Tami Weissenberg in der Geraer Stadtbibliothek: ein Rückblick

Eine gute Woche ist es mittlerweile her, und erst jetzt finden wir Zeit für einen kurzen Rückblick auf Tami Weissenbergs Geraer Lesung vom 13. 09. 2018 aus seinem Buch „Darjeeling Pur“ mit anschließender Gesprächsrunde. Die mit mehr als zwanzig Gästen gut besuchte Veranstaltung wurde vom Geschäftsführenden Bildungsreferenten der Landesfachstelle Männerarbeit zu Sachsen, Frank Scheinert, moderiert und begann im ersten Teil mit der Lesung von Auszügen aus dem Buch, die große Betroffenheit und Fassungslosigkeit im Publikum auslösten. Entsprechend angeregt und weitreichend gestaltete sich auch die Gesprächsrunde im Anschluss, der neben Frank Scheinert und dem Autoren auch die Ehe-, Familien-, Lebens- und Sexualberaterin Dorothea Kramß beiwohnte.

Die Veranstaltung dauerte weit mehr als drei Stunden, und selbst in dieser Zeitspanne ließen sich nicht alle angesprochenen Emotionen, zutage getretenen Probleme und Aufgaben im Spannungsfeld zwischen emotionaler Abhängigkeit, massiven Gewaltwiderfahrnissen und geschlechterunabhängigen Gewaltschutz erschöpfend diskutieren.

Die Veranstaltung war gemessen an der BesucherInnenzahl, dem Interesse am Thema und dem vor Ort erhältlichen Buch sehr erfolgreich; einzig die Tatsache, dass nahezu ausschließlich Frauen anwesend waren, gab allen Beteiligten zu denken.

Unser Dank gilt der Stadtbibliothek Gera, der Landeszentrale für politische Bildung, Tami Weissenberg, Dorothea Kramß und Frank Scheinert sowie allen anwesenden Gästen. Ein weiterer Lesungstermin in der Region wird am 22. 11. 2018 in der Stadtbibliothek Greiz sein.

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Bildnachweis: Kerstin Ebert
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Büchermesse „Dresden (er)lesen“ – ein Rückblick

Von zahlreichen Eindrücken und Gesprächen erfüllt blicken wir auf die Büchermesse „Dresden (er)lesen“ unter der Leitung von Katharina Salomo zurück. Einer sehr gut durchorganisierten Buchmesse auf höchstem Niveau, mit auserlesenen Ausstellern und AutorInnen sowie in einem Ambiente, das seinesgleichen sucht. Das Klima war familiär; im Rahmen der Buchmesse lasen unter anderen namhafte Erfolgsautorinnen wie Nina George oder Luci van Org.

Es gab zahlreiche Gespräche an unserem Messestand, die den Spannungsbogen zwischen Literatur und den ebenfalls dargebotenen internationalen Whiskyspezialitäten ebenso zum Thema hatten wie unser literarisches Profil als Verlag. Als am weitesten angereiste Gesprächspartnerin begrüßten wir eine Wienerin an unserem Stand, mit der wir uns rege über den alternativen Kulturbetrieb austauschten.

Mit diesem kurzen Rückblick schauen wir auf einen angefüllten, sehr reichhaltigen Tag zurück, der uns einmal mehr die Gelegenheit gab, uns mit unserem Profil als (Mit)Veranstalter, Sponsor und Verlag zu zeigen. Unser Dank gilt neben den zahlreichen Gästen und LiteraturfreundInnen insbesondere der Organisatorin Katharina Salomo von „Salomo Publishing“.

Vielen herzlichen Dank!

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Budapest und Prag: Messeauftakte in der europäischen Nachbarschaft

Auf erfolgreiche Auslandsauftakte blickt unser Kooperationspartner „Telescope Verlag“ zurück, der nicht zuletzt auch mit unseren Büchern vom 19. – 22. April auf dem „International Book Festival Budapest“ sowie vom 10. – 13. Mai 2018 auf der „Book World Prague“ erstmals vertreten war. War der Messestand des „Telescope Verlages“ in Budapest der einzige deutsche Verlagsstand, waren auch in Prag nur wenige deutsche Verlage vertreten.

Was dem großen Interesse der ungarischen und tschechischen KennerInnen der Verlagslandschaft und BuchliebhaberInnen nur wenig entsprechen konnte. Viele BesucherInnen interessierten sich für unser Programm oder Kooperationsmöglichkeiten und Lizenzpartnerschaften mit dem deutschen Buchmarkt; auch stellte sich in beiden Ländern heraus, dass es einen großen Anteil an deutschsprachigen sowie deutschstämmigen LeserInnen gibt, die nicht zuletzt auch Bücher an unseren Ständen erwarben.

Auch ergaben sich erste Kontakte mit dem ungarischen und tschechischen Buchhandel wie auch den jeweiligen Goethe-Instituten. Wir sind gespannt auf das nächste Jahr. Unser herzlicher Dank gilt der Sächsischen Aufbaubank sowie Danilo Schreiter vom „Telescope Verlag“.


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M. Kruppes Buchpremiere „Und in mir Weizenfelder“ | Ein Rückblick

Aufgrund der zahlreichen Voranfragen wurde der Abend kurz zuvor noch in zwei Lesungen gesplittet, insofern hatten wir zweimal volles Haus mit einer Vielzahl interessierter und begeisterter ZuhörerInnen, die ebenso gespannt, nachdenklich oder begeistert Kruppes Sequenzen aus seinen beiden letzten Büchern „Von Sein und Zeit“ und „Und in mir Weizenfelder“ sowie Claudia Rudats Brecht-Texten folgten. Nicht selten wurden die einzelnen Texte mit Publikumsgesprächen, erklärenden Einleitungen und Humoresken verbunden, in vielen Fällen mündeten die Pausen und der Abend in zahlreiche Gespräche, die wiederum von unserer Vielzahl an flüssigen Spezialitäten untermalt wurden.

Es war ein sehr schöner Abend unter Freunden, wie uns nicht zuletzt auch viele BesucherInnen zurückmeldeten; und dem Vernehmen nach soll es in absehbarer Zeit in gewisser Regelmäßigkeit in ebenjener Location Abende mit Musik, Kunst und Literatur geben. Wir freuen uns drauf und halten Sie auf dem Laufenden.

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Leipzig, das war wunderbar!

Wir blicken erfüllt, dankbar und voller neuer Impressionen und Ideen auf die Leipziger Buchmesse 2018 samt unserer beiden Literarischen Salons zurück. Das erste Mal seit Gründung unseres Verlags waren wir in Kooperation mit dem „Telescope Verlag“ auf der Buchmesse mit einer eigenen Messestandbeteiligung vertreten. Quasi im Zentrum von Halle 5 bekamen wir nicht nur einen Eindruck davon, welche Identifikation unsere Veröffentlichungen und Veranstaltungen nach sich ziehen – zahlreiche Freunde und LeserInnen unserer Arbeit besuchten uns und nahmen unserer Posts in den sozialen Medien wahr -; viele Gespräche auch mit AutorInnen und NetzwerkerInnen, die sich vor Ort zum Hallo oder mit zum großen Teil interessanten Projekten vorstellten, gestatten uns einen Rückblick auf spannende und angefüllte Tage, die wiederum mit neuen Ansätzen in die Zukunft blicken lassen.

Wir sind sehr dankbar für den Früchte tragenden und wachsenden Kollektiv- und Freundeskreisgedanken, nicht zuletzt weil wir eine umfassende Unterstützung unserer AutorInnen zur Realisierung dieser Messepräsenz erfuhren. Am Stand wechselte sich unsere Besetzung ab; neben Danilo Schreiter als Inhaber des „Telescope Verlags“ war der Stand mit Hauke von Grimm, M. Kruppe, Frau Kopf und Tristan Rosenkranz besetzt.

Die Gestaltung unserer Literarischen Salons wurde durch die Unterstützung und wunderbar unkomplizierte und freundliche Kooperation durch und mit dem/n Inhaber Steve Bauer und seiner Frau Beatrice, MitarbeiterInnen und Freunden des „Sinnträger“-Tattoostudios und der „Kunstgalerie Raum 16“ in Leipzig-Connewitz möglich. Beide Abende waren ein im Rahmen unserer Vorstellungen gut besuchter Erfolg und eben gerade, weil sie nicht völlig überlaufen waren, gelungene literarische Events mit familiärem Charakter.

Zwei Abende mit wechselnden Lesungen und Buchvorstellungen seitens Frau Kopf, M. Kruppe und Axel Kores, einem zwischen Verletzlichkeit und expressiver Überzeichnung wechselnden Konzert von Misteriosa aka Benscher, einer äußerst heiteren Cut Up- und Cross-Lesung der drei Autoren Hauke von Grimm, Michael Schweßinger und unserem baldigen Autorenneuzugang Klaus Märkert, den Werken des Künstlers und Autoren Christoph Liedtke sowie bis tief in die Nacht gehenden Gesprächen und fröhlichen Verkostungen unseres Berliner Getränkezuwachses „O´Donnell“ mit suchterzeugend leckeren Sorten wie „Harte Nuss“ lassen uns sehr gern an das vergangene Wochenende zurückdenken.

Unser herzlicher Dank gilt neben unseren AutorInnen und KooperationspartnerInnen insbesondere Danilo Schreiter, M. Kruppe und Steve Bauer, aber auch der Connewitzer „Pension am Stern“ mit ihrem überaus freundlichen Team, Freunden mit der Möglichkeit der privaten Unterkunft und all unseren LeserInnen, ZuhörerInnen, BesucherInnen und Gästen.

Harsche Kritik müssen wir an dieser Stelle allerdings am Busunternehmen „Flixbus“ üben, dessen Onlineticketing eine Katastrophe ist und die es tatsächlich fertigbrachten, unserer Autorin Frau Kopf zeitlich extrem knapp eine vierzig Minuten vor der ursprünglichen liegende Abfahrtszeit sowie einen Standort am anderen Ende der Stadt mitzuteilen, der sich im Nachhinein als falsch kommuniziert herausstellte. Fazit: Unsere Autorin war letztlich genötigt, sich von besagtem Abfahrtsort – einem weit vom Stadtzentrum entfernt liegenden Gewerbegebiet ohne öffentlichen Nahverkehr – eine geeignete Alternative zu organisieren. Selbstverständlich wird Flixbus von uns der Kostenerstattung wegen hören.

Davon unbenommen: vielen lieben Dank an alle! Zur Fotogalerie folgen Sie bitte diesem Link.
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„Leipzig lauscht“: eine Nachlese zur Moritzbastei mit Frau Kopf & Freunden

Wir freuen uns über eine Nachlese des Blogs „Leipzig lauscht“ der Leipziger Messe GmbH zur Lesung mit Frau Kopf in der Leipziger Moritzbastei am 09. 02. 2018 aus ihrem aktuellen Buch „Brachialromantik„, die Sie hier per kleinem Ausschnitt lesen können :

„… Die Autorin liest den ersten von zehn Texten an diesem Abend und erschafft mit ihrer Lesart eine Stimmung zwischen Herzschmerz und Glücklichsein.

[…]

Frau Kopf und Jolla geben dem Zuhörer das Gefühl, man kenne sie schon lange und sei in ihrem Wohnzimmer. Der letzte Beitrag des Abends über Liebe in Leidenszeiten berührt und schmerzt, aber lässt einen doch etwas glücklicher als vorher zurück: »Man realisierte und war trotzdem glücklich.« Das aus unterschiedlichen prosaähnlichen Texten bestehende Buch »Brachialromantik« ist ein Werk für Träumer und Realisten, die sich nicht vor ihren Gefühlen fürchten. Eine Lesung von Frau Kopf wie ein Besuch bei guten Freunden, mit viel Tiefgang. Wenn man danach gegen halb elf in die kalte Nacht entlassen wird, denkt man zwangsläufig an eine ihrer Zeilen: »Macht doch mal weniger Mittel und mehr Mega. …«

Bildnachweis: Caroline Heysel
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Mitschnitt zu Frau Kopfs Buchpremiere „Brachialromantik“ online

Für Freunde von Frau Kopfs fasertiefen/r Shorts Stories, Prosa und Lyrik, für Freunde des literarischen Entertainments und für all jene, die die Buchpremiere zum jüngst erschienenen „Brachialromantik“ im Berliner „Cosmic Kaspar“ verpasst haben, steht auf unserem YouTube-Kanal ab sofort der zweiteilige Mitschnitt online. Frau Kopf mit und versus M. Kruppe – zwar ohne Bewegtbilder, aber dennoch nicht minder unterhaltsam:

Mitschnitte und Bildnachweise: Marco Fechner
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Berlin, das war wunderbar!

Wir blicken mit Freude auf die gestrige Buchpremiere anlässlich Frau Kopfs jüngst bei uns erschienenen „Brachialromantik“ im Berliner „Cosmic Kaspar“ zurück, die ein voller Erfolg war (zu den Fotos bitte hier entlang). Intuitiv und ohne festes Konzept entspann sich aus dem anfänglichen Interview Frau Kopfs durch unseren Mitstreiter und Autoren M. Kruppe eine spannende und sehr unterhaltsame Lesung, in der nicht zuletzt M. Kruppe einige Texte aus „Brachialromantik“ vortrug und Frau Kopfs vorgetragene Buchauszüge mit einigen Texten aus seinen Büchern „Von Sein und Zeit“ sowie „Und in mir Weizenfelder / Sie nannten ihn Biest“ (vorauss. März 2018) ergänzte.

Zwischen Nachdenklichkeit, Anspannung und Vergnüglichkeit ließ sich der emotionale Spannungsbogen der knapp 40 Gäste bezeichnen, die in der Pause wie nach Ende der Lesung nicht nur viele der bereitliegenden Bücher kauften und signieren ließen, sondern auch angeregte Diskussionen führten. Eine besondere Freude war uns in dem Zusammenhang die Anwesenheit der Autoren Peter Wawerzinek, Dirk Bernemann und Benjamin Schmidt im Publikum, die ihrerseits Garant für interessante Gespräche waren.

Dem Vernehmen nach soll es schon sehr bald eine Fortsetzung des dynamischen Duos Frau Kopf und M. Kruppe in Leipzig geben. Bleiben Sie gespannt!

Zur Veranstaltungsgalerie bitte hier entlang.

Bildnachweise: Kaya / Barbara Bommel
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Buchmesse-Mitschnitt zur „Outbird-Lesenacht 2017“ online

Wenngleich die Verarbeitung vergleichsweise lange gedauert hat, freuen wir uns riesig über den nunmehr online stehenden Zusammenschnitt der „Outbird-Lesenacht“ anlässlich der Leipziger Buchmesse 2017 im Beyerhaus zu Leipzig, die gleichzeitiger Tourabschluss der „Sex & Drugs & LiteraTOUR“ war. Unser großes Dankeschön gilt neben den beteiligten Autoren und Musikern sowie dem heimlichen Sponsor „Bulbash“-Wodka zuvorderst Marcel Schreiter, dem Herz und Kopf von „Kirschbaum-Pictures„. Aber lassen wir doch das Video selber sprechen.

In diesem Zusammenhang verweisen wir einmal mehr auf unseren YouTube-Kanal unter diesem Link. Wir wünschen viel Vergnügen!
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