Tom Hohlfelds „Komorebi“ als Hörbuch erhältlich

Nach intensiver Vorarbeit ist nun endlich Tom Hohlfelds Hörbuch „Komorebi“ zum gleichnamigen Lyrik- und Prosaband erhältlich. Ein zärtliches, leidenschaftliches Erzählwerk wider das Funktionieren und Fortschrittsgetöse und für Entschleunigung und Innehalten in der Natur. Die Grafik steuerte Evgenia Karp bei, die sanfte musikalische Untermalung wurde von „The Bows“ fabriziert.

In unserem Verlagsshop gibts das Hörbuch unter diesem Link.
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„Schöne Bücher“-Netzwerk beleuchtet M. Kruppes Finnland-Stipendium

Den kompletten Monat Februar 2021 verbringt unser Autorenfreund und künstlerischer Mitarbeiter der ersten Stunde, M. Kruppe, in Finnland. Was er im Rahmen seines Stipendiats im noch dazu „klassischen Winter“ im dortigen Tampere treibt, wie seine produktive Autorentätigkeit aussieht und worauf das Ganze hinausläuft, ist im Spotlight auf der Website des „Schöne Bücher“-Netzwerks zu erfahren. Hier geht´s lang.

Wir sagen Dankeschön an Jens Korch!

Bildnachweis: Stef Schmidt
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Unsere Frühjahrs-Novitäten 2022

Wir freuen uns, unserer Leserschaft unser spannendes Frühjahrsprogramm vorstellen zu dürfen. Die Buchhändler weisen wir in diesem Zusammenhang auf unseren Menüpunkt „Infos für BuchhändlerInnen“ hin.Ulrike Serowy „Wölfe vor der Stadt“ (ISBN 978-3-948887-23-0, Softcover, 188 Seiten, 15,00€):

Eine halbverlassene Stadt, die nach und nach im Nebel versinkt. Helena, eine junge Künstlerin, führt darin ein zurückgezogenes Leben. Da machen Gerüchte die Runde: Die Wölfe sollen zurückgekehrt sein und um die Stadt streichen. Helena selbst wird von bösen Ahnungen geplagt und von Träumen heimgesucht, die nicht ihre eigenen sind. Sie lernt Johannes kennen, der nur wenig von sich preisgibt und ebenso verloren scheint wie sie.

Immer näher kommen sich die beiden, deren Schicksal durch eine stille Kraft verwoben scheint; doch Johannes trägt ein Geheimnis in sich, das sie beide an den Rand des Daseins bringen wird. Sein zeitweises Verschwinden, seine bisweilen übermenschlichen Instinkte und scheinbaren Amnesien entspinnen in Ulrike Serowys Roman einen derartigen Sog, dass man die Zeit vergisst, vergessen will. Ihre literarische Handschrift ist zugleich sparsam und bildgewaltig. Es braucht nicht vieler Worte, um sich tief im Innenleben der Figuren wie auch dem Szenario wiederzufinden und immer weiter zu gehen, der Ahnung eines nahenden Unheils zu folgen…

Buch im Verlagsshop: bitte hier entlang.Arne Ulbricht „Aulaskimo“ (ISBN 978-3-948887-21-6, Softcover, 172 Seiten, 16,00€):

Zwei Kinder, vier und sieben Jahre alt, springen allein in die S-Bahn und versprechen ihren Eltern, an der folgenden Station auszusteigen. Doch dort fehlt von ihnen jede Spur! Wo sind sie? Eine Station weitergefahren? Entführt worden? Haben sie im Chaos Panik bekommen, das Bahnhofsgebäude verlassen, sich verirrt? Wie verhalten sich Kinder in einer solchen Ausnahmesituation? Fragen, die sich die Eltern Klaas und Xenia immer wieder stellen.

Während beide zunehmend von Angst und Panik ergriffen werden, merken sie zunächst nicht, wie das stabile Gebäude ihrer Beziehung ins Wanken gerät. Die Situation eskaliert. Es folgt eine Nacht, in der die Kinder sich an einem unbekannten Ort aufhalten und Klaas und Xenia sich jeweils allein auf eine verzweifelte Suche begeben. Doch die Suche nach den Kindern wird dabei zunehmend überlagert von der Suche nach sich selbst. Mit „Aulaskimo“ liefert Arne Ulbricht einen beklemmend packenden Roman ab.

Buch im Verlagsshop: bitte hier entlang.

Tom Hohlfeld „Komorebi“ (ISBN 978-3-948887-30-8, mit 13 doppelseitigen Fotografiken, Softcover mit transparentem Schutzeinband, 150 Seiten, 15,00€):

Schneller. Mehr. Höher. Mehr. Weiter. Mehr. In einer beschleunigten Gesellschaft stolpert das erzählende Ich im rasenden Stillstand über sich selbst. Ausbruchwillig entreißt es sich dem städtischen Grau und beginnt sich wieder mit jedem Wandersschritt all dem Phantastischen der Natur anzuverwandeln.

52 lyrische Meditationen aus Tom Hohlfelds Feder, wie sich jemand durch Innehalten endlich wieder zu bewegen entdeckt. Denn so wie (und ob) wir gehen, so (er)geht es uns.

Der von Evgenia Koi wunderschön gestaltete, transparente Schutzumschlag offenbart bei Abnahme eine weitere, nicht minder wunderschöne grafische Ebene.

Buch im Verlagsshop: bitte hier entlang.

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Neu auf YouTube: Buchtrailer zu Tom Hohlfelds „Komorebi“

In seinem neuen Buchtrailer macht Tom Hohlfeld seine „lyrischen Lichtspiele im Alltagsdickicht“ – „Komorebi“ – fühlbar und lädt uns ein, loszulassen und mitzugehen. Raus ins Grüne, raus aus Lärm, Stress und Selbstverlust.

Zitat aus dem Klappentext: „Schneller. Mehr. Höher. Mehr. Weiter. Mehr. In einer beschleunigten Gesellschaft stolpert das erzählende Ich im rasenden Stillstand über sich selbst. Ausbruchwillig entreißt es sich dem städtischen Grau und beginnt sich wieder mit jedem Wandersschritt all dem Phantastischen der Natur anzuverwandeln.

52 lyrische Meditationen aus Tom Hohlfelds Feder, wie sich jemand durch Innehalten endlich wieder zu bewegen entdeckt. Denn so wie (und ob) wir gehen, so (er)geht es uns.“

Wir freuen uns über Ihr Kanalabonnement. Vielen Dank.
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5 Jahre Edition Outbird: „Fenster zur Nacht“ – erste Edition Outbird-Compilation erschienen

Lange lag dieses Projekt in der Schublade, bevor es Konturen annahm und letztlich in fruchtbarer Kooperation mit Symeon von Radio Darkfire und dem Autoren, Grafiker und Musiker Benjamin Schmidt das Licht der Welt erblickte. „Fenster zur Nacht“ heißt dieses auf 100 Exemplare limitierte Klangarchiv, dessen Erlöse ebenfalls der Stiftung Deutsche Krebshilfe zugehen werden.

14 Stücke aus dem direkten künstlerischen Umfeld der Edition Outbird bilden einen Spannungsbogen: trockener Humor, wispernde Lyrik, mysteriöses Hörspiel, emotionaler Dancefloor, aber auch sensibles Songwriting, verspielter Elektropop und düsterer, treibender Industrialsound von und mit Holger Muchs Musikprojekt Kelpy, Sergejewitsch meets Hähle, M.Kruppe, Licht.front, Ana Bogner, Pia Lüddecke, Krahn Murr, Klaus Märkert, Projekt Fieberherz und einigen mehr.

Die Compilation wird ausschließlich zum Literarischen Salon am 02. 10. 2021 in Leipzig sowie unter diesem Link in unserem Verlagsshop erhältlich sein. Zur Hörprobe geht es hier entlang. Ein alles andere als alltägliches Geschenk, wie wir meinen.
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Thüringer Literaturrat nimmt M. Kruppe in Audioarchiv auf

Der Thüringer Literaturrat nahm unlängst eine Auswahl an eingelesenen Texten aus M. Kruppes jüngstem Buch „Geschichten vom Kaff der guten Hoffnung“ in sein Audioarchiv auf. Die Hördateien entnehmen Sie bitte diesem Link, besagtes Buch finden Sie in unserem Verlagsshop unter diesem Link.

Wir bedanken uns herzlich!
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Zum Jahrestag der Bücherverbrennung | Tom Hohlfeld spricht Kurt Tucholsky

Am 10. Mai 1933 inszenierte der Nationalsozialistische Deutsche Studentenbund in 22 Universitätsstädten die Verbrennung unzähliger literarischer Werke als Höhepunkt der sogenannten „Aktion wider den undeutschen Geist“, mit der kurz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten die systematische Verfolgung jüdischer, marxistischer, pazifistischer und anderer oppositioneller oder politisch unliebsamer Schriftsteller begann.

Tom Hohlfeld spricht in Erinnerung an diese schrecklichen Ereignisse Kurt Tucholskys erstmals am 07. 07. 1931 in der „Weltbühne“ unter dem Pseudonym Theobald Tiger veröffentlichtes Gedicht „An das Publikum“.

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Bildnachweis: Alamy Ltd.
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Neu auf YouTube: Literarischer Salon mit Holger Much

Im Literarischen Salon spricht Holger Much mit M. Kruppe über seine künstlerische/n Herkunft und Einflüsse, die Wichtigkeit eines kreativen Netzwerks, seine Kooperationen mit so bewegten und bewegenden Geistern der Worte, Bilder und Klänge wie Achim Schnurrer (einst Herausgeber des Comic-Magazins „Schwermetall“), H. R. Giger („Alien“), Asp Spreng, Luci van Org, Christian von Aster, Ally Storch und Johannes Berthold… Und natürlich über seine wundervollen Covergrafiken und Illustrationen nicht zuletzt für die Edition Outbird sowie über sein erstes, unlängst ebendort erschienenes Lyrikbuch „Das Licht im Dunkeln“.

Unseren YouTube-Kanal abonnieren: Bitte hier entlang.

Bildnachweis: Frank Luger
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„Schreiben ist ein guter Prozess, um sich mit sich selbst zu beschäftigen. An mancher Stelle haben die Untergebrachten das schmerzlich festgestellt.“ – Lisa Swietek im Interview zu „Geschichten aus einer anderen Welt“

„Unlängst erschien in der „Edition Outbird“ die Insassenanthologie „Geschichten aus einer anderen Welt“ von Herausgeberin Lisa Swietek. Mithin das nach Corina Gutmanns Anfang 2019 erschienener Anthologie „Kopfkino“ zweite in unserem Verlag erschienene Buch aus dem „Knast“, welches nunmehr die Erlebens- und Gefühlswelt Untergebrachter in der Sicherungsverwahrung der JVA Werl aufzeigt. Wir befragten Lisa Swietek unter anderem über ihre Beweggründe, in diesem Arbeitsfeld tätig zu werden, die damit verbundenen Herausforderungen und den Arbeitsprozess des Literaturkreises bis zum Zustandekommen des Buches.

Buch im Verlagsshop: Bitte Cover anklicken.

… Wie unterscheiden sich die Unterbringungsbedingungen zwischen dem Strafhaftbereich und dem Bereich der Sicherungsverwahrung?

Die Sicherungsverwahrten haben größere Zimmer, wie oben schon erwähnt ist die Tür außerhalb des Nachtverschlusses geöffnet, sie erhalten in größerem Umfang vollzugsöffnende Maßnahmen etc.

Dadurch, dass die in der Sicherungsverwahrten meist schon sehr hafterfahren und lebensälter sind, ist der Alltag im Vergleich zu dem in der Strafhaft weniger turbulent. Es gibt z.B. fast keine körperlichen Auseinandersetzungen unter den Untergebrachten o.ä. Die „Hörner sind bereits abgestoßen“.

Im Mittelpunkt steht bei vielen, einer Arbeit nachzugehen (wozu die Sicherungsverwahrten anders als die Strafgefangenen nicht verpflichtet sind), die Therapiegespräche zu führen oder eben einfach den Tag so gut es geht zu verbringen.

Wie kann man sich Ihre Arbeit in der JVA Werl vorstellen?

Ich bin u.a. zuständig, gemeinsam mit dem Behandlungsteam einen Vollzugsplan für den jeweiligen Untergebrachten zu erstellen. Darin ist festgehalten, welche Einzel- und/oder Gruppenmaßnahmen angezeigt sind, wie der Behandlungsstand ist, ob derjenige arbeitet oder schulische Maßnahmen wünscht, welche vollzugsöffnenden Maßnahmen gewährt werden und auch, welche Maßnahmen noch erfüllt werden müssen, falls der Untergebrachte „entlassen“ wird. …“

Das gesamte Interview finden Sie in unserem Onlinemagazin „Outscapes„.

Bildnachweis: Edition Outbird, Lisa Swietek / JVA Werl
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„In Deutschland tut man sich mit Lyrik besonders schwer.“ – Christopher Sappok im Interview zu „Bunker“

Vor Kurzem erschien Christopher Sappoks Versroman „Bunker„, ein eigenwilliges Stück Literatur zur „dunklen Seite der Siebziger“, dass seinen eigenen Ausführungen zufolge zwischen den Stühlen sitzt. Wir haben den Unidozenten für Sprachwissenschaften dazu befragt:

„… War und ist das Buch eine persönliche Spielwiese, ein Experiment? Und was genau war oder ist Deine Intention mit dem im Dezember erschienenen Buch?

Das war die ursprüngliche Intention: Krieg ich das hin, mal wieder einen echten Versroman zu schreiben, nach all den wirklich vielen Jahren, die es das auf Deutsch nicht mehr gegeben hat? Damit fing es an. Dazu kam dann das Experiment, das nur mit Dialog zu machen. Rhymes und Dialog, das sollte unter einen Hut gebracht werden und unter die Haut gehen! Die Story war erstmal nur Nebensache.

(Wobei, das kann man auch nicht sagen. Die Story hat’s schon in sich, die kann sich schon behaupten auf dem Story-Markt da draußen, finde ich.) …“

Buch im Verlagsshop: Bitte Cover anklicken.

Das gesamte Interview finden Sie in unserem Onlinemagazin „Outscapes„.

Bildnachweis: Privat, Edition Outbird
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