Faible für diesen spätkapitalistischen Blues haben, werden ihre Freude daran haben.

Christian Mahlow „Die Walin“: Die Walin erzählt vom einsamen und absurden Kampf eines Mannes um das Überleben eines Zwergwal-Weibchens. Der zurückgezogene Mann hatte die Walin schon viele Male im Ozeanarium bewundert, als sie eines Morgens plötzlich in seinem Wohnzimmer liegt. Fieberhaft bemüht er sich, Hilfe zu holen. Seine verzweifelten Bemühungen sind ein Grenzgang zwischen unerfüllter Liebe, Schuldgefühlen und Selbsterkenntnis.

Tami Weissenberg „Weg ins Leben“: Die Fortsetzung von „Darjeeling Pur“ nimmt die Leserschaft mit auf einen Weg, welcher in ein neues und völlig unbekanntes Leben führt. Jede mögliche und unmögliche Chance wurde ergriffen – um zu vergessen, zu wachsen, zu begreifen und zu flüchten. Der Preis dafür scheint bis heute hoch, manchmal gar unbezahlbar. Doch selbst dem Unvernünftigen sollte man am Ende mit Vernunft begegnen, sonst wäre es ein Verrat an der Vernunft.

2. Quartal 2021

Manuela Staschke-Sautter „Verstörungen“: Die Autorin begibt sich in ihren beklemmenden Miniaturen in die Welt der menschlichen Psyche. Sie zeichnet in ihren Erzählstücken Gefühlslandschaften von Depression, Narzissmus, Borderline, Magersucht oder drogeninduzierten Psychosen nach und bildet damit ein Draufsicht auf die Vielfalt psychischer Grenzgänge. Nicht zuletzt, um den bis heute tabuisierten Themenkomplex psychischer Erkrankungen in die Öffentlichkeit zu tragen und zur Diskussion anregen zu können.

Bis zur letztendlichen Veröffentlichung eines Buches sind immer noch Änderungen in Inhalt, Titel und Erscheinungsdatum möglich, und auch der Überblick über kommende Veröffentlichungen ist immer in Bewegung. Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen, gern an unserer Arbeit dranzubleiben und wünschen Ihnen fesselnde Lesemomente.

Bildnachweise: Edition Outbird
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