„Falsch erzogen“: Interview und Lesung mit Mona Krassu

M. Kruppe spricht mit unserer Autorin Mona Krassu für unseren YouTube-Kanal über Entstehung, Recherchen und Hintergründe ihres Romans „Falsch erzogen“ und Mona Krassu liest auszugweise daraus.

Zitat „Falsch erzogen“: „Anfangs aus Unwissenheit, später als Auflehnung gegen ihren Stiefvater Hartmut, gerät Solveig zunehmend in Konflikt mit dem Diktaturstaat DDR. Heimlich trifft sie sich mit anderen Jugendlichen im „Bau“, einem Abrisshaus, in dem sie die Musik von Udo Lindenberg hören und selbst texten und musizieren.

Was passiert in einer Diktatur mit Kindern, die schon als Schüler nicht ins sozialistische System passen? Die Genossen und Funktionäre in der DDR haben ihre Methoden. Sie nutzen auch die Mittel der Medizin, wenn es darum geht, junge Menschen auf Linie zu bringen.“

Falsch erzogen“ im Verlagsshop: bitte hier entlang.
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Aktuelle Buchbesprechungen

Wir freuen uns über neue Buchbesprechungen, von denen wir Ihnen gern eine Auswahl anzitieren, und bedanken uns bei den VerfasserInnen ganz herzlich:

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Benjamin Schmidts „Schon immer ein Krüppel“

Das Geraer „07Stadtmagazin“ schreibt:

„… Mit feiner Ironie und schwarzem Humor, teils drastischer, zumeist lakonischer Sprache und überaus bildhaft zeichnet er als Ich-Erzähler das Bild eines Jugendlichen, der nach einem Unfall als Spät-Teenager querschnittsgelähmt im Rollstuhl landet und sich trotz vieler Rückschläge wieder ins Leben zurückkämpft. Schmidt schreibt schonungslos offen und lebensnah von Verhältnissen in der Psychiatrie, von Vorurteilen und Denkbarrieren, vom Umgang mit „gesunden“ Menschen, von Sex im Rollstuhl, von Liebe und tiefer Freundschaft – und darüber, welche Rolle Dichtkunst und Musik auf dem Weg zurück spielen. Ein Bestseller ist das von Franziska Appel illustrierte Buch (noch) nicht, aber es fesselt – vom ersten bis zum letzten Wort.“

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Mona Krassu „Falsch erzogen“

Peter Wawerzinek schreibt:

„… Das gesamte Buch durchweht ein erfrischender Wind von Widerstand. Es fällt mir keine besseres Wort als der Begriff „gänsehautnah“ ein, um Denken und Fühlen als so nahegehend wie in diesem Buch zu benennen. Wir erleben den inneren Aufruhr vor dem fälligen Ausbruch. Die letzte heftige Grundstimmung lässt uns gern erahnen, mit welcher großen Gelassenheit dann zur Tat geschritten werden wird. Man ist im besten Sinne von der Berichterstattung mitgefangen genommen. Was für das Buch spricht, ist die Tatsache, dass man mit dem Beginn der Lektüre aus seiner eitlen Leserposition heraus ins Geschehen hinein katapultiert, sofort ein Familienmitglied ist. Ich wechselte als ihr Leser gern und bereitwillig mit Mona Krassu in alle von ihr aufgezeigten Handlungsverläufe hinüber. Ich hielt mich so gern in diesem Roman auf, der mit dem Fall der Mauer plötzlich, aber gar nicht unerwartet aufhört. Mir war nach dem Lesen, als befände sich die gesamte Literaturwissenschaft auf dem Hohlweg, wenn sie weiter wie bisher eifrig nur immer nach dem Nachwenderoman fahndet …“

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M. Kruppes „Geschichten vom Kaff der guten Hoffnung“

Leserin „Lottchen“ schreibt:

„Auf dieses Buch hatte ich mich schon sehr gefreut und diese Woche lag es endlich im Briefkasten. Es ist nicht wirklich groß, nur 110 Seiten, liegt dafür aber sehr gut in der Hand. Das Cover gefällt mir und passt zu den Texten. Man sieht M. Kruppe mit einer Zigarette in der Hand und wie die Geschichten förmlich aus seinem Kopf herausschießen. Die Farben sind eher schlicht gehalten, was die Atmosphäre, in der die meisten Texte spielen, gut darstellt. Es handelt sich nämlich nicht um bunte, phantastische Geschichten, aber um die reine Realität, um gescheiterte Existenzen und die Schonungslosigkeit des Lebens.

Das Buch besteht aus einer Mischung von kurzen Prosatexten und Lyrik. Einige sind nur eine Seite lang, trotzdem hinterlassen auch sie einen tiefen Eindruck. Das hat sehr viel mit Kruppes Schreibstil zu tun. Er weiß, welche Wörter er benutzen soll, um die Leser zu berühren, um eine Situation so darzustellen, dass man das Gefühl bekommt, dass man mittendrin ist, dass man spüren kann, wie die Protagonisten sich fühlen. Die treffenden Illustrationen von Holger Much verstärken das Ganze.

[…]

‚Geschichten vom Kaff der guten Hoffnung‘ hat auf mich einen tiefen Eindruck hinterlassen. Die Texte haben mich sehr berührt und werden mich noch eine Weile beschäftigen. Es ist großartig, wie Kruppe es schafft, aus Alltagssituationen kleine literarische Meisterwerke zu machen. Ein Buch, das man sich wirklich nicht entgehen lassen darf!“

Tilly Domian schreibt:

„Gestern bekommen, heute rein gelesen und direkt angefixt. Ehrlich, ohne Schnörkel, klar. Kruppe eben. Vermutlich hab ich es noch heute durch, aber es wird eines der Bücher sein, die man immer wieder liest… Chapeau Ronny Müller! Und das zauberhafte Vorwort und die Illustrationen von Hol Ger runden das Bild hervorragend ab. ❤️“

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Arne Ulbricht „Schilksee 1990“

Die „Kieler Nachrichten“ schreiben:

„… So entfaltet sich auf 259 Seiten „Schilksee 1990“ ein grundgesunder Generationenkonflikt: „Die Diskussionen verschärften sich und erreichten einen neuerlichen Tiefpunkt, dem weitere Tiefpunkte folgten.“ In einer Szene hingegen meldet sich nachts die Polizei am Telefon, weil die Tochter in sehr betrunkenem Zustand erwischt wurde, nachdem sie die Reifen eines nach ihrer Meinung viel zu dicken Autos zerstochen hat. Es folgt große elterliche Aufregung, aber auch das insgeheime Eingeständnis, dass man sich früher auch solche Sachen geleistet hat. Überhaupt vermittelt das Buch eine je nach Betrachtungsweise ernüchternde oder beruhigende Botschaft: Die Jugendlichen von heute und von 1990 befinden sich „in völlig anderen Welten“, sagt Ulbricht, „aber was sie erleben, ist im Grunde doch sehr ähnlich“. …“

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Klaus Märkert & Myk Jung „Tot bist du noch lange nicht, sag mir erst wie alt du bist.“

Der „Sonic Seducer“ schreibt:

„… Dass Märkert einen sehr feinen, trockenen Humor hat und Jung ein Schwelger in prallsten Sprachbildern ist, bekommt man hier gerade exemplarisch vor Augen geführt. Man erfährt in einer halb autobiographischen, halb fiktiven Geschichte, wie Jung seinen Job als Sexsymbol und Stil-Ikone vom Arbeitsamt vermittelt bekam – weil es für eine Karriere als Modezar nicht reichte. Und Märkert erzählt von einer merkwürdigen Ehe mit einer noch merkwürdigeren Mary, die dem spießigen Versicherungskaufmann Müller erst die prächtigsten Aussichten beschert, ihn dann aber doch nur um Geld und seinen Ferrari prellt. So findet sich eine Fortsetzung des Leseklassikers „Der Tote mit dem Tic Tac in der Nase“ unter den Geschichten, ebenso wie das Original und die Fortsetzung von „Paint It Black“. Wenn die beiden nicht von selbst wieder zusammengefunden hätten, man müsste sie gemeinsam einsperren, damit sie mehr solcher Geschichten schreiben.“

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Vielen herzlichen Dank!
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M. Kruppe interviewt Marcel Schreiter & Michael Schweßinger zum Bildband „Bukarest – the city of good life“

M. Kruppe hat den Filmemacher und Fotografen Marcel Schreiter und den Autoren Michael Schweßinger zum Bildband „Bukarest – the city of good life“ befragt, der Anfang 2021 bei uns erscheint, über die Stadt, ihre Mentalität, ihren Charakter, ihre Roheit und ihren Glanz, aber auch über die Texte Michael Schweßingers, die Marcel Schreiters Fotografien im Buch begleiten.

Wer das Projekt unterstützen & eines der vielen signierten Pakete abfassen möchte, findet hier den Startnext-Link.
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Unsere Herbstnovitäten 2020

Wir dürfen an dieser Stelle einen Überblick über unsere spannenden Herbstnovitäten geben, die Ihnen sicher – nicht nur – bei der ein oder anderen Überlegung zu Weihnachtsgeschenken hilfreich sein dürften. Der Einfachheit halber gestalten wir den Überblick gewohnt stichpunktartig:

M. Kruppe „Geschichten vom Kaff der guten Offnung“: „Im Kaff der guten Hoffnung treffen sich die Abgehängten der Gesellschaft in Tante-Emma-Läden, Jugendclubs oder im Runden Eck: Der rote Ronny, der im Suff von seiner Frau in Thailand schwafelt. Lea, ein junges Mädchen mit ADHS PLUS 1000. Freddy, der Angst vor Frauen hat. Die olle Renate, die von einer glühenden Kommunistin zur Prostituierten wurde und heute Kadarka aus dem TetraPak trinkt. Karl, ein erfolgloser Maler, der seine Bilder Schicht für Schicht an die Wohnzimmerwand pinselt. …“

Arne Ulbricht „Schilksee 1990“: „Der Erfolgsschriftsteller Fabian Herzog fragt sich nach wüsten Auseinandersetzungen mit seiner siebzehnjährigen Tochter immer häufiger, wie er selbst als Siebzehnjähriger war. Als er die Gelegenheit erhält, den Oktober 1990 ein zweites Mal zu erleben, zögert er nicht lange. Plötzlich ist er wieder siebzehn, streitet über die Wiedervereinigung, trinkt Flens und prügelt sich mit Skinheads. Wichtiger als alles andere ist Fabian allerdings, nach einer überstürzten Trennung seine erste große Liebe Juli zurückzugewinnen. …“

Klaus Märkert & Myk Jung „Tot bist du noch lange nicht, sag mir erst wie alt du bist.“: „Geneigte Leser, verehrte Leserinnen, es erwartet Sie ein Erzählband unbeschreiblicher Originalität und Witzigkeit. Zugleich handelt es sich bei den hier vorliegenden Texten um literarisch erhabene, in ihrer Wort- und Satzfülle Gebirgsketten hoch über allem Standard befindliche Geschichten, Traktate und Moritaten. Auch ein gerüttelt und geschüttelt Maß an Verzweiflung und Grusel wohnt in den Erzählungen. …“

Lisa Swietek (Hrsg.) „Geschichten aus einer anderen Welt“: „Einige Insassen der Sicherungsverwahrung der JVA Werl haben als Teilnehmer des Literaturkreises unter Leitung Lisa Swieteks eine Sammlung bestehend aus Prosa, Lyrik und Reflexionen erstellt. Das Schreiben von eigenen Texten kann dazu beitragen, dem Alltag hinter Gittern einen Sinn zu geben und vielleicht sogar, das angestrebte Vollzugsziel – ein straffreies Leben in sozialer Verantwortung zu führen – zu erreichen. Zudem schult es die Empathie durch das Einfühlen in die Figuren der jeweiligen Geschichten. …“

Und wer von Ihnen einen Gesamtüberblick unseres Angebots haben möchte, folge bitte diesem Link. Wir freuen uns auf Sie. Bis bald mit neuem Lesevergnügen und herzliche Grüße, Ihre Edition Outbird.
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Literaturpodcast „Blaubart & Ginster“ stellt M. Kruppes „Kaff der guten Hoffnung“ vor

Wir freuen uns, dass das Literaturpodcast „Blaubart & Ginster“ der beiden „Lesezeichen e. V.„-Mitglieder Ralf Schönfelder und Mario Osterland frisch nach Erscheinen M. Kruppe und sein neues Buch „Geschichten vom Kaff der guten Hoffnung“ vorstellt. Die beiden sprechen mit M. Kruppe unter anderem über das Inspirierende an einer Kleinstadt wie Pößneck, über seine Protagonisten, die sogenannten Randfiguren, und über die Illustrationen Holger Muchs im Buch. Aber hören und sehen Sie doch selbst:

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Literaturrat Thüringen veröffentlicht Podcast zur „Edition Outbird“

Sehr gern sind wir der Bitte des Thüringer Literaturrates nachgekommen, die „Edition Outbird“ und den Initiator und Verleger Tristan Rosenkranz in einem Podcast näher vorzustellen. M. Kruppe hinterfragt frühe & spätere Einflüsse, den Weg zur Verlagsgründung, die Begegnungen & Vielfalt der Verlagsarbeit… Der Podcast ist ab sofort auf der Website des Literaturland Thüringen unter diesem Link zu hören. Herzlichen Dank, Jens Kirsten!
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Holger Muchs Vorwort zu M. Kruppes „Geschichten vom Kaff der guten Hoffnung“

Zu M. Kruppes Lyrik- & Kurzgeschichtenband „Geschichten vom Kaff der guten Hoffnung“ bedanken wir uns herzlich bei Holger Much für sein Vorwort:

„Kruppe schaut hin.

Die erste Begegnung, die ich mit M. Kruppe hatte, fand vor nun doch schon geraumer Zeit in Karlsruhe und dort wiederum in Mozarts Garten statt. Später sorgten Kruppe, Benjamin Schmidt und David Gray im durchaus malerischen, wenn auch etwas sinistren Keller des Umbra-et-Imagoschen Anwesens für eine legendäre Lesenacht, während ich selbst dort einige meiner Bilder ausstellte.

Zuerst aber gab es im von einem kleinen sympathischen Urwald umgebenen Pavillon Willkommensgetränke. Bei vom bestens gelaunten und derbe Schwänke zum Besten gebenden Hausherrn serviertem Bier, bei Cola und Kaffee plauderte man angenehm in den dunkelkulturelle Genüsse versprechenden Abend hinein. Und schon damals hat mich der erste Anblick von Herrn Kruppe nachhaltig beeindruckt – ringgeschmückte Finger, schwarze Weste und nach hinten gekämmte Haare summierten sich für mich zum faszinierenden Bild eines Poeten mit stilvollem Rockabilly-Punk-Flair.

Der optische Eindruck sollte sich später bei der Lesung bestätigen sowie bei zahlreichen späteren Begegnungen verfestigen. M. Kruppe ist im besten Sinne ein Poet der Straße, ein Poet der kleinen flüchtigen Alltagsaugenblicke und der Geschichten jenseits der großen Worte.

So widmet er auch seine „Geschichten vom Kaff der guten Hoffnung“ jenen Schicksalen und Momenten, die andere nicht einmal wahrnehmen. Das tut er mit poetischer Schlichtheit und Ehrlichkeit, manchmal mit Schmerz im Herzen, manchmal mit interessierter Distanz. So zeichnet er unsentimentale und gerade deshalb berührende Bilder von Menschen am Rande unserer Gesellschaft, Menschen, die sonst allzu gern aus dem Blickfeld verschwinden. Dies tut er mit einer solchen Direktheit, dass man sich schnell fallen lassen kann in jene Geschichten aus den Schatten der Kneipen, der dunklen Straßen und verpassten Lebenschancen. Ich habe sein Buch im wahrsten Sinne des Wortes verschlungen und das passiert mir äußerst selten.

Es sind stille Geschichten. Sie brauchen kleinen Lärm, keine großen Gesten. Manchmal brauchen sie nicht einmal so etwas wie einen klaren Abschluss oder gar eine Pointe. Beendet das Leben Geschichten hollywoodlike? Schreibt das Leben Pointen? Vielleicht tut es das sogar ab und zu. Doch meistens erzählt es einfach, weiter und immer weiter, und die kleinen besonderen und magischen Momente, die schüchterne Schönheit und die Faszination des grauen Alltags fließen ungesehen vorbei – fast.

Kruppe gibt diesen kleinen Geschichten den Platz und ihren oft traurigen, gefallenen Protagonisten die Beachtung und Würde, die sie verdienen. Wenn die Verlorenen bei Steve’s ihre Stunden und Tage und Leben verbringen, verrauchen und vertrinken, dann schaut Kruppe genau hin, beschönigt nicht und romantisiert schon gar nicht. Andererseits versucht er aber auch nie, wie beispielsweise Heinz Strunk im „Goldenen Handschuh“, durch extreme Darstellungen und Ekel für leserische Sensationen zu sorgen.

Kruppe schaut hin, sieht, fühlt und schreibt. Und Kruppe legt seine Welt dem Leser so dar, wie sie sich ihm darbietet – klar, kompromisslos, ganz ohne falsche Sentimentalität, authentisch. Dennoch – oder gerade deshalb – atmen seine faszinierenden, fesselnden Alltagsskizzen Poesie, Wahrhaftigkeit und Mitgefühl. Und das scheint mir doch etwas vom Schönsten zu sein, was man über ein Buch sagen kann: Poesie, Wahrhaftigkeit und Mitgefühl. Es ist mir eine Ehre, es illustrieren zu dürfen.

Holger Much, Albstadt, 8. Juni 2020″

„Geschichten vom Kaff der guten Hoffnung“ kann in unserem Onlinestore bestellt werden. Herzlichen Dank!

Bildnachweis: Frank Luger
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Zweiter Verlegerpodcast online

Im nunmehr zweiten Verlegerpodcast spricht M. Kruppe mit Tristan Rosenkranz über dessen und gemeinsame musikalische Wurzeln, über die eigene, frühe Musiklandschaft und -beschaffung, über das Anderssein und erste, nachhaltige Berührungen mit Ostpunk und aufkeimender Gothic-Kultur, aber auch über pubertären und späteren Weltschmerz, schwarze Löcher in der Familie und etwaige musikalisch-literarische, wechselseitige Beeinflussungen. Zum Podcast geht es hier entlang.

Wir freuen uns auf Sie!
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Erster Verlegerpodcast online

Mit Freuden dürfen wir an dieser Stelle auf unseren ersten Verlegerpodcast hinweisen. Im ersten Teil des „Edition Outbird“-Verlegerpodcasts sprechen Tristan Rosenkranz und M. Kruppe unter anderem über die Initiation des Verlages, den langen Weg bis zur tatsächlichen Realisierung, den Geburtsprozess von und die Leidenschaft für Bücher(n), die Vielfalt der Aufgaben und Erfahrungen, den Unterschied zwischen Schriftsteller und Autor, die Wichtigkeit für potentielle LeserInnen, Buch und AutorIn erleben und erfahren zu können wie auch über einen leckeren Kräuterlikör aus Eigenproduktion. Zum Podcast geht es hier entlang.

Wir freuen uns auf Sie!
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Stay home? Gute Unterhaltung!

In der derzeitigen Quarantäne-Zeit eröffnet sich mit dem Zeitgewinn ein anderer Zugang zu Literatur und deren (positiven) Auswirkungen auf unser Wohlbefinden. Grund genug, die Aktivitäten einiger unserer AutorInnen abseits ihrer überaus lesenswerten Bücher vorzustellen:

Schon eine Weile her, ist Dirk Bernemanns & Fabio La Delias Podcast „Untendurch“ mit Studiogast Benjamin Schmidt sehr hörenswert, spricht er nicht zuletzt über seinen Suizidversuch vor Jahren, aus dem eine inkomplette Querschnittslähmung samt „Nullung“ und neuem Lebensmut resultierte, über Depressionen und den Blick hinter menschliche Fassaden, aber auch über seine künstlerischen Umtriebe in Musik und Literatur. Der Mitschnitt geht eineinhalb Stunden und ist in Gänze hörenswert.

Eine klare Leseempfehlung sprechen wir für Michael Schweßingers Kolumne „Abzeitz vom Westen“ aus: Wer von Michael Schweßingers Büchern nicht genug bekommt und seinen Erzählstil zwischen lakonisch und bissig, schräghumorig und philosophisch liebt, der ist mit besagter Kolumne bestens versorgt, in der er über seinen neuen Lebensmittelpunkt in der Kleinstadt Zeitz berichtet. Hier gehts zu Teil 1, Teil 2 und Teil 3 entlang.

Nicht unerwähnt lassen wollen wir außerdem M. Kruppes brandneuen „Steady“-Account. Wer die Arbeit unseres umtriebigen Verlagsfreundes, Autoren und Veranstalters M. Kruppe unterstützen und an ebenseinem Schaffen mit einer feinen Auswahl exklusiver Literaturkultur teilhaben möchte, findet auf seinem unlängst viral gegangenen Profil bei „Steady“ diverse Pakete zur Auswahl.

Bildnachweis: M. Kruppe
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