Neu auf YouTube: Originalschauplätze – „Aulaskimo“ von und mit Arne Ulbricht

Mit Arne Ulbrichts aktuellem YouTube-Video eröffnen wir mit „Originalschauplätze“ eine neue YouTube-Rubrik. Zitat:

„Zwei Kinder, vier und sieben Jahre alt, springen allein in die S-Bahn und versprechen ihren Eltern, an der folgenden Station auszusteigen. Doch dort fehlt von ihnen jede Spur! Wo sind sie? Eine Station weitergefahren? Entführt worden? Haben sie im Chaos Panik bekommen, das Bahnhofsgebäude verlassen, sich verirrt? Wie verhalten sich Kinder in einer solchen Ausnahmesituation? Fragen, die sich die Eltern Klaas und Xenia immer wieder stellen. Während beide zunehmend von Angst und Panik ergriffen werden, merken sie zunächst nicht, wie das stabile Gebäude ihrer Beziehung ins Wanken gerät. Die Situation eskaliert.“

Arne Ulbricht zeigt die Originalschauplätze des Romans in Berlin und kommentiert sie, was den überaus spannenden Plot um einiges greifbarer werden lässt.

Bildnachweis: Schmidt / Spitzlicht.de
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„Vampster“ interviewt Ulrike Serowy zu „Die Wölfe vor der Stadt“

Wir bedanken uns herzlich beim Metalmagazin „Vampster“ für das Interview mit Ulrike Serowy zu ihrem Anfang 2022 erschienenen Roman „Wölfe vor der Stadt“:

“Wölfe vor der Stadt” ist dein Debütroman nach der Erzählung “Skogtatt”. Hattest du ein bestimmtes Publikum im Sinn als du daran schriebst? Wenn ja, was für eines?

Im Grunde ja – zumindest habe ich gehofft, dass bestimmte Menschen das Buch finden werden. Solche, die gerne Bands wie die SISTERS OF MERCY, ältere (DOLCH) und RUINS OF BEVERAST hören, die Melancholie und nächtliche Städte lieben und sich fragen, was das alles soll, ob Normalitäten überhaupt sein müssen. Menschen, denen Musik und Kunst wichtig ist und die darin den Schauder suchen, den man fühlt, wenn man auf etwas trifft, das größer ist als wir.

Ich wollte mit dieser Geschichte überdies einen Ort schaffen, an den ich auch selbst zurückkehren kann, wenn ich dieses Gefühl suche. Dass es andere gibt, die mit dorthin kommen wollen, ist ein großes Glück.

Es wird schon in den ersten Sätzen von “Wölfe vor der Stadt” klar, dass dieses Buch kein “Skogtatt 2” ist. Allerdings sind Wölfe ja im Black Metal schon populär – man denke etwa an ULVER. Was verbindest du mit “Wölfen”?

Was mich an ihnen interessiert, ist, dass sie immer an der Schwelle zum Mythos existieren. Das wird besonders im Augenblick deutlich, jetzt, wo sie tatsächlich zurückkehren und die Nachrichten voll sind mit Meldungen über Wolfsrisse – unterschwellig ist da immer eine Angst zu spüren, die, so glaube ich, nicht nur mit dem Tier, sondern auch mit den Geschichten zu tun hat, mit denen es unlöslich verwoben ist. Wer von uns ist schließlich nicht mit den Märchen vom „Bösen Wolf“ aufgewachsen?

Er wirft auch die Frage auf, wie man mit dem Fremden umgehen soll, das zu einem kommt und potentiell bedrohlich ist.

Die Gestalt des Johannes und der geheimnisvolle Gürtel haben für mich schon etwas “Märchenhaftes”. Dein Roman lässt indes viel Interpretationsspielraum offen und ich fragte mich bisweilen, ob es zu Johannes noch eine ausführlichere Hintergrundgeschichte gibt. Schwirrt dir da textmässig etwas im Kopf herum?

Johannes ist, soweit ich das sagen kann, tatsächlich ein ganz normaler, netter Kerl von nebenan, der nur einfach großes Pech hatte; man könnte erzählen, wie es ihm ergangen ist, bis er Helena getroffen hat (nicht so gut) und wie es mit ihm nach dem Buch weitergehen könnte – aber tatsächlich „weiß“ ich darüber nichts. Er ist auch für mich wieder im Nebel verschwunden. Vielleicht könnte ich ihn aufstöbern, aber er wird immer noch das Gleiche wollen wie im Buch. Nur, ob er es gefunden hat, oder finden wird? Ich fürchte nicht…

Bei deinen beinahe schon unheimlichen Beschreibungen der Stadt ertappte ich mich manchmal dabei, dass ich mir vorstellte, das Buch spiele in Leipzig. Hattest du eine bestimmte Stadt im Sinn für “Wölfe vor der Stadt”? Oder sind es eher Eindrücke mehrerer Städte, die hier zusammenspielen?

Du hast Recht, tatsächlich ist die Beschreibung der Stadt stark von Leipzig inspiriert. Die Stadt ist mir sehr wichtig, besonders auch was mein Schreiben angeht. Ich war in den letzten Jahren immer mal wieder da, meine allererste Lesung, damals aus „Skogtatt“, hatte ich in einem „Wächterhaus“, einem leerstehenden Haus, das Menschen mietfrei bewohnen durften, um es wieder nutzbar zu machen. Dieses Gefühl, dass man dort einer Leere etwas entgegensetzt, einer Leere, die, wenn man nichts tut, Überhand nimmt, und diese langen Ausfallstraßen mit ihren eigentlich sehr schönen, aber doch dunkel und verlassen wirkenden Häusern, ja, davon ist viel im Buch.

Ein wenig Köln und Berlin habe ich aber auch verarbeitet. Der große, schwarzglitzernde Fluss ist zum Beispiel vom nächtlichen Rhein inspiriert. …“

Das komplette Interview entnehmen Sie bitte diesem Link. „Wölfe vor der Stadt“ im Verlagsshop: Bitte hier entlang.
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Pia Lüddecke wird Mitglied im PAN e. V. – drei Fragen, drei Antworten

Unlängst wurde unsere Phantastik-Autorin Pia Lüddecke als Mitglied des Phantastik-Autoren-Netzwerkes (PAN) e.V. bestätigt. Und damit eines Netzwerks und Vereins mit Fokus auf eine engere Vernetzung der deutschsprachigen Literaturszene, die sich diesem besonderen erzählerischen Genre widmet. Wir freuen uns über diese schöne Neuigkeit und ließen uns  nicht  nehmen, ihr drei Fragen dazu zu stellen:

Was versprichst Du Dir von der Mitgliedschaft im PAN e. V.?

Ich schreibe in meinem Steckbrief, dass ich mich auf den Austausch mit anderen Irren freue. Das stimmt auch 😉 Wenn es mir dann noch hilft, mehr LeserInnen zu erreichen, bin ich überglücklich.

Warum hast Du Dich der Phantastik verschrieben?

Weil es das tollste Genre ist! Ich habe mir schon hin und wieder mal vorgenommen, einen Roman zu schreiben, der in der Realität bleibt, mehr dem Mainstream entspricht. Aber irgendwann gelange ich immer an den Punkt, an dem ich feststelle, dass mir das zu langweilig ist, und die Ideen gehen mit mir durch. Warum sich künstlich einschränken, wenn Phantásien grenzenlos ist?

Über den Spruch, dass Autoren sich in die Phantastik flüchten, weil sie vom wahren Leben keine Ahnung haben, kann ich übrigens nur lächeln. Auch phantastische Geschichten können ja in die reale Welt eingebunden sein oder sich mit realen Konflikten auseinander setzen.

Wie wichtig sind Netzwerke?

Die Schreiberei ist eine einsame Leidenschaft. Da ist es geradezu überlebenswichtig, auch mal rauszukommen, Gedanken auszutauschen, sich gegenseitig zu unterstützen, sei es mental oder in praktischen Fragen. Als Einzelkämpfer kommt man nicht weit. Mir wurde zu Beginn meiner kleinen Schreibkarriere von erfahrenen Leuten geholfen, das versuche ich heute weiterzugebenen.

Wir teilen unsere Freude mit Pia und wünschen eine bereichernde Mitgliedschaft!
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Unsere Frühjahrs-Novitäten 2022

Wir freuen uns, unserer Leserschaft unser spannendes Frühjahrsprogramm vorstellen zu dürfen. Die Buchhändler weisen wir in diesem Zusammenhang auf unseren Menüpunkt „Infos für BuchhändlerInnen“ hin.Ulrike Serowy „Wölfe vor der Stadt“ (ISBN 978-3-948887-23-0, Softcover, 188 Seiten, 15,00€):

Eine halbverlassene Stadt, die nach und nach im Nebel versinkt. Helena, eine junge Künstlerin, führt darin ein zurückgezogenes Leben. Da machen Gerüchte die Runde: Die Wölfe sollen zurückgekehrt sein und um die Stadt streichen. Helena selbst wird von bösen Ahnungen geplagt und von Träumen heimgesucht, die nicht ihre eigenen sind. Sie lernt Johannes kennen, der nur wenig von sich preisgibt und ebenso verloren scheint wie sie.

Immer näher kommen sich die beiden, deren Schicksal durch eine stille Kraft verwoben scheint; doch Johannes trägt ein Geheimnis in sich, das sie beide an den Rand des Daseins bringen wird. Sein zeitweises Verschwinden, seine bisweilen übermenschlichen Instinkte und scheinbaren Amnesien entspinnen in Ulrike Serowys Roman einen derartigen Sog, dass man die Zeit vergisst, vergessen will. Ihre literarische Handschrift ist zugleich sparsam und bildgewaltig. Es braucht nicht vieler Worte, um sich tief im Innenleben der Figuren wie auch dem Szenario wiederzufinden und immer weiter zu gehen, der Ahnung eines nahenden Unheils zu folgen…

Buch im Verlagsshop: bitte hier entlang.Arne Ulbricht „Aulaskimo“ (ISBN 978-3-948887-21-6, Softcover, 172 Seiten, 16,00€):

Zwei Kinder, vier und sieben Jahre alt, springen allein in die S-Bahn und versprechen ihren Eltern, an der folgenden Station auszusteigen. Doch dort fehlt von ihnen jede Spur! Wo sind sie? Eine Station weitergefahren? Entführt worden? Haben sie im Chaos Panik bekommen, das Bahnhofsgebäude verlassen, sich verirrt? Wie verhalten sich Kinder in einer solchen Ausnahmesituation? Fragen, die sich die Eltern Klaas und Xenia immer wieder stellen.

Während beide zunehmend von Angst und Panik ergriffen werden, merken sie zunächst nicht, wie das stabile Gebäude ihrer Beziehung ins Wanken gerät. Die Situation eskaliert. Es folgt eine Nacht, in der die Kinder sich an einem unbekannten Ort aufhalten und Klaas und Xenia sich jeweils allein auf eine verzweifelte Suche begeben. Doch die Suche nach den Kindern wird dabei zunehmend überlagert von der Suche nach sich selbst. Mit „Aulaskimo“ liefert Arne Ulbricht einen beklemmend packenden Roman ab.

Buch im Verlagsshop: bitte hier entlang.

Tom Hohlfeld „Komorebi“ (ISBN 978-3-948887-30-8, mit 13 doppelseitigen Fotografiken, Softcover mit transparentem Schutzeinband, 150 Seiten, 15,00€):

Schneller. Mehr. Höher. Mehr. Weiter. Mehr. In einer beschleunigten Gesellschaft stolpert das erzählende Ich im rasenden Stillstand über sich selbst. Ausbruchwillig entreißt es sich dem städtischen Grau und beginnt sich wieder mit jedem Wandersschritt all dem Phantastischen der Natur anzuverwandeln.

52 lyrische Meditationen aus Tom Hohlfelds Feder, wie sich jemand durch Innehalten endlich wieder zu bewegen entdeckt. Denn so wie (und ob) wir gehen, so (er)geht es uns.

Der von Evgenia Koi wunderschön gestaltete, transparente Schutzumschlag offenbart bei Abnahme eine weitere, nicht minder wunderschöne grafische Ebene.

Buch im Verlagsshop: bitte hier entlang.

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Neu auf YouTube: Teaser zu Ulrike Serowys Roman „Wölfe vor der Stadt“

Unlängst erschien von Ulrike Serowy der Roman „Wölfe vor der Stadt„, dessen überaus fesselnde Lektüre mit körperlichen Empfindungen einhergeht. Der Teaser zu diesem Stoff greift mit seinen stillen Bildern die Auflösung der Zivilisation, das Schwelende des Plots ganz wunderbar auf:

Zitat aus dem Klappentext:

„Die Wölfe sollen zurückgekehrt sein und um die Stadt streichen. Helena selbst wird von bösen Ahnungen geplagt und von Träumen heimgesucht, die nicht ihre eigenen sind. Sie lernt Johannes kennen, der  nur wenig von sich preisgibt und ebenso verloren scheint wie sie. Immer näher kommen sich die beiden, deren Schicksal durch eine stille Kraft verwoben scheint; doch Johannes trägt ein Geheimnis in sich, das sie beide an den Rand des Daseins bringen wird.“

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Neu auf YouTube: Lesespot mit Arne Ulbricht – „Aulaskimo“

In unserem neuen Lesespot liest Arne Ulbricht zwei Passagen aus seinem neuen, fesselnden Großstadtroman „Aulaskimo„.

Zitat aus dem Klappentext: „Zwei Kinder, vier und sieben Jahre alt, springen allein in die S-Bahn und versprechen ihren Eltern, an der folgenden Station auszusteigen. Doch dort fehlt von ihnen jede Spur! Wo sind sie? Eine Station weitergefahren? Entführt worden? Haben sie im Chaos Panik bekommen, das Bahnhofsgebäude verlassen, sich verirrt? Wie verhalten sich Kinder in einer solchen Ausnahmesituation? Fragen, die sich die Eltern Klaas und Xenia immer wieder stellen. Die Suche nach den Kindern wird dabei zunehmend überlagert von der Suche nach sich selbst.“

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Neu auf YouTube: Lesespot mit Ulrike Serowy – „Wölfe vor der Stadt“

In unserem neuen Lesespot, einem kleinen Livemitschnitt unseres „Literarischen Salons“ vom 2. 10. 2021 im Leipziger „Noels Ballroom“, gibt Ulrike Serowy einige Einblicke in ihren packenden, im Januar 2022 erscheinenden Roman „Wölfe vor der Stadt“ (bereits vorbestellbar).

Zitat aus dem Klappentext: „Eine halbverlassene Stadt, die nach und nach im Nebel versinkt. Helena, eine junge Künstlerin, führt darin ein zurückgezogenes Leben. Da machen Gerüchte die Runde: Die Wölfe sollen zurückgekehrt sein und um die Stadt streichen. Helena selbst wird von bösen Ahnungen geplagt und von Träumen heimgesucht, die nicht ihre eigenen sind. Sie lernt Johannes kennen, der nur wenig von sich preisgibt und ebenso verloren scheint wie sie.“

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Neu auf YouTube: Literarischer Salon mit Roland Adelmann

Im aktuellen Literarischen Salon auf unserem YouTube-Kanal gibt Roland Adelmann im Gespräch mit M. Kruppe Einblicke in seine frühe Punksozialisation und die Szene, über die er schreibt, sowie deren späteren Zerfall, aber auch über seine Idee zum episodische Roman „Die Zukunft stirbt zuerst“, seinen eigenen Verlag „Rodneys Underground Press“ und seine Beweggründe zur Veröffentlichung bei der Edition Outbird, und liest zwei kurze Passagen aus seinem Buch.

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Unsere Belletristik-Neuheiten im Herbst 2021

Neben unseren bereits vorgestellten Phantastik-Novitäten dürfen wir auf drei weitere Belletristik-Perlen hinweisen, die dieser Tage bei uns erscheinen und in ihrer Unterschiedlichkeit einen besonderen Erzählsound wie auch Nonkonformismus gespiegelter Lebenswelten ausweisen. Die Buchhändler weisen wir in diesem Zusammenhang auf unseren Menüpunkt „Infos für BuchhändlerInnen“ hin.

Ingo Munz „An der Guillotine“ (ISBN 978-3-948887-20-9, Hardcover mit Lesebändchen, 196 Seiten, 18,00€):

Mit feiner Feder nähert sich Ingo Munz in seinen Erzählungen Charakteren an, die es in dieser Dichte nur selten zu erleben gibt. Bisweilen entfaltet sich hintergründig der Schimmer einer Ironie, und immer auch wird eine Andeutung übrig bleiben in seinen Stoffen, die wir gar nicht auf dem Schirm haben: ein hochmütiger Schriftsteller in scheiternder Lesung vor hochmütigem Publikum; das von einem Geiger in seinen Bann gezogene Mädchen Alima, dessen Angst sich still aus dem Hintergrund nährt; das Blut im Lichthof eines Museums, das dem Künstler letzten Ruhm beschert; die letzten 24 Stunden des Killers von Montabaur, der mit einer absurd unvorstellbaren Katastrophe sein und das Leben vieler Anderer beschließt; eine skurrile Lesung direkt an einer Guillotine auf dem Markt einer eingeschlafenen Stadt.

Mit Leichtigkeit taucht Ingo Munz in verschiedenste Charaktere ein – dem eines Schriftstellers, eines Killers, eines Kurators -, um seinen Lesern kein Entkommen mehr zu bieten aus den Perspektiven seines fesselnden Erzählstroms. Die Andeutungen in seinen Erzählungen wiederum wandeln sich oftmals in Fragezeichen, die man nach der Lektüre mit in die Nacht nimmt. Um sich Tage später ein weiteres Mal am Entschlüsseln zu versuchen.

Buch im Verlagsshop: bitte hier entlang.Benjamin Schmidt „Mein Mann von unter der Brücke“ (ISBN 978-3-948887-27-8, Softcover, 156 Seiten, 15,00€):

„Glück war eine Falle. Eine Fata Morgana. Glück ließ Krebszellen wuchern. Verbrannte das Gehirn. Glück machte süchtig, wenn man es nur in Aussicht stellte. Glück bedeutete, anzunehmen, man würde fliegen, während man fiel. Glück war ein schönes Haus über einem unheimlichen Keller.“

Doreen fristet ein Leben in Erwartung auf ein festgeschriebenes Glück, doch sie wird immer wieder enttäuscht und ahnt nicht, wie nahe sie vor einem Zusammenbruch steht. Das ändert sich, als sie Theodor begegnet, einem Obdachlosen, den sie von der Straße stiehlt und der fortan die Rolle ihrer großen Lieben spielen soll. Das hat für Theodor durchaus seine Vorteile, nur gibt es da ein tief greifendes Problem…

Einmal mehr legt Benjamin Schmidt einen Roman vor, der Lesende in seiner Lebensdichte und Poesie in seinen Bann zieht.

Buch im Verlagsshop: bitte hier entlang.

Roland Adelmann „Die Zukunft stirbt zuerst“ (ISBN 978-3-948887-19-3, Softcover, 310 Seiten, 15,00€):

Atemlos ist der Erzählstil Roland Adelmanns, mit dem er einen tief Zug aus der Punkszene der Achtzigerjahre in einer Kleinstadt nahe der niederländischen Grenze nimmt, jetzt, jetzt, jetzt, und so reihen sich Gegenwärtigkeiten aneinander und bilden ein Panorama der Auflehnung, des Suffs, der Utopien und bisweilen auch eines harten Aufschlags.

Den Tag versaufen, auf Platte gehen, klauen, pöbeln, den nächsten Druck setzen … Nele, Jake, Lili, Krätze, Koma, Der Schweiger, Swen, Schorle und andere treiben durch die Zeit, scheren sich oft einen Dreck um Gesetz und geregeltes Leben, provozieren Elternhaus und lehnen Norm und postfaschistisches Spießertum ab. Während sich die einen immer mehr zwischen Sucht und Flatter verlieren und kaum am schmierigen Eddie vorbeikommen, wollen sich andere an Utopien wagen, dem Leben einen neuen Sinn geben, um sich nicht völlig zu verlieren.

Buch im Verlagsshop: bitte hier entlang.

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Neu auf YouTube: Teaser zu Benjamin Schmidts Roman „Mein Mann von unter der Brücke“

Einmal mehr legt Benjamin Schmidt mit „Mein Mann von unter der Brücke“ einen Roman vor, der Lesende in seiner Lebensdichte und Poesie in seinen Bann zieht. Nicht weniger fesselnd ist sein Teaser dazu, der an Elemente des „Suspense“-erinnert.

Zitat:

„Glück war eine Falle. Eine Fata Morgana. Glück ließ Krebszellen wuchern. Verbrannte das Gehirn. Glück machte süchtig, wenn man es nur in Aussicht stellte. Glück bedeutete, anzunehmen, man würde fliegen, während man fiel. Glück war ein schönes Haus über einem unheimlichen Keller.“

Doreen fristet ein Leben in Erwartung auf ein festgeschriebenes Glück, doch sie wird immer wieder enttäuscht und ahnt nicht, wie nahe sie vor einem Zusammenbruch steht. Das ändert sich, als sie Theodor begegnet, einem Obdachlosen, den sie von der Straße stiehlt und der fortan die Rolle ihrer großen Lieben spielen soll. Das hat für Theodor durchaus seine Vorteile, nur gibt es da ein tief greifendes Problem…

Wir freuen uns über Ihr Kanalabonnement. Vielen Dank.
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