„Weg ins Leben“

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Rezension von Buchstabenfängerin
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„…In sachlich-nüchternem Ton reißt der Autor in seinem aktuellen Buch die Fassade der vermeintlichen Bilderbuchfamilie ein, die mit mondänem Haus, großem Garten und teuren Autos Nachbarn und Bekannte zu beeindrucken wusste. Mit psychologischer Scharfsinnigkeit zeichnet er den Worst Case nach, der seinen Anfang nahm, als er und seine Exfrau sich kennenlernten: Sie weckte in ihm den Beschützerinstinkt, er, unerfahren in Partnerschaftsdingen, gab nach und nach sein eigenständiges Leben für sie auf und fand sich schließlich in seinem eigenen Albtraum wieder.

Wie weit er gegangen ist, welche Grenzen und Gesetze er überschritten hat, nur um seine damalige Frau ruhigzustellen, schildert Tami Weissenberg mit ehrlicher Reue, ohne sich dabei selbst in Schutz zu nehmen. Er steht zu seinen Fehlern und seinen Worten merkt man an, dass er heute, mit einigen Jahren Abstand zum Erlebten, und nach vielen Stunden Psychotherapie, geläutert und befreit ist.

Klipp und klar formuliert er, dass er weder Rache an seiner Exfrau üben möchte noch mit den Erlösen aus den Buchverkäufen reich werden will. Denn Letztere fließen ausschließlich in den von ihm gegründeten Weissenberg e. V. – Männernetzwerk Plauen. Der Verein betreibt eine von staatlicher Seite mitfinanzierte Schutzwohnung für von häuslicher Gewalt betroffene Männer und verfügt über ein kompetentes Netzwerk zur Beratung der Opfer.

Inzwischen ist Tami Weissenberg viel herumgekommen, war in Presse, Funk und Fernsehen vertreten. Er erzählt seine Geschichte nicht, um Mitleid oder Ruhm zu erhaschen. Tami Weissenberg ist ein unglaublich engagierter Kämpfer. Im Anhang des Buchs zeugen Presseartikel und Fotos von seinen zahlreichen Auftritten, in deren Rahmen er dem Thema Gewalt gegen Männer ein Gesicht gibt – sein Gesicht…“

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Falldarstellung in der „Frankenpost“
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Eine ganzseitige Falldarstellung Tami Weissenbergs unter Erwähnung seiner beiden Bücher finden Sie unter diesem Link.
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Rezension von Kleinelizzy87
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„Es war, wie das erste Buch, wieder sehr packend und berührend. Man kann gar nicht aufhören zu lesen und versucht so, den Menschen dahinter ein bisschen (anders) kennenzulernen. Sehr wichtiges Thema. Das Buch bekommt ebenfalls wieder eine klare Kaufempfehlung ?“
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Rezension auf Maennergewaltschutz.de
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„Mit einfachen, klaren Worten und großer Offenheit beschreibt Tami Weissenberg seinen „Weg ins Leben“. Gemeint ist seine Zeit nach dem Ausbruch aus einer zehnjährigen, gewalthaften Ehe mit einer Partnerin, von der sich vollkommen zu lösen wohl eine der größten Hürden war.

„Weg ins Leben“ ist der Nachfolger seines ersten Erfahrungsberichts „Darjeeling pur“. In dem 2018 erschienenen „romanhaften Tagebuch“ (Verlagsbeschreibung) beschreibt Tami Weissenberg detailliert die erfahrenen Torturen, den psychischen Druck, die Misshandlungen und die körperliche Gewalt, die seine Ehe prägten. Der „Weg ins Leben“ steht für sich, nur geringfügig erschließen sich den Leser*innen Zusammenhänge besser, wenn sie bereits den ersten Teil gelesen haben.

Der inzwischen knapp 40jährige Tami Weissenberg (der Name ist ein Pseudonym) beginnt das Buch mit einer umfassenden Entschuldigung. Es tue ihm leid, dass er im Laufe der Beziehung und auch danach viele Menschen in seinem Umfeld verletzt und vor den Kopf gestoßen habe, sei es durch die begangenen Straftaten oder durch falsche und nicht gehaltene Versprechungen.

Als angestellter Geschäftsführer mit Dienstwagen und Privilegien schienen ihm Geld und eine gelingende Versorgerrolle nützlich beim Aufrechterhalten der (vergifteten) Fassade vom starken Mann. Um die Forderungen seiner Partnerin zu erfüllen, ging er immer wieder über Grenzen bis hin zu Diebstahl und Betrug. Letztlich scheiterte sein Versuch sich „freizukaufen“ abrupt und die mühevoll aufgebaute Fassade stürzte zusammen wir ein Kartenhaus. In der Reflexion gelingt ihm nun die Erkenntnis, dass er sich in seiner Opferrolle gefiel und diese damit zementierte.

Weissenbergs Darstellung wirkt nahezu zwingend auf Grund der Umstände. Er nimmt die Leser*innen mit in seine innere Welt und beleuchtet die Fragen, die ihnen auf der Zunge brennen: „Wieso bist du nicht gegangen?“ und „Kann das Jeder*m passieren?“

Die Antwort auf letztere Frage ist vermutlich ja, denn das Entstehen von Machtgefällen in Beziehungen ist ein schleichender Prozess und das Fundament für Gewalthandlungen. Bevor mensch merkt, was vor sich geht, steckt mensch schon mittendrin. Zudem fällt es vielen Gewaltbetroffenen immer noch schwer, sich jemandem anzuvertrauen. Im Falle von Tami Weissenberg erschien der Weg in die Kriminalität sogar leichter als der, sich Hilfe zu suchen. Die Leser*innen erfahren eindrücklich, was Angst, Scham und wahrgenommene Zwänge anrichten können. Zugleich offenbart sich die begrenzte Wirksamkeit eines Hilfesystems, das zu dieser Zeit für gewaltbetroffene Männer* im Vogtland nur ansatzweise existierte. …“

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Rezension von Männer-WG
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„Wer Gewalt erfahren hat, wird zwischen den Zeilen lesen und wissen welche Ängste einem auf diesem Weg begleiten. Danke für den Mut, danke für die Offenheit. Wen das Thema Gewalt interessiert, der ist hier richtig, aber Achtung, geschönt wird hier nicht.“
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Rezension im „Orkus“-Magazin
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„Tami Weissenberg gehört zu den wenigen Männern, die offen dazu stehen, dass sie von ihrer Partnerin physische, psychische und ökonomische Gewalt erfahren haben. In seinem ersten Buch „Darjeeling Pur“ beschreibt er, dass er bespuckt, geschlagen, ausgenommen und verhöhnt wurde und seine große Liebe doch nicht verlassen konnte. Der zweite Teil „Weg ins Leben“ setzt in dem Moment ein, in dem der Ich-Erzähler erkennt, dass er aus dieser Beziehung ausbrechen muss. Das schafft er körperlich, in dem er in seinem Auto übernachtet, seelisch aber bleibt die Abhängigkeit. Er lässt sich erpressen (ohne tatsächliche Grundlage), begeht bei seiner Firma Unterschlagungen und tut alles, um seinen fleischgewordenen Albtraum mit Geld ruhig zu stellen. Am Ende steht das totale Aus, arbeitslos und als Betrüger verurteilt muss Weissenberg sein Leben neu ordnen. Seine unglaubliche Geschichte vermittelt am Ende Hoffnung für Menschen, denen es ähnlich geht, aber der Weg dorthin ist steinig. Weissenberg schildert die Tatsachen erstaunlich sachlich, „Weg ins Leben“ liest sich wie ein schauriges Tagebuch, das in der Rückschau geschrieben wurde.“
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Rezension / Buchankündigung in der OTZ
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„… Sein Buch „Weg ins Leben“ beginnt mit dem Entschluss, nach der Arbeit nicht mehr zu seiner Ehefrau zurückzukehren. […] Doch bald holen Weissenberg die Sorgen wieder ein. „Aus der Partnerschaft heraus waren die verschiedensten finanziellen Forderungen entstanden“, sagt Tami Weissenberg. Forderungen, die er trotz seines Jobs als Geschäftsführer einer Firma nicht alle bedienen kann. Und so unterschlägt Weissenberg einfach Geld seines Arbeitgebers.

[…]

Bis heute begleicht er die Summe. Und er bereut, was er getan hat. Weissenberg weiß, dass er damals aus Scham „den Weg des geringsten Widerstands“ gegangen ist und sich stattdessen hätte Hilfe suchen sollen. Sein Buch ist demnach auch als mahnendes Beispiel zu lesen. …“

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Rezension im Sonic Seducer
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„In „Darjeeling Pur“ schilderte Tami Weissenberg seinen Weg in eine fatale Beziehung und seine Erfahrungen mit häuslicher Gewalt gegen Männer. Gegen ihn. „Weg ins Leben“ greift die Thematik nochmals auf und zeichnet nach, wie er einen Weg in die Freiheit suchte, ohne sich aus den Zwängen der toxischen Partnerschaft befreien zu können.

[…]

Weissenberg schildert die Dinge nüchtern. Er gewährt einen Blick hinter die Fassade, die er zeitweise aufrechtzuuerhalten suchte – sei es aus Scham oder Angst, blendet subjektive Wertungen aber weitgehend aus. …“

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Rezension von Verena
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„Die Fortsetzung des Buches „Darjeeling Pur“ – absolut empfehlenswert / lesenswert.

Nicht nur wenn man selbst betroffen ist, nein, jeder kann sich damit befassen, miterleben was alles passiert ist und wie man wieder rausfinden kann. Die Gründe dahinter zu sehen und zu verstehen. Auch erfährt man, was daraus resultierte.

Diese offene Schreibart ist wundervoll, man kann sich sehr gut hinein versetzen, um es zumindest etwas besser zu verstehen…

Aber man sollte erst das 1. Buch lesen.“
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