Unsere Verlagsvorschau


Unsere Herbstvorschau 2022 / Backlist können Sie unter diesem Link herunterladen. Mit einer Gesamtvorschau dürfen wir an dieser Stelle darüber hinaus Ausblicke auf spannende Stoffe mit Ihnen teilen, an denen wir mit viel Herzblut arbeiten:

2. Quartal 2023

Hauke von Grimm „Die Mitte bin ich“ (geplante VÖ 01. 04. 2023, hier vorbestellen): In „Die Mitte bin ich“ mäandert Hauke von Grimms erzählerischer Sound zwischen mit Ironie durchsetzten Weltuntergangsstories, Urlaubs(- und Kleingarten)geschichten von fein angerissener deutscher Großkotzigkeit und substanzieller Lyrik, um schließlich in eine aus einem Paralleluniversum entsprungene Geschichte von unfassbarer atmosphärischer Dichte zu münden. Von Grimms Beobachtungsgabe trifft auf eine skeptische Weltsicht, die keine Fragen offen lässt. Der Überfluss der menschlichen Spezies und ihrer charakterlichen Fragwürdigkeiten, der Verlust der Jugend, das Dahindriften in einer Zeit und Welt und derer sich auflösenden Sicherheiten, die Spuren und Zeichen der Zeit – all das findet in seinen Texten Reflexion und wird zu einem genreübergreifend spannenden Lesetrip verwoben.

Klaus Märkert „Vorm Untertauchen Luft holen“ (geplante VÖ 05. 04. 2023, hier vorbestellen): „Vorm Untertauchen Luft holen“ lautet der Titel der elften Buchveröffentlichung und des gleichsam dritten Erzählbandes von Klaus Märkert. Im gewohnten Nachthumor-Sound geht es in den Erzählungen hauptsächlich um zwischenmenschliche Begegnungen am Rande der Normalität. Auf unterschwellige Weise reflektieren die Geschichten Der Krieg nebenan, Ein bisschen Weltuntergang, Der Stand der Dinge, Ende offen ihrer skurrilen Begebenheiten zum Trotz die Probleme der Zeit. Beeindruckende Nebenrollen bekleiden: Garderobenständer, Luftgewehre, Nachbarn, Frösche, das Alte Testament, Richter, der Angelsport, ein Detektiv, eine Zwiebel, ein Taucher und das Wasser. Vor allem das fließende Gewässer.

Joachim Sohn „Die Nacht des Mondbogens“ (geplante VÖ 15. 04. 2023, hier vorbestellen): In einem kleinen Städtchen in Lothringen kommt es Ende der 1960er Jahre während einer magischen Nacht zu einer ungewöhnlichen Begegnung zwischen der älteren Frau Irène Beaudoire und einem Raben. In einem Anhänger um seinen Hals führt der Krähenvogel Gegenstände mit sich, die es in diesem Zustand seit Jahrhunderten nicht mehr geben dürfte. Das macht die pensionierte Geschichtslehrerin neugierig und sie versucht herauszufinden, was es mit diesen Gegenständen auf sich hat. Doch an einem der folgenden Tage findet Irène in dem Anhänger etwas, das sie weit in ihre Vergangenheit, zur Zeit des Ersten Weltkrieges zurückwirft und sie zwingt, sich mit den Ereignissen von damals auseinanderzusetzen. Mit Hilfe des Raben und seinen besonderen Fähigkeiten aus der Mondbogenwelt gelingt es ihr aber, die Botschaften aus der Vergangenheit zu entschlüsseln und damit eine längst verloren geglaubte Liebe zu retten.

Florentine Joop und Holger Much „Und wenn wir nicht gestorben sind…“ (geplante VÖ 29. 04. 2023): Und wenn wir nicht gestorben sind – so endet der berührend illustrierte literarische Briefwechsel zwischen den beiden AutorInnen und IllustratorInnen Florentine Joop und Holger Much. Wenn Florentine Joop Holger Much auffordert, ein gemeinsames Märchen zu schreiben, dann beginnt eine literarische Reise in die Wälder der Märchen und den Alltäglichkeiten der beiden Autoren, wobei nicht immer klar ist, wo bei ihnen das gemeinsame Märchen namens „Bruderherz“ beginnt und wo die erlebten Welten von Holger Much und Florentine Joop enden. Ireene wünscht sich einen Bruder, vergossenes Blut und ein Kobold bringen ihr Michal. Der blutige Pfad des Märchens beginnt. Als Leser folgt man Ireene und Michal atemlos durch den Wald, er trifft Frau Müde, den stummen Wanderer, eine irische Wirtin und das stille Volk; er stolpert über Kastaniengiraffen und die verwirrte Nachbarin. Die Wälder der Märchen beginnen erst dort, wo alle Pfade enden.

Alexander Nym „Reden an die Europäische Nation / Weapons Of Mass Instruction“ (geplante VÖ 29. 04. 2029): Der NSK Staat ist die seit 1992 global aktive Fortführung der Kulturbewegung „Neue Slowenische Kunst“ (NSK), welche sich 1984 um die Gruppen Laibach, Irwin und Gledališče sester Scipion Nasice in Ljubljana (Slowenien) formiert hatte. Als gleichzeitige Auflösung und Fortführung der 1984 in Ljubljana gegründeten Kunstbewegung Neue Slowenische Kunst wurde der NSK Staat in der Zeit 1992 gegründet, nachdem sich Slowenien von der zerfallenden Bundesrepublik Jugoslawien losgesagt hatte. Mit der Zeit begannen die Bürger, eigene Kunstwerke, Veranstaltungen und Performances hervor zu bringen, welche auf den unterschiedlichen Ästhetiken, Techniken und Inhalten der NSK-Gründungsgruppen Laibach, Irwin und Scipion Nasice (später Noordung/Postgravity Art) basierten und diese künstlerisch und theoretisch ergänzen. Die in diesem Band zweisprachig versammelten Ansprachen und Berichte, als (Selbst)Dokumentation zu verstehen, sind entweder bislang unveröffentlicht oder vergriffenen Spezialpublikationen mit geringer Verbreitung entnommen, so dass sie hier erstmals in kompakter Buchform vorliegen, zum ewigen Genuss für Staats- und NichtstaatsbürgerInnen gleichermaßen.

Luci van Org „Wir Fünf und ich und die Toten“ (geplante VÖ 10. 06. 2023): „Wir Fünf und ich und die Toten“ ist Luci van Orgs autobiographischer, stark vom magischen Realismus beeinflusster Roman, dessen Plot sich mit dem Fund dreier Leichen in einem Spind entfesselt und der die Hauptfigur Vera in zahlreiche Ungereimtheiten und Wirklichkeitsverschiebungen verstrickt. Auf ihrer Suche nach der Wahrheit begegnet Vera einem ganzen Reigen seltsamer Charaktere, der dicklichen Kommissarin mit dem Kindergesicht, dem evangelikalen Punkermädchen, dem feuerphobischen Mörderkind mit der Eisenstange, der Frau mit dem großen Muttersack… Wie sehr sie dabei immer mehr in Gefahr gerät, bemerkt Vera erst, als es fast zu spät ist. Nur der Friedensschluss mit sich selbst kann sie jetzt noch retten – aber der ist viel schwerer als gedacht…

3. Quartal 2023

Dominique M. Täger „Ephemer“ – Band II „Sweet Claire“: Nichts weniger als ein surreales Liebesgewitter, das sind Claire und Moll. Sie sind die Enfants terribles der deutschen Literatur-, Musik-, und Kunstszene im Deutschland der späten 80er sowie der leidenschaftlich heranrasenden 90er Jahre. Vom Berliner Verlagsmogul Heinrich Rode entdeckt, geraten die 17jährigen Hippie-Punks mit ihrer supercoolen Horde in einen Strudel aus Liebe, Rausch und Grenzüberschreitung. Dabei erlösen sie die dahindämmernde No-Future-Generation X und die zugeknöpften Boomer im Vorübergehen. Aber wohin führt eine Reise ohne Ziel?
In diesem wilden, ekstatischen Coming-of-Age Roman fließen physische und psychische Realität ineinander über in eine entwirklichte Welt. „Sweet Claire“ löst möglicherweise ein paar der mysteriösen Rätsel des ersten Bandes „Sternbespien“, wirft aber auch neue, spannende Fragen auf.

4. Quartal 2023

Feline Lang „Das Puppenhaus“: Eine dysfunktionale Familie gefangen in einem lebenden Haus im Nirgendwo. Fremde, die sich seit Jahrzehnten kennen und deren Schicksale unauflöslich miteinander verknüpft sind. Eine Unendlichkeitsmaschine. Eine Gegenwart mit Realitätsproblemen. Ein unheimliches Kind, das mit einem Puppenhaus spielt. Oder spielt das Haus mit ihm? „Das Puppenhaus“ ist ein Roman über Geschichten und Narrativen, Realitäten und Träume, Kontrolle und Bewusstsein, Verzweiflung und Schuld, voller Referenzen aus Mythologie und Nerdkultur. Finsternis, Grausamkeit, Tod – und Hoffnung.

Ulrike Serowy „Highway to Hel“: Der sympathische Bummelstudent Max hat einen makabren Nebenjob: Er sieht Toten beim Totsein zu. Eines Tages gerät er in eine besonders bizarre Lage: Eine junge Frau wacht in ihrem Sarg auf und Max ist der Einzige, der ihr helfen kann. Von da an gilt es für die beiden, ein paar lebenswichtige Fragen zu klären: Was hat Claire überhaupt in diesem Sarg zu suchen? Was ist dieser Vegvísir, der andauernd auftaucht? Und warum sollte man im Jenseits immer eine Salami zur Hand haben? Auf der Jagd nach Antworten geraten die beiden immer wieder in skurrile Situationen und reisen von Köln über Berlin bis nach Island, wo sie bis in die Totenwelt hinabsteigen müssen, um Claire ganz zurück ins Leben zu holen.

Vougar Aslanov „Flut und Sterblichkeit“: „Flut und Sterblichkeit“ ist ein Zyklus von Erzählungen, die der Frankfurter Schriftsteller Vougar Aslanov nach den Motiven der Mythen, Sagen und Märchen aus dem alten Zweistromland, aus Indien, dem Kaukasus, Zentralasien, nach den altgermanischen Epen sowie Schamanen-Geschichten aus Sibirien entwickelt hat. Die alten Überlieferungen, die von Menschen und Göttern erzählen, bleiben auch in unserer Zeit nicht wirkungslos. Denn es ist kein Geheimnis, dass verschiedene Völker immer auch an verschiedene Mythen geglaubt hatten, was auch heute nicht viel anders ist. Oft auch kennt ein Volk die Mythen nicht, die die Kultur und Geschichte eines anderen Volks geprägt hatten. Daher sollte es zur besseren Verständigung unter den Völkern und Kulturen kommen, wenn man nicht nur die eigenen Mythen und Sagen, sondern auch jene von fremden Völkern kennen lernen würde.

2. Quartal 2024

Christian Mahlow „Die Frau mit dem Kaninchenhotel“: Im Zentrum des neuen Romans von Christian Mahlow steht eine eigenbrötlerische Frau, die in ihrer Wohnung ein Kaninchenhotel führt. Nachdem in einer gewittrigen Sommernacht ein stummer Greis ein Kaninchen in Obhut gibt, rauben erschreckend reale Träume ihr den Schlaf. Als der Mann verschwindet, macht sie sich getrieben von Angst und Anziehung auf die Suche nach dem Geheimnis des Alten und ihrer sonderbaren Träume.

Bis zur letztendlichen Veröffentlichung eines Buches sind immer noch Änderungen in Inhalt, Titel und Erscheinungsdatum möglich. Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen, gern an unserer Arbeit dranzubleiben und wünschen Ihnen fesselnde Lesemomente.
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Neu auf YouTube: Teaser zu Pia Lüddeckes Urban Fantasy-Roman „In Dreams“

Unser neuer Teaser gibt einen kleinen Vorgeschmack auf Pia Lüddeckes aktuellen, hochspannenden Urban Fantasy-Roman „In Dreams„. Zitat:

„Mysteriöse Dinge ereignen sich im Dunstkreis der Ruhr-Universität: Menschen verschwinden. Bei Nacht werden dämonische Tiere mit glühenden Augen gesichtet. Eine zwielichtige Firma wirbt für ein ominöses Wellnessprogramm. Und ständig diese Stromausfälle… Die junge Literaturstudentin Indra und der neurotische Psychologie-Doktorand Arno Löwenherz widmen sich der Erforschung luzider Träume, als sich ihr beschauliches Leben in einen Alptraum verwandelt. Unversehens wird Indra in die unheimlichen Vorgänge rund um das angebliche Wellness-Institut verwickelt. Doch wer zieht die Strippen? […] In Dreams ist Pia Lüddeckes packendes Plädoyer für das Träumen – und eine Warnung: „Das Schlimmste, was dir zustoßen kann, ist zu früh aufzuwachen – oder gar nicht.“ 

Ein herzliches Dankeschön an Benjamin Ehrenberg für den Trailer!

Wir freuen uns über Ihr Kanalabonnement. Vielen Dank.
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Neu auf YouTube: Literarischer Salon mit Holger Much

Im Literarischen Salon spricht Holger Much mit M. Kruppe über seine künstlerische/n Herkunft und Einflüsse, die Wichtigkeit eines kreativen Netzwerks, seine Kooperationen mit so bewegten und bewegenden Geistern der Worte, Bilder und Klänge wie Achim Schnurrer (einst Herausgeber des Comic-Magazins „Schwermetall“), H. R. Giger („Alien“), Asp Spreng, Luci van Org, Christian von Aster, Ally Storch und Johannes Berthold… Und natürlich über seine wundervollen Covergrafiken und Illustrationen nicht zuletzt für die Edition Outbird sowie über sein erstes, unlängst ebendort erschienenes Lyrikbuch „Das Licht im Dunkeln“.

Unseren YouTube-Kanal abonnieren: Bitte hier entlang.

Bildnachweis: Frank Luger
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Markus Heitkamps Nachwort zu Holger Muchs „Das Licht im Dunkeln“

Zu Holger Muchs illustriertem Gedichtband „Das Licht im Dunkeln“ bedanken wir uns herzlich bei Markus Heitkamp für sein Nachwort:

„Dieses Buch möchte ich mit meiner Antwort auf eine Frage eröffnen, die erst am Ende des Werks gestellt wird. Es mag verwirren, aber meine Antwort lautet Bilder. Denn genau das sind die Geschichten, Texte, Gedichte und Verse, die Holger Much in dieser Sammlung gemalt hat. In meinem Kopf. Und er wird in jedem Kopf mit jedem Wort einem Jeden ein anderes Bild malen. Obwohl wir doch alle den gleichen Text lesen. Aber da, wo er als Autor in seinen Geschichten seine Lesenden über geschickte Akte von einem Beginn über einen Mittelteil zum Ende führt und von vornherein weiß, was er vermitteln will, und das dann auch tut, da gibt Holger uns zusätzlich wortgewandt die Farben für eine Interpretation. Auf dass wir damit unsere eigene Geschichte malen. Da, wo er als Dichter, wohlklingend in diversen Versstrukturen, Wort für Wort, Satz für Satz, Reim für Reim aneinanderreiht und doch genau weiß, wo Anfang und Ende seines Werkes sind, da gibt Holger uns darüber hinaus beredt Auskunft über das Holz für einen Rahmen. Zimmern dürfen wir ihn uns selbst. Und da, wo er als Musiker sein Lied komponiert, Texte und Melodien miteinander verbindet, Noten schmiedet und genau die richtigen Harmonien findet, da zeigt uns Holger auf, welche Beschaffenheit der Untergrund unseres Kunstwerks haben könnte. Das Werkzeug, der Pinsel, der Stift, die Feder, das sind wir selbst.

Jeder einzelne von uns, der dieses Buch liest, bekommt mit jedem Text in ihm die Möglichkeit, immer wieder aufs Neue Bilder zu malen. In seinem Kopf.

Zum Abschluss möchte ich auch noch eine Warnung aussprechen. Bilder können, müssen schön sein. Was sie zeigen, muss es lange nicht.“

„Das Licht im Dunkeln“ kann in unserem Onlinestore bestellt werden. Herzlichen Dank!
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Asp Sprengs Vorwort zu Holger Muchs „Das Licht im Dunkeln“

Zu Holger Muchs illustriertem Gedichtband „Das Licht im Dunkeln“ bedanken wir uns herzlich bei Asp Spreng für sein Vorwort:

„Zu behaupten, mein Freund Holger sei ein schweigsamer, verschlossener Mensch, wäre eine absolut dreiste Flunkerei. Dafür kann ich mit ihm viel zu intensiv plaudern und quatschen, aber auch in tiefsinnigen Gesprächen und solidarisch-empathischen Weltschmerz-Schwelgereien verloren gehen. Und ich tu es nur zu gern, wann immer wir die Zeit finden. Wie weise von ihm, in seinem Schreiben ganz anders und viel weniger sich verlierend vorzugehen. Darum beneide ich ihn ein bisschen.

Seine Texte, vor allem seine Gedichte, stapfen alle unverdrossen aus jenen zugewucherten Wäldern, welchen sie inhaltlich nicht selten entspringen, ähneln knorrigen, liebenswerten Wichteln ebenso wie anmutigen Ein- bis Mehrhörnern, halten sich nicht mit Nebensächlichkeiten auf und machen sich mit Hand, Fuß und Huf kurzerhand im Herzen breit, um dort eine Heimat zu finden. Fabelhaft geht es zu – und mit nachtäugiger Klarheit.

Seine Worte haben einen ganz eigenen Klang, der mich auf ähnliche Weise direkt an einer bestimmten Stelle angenehm erreicht, an der es zum Beispiel die Sprache eines Otfried Preußler getan hat.

Jedoch auf eine musikalischere Weise. Denn viele seiner Texte scheinen eigentlich unvertonte Liedfragmente zu sein, überliefert aus alter oder noch nicht wiedergekehrter Zeit, aufgeschnappt vom lauschenden und staunenden Wanderer Much, der sie fürsorglich in den hohlen Händen einzufangen und liebevoll nach Hause und zu Papier zu bringen scheint.

Dafür bin ich mehr als dankbar. Denn wer weiß, wie vieles davon sonst einfach verloren gegangen wäre, hätte er die Zeilen nicht für uns aufgelesen und niedergeschrieben?

Manches davon scheint über zwei Kommunikationsebenen in diese jenseitige Welt übersetzt, als flüsterte ein Wind, was wiederum zuerst mit der Flöte verstanden, zum Nachklang gebracht und erfasst werden musste, um dann endlich in für uns verständliche Worte transkribiert zu werden. Welch schmerzlich-süße Mühe!

Wenn er seine Figuren musiziertmaltschreibt, dann sind sie ohne den Ballast unnötiger Schnörkel direkt im Hier und bringen ihre Seelen und einen ganz wunderbaren, schwarzbunten Humor mit. Lassen Sie sich von ihnen an der Hand nehmen und tanzen Sie im Geiste ein wenig mit ihnen! Das wird ein toller Spaß und ein großes Vergnügen!“

„Das Licht im Dunkeln“ kann in unserem Onlinestore bestellt werden. Herzlichen Dank!
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Neu Erschienen: Dirk-Boris Rödels „Liber Thanatamor“

Frisch aus der Druckerei eingegangen und bereits in der Auslieferung, freuen wir uns mit Dirk-Boris Rödels magischer Geschichtensammlung „Liber Thanatamor“ über den 31. Titel in unserem Verlag. Das wunderschöne Cover wie auch das Vorwort stammen aus Holger Muchs Feder, der Erzählband beinhaltet 17 Geschichten, die sich zwischen Liebe und Tod, Magie und Hexerei, seltsamen Wesen aus der Anderswelt und packenden Wendungen bewegen.

Dirk-Boris Rödel signiert das Buch auf Wunsch – und ausschließlich – in thebanischer Schrift, auch Hexen- oder Engelsschrift genannt, und jedes der direkt bei ihm bestellten Exemplare bekommt zudem einen (von ihm selbst angefertigten) Stempelabdruck mit dem “E Pluribus Unum“, dem magischen Symbol des Buchcovers. InteressentInnen möchten sich bei Direktbestellung unter der Mailadresse runokarl[at]web.de mit ihm in Verbindung setzen, selbstverständlich ist das Buch aber bei allen üblichen Anbietern sowie in unserem Verlagsshop erhältlich.
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Bildnachweis: Edition Outbird / Dirk-Boris Rödel
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„Es sind jene, die in den Schatten hausen, die mich schon immer faszinieren“ – Holger Much im Interview

Holger Much, als Grafiker und Illustrator für einige der zauberhaftesten Buchcover verantwortlich, gestaltete unter anderem den Buchumschlag zu Pia Lüddeckes in Kürze erscheinendem Schauerroman „Geister„. Wir stellten ihm ein paar Fragen. Zitat:

„… Wesentliches Merkmal Deiner Arbeit sind magische, fantastische, dunkle Spielarten, Du gestaltest Cover für Edition Roter Drache, Periplaneta und Edition Outbird und bist mittlerweile eine feste Größe auf dem jährlichen WGT. Immer wieder auch begegnet Deine Arbeit den Werken von Magiern wie Kenneth Grant als Schüler Aleister Crowleys oder der Schamanin Susanne Agnes Fauser. Man kommt um die Vermutung nicht drumherum, dass Magie ein wesentliches Element Deines Wesens ist – ist dem so?

Hm. Da ich aktuell am Cover eines weiteren magischen Buches arbeite – hihi – und das Wort Magie bereits mehrfach fiel, ohne dass ich wusste, dass Du diese Frage stellen würdest, kann ich es schlecht verneinen. Wobei ich nicht zu jenen Menschen gehöre, die nachts an Feuern magische Rituale vollziehen. Zudem könnte man natürlich Bücher darüber füllen, was „Magie“ denn bitteschön ist. Wie bereits vorher gesagt: die Dinge hinter den Dingen. Für mich spielt sie eine mittlerweile immer größere Rolle im Leben, aber eher in dem Sinn, dass ich versuche, einen Zustand zu erreichen, in dem man auf den Wogen von … etwas … treibt, das einen trägt und lenkt – und das durchaus in eine Richtung, die man ansteuert. Ein Flow, den ich auch beim Zeichnen erreiche … vielleicht ist Zeichnen eines meiner Rituale, um jene Mächte oder Götter zu beschwören, die mich beflügeln… (und ja, Kaffee ist die einzige „Droge“, die mich hierbei unterstützt…) …“

Das gesamte Interview finden Sie in unserem Onlinemagazin „Outscapes„.

Bildnachweis: Frank Luger
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Benjamin Schmidt wirkt am Musikprojekt „Kelpy“ mit

Wir freuen uns über die Mitwirkung unseres Autoren und Covergrafikers Benjamin Schmidt am Musikprojekt „Kelpy“ des Illustrators, Musikers und Multitalents Holger Much, das am 23. November in den Handel kommt:

„Tanz in den Tod“ heißt das neue Album von Kelpy, dem Musikprojekt des Illustrators und Musikers Holger Much, das Ende diesen Jahres aus den dunklen Wänden der nicht so heiteren Märchengefilde aufsteigen wird. Seit einigen Jahren nun schon vereint Holger Much mit „Kelpy“ Illustrationen, Lyrik und Klang. Auf seinem neuestes Werk aus Düsterfolk, magischer Elektronik und märchenhafter Flöte konnte er zahlreiche große Namen aus Deutschlands Gothicszene versammeln, wie Asp Spreng, Illuminate-Chef Johannes Berthold, Per-Anders Kurenbach, Roman Shamov, Violinenvirtuosin Ally Storch, Christian von Aster, KreuzVersuch und Benjamin Schmidt. Sie alle interpretieren die düstere, von Holger Much in zahlreichen Bildern verstörend und märchenhaft zugleich illustrierte Ballade vom Tanz in den Tod, dem Zaubermädchen und den Wesen des Waldes auf ihre ganz eigene, faszinierende Weise…. „Weil kaum etwas in diesen wilden, dunklen Zeiten so gut tut, wie sich von der wahren Magie und Schönheit unserer Welt ein wenig verzaubern zu lassen“, schreibt Luci van Org im Nachwort, möchte sie das Digibook jedem empfehlen, dessen Herz sich der Schönheit dunkler Wälder offenbaren kann – ihnen und jenen, die darin hausen…bis sie hervor kommen!“

Zusammen mit seinen Mitstreitern von „Digital 440“ hat Benjamin Schmidt seine ganz eigene Version von „Tanz in den Tod“ beigesteuert. Und nicht nur das – er hat darüber hinaus maßgeblich dazu beigesteuert, das Werk druckfertig zu machen. Das Album ist jede Entdeckung wert, hier kann man es vorbestellen. Wir wünschen Holger Much und seinen Musikerkollegen mit dem Projekt viel Erfolg.

Bildnachweis: Stef-Fotografie
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Herzlich willkommen: Holger Much

Wir freuen uns, den Kunstmaler, Grafiker und Illustrator Holger Much bei uns begrüßen zu dürfen. Holger Much hat bereits jetzt die sehr gefühlvolle und wunderbar ergänzende Coverillustration zum im Sommer 2018 erscheinenden Roman Susanne Agnes Fausers, „Lilian“, angefertigt. Holger Much verweist mittlerweile auf eine beeindruckende Vita, arbeitete er unter anderem nicht zuletzt für und mit H. R. Giger, Luci van Org, ASP oder Christian von Aster. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Herzlich willkommen in unserem Verlagskollektiv, Holger!

Bildnachweis: privat.
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