Thüringer Literaturrat nimmt M. Kruppe in Audioarchiv auf

Der Thüringer Literaturrat nahm unlängst eine Auswahl an eingelesenen Texten aus M. Kruppes jüngstem Buch „Geschichten vom Kaff der guten Hoffnung“ in sein Audioarchiv auf. Die Hördateien entnehmen Sie bitte diesem Link, besagtes Buch finden Sie in unserem Verlagsshop unter diesem Link.

Wir bedanken uns herzlich!
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Neu auf YouTube: Literarischer Salon mit Holger Much

Im Literarischen Salon spricht Holger Much mit M. Kruppe über seine künstlerische/n Herkunft und Einflüsse, die Wichtigkeit eines kreativen Netzwerks, seine Kooperationen mit so bewegten und bewegenden Geistern der Worte, Bilder und Klänge wie Achim Schnurrer (einst Herausgeber des Comic-Magazins „Schwermetall“), H. R. Giger („Alien“), Asp Spreng, Luci van Org, Christian von Aster, Ally Storch und Johannes Berthold… Und natürlich über seine wundervollen Covergrafiken und Illustrationen nicht zuletzt für die Edition Outbird sowie über sein erstes, unlängst ebendort erschienenes Lyrikbuch „Das Licht im Dunkeln“.

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Bildnachweis: Frank Luger
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SWR aktuell stellt Edition Outbird vor

Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei Ulrike Alex, die als Redakteurin des Südwestrundfunks für ein knapp siebzehnminütiges Feature Michael Schweßinger, M. Kruppe und Verleger Tristan Rosenkranz zur Situation im Zusammenhang mit dem Verlags- und literarischen Schaffen befragte. Das Podcast des Sendeformats „SWR aktuell“ inklusiver gelesener Stücke der beiden Autoren wurde und wird am 09. 04. 2021 und am 12. 04. 2021 ausgestrahlt und ist unter diesem Link nachzuhören.

Vielen herzlichen Dank!

Bildnachweis: Dmitry Demidov
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Neu auf YouTube: Literarischer Salon mit Klaus Märkert & Myk Jung

Im spannenden Interview mit M. Kruppe sprechen die beiden Urgesteine der deutschen Gothicszene, Klaus Märkert und Myk Jung – der Eine Mitbegründer des legendären Clubs „Zwischenfall“, der Andere Frontmann der einflussreichen Gothicband „The Fair Sex“ -, über ihre Lebenswege als Autoren, ihre Lesebühnen- und Lesungerfahrungen, früheren Veröffentlichungen, die Wichtigkeit (und Unplanbarkeit) von Humor in Literatur und schwarzer Szene, die beiden Gegenpole Musik und Literatur und vieles mehr, um abschließend kleine Auszüge aus ihrem Buch „Tot bist du noch lange nicht, sag mir erst wie alt du bist.“ zu lesen.

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Warum Indiebookday? Ein paar Statements.

Schon vor einer Weile wurde der jährlich um den 20. März herum stattfindende Indiebookday initiiert. Zitat: „Es gibt viele kleine tolle Verlage, die mit viel Herzblut und Leidenschaft schöne Bücher machen. Aber nicht immer finden die Bücher ihren Weg zu den Lesern. Der Indiebookday kann da für ein bisschen Aufmerksamkeit sorgen.“

Grund genug, dieses Jahr eine feine Auswahl unserer AutorInnen und KünstlerInnen um ihre Meinung dazu zu befragen, und selbst ein paar Worte zu verlieren. Entstanden ist dieses kurze Video, welches, auf unserem YouTube-Kanal beheimatet, gerne geteilt und weiterverbreitet werden darf. (Und natürlich freuen wir uns immer über neue AbonenntInnen unseres Kanals.)

Für den Videoschnitt bedanken wir uns einmal mehr ganz herzlich bei unserem Mitstreiter und Autorenfreund M. Kruppe.
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M. Kruppe im Gespräch mit dem Sachsen Fernsehen

Unser Autor, Moderator und Kulturnetzwerker M. Kruppe wurde unlängst vom Sachsen Fernsehen über seine Arbeit und Projekte, das Darkstreamfestival, sein Buch „Geschichten vom Kaff der guten Hoffnung“, seine Rückkehr von Pößneck nach Leipzig, die Edition PaperONE und natürlich unseren Verlag befragt. Zum Mitschnitt des Gesprächs geht es hier entlang.
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Neu auf YouTube: Literarischer Salon mit Mona Krassu

M. Kruppe spricht mit unserer Autorin Mona Krassu für unseren YouTube-Kanal über Entstehung, Recherchen und Hintergründe ihres Romans „Falsch erzogen“ und Mona Krassu liest auszugweise daraus.

Zitat „Falsch erzogen“: „Anfangs aus Unwissenheit, später als Auflehnung gegen ihren Stiefvater Hartmut, gerät Solveig zunehmend in Konflikt mit dem Diktaturstaat DDR. Heimlich trifft sie sich mit anderen Jugendlichen im „Bau“, einem Abrisshaus, in dem sie die Musik von Udo Lindenberg hören und selbst texten und musizieren.

Was passiert in einer Diktatur mit Kindern, die schon als Schüler nicht ins sozialistische System passen? Die Genossen und Funktionäre in der DDR haben ihre Methoden. Sie nutzen auch die Mittel der Medizin, wenn es darum geht, junge Menschen auf Linie zu bringen.“

Falsch erzogen“ im Verlagsshop: bitte hier entlang.
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Aktuelle Buchbesprechungen

Wir freuen uns über neue Buchbesprechungen, von denen wir Ihnen gern eine Auswahl anzitieren, und bedanken uns bei den VerfasserInnen ganz herzlich:

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Benjamin Schmidts „Schon immer ein Krüppel“

Das Geraer „07Stadtmagazin“ schreibt:

„… Mit feiner Ironie und schwarzem Humor, teils drastischer, zumeist lakonischer Sprache und überaus bildhaft zeichnet er als Ich-Erzähler das Bild eines Jugendlichen, der nach einem Unfall als Spät-Teenager querschnittsgelähmt im Rollstuhl landet und sich trotz vieler Rückschläge wieder ins Leben zurückkämpft. Schmidt schreibt schonungslos offen und lebensnah von Verhältnissen in der Psychiatrie, von Vorurteilen und Denkbarrieren, vom Umgang mit „gesunden“ Menschen, von Sex im Rollstuhl, von Liebe und tiefer Freundschaft – und darüber, welche Rolle Dichtkunst und Musik auf dem Weg zurück spielen. Ein Bestseller ist das von Franziska Appel illustrierte Buch (noch) nicht, aber es fesselt – vom ersten bis zum letzten Wort.“

Hier geht es zu den kompletten Rezensionen.

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Mona Krassu „Falsch erzogen“

Peter Wawerzinek schreibt:

„… Das gesamte Buch durchweht ein erfrischender Wind von Widerstand. Es fällt mir keine besseres Wort als der Begriff „gänsehautnah“ ein, um Denken und Fühlen als so nahegehend wie in diesem Buch zu benennen. Wir erleben den inneren Aufruhr vor dem fälligen Ausbruch. Die letzte heftige Grundstimmung lässt uns gern erahnen, mit welcher großen Gelassenheit dann zur Tat geschritten werden wird. Man ist im besten Sinne von der Berichterstattung mitgefangen genommen. Was für das Buch spricht, ist die Tatsache, dass man mit dem Beginn der Lektüre aus seiner eitlen Leserposition heraus ins Geschehen hinein katapultiert, sofort ein Familienmitglied ist. Ich wechselte als ihr Leser gern und bereitwillig mit Mona Krassu in alle von ihr aufgezeigten Handlungsverläufe hinüber. Ich hielt mich so gern in diesem Roman auf, der mit dem Fall der Mauer plötzlich, aber gar nicht unerwartet aufhört. Mir war nach dem Lesen, als befände sich die gesamte Literaturwissenschaft auf dem Hohlweg, wenn sie weiter wie bisher eifrig nur immer nach dem Nachwenderoman fahndet …“

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M. Kruppes „Geschichten vom Kaff der guten Hoffnung“

Leserin „Lottchen“ schreibt:

„Auf dieses Buch hatte ich mich schon sehr gefreut und diese Woche lag es endlich im Briefkasten. Es ist nicht wirklich groß, nur 110 Seiten, liegt dafür aber sehr gut in der Hand. Das Cover gefällt mir und passt zu den Texten. Man sieht M. Kruppe mit einer Zigarette in der Hand und wie die Geschichten förmlich aus seinem Kopf herausschießen. Die Farben sind eher schlicht gehalten, was die Atmosphäre, in der die meisten Texte spielen, gut darstellt. Es handelt sich nämlich nicht um bunte, phantastische Geschichten, aber um die reine Realität, um gescheiterte Existenzen und die Schonungslosigkeit des Lebens.

Das Buch besteht aus einer Mischung von kurzen Prosatexten und Lyrik. Einige sind nur eine Seite lang, trotzdem hinterlassen auch sie einen tiefen Eindruck. Das hat sehr viel mit Kruppes Schreibstil zu tun. Er weiß, welche Wörter er benutzen soll, um die Leser zu berühren, um eine Situation so darzustellen, dass man das Gefühl bekommt, dass man mittendrin ist, dass man spüren kann, wie die Protagonisten sich fühlen. Die treffenden Illustrationen von Holger Much verstärken das Ganze.

[…]

‚Geschichten vom Kaff der guten Hoffnung‘ hat auf mich einen tiefen Eindruck hinterlassen. Die Texte haben mich sehr berührt und werden mich noch eine Weile beschäftigen. Es ist großartig, wie Kruppe es schafft, aus Alltagssituationen kleine literarische Meisterwerke zu machen. Ein Buch, das man sich wirklich nicht entgehen lassen darf!“

Tilly Domian schreibt:

„Gestern bekommen, heute rein gelesen und direkt angefixt. Ehrlich, ohne Schnörkel, klar. Kruppe eben. Vermutlich hab ich es noch heute durch, aber es wird eines der Bücher sein, die man immer wieder liest… Chapeau Ronny Müller! Und das zauberhafte Vorwort und die Illustrationen von Hol Ger runden das Bild hervorragend ab. ❤️“

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Arne Ulbricht „Schilksee 1990“

Die „Kieler Nachrichten“ schreiben:

„… So entfaltet sich auf 259 Seiten „Schilksee 1990“ ein grundgesunder Generationenkonflikt: „Die Diskussionen verschärften sich und erreichten einen neuerlichen Tiefpunkt, dem weitere Tiefpunkte folgten.“ In einer Szene hingegen meldet sich nachts die Polizei am Telefon, weil die Tochter in sehr betrunkenem Zustand erwischt wurde, nachdem sie die Reifen eines nach ihrer Meinung viel zu dicken Autos zerstochen hat. Es folgt große elterliche Aufregung, aber auch das insgeheime Eingeständnis, dass man sich früher auch solche Sachen geleistet hat. Überhaupt vermittelt das Buch eine je nach Betrachtungsweise ernüchternde oder beruhigende Botschaft: Die Jugendlichen von heute und von 1990 befinden sich „in völlig anderen Welten“, sagt Ulbricht, „aber was sie erleben, ist im Grunde doch sehr ähnlich“. …“

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Klaus Märkert & Myk Jung „Tot bist du noch lange nicht, sag mir erst wie alt du bist.“

Der „Sonic Seducer“ schreibt:

„… Dass Märkert einen sehr feinen, trockenen Humor hat und Jung ein Schwelger in prallsten Sprachbildern ist, bekommt man hier gerade exemplarisch vor Augen geführt. Man erfährt in einer halb autobiographischen, halb fiktiven Geschichte, wie Jung seinen Job als Sexsymbol und Stil-Ikone vom Arbeitsamt vermittelt bekam – weil es für eine Karriere als Modezar nicht reichte. Und Märkert erzählt von einer merkwürdigen Ehe mit einer noch merkwürdigeren Mary, die dem spießigen Versicherungskaufmann Müller erst die prächtigsten Aussichten beschert, ihn dann aber doch nur um Geld und seinen Ferrari prellt. So findet sich eine Fortsetzung des Leseklassikers „Der Tote mit dem Tic Tac in der Nase“ unter den Geschichten, ebenso wie das Original und die Fortsetzung von „Paint It Black“. Wenn die beiden nicht von selbst wieder zusammengefunden hätten, man müsste sie gemeinsam einsperren, damit sie mehr solcher Geschichten schreiben.“

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Vielen herzlichen Dank!
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M. Kruppe interviewt Marcel Schreiter & Michael Schweßinger zum Bildband „Bukarest – the city of good life“

M. Kruppe hat den Filmemacher und Fotografen Marcel Schreiter und den Autoren Michael Schweßinger zum Bildband „Bukarest – the city of good life“ befragt, der Anfang 2021 bei uns erscheint, über die Stadt, ihre Mentalität, ihren Charakter, ihre Roheit und ihren Glanz, aber auch über die Texte Michael Schweßingers, die Marcel Schreiters Fotografien im Buch begleiten.

Wer das Projekt unterstützen & eines der vielen signierten Pakete abfassen möchte, findet hier den Startnext-Link.
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Unsere Herbstnovitäten 2020

Wir dürfen an dieser Stelle einen Überblick über unsere spannenden Herbstnovitäten geben, die Ihnen sicher – nicht nur – bei der ein oder anderen Überlegung zu Weihnachtsgeschenken hilfreich sein dürften. Der Einfachheit halber gestalten wir den Überblick gewohnt stichpunktartig:

M. Kruppe „Geschichten vom Kaff der guten Offnung“: „Im Kaff der guten Hoffnung treffen sich die Abgehängten der Gesellschaft in Tante-Emma-Läden, Jugendclubs oder im Runden Eck: Der rote Ronny, der im Suff von seiner Frau in Thailand schwafelt. Lea, ein junges Mädchen mit ADHS PLUS 1000. Freddy, der Angst vor Frauen hat. Die olle Renate, die von einer glühenden Kommunistin zur Prostituierten wurde und heute Kadarka aus dem TetraPak trinkt. Karl, ein erfolgloser Maler, der seine Bilder Schicht für Schicht an die Wohnzimmerwand pinselt. …“

Arne Ulbricht „Schilksee 1990“: „Der Erfolgsschriftsteller Fabian Herzog fragt sich nach wüsten Auseinandersetzungen mit seiner siebzehnjährigen Tochter immer häufiger, wie er selbst als Siebzehnjähriger war. Als er die Gelegenheit erhält, den Oktober 1990 ein zweites Mal zu erleben, zögert er nicht lange. Plötzlich ist er wieder siebzehn, streitet über die Wiedervereinigung, trinkt Flens und prügelt sich mit Skinheads. Wichtiger als alles andere ist Fabian allerdings, nach einer überstürzten Trennung seine erste große Liebe Juli zurückzugewinnen. …“

Klaus Märkert & Myk Jung „Tot bist du noch lange nicht, sag mir erst wie alt du bist.“: „Geneigte Leser, verehrte Leserinnen, es erwartet Sie ein Erzählband unbeschreiblicher Originalität und Witzigkeit. Zugleich handelt es sich bei den hier vorliegenden Texten um literarisch erhabene, in ihrer Wort- und Satzfülle Gebirgsketten hoch über allem Standard befindliche Geschichten, Traktate und Moritaten. Auch ein gerüttelt und geschüttelt Maß an Verzweiflung und Grusel wohnt in den Erzählungen. …“

Lisa Swietek (Hrsg.) „Geschichten aus einer anderen Welt“: „Einige Insassen der Sicherungsverwahrung der JVA Werl haben als Teilnehmer des Literaturkreises unter Leitung Lisa Swieteks eine Sammlung bestehend aus Prosa, Lyrik und Reflexionen erstellt. Das Schreiben von eigenen Texten kann dazu beitragen, dem Alltag hinter Gittern einen Sinn zu geben und vielleicht sogar, das angestrebte Vollzugsziel – ein straffreies Leben in sozialer Verantwortung zu führen – zu erreichen. Zudem schult es die Empathie durch das Einfühlen in die Figuren der jeweiligen Geschichten. …“

Und wer von Ihnen einen Gesamtüberblick unseres Angebots haben möchte, folge bitte diesem Link. Wir freuen uns auf Sie. Bis bald mit neuem Lesevergnügen und herzliche Grüße, Ihre Edition Outbird.
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