Thüringer Literaturrat nimmt M. Kruppe in Audioarchiv auf

Der Thüringer Literaturrat nahm unlängst eine Auswahl an eingelesenen Texten aus M. Kruppes jüngstem Buch „Geschichten vom Kaff der guten Hoffnung“ in sein Audioarchiv auf. Die Hördateien entnehmen Sie bitte diesem Link, besagtes Buch finden Sie in unserem Verlagsshop unter diesem Link.

Wir bedanken uns herzlich!
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Teaser zu Manuela Staschke-Sautters Erzählband „Verstörungen“

Warm und zärtlich ist die Sprache Manuela Staschke-Sautters im im Juli erscheinenden Erzählband „Verstörungen“, der uns auf eine Reise durch die Psyche und deren Grenzgänge mitnimmt. Der Teaser von Amanda Art berührt und macht neugierig auf das Buch…

Wir freuen uns über Ihr Kanalabonnement. Vielen Dank.

Bildnachweis: Amanda Art
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Neu auf YouTube: Literarischer Salon mit Klaus Märkert & Myk Jung

Im spannenden Interview mit M. Kruppe sprechen die beiden Urgesteine der deutschen Gothicszene, Klaus Märkert und Myk Jung – der Eine Mitbegründer des legendären Clubs „Zwischenfall“, der Andere Frontmann der einflussreichen Gothicband „The Fair Sex“ -, über ihre Lebenswege als Autoren, ihre Lesebühnen- und Lesungerfahrungen, früheren Veröffentlichungen, die Wichtigkeit (und Unplanbarkeit) von Humor in Literatur und schwarzer Szene, die beiden Gegenpole Musik und Literatur und vieles mehr, um abschließend kleine Auszüge aus ihrem Buch „Tot bist du noch lange nicht, sag mir erst wie alt du bist.“ zu lesen.

Unseren YouTube-Kanal abonnieren: Bitte hier entlang.
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Ab sofort erhältlich: Roland Sprangers „A Kind Of Blue“

Ab sofort ist „A Kind Of Blue“, eine Sammlung verstiegener, schwarzhumoriger und schräger und nichts desto trotz (oder gerade deswegen) vergnüglicher Short Stories erhältlich. Wir freuen uns über das neue Buch des Hofer Krimipreisträgers und Dramaturgen Roland Spranger, das desöfteren Ausflüge in tödliche Gefilde unternimmt und bisweilen tief in die Abgründe merkwürdiger Plots und Charaktere eintaucht. „A Kind Of Blue“ ist überall im Handel erhältlich und kann auch in unserem Verlagsshop bestellt werden.
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Zwei Seiten „Junge Welt“: Auszug aus Michael Schweßingers „In Buxtehude ist noch Platz“

Wir bedanken uns herzlich bei der Redaktion der Tageszeitung „Junge Welt“, die auf zwei Seiten ihrer aktuellen Weihnachts-Printausgabe eine Bukarest-Story aus Michael Schweßingers Buch „In Buxtehude ist noch Platz“ veröffentlicht hat. Zum Onlineartikel geht es hier entlang, zum Buch geht es in unserem Verlagsshop hier entlang.
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„Was mich an Tätowierungen faszinierte, war vermutlich die Aura des Unangepassten und Rebellischen.“ – Dirk-Boris Rödel im Interview zu „Liber Thanatamor“

Unlängst erschien Dirk-Boris Rödels Erzählband „Liber Thanatamor„, eine Sammlung mitreißender, dunkler, zauberhafter und magischer Geschichten, anlässlich dessen wir Dirk-Boris Rödel interviewt haben:

„… Hing Deine Entscheidung, neben Kulturwissenschaft auch Japanologie zu studieren, mit Deinem Interesse an der Tätowierkunst zusammen? Letzten Endes hat das Interesse für Tattoos ja dann auch Deine Berufswahl geprägt…

Das Interesse für Japan entstand eigentlich zunächst aus meiner Begeisterung für Kampfkunst heraus. Ich betrieb als Jugendlicher Karate und Taekwondo, mit 19 begann ich dann Ninjutsu zu erlernen und reiste dafür Ende der 80er Jahre mehrmals nach Japan, wo ich von Dr. Masaaki Hatsumi, dem 36. Großmeister des Togakure Ryu Ninjutsu, meinen Schwarzgurt verliehen bekam. Während einer dieser Trainingsreisen stieß ich mehr durch Zufall darauf, dass es in Japan eine traditionelle Tätowierkunst gab, über die im Westen zu dieser Zeit praktisch nichts bekannt war.

Als ich dann kurz darauf begann, Japanologie zu studieren und einen einjährigen Studienaufenthalt an der Doshisha Universität in Kyoto absolvierte, nutzte ich das Studienjahr, um Recherchen zu meiner Magisterarbeit im Fach Japanologie über die Entwicklung der japanischen Tätowierkunst durchzuführen. Ich hatte dazu zahlreiche traditionell arbeitende Tätowiermeister in Yokohama, Osaka und Tokyo besucht und viele von ihnen erstmals interviewt sowie Bibliotheken nach den spärlichen Informationen über diese traditionelle japanische Volkskunst durchforstet. Die Magisterarbeit wurde später unter dem Titel »Alles über japanische Tätowierungen« beim Arun-Verlag veröffentlicht. …“

Buch im Verlagsshop: Bitte Cover anklicken.

Das gesamte Interview finden Sie in unserem Onlinemagazin „Outscapes„.

Bildnachweis: Tobias Kircher, Edition Outbird
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Aktuelle Buchverlosung bei LovelyBooks: „Liber Thanatamor“ von Dirk-Boris Rödel

In der aktuellen Leserunde von LovelyBooks stehen zehn Exemplare von Dirk-Boris Rödels magischem Erzählband „Liber Thanatamor – Das Buch von Tod und Liebe“ in der Verlosung. Es ist ziemlich einfach, zu gutem Lesestoff zu kommen: Mitmachen, etwas Glück haben, Lesen und Buch besprechen. Also, bis bald!
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Neu Erschienen: Dirk-Boris Rödels „Liber Thanatamor“

Frisch aus der Druckerei eingegangen und bereits in der Auslieferung, freuen wir uns mit Dirk-Boris Rödels magischer Geschichtensammlung „Liber Thanatamor“ über den 31. Titel in unserem Verlag. Das wunderschöne Cover wie auch das Vorwort stammen aus Holger Muchs Feder, der Erzählband beinhaltet 17 Geschichten, die sich zwischen Liebe und Tod, Magie und Hexerei, seltsamen Wesen aus der Anderswelt und packenden Wendungen bewegen.

Dirk-Boris Rödel signiert das Buch auf Wunsch – und ausschließlich – in thebanischer Schrift, auch Hexen- oder Engelsschrift genannt, und jedes der direkt bei ihm bestellten Exemplare bekommt zudem einen (von ihm selbst angefertigten) Stempelabdruck mit dem “E Pluribus Unum“, dem magischen Symbol des Buchcovers. InteressentInnen möchten sich bei Direktbestellung unter der Mailadresse runokarl[at]web.de mit ihm in Verbindung setzen, selbstverständlich ist das Buch aber bei allen üblichen Anbietern sowie in unserem Verlagsshop erhältlich.
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Bildnachweis: Edition Outbird / Dirk-Boris Rödel
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„Sexualität ist so vielfältig und wandelbar wie die Menschen selbst.“ – Interview mit F. Appel & B. Schmidt zu „Fuck[dis]Ability“

Von Benjamin Schmidt und Franziska Appel erschien vor wenigen Tagen der illustrierte Erzählband „Fuck[dis]Ability„, der in vielen Facetten die Erlebenswelt behinderter Menschen bebildert, ihrer Lust, Begierde und Sexualität einen spannenden und – wie wir finden – bislang völlig unterbelichteten Resonanzraum gibt:

„… In euren Notizen zum Interview habt ihr beide Ursula Egglis „Herz im Korsett“. Seht ihr in diesem Themenfeld literarischer Aufarbeitung psychischer oder physischer Behinderung ein bisheriges Brachland?

Benjamin: Es kommt eben immer darauf an, wie. Aufarbeitungen gibt es ziemlich viele, aber wenig überzeugende. An Ursula Eggli gefiel mir die ungehemmte Ehrlichkeit, die so natürlich rüberkommt. Ihre Schreibe ist einfach so bescheiden offenherzig, das finde ich gut.

Franziska: Neben Literatur gibt es noch einige gute andere Formate wie Blogs, Podcasts etc. Es gibt da eine ganze Reihe an spannenden Menschen und Formaten, die in diesem Themenbereich sehr aktiv sind: Raul Krauthausen, Kübra Sekin, Ypsilon, 100percentme, PsychCast, sexabled, … Solche Formate bieten vor allem in Bezug auf Barrierefreiheit einige Vorteile gegenüber einem gedruckten Buch und sind so für Menschen mit den verschiedensten Behinderungen zugänglich. Sie sind aber auch Leuten zu empfehlen, die sich mit dieser Thematik bisher noch nicht intensiver auseinandergesetzt haben, da viele grundlegende Fragen aufgegriffen werden. …“

Buch im Verlagsshop: Bitte Cover anklicken.

Das gesamte Interview finden Sie in unserem Onlinemagazin „Outscapes„.

Bildnachweis: Franziska Appel, Edition Outbird
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Neu erschienen: Fanziska Appels & Benjamin Schmidts „Fuck[dis]Ability“

Das ein oder andere Bücherherz wird es schon vernommen haben, dass es in unserem Verlagsprogramm einen neuen, hinsichtlich der Thematik auf dem Büchermarkt bislang stiefmütterlich vernachlässigten Titel gibt. Franziska Appel und Benjamin Schmidt arbeiteten in den letzten Monaten mit viel Herzblut an dem illustrierten Erzählband „Fuck[dis]Ability„, der sich der sexuellen Erlebenswelt von Menschen mit Handicaps widmet. Frei von Tabus und Scheuklappen wird man als LeserIn rasch in eine Welt hineingezogen, die die Grenzen sexueller Normen auflöst und ganz nebenbei, neben den fesselnden Erzählungen und sensiblen Illustrationen, ein Wort für die sexuelle Selbstbestimmung behinderter Menschen wie auch der vielzitierten Inklusion spricht.

Das Vorwort für „Fuck[dis]Ability“ verfasste die Inklusionsbotschafterin, Autorin und Fernsehmoderatorin Jennifer Sonntag, die selbst, nicht zuletzt aufgrund ihres fehlenden Sehvermögens, seit vielen Jahren sehr engagiert für die Rechte von Menschen mit körperlichen oder seelischen Beeinträchtigungen eintritt.

Zitat:

„Ich erlebe die künstlerische Annäherung der beiden an die Thematik als hoch relevant, denn sie ist auch für mich ermutigend. Durch die beiden erfahre ich wertvolle Impulse zur selbstbestimmten Körperbildwahrnehmung und Erotikgestaltung von Menschen mit und ohne Behinderungen. Dabei betrachtete ich mich als alte Häsin auf diesem Gebiet. Seit nahezu zwanzig Jahren arbeite ich als selbst erblindete Sozialpädagogin mit blinden, sehbehinderten und ›anders‹ anderen Menschen.

[…]

„FuckDisAbility“ macht Einzigartiges und Eigenartiges spannungsvoll spür-, schmeck-, sicht-, erlausch- und erlebbar. Der Körper, der Geist, alles beginnt, sich neu zu verlieben, da ist diese Aufregung, etwas zu kosten, was sich jenseits abgedroschener Gewohnheiten entspinnt. Die Behinderung wird nicht als Einschränkung wahrgenommen sondern überhaupt erst als Möglichkeit betrachtet, einen Zugang zu echter erotischer Kreativität, tiefem Fallenlassen, wahrer Orgasmusfähigkeit zu schaffen. Viele vermeintlich freie Menschen erreichen das schwerlich, weil sie sich selbst nicht kennenlernen (müssen), keinen Weg der ehrlichen Kommunikation finden (müssen), keine echte Nähe aufbauen (müssen) und ihre inneren Lichtschalter nicht entdecken (müssen). Das Buch zeigt auf aufregende Art, was alles möglich ist und wer wir sein können, wenn der simple Weg mal nicht befahrbar ist. „Geht nicht“ gibt’s hier wirklich nicht.“

Jennifer Sonntags Vorwort finden Sie unter diesem Link, „Fuck[dis]Ability“ ist in unserem Verlagsshop erhältlich. Wir freuen uns über dieses neue, besondere Buch.
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