Unsere Veranstaltungsvorschau

Im Bild: Pia Lüddecke & Ernest.

Veranstaltungsvorschau

Berlin | EWA Frauenzentrum:

02. 12. 2022 | 19.00 Uhr | Buchvorstellung mit Luci van Org

Dillingen / Saar | Buchhandlung Drachenwinkel:

05. 05. 2023 | 19.00 Uhr | Lesung mit Luci van Org

Drensteinfurt-Rinkerode | Montmartre:

03. 12. 2022 | 20.00 Uhr | „Ephemer“ – Lesung mit Lauscher

Erfurt | Parksaal im Steigerwaldstadion:

02. 12. 2022 | 15.00 Uhr | „Wendepunkte – Lange Nächte in Tampere“ – Lesung mit M. Kruppe zu den Thüringer Buchtagen

02. + 03. 12. 2022 | Thüringer Buchtage 2022

Gera | Fliesenschön, Stadtbibliothek*:

04. 12. 2022 | 15.00 Uhr | „Tiflis, Tampere und Klein-Aleppo“ – Lesung mit M. Kruppe

*23. 02. 2023 | 18.00 Uhr | „Eine Frau, ein Mord“ – Krimilesung mit Stefan B. Meyer

Köln | Antiquariat Langguth:

16. 12. 2022 | 19.00 Uhr | „An der Guillotine“ – Lesung mit Ingo Munz

Leipzig | Stallwache, Feinkost*, Mytholon** & Messegelände***:

8. 12. 2022 | 20.00 Uhr | Lesung „Crime Scene Stallwache“

*10.+11. / 17.+18. 12. 2022 | Weihnachtsmarkt

**18. 03. 2023 | Mytholon Hoffest

***27.-30. 04. 2023 | Leipziger Buchmesse (Infos folgen)

Mechernich | Burg Satzvey:

05. 03. 2023 | Dunkelbunter Szenemarkt

Meißen | Innenstadt:

09. – 11. 2023 | Literaturfest Meißen

Oelde | Kulturgut Haus Nottbeck:

11. 09. 2023 | Nottbecker Büchermarkt

Waltrop | Schiffshebewerk Henrichenburg:

12. & 13. 08. 2023 | Steampunk Jubilee

Änderungen vorbehalten.
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Nachruf auf Oliver Baglieri

Am vergangenen Samstag verstarb mit nur 56 Jahren Oliver Baglieri. Ob es die Edition Outbird ohne ihn geben würde, ist ungewiss, da er 2008 und 2010 die ersten Bücher unseres Verlegers Tristan Rosenkranz veröffentlichte und damit Weichen stellte, aus denen neben wichtigen neuen Kontakten auch eine wesentliche Motivation entsprang. Jahre nach Einstellen seiner Verlagsarbeit nahm unser Verlag seine Arbeit auf, Heimat von etlichen AutorInnen auch, deren früheren Bücher in Baglieris Edition PaperONE erschienen. Nachfolgend veröffentlichen wir den Nachruf Karsten Kriesels auf ihn:

„…hätte es ohne Olli nicht gegeben“

Verleger, Fotograf und Impulsgeber Oliver Baglieri im Alter von 56 Jahren verstorben

„Eine böse Ironie des Schicksals“, nennt es Freund und Autor Michael Schweßinger: Ausgerechnet Pfingsten, während sich Leipzig traditionell in Schwarz hüllt und das Morbide feiert, verlässt einer der ehemaligen Dreh- und Angelpunkte der Leipziger schwarzen Szene diese Welt. Mit Oliver Baglieri verliert vor allem die dunkle Kultur- und Literaturszene weit über Leipzig hinaus einen ihrer wichtigen Impulsgeber und Vernetzer. Schaut man in die Kondolenz als Reaktion auf Baglieris für viele überraschenden Tod im Netz, wird deutlich, wie breit sich sein Einfluss und die motivatorische Kraft über die Jahre gestreut hat: „Ohne Olli wäre ich nie zum Schreiben gekommen / hätte ich nie diese oder jenen kennengelernt, die meinen Weg weiter bestimmt haben“, sind häufige Aussagen. Sie kommen vom Who is Who der freien Literatur- und Lesebühnenszene sowie aus der Gothicwelt rund um Musik und Fotografie. Allein die bekannte Lesebühne Schkeuditzer Kreuz wäre ohne Baglieri in dieser Form wohl nicht entstanden.

In Monheim am Rhein geboren und zunehmend als Fotograf, Texter und Werbefachmann in der Szene vernetzt, war es schließlich sein Szeneladen „Your PaperZone“ am Connewitzer Kreuz, den der Wahlleipziger Anfang der 2000er zu einem Forum für Junge Autoren und Künstler etablierte. Teilweise machten sich Menschen aus anderen Städten auf den Weg, um zu schauen, was oder wen es Neues im Laden zu entdecken gibt.

An seine Stelle trat nach ein paar Jahren sein Independent-Verlag Edition PaperOne, der stets auf Buchmesse und WGT gleichermaßen anzutreffen war. Legendär eine seiner ersten Veröffentlichungen, das eigene Werk „Als die Grufties Buttons trugen.“ Trotz des Schwerpunkts auf gesellschaftskritische Themen und Szeneliteratur aus dem Gothic- und Punkbereich ist die Liste der hier verlegten Künstler lang und weit über reine Szenekreise hinaus namensstark.

„Viele fanden hier einen Ort, um ihr dunkles Anderssein zu leben und ihre Gedanken mit anderen zu teilen. Heute würde man das wohl als Safe Space bezeichnen.“, beschreibt Schweßinger die Bedeutung von Baglieris Laden und Verlag.

Dazu gesellten sich seine intensiven Fotografien rund um die schwarze Szene für so ziemlich jedes europäische Szenemagazin.

Doch Kunst und Kultur haben es im „geregelten“ Berufsverständnis schwer, Leidenschaft scheitert oft an Ökonomie. Immer wieder stieß Baglieri an bürokratische Grenzen des Arbeitsamtes, weswegen vor zehn Jahren schließlich auch Edition PaperOne ein Ende beschieden wart. Nach später Umschulung behielt er sich in den letzten Jahren die Fotografie als Leidenschaft und verband sie weltenbummelnd mit seiner neuen Tätigkeit als Reisekaufmann, bis die Pandemie auch hier eine Grenze zog.

Von einer seit einer Weile in ihm wütenden, nicht öffentlich benannten Krankheit, sollte lange keiner wissen. Nach außen gab er sich stets gut gelaunt, Fotos, auf denen Baglieri nicht lächelt, findet man nicht. Oliver Baglieri starb am Samstagabend im Alter von 56 Jahren in einem Leipziger Krankenhaus.“
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Pia Lüddecke im Gespräch mit der Buchhandlung „Britts Bücherforum“

Pia Lüddecke stand der Inhaberin Britta Ratajczak von der Bochumer Buchhandlung „Britts Bücherforum“ Rede und Antwort zu ihrem frisch erschienenen Urban Fantasy-Roman „In Dreams„, spricht über den Schreibprozess, die Wichtigkeit der Schreibförderung, ihre aktuellen Lesestoffe, aber auch den Entstehungsprozess eines Buches, die Idee(n) zum Roman sowie dessen Vorgängertitel, um nicht zuletzt auch passagenweise daraus zu lesen. Das Video ist als Mitschnitt unter diesem Link bei Instagram hinterlegt.
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„Mut an der Hand“-Podcast stellt Pia Lüddecke vor

In ihrem „Mut an der Hand“-Podcast spricht Nadja Neumann mit Pia Lüddecke über das Dasein als Schriftstellerin, über Mut und gegenseitiges Rückenstärken, über Traumwelten und die Funktion der inneren Rampensau und viele schriftstellerische Lebens- und Wirkensaspekte mehr:

Bildnachweis: Holger Much

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Leipziger Buchmesse 2019: Rückblick auf eindrucksvolle Tage

Mit der Buchmesse zu Leipzig 2019 gehen unglaublich eindrucksvolle und starke Tage zu Ende, die uns sicher noch lange begleiten werden. Einmal mehr und mehr denn je zeigte sich, dass unser Verlag „Edition Outbird“ ganz wesentlich auf den Kollektivgedanken, freundschaftliche, vertrauensvolle Partnerschaften, (AutorInnen)Freundschaften und damit auf Augenhöhe aufbaut. Vier Tage lang war unser Verlagspartner Danilo Schreiter als erster Ansprechpartner am Messestand anzutreffen, am Messefrei- und -samstag von Tristan Rosenkranz sowie am Messesonntag durch Mona Krassu unterstützt. Eine Vielzahl von guten Gesprächen führten wir vor Ort – mit AutorInnen, PressevertreterInnen, LeserInnen wie auch unseren Familien und Freunden. Das erste Mal lasen in diesem Jahr AutorInnen von uns auf der Leipziger Buchmesse – am 23. 03. 2019 Corina Gutmann, SOKO-Schauspieler Steffen Schröder und Mitwirkende aus „Kopfkino„, anmoderiert und begleitet von Tristan Rosenkranz, am 24. 03. 2019 Peter Wawerzinek aus „Geisterfahrt durch Südschweden„, anmoderiert und begleitet von Mona Krassu. Beide Lesungen waren mit mehr als 70 Gästen mehr als gut besucht und erzielten eine starke Resonanz. Traditionell veranstalteten wir auch in diesem Jahr unseren Literarischen Salon, der, abermals in der Connewitzer Kunstgalerie Raum 16, einem Familientreffen glich. Michaela Debastiani, angereist aus Salzburg, eröffnete die Lesung mit einem Auszug aus ihrem berührenden Debüt „Frauenherz„, Martin Plütsch faszinierte mit einer virtuos auf seiner Gitarre gespielten Interpretation der Narzissmus-Novelle „Kammerflimmern„, während nach der Pause Benjamin Schmidt den aus gesundheitlichen Gründen verhinderten Andreas Hähle mit Auszügen aus „Wahnsignale“ vertrat, aber auch eigene Stücke vortrug, um anschließend an Michael Schweßinger und Klaus Märkert zu übergeben, die in ihrer Mischung aus Talk, philosophischen Denkansätzen und bisweilen obskur schwarzhumorigen Texten das Publikum desöfteren zum Lachen brachten.Die Messetage waren voll von Eindrücken, Gesprächen, Begegnungen, Veranstaltungen und Premieren, die in ihrer Gesamtheit aufzuzeigen vermochten, welchen Stand wir mit unserer Verlagsarbeit mittlerweile erreicht haben und wie sehr der Gedanke des Miteinanders, der Identifikation und gegenseitigen Unterstützung unsere literarischen Alternativen mitträgt. Es ist an uns, ein erfülltes und riesiges Dankeschön an alle auszusprechen, an Danilo Schreiter vom Telescope Verlag, an die MitarbeiterInnen der Messegesellschaft, an unsere AutorInnen, KünstlerInnen, HerausgeberInnen, Familien und Freunde, an Jürgen Frank von der JVA Hohenleuben, Steve Bauer und seine Kollegen der Kunstgalerie Raum 16, Silke Wolf sowie Mona Krassu für ihre tatkräftige Unterstützung, aber auch an Romina Nikolic und alle hier ungenannten Gäste, Unterstützer und InteressentInnen. Es war großartig – vielen herzlichen Dank!

Zur Fotogalerie folgen Sie bitte diesem Link.
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