„Schilksee 1990“

_____________________________________________________________________________________

Rezension der Buchhandlung Almut Schmidt / Kiel
_____________________________________________________________________________________


_____________________________________________________________________________________

Rezension von Diana182
_____________________________________________________________________________________

„Das Cover wirkt im ersten Moment sehr nach einen Kriminalroman. Doch ein Blick auf die Buchbeschreibung macht deutlich, dass es sich hier eher um einen Roman handelt, in dem der Autor die ein oder andere persönliche Erfahrung einfließen ließ.

Das Buch handelt von einer persönlichen Zeitreise in das Jahr 1990. Die Widervereinigung ist erst wenige Monate her und der Autor 17 Jahre alt. Gern wollte ich erfahren, wie er die Zeit erlebt hat.

Der Einstig in das Buch ist sehr schnell geschafft. Im ersten Teil lernen wir eine Familie kennen, mit der sich jeder identifizieren kann. Man führt über Jahre einen glücklichen Familienalltag, den nur wenig eintrüben kann. Doch plötzlich werden aus Kindern kleine Erwachsene und diese wollen ihr eigenes Leben führen. Damit müssen sich auch Eltern erst einmal arrangieren. Der Autor steht nun vor der Frage, was plötzlich in seine Tochter gefahren ist?! Wie war er, als er selbst in diesem Alter war. Hier reisen wir nun in der Zeit zurück ins Jahr 1990 und dürfen erleben, was die damalige Jugend bewegt hat…

Der Schreibstil des Autors ist sehr schön flüssig und bildhaft. Schon nach wenigen Zeilen bin ich nur so durch die Seiten geglitten und wollte natürlich unbedingt erfahren, welche Erfahrungen er mit uns teilen wird. Auch kamen selbst viele, bereits vergessen Erinnerungen wieder zum Vorschein und ließen mich lächelnd ins Buch blicken.

Die erste Liebe, aber auch tiefen Freundschaften werden hier sehr gut und anschaulich geschildert. Teils hatte man das Gefühl, die Geschichte selbst zu erleben, weil sich einiges etwas ähnelte und man merkt, dass man doch nicht so verschieden ist mit 17 Jahren.

Das Ende ist sehr gut gewählt und schließt diesen Roman für mich passend und stimmig ab.

Mein Fazit:

Eine sehr schöne Zeitreise, die Erinnerungen im Leser wecken wird. Aber sicherlich ist es auch für die heutige Jugend sehr interessant zu lesen, wie es damals war- so ganz ohne Internet und moderne Technik.“
_____________________________________________________________________________________

Rezension von I. Z.
_____________________________________________________________________________________

„Der Erfolgsschriftsteller Fabian Herzog fragt sich nach wüsten Auseinandersetzungen mit seiner siebzehnjährigen Tochter immer häufiger, wie er selbst als Siebzehnjähriger war. Als er die Gelegenheit erhält, den Oktober 1990 ein zweites Mal zu erleben, zögert er nicht lange. Plötzlich ist er wieder siebzehn, streitet über die Wiedervereinigung, trinkt Flens und prügelt sich mit Skinheads. Wichtiger als alles andere ist Fabian allerdings, nach einer überstürzten Trennung seine erste große Liebe Juli zurückzugewinnen…

Arne Ulbrichts Roman „Schilksee 1990“ ist ein Roman über eine Jugend (im Jahr 2019), die am Frühstückstisch YouTube-Videos schaut und durch Fridays for Future politisiert wird, über eine Jugend (im Jahr 1990), die viel Lebenszeit in Telefonzellen verbrachte und auf Wahlkampfveranstaltungen Helmut Kohl ausbuhte und über eine Amour fou: So wie Fabian und Juli lieben, kann man nur lieben, wenn man siebzehn ist.

Schilksee 1990 ist ein Roman über eine Vater-Tochter-Beziehung. Und über 2 Generationen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während die eine (1990) Zeit in Telefonzellen verbracht hatte, schaut sich die andere (2019) YouTube-Videos an. Der Autor Arne Ulbricht hat es geschafft, dass ich auch noch mal 17 Jahre alt war. (1990 war ich damals tatsächlich 16 Jahre alt) Ich konnte mich gut in ihn hineinversetzen, denn meine Erinnerungen kamen wieder hoch. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und das Cover hatte mich neugierig gemacht. Die Charaktere sind alle sehr authentisch. Die Geschichte im Jahr 2019 und die im Jahr 1990 sind beide sehr realistisch und unterhaltsam und mit etwas Humor gewürzt.“
_____________________________________________________________________________________

Rezension von Jeanne1302
_____________________________________________________________________________________

„Jetzt hat es der Autor Fabian endlich geschafft. Er hat seine ersten Romane veröffentlicht und feiert seinen Erfolg … dafür zerrüttet die prima Beziehung zu seiner Tochter Flora, die er hatte, als er noch der Looser – Autor war. Aber so isses halt. Egal, was man macht – die pubertierenden Kinder wollen einen anders. Was wäre gewesen, wenn er nach wie vor erfolglos geblieben wäre? Dann wäre sie auch nicht stolz auf ihren Vater gewesen. So isses halt – trotzdem gerät Fabian in eine Krise und wünscht sich nichts mehr als wieder 17 zu sein – so alt wie seine Tochter – und plötzlich wirft es ihn zurück ins Jahr 1990.

Ein eigenwilliger Schreibstil, der jedoch gut zu lesen ist.

Ein Buch für alle, die sich gerne zurückerinnern wollen und vielleicht daraus etwas fürs heute mitnehmen möchten.

Ganz ehrlich: Ich wollte nicht mehr 17 sein – zumindest nicht so, wie ich es früher war, selbst mit dem heutigen Bewusstsein wollte ich nicht in den früheren Situationen sein. Wäre ich womöglich auch nicht…aber das wäre dann eine andere Geschichte….

DAS BEDÜRFNIS, DAS SMARTPHONE MIT KARACHO AUF DEN BODEN ZU WERFEN UND MIT DEN SCHUHEN (AM BESTEN HIGH HEELS!) ZU ZERTRÜMMERN, KENNE ICH NUR ZU GUT.“
_____________________________________________________________________________________

Rezension von K. Schmale
_____________________________________________________________________________________

„Dieses Buch hat mir sehr gefallen, schön allein der Titel klang super. Der Autor lebt im Jahr 2019 mit seiner 17 jährigen Tochter und Frau zusammen. Er ist nun Erfolgsautor. Doch die modernen Medien mag er nicht und findet das Handy erhalten seiner Tochter nicht toll. Und dann träumt er davon noch mal im Jahr 1990 zu verweilen, und als das klappt kommt eine super schöne Erinnerung, mit auch nicht so tollen Sachen zum Vorschein. Der verwendete Schreibstil des Autos spricht mich an und es lässt sich gut lesen. Ich kann das Buch mit einem Umfang von 266 Seiten sehr empfehlen. Es bekommt von mir fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung.“
_____________________________________________________________________________________

Rezension im „Kieler Express“
_____________________________________________________________________________________

„… Nun, mehr als 30 Jahre später und selbst Vater zweier pubertierender Teenager, die gerade ihre Erfahrungen mit dem Erwachsenwerden machen, verarbeitet er ihre und seine eigenen in einem ebenso spritzigen wie witzigen, quasi doppelten Jugendroman mit viel Lokalkolorit.

[…]

Da ist ein großer Unterschied zu der heutigen Generation zu entdecken, aber Arne Ulbricht schafft es, diese kleine Nuance herauszuarbeiten, indem er seinen Protagonisten zwischen den beiden Realitäten reisen lässt. Denn der Roman beginnt im Hier und Jetzt.

[…]

Viel Herzblut ist in den Roman geflossen, ein wenig detailverliebt vielleicht, aber eine Hommage an seine Heimat…“

Zur komplette Besprechung bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________

Rezension in den „Kieler Nachrichten“
_____________________________________________________________________________________

„… So entfaltet sich auf 259 Seiten „Schilksee 1990“ ein grundgesunder Generationenkonflikt: „Die Diskussionen verschärften sich und erreichten einen neuerlichen Tiefpunkt, dem weitere Tiefpunkte folgten.“ In einer Szene hingegen meldet sich nachts die Polizei am Telefon, weil die Tochter in sehr betrunkenem Zustand erwischt wurde, nachdem sie die Reifen eines nach ihrer Meinung viel zu dicken Autos zerstochen hat. Es folgt große elterliche Aufregung, aber auch das insgeheime Eingeständnis, dass man sich früher auch solche Sachen geleistet hat. Überhaupt ermittel das Buch eine je nach Betrachtungsweise ernüchternde oder beruhigende Botschaft: Die Jugendlichen von heute und von 1990 befinden sich „in völlig anderen Welten“, sagt Ulbricht, „aber was sie erleben, ist im Grunde doch sehr ähnlich“. …“

Zur komplette Besprechung bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________

Rezension von Klotz
_____________________________________________________________________________________

„Ich habe jede Seite des neuen Buchs von Arne Ulbricht genossen. Wunderbar und flüssig zu lesen. Nicht selten hat es mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, aus Verständnis, aus Wehmut, aus Wiederkennen der Situationen, aus Freude am Schreibstil, aus Lust auf einen Whisky und noch viel mehr.“
_____________________________________________________________________________________

Rezension von Leniks
_____________________________________________________________________________________

„Dieses Buch hat mir sehr gefallen, schön allein der Titel klang super. Der Autor lebt im Jahr 2019 mit seiner 17 jährigen Tochter und Frau zusammen. Er ist nun Erfolgsautor. Doch die modernen Medien mag er nicht und findet das Handy erhalten seiner Tochter nicht toll. Und dann träumt er davon noch mal im Jahr 1990 zu verweilen, und als das klappt kommt eine super schöne Erinnerung, mit auch nicht so tollen Sachen zum Vorschein. Der verwendete Schreibstil des Autos spricht mich an und es lässt sich gut lesen. Ich kann das Buch mit einem Umfang von 266 Seiten sehr empfehlen. Es bekommt von mir fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung.“
_____________________________________________________________________________________

Rezension von Lesefreund
_____________________________________________________________________________________

„Fabian, Autor und Schriftsteller ist ein Vollblut-Vater, der sich von Anfang an immer um seine Tochter Flora gekümmert hat. Mit dem Eintritt der Pubertät wird die digitale Welt für seine Kleine immer wichtiger und das kann ihr Vater mal so gar nicht verstehen. Das einst so gute Verhältnis zu ihrem Vater leidet massiv darunter. Aus Wut und Enttäuschung darüber schreibt er das Buch “ Die aufgesaugte Generation“. Das Buch wird ein Bestseller und er verspürt den Wunsch – wieder ein 17 jähriger Jugendlicher im Jahr 1990 zu sein. Schließlich war er als junger Mann damals ganz anders als seine gleichaltrige Tochter. Oder sind die beiden vielleicht doch nicht so verschieden?

Der Roman wird aus der Sicht des Vaters in zwei Zeitebenen erzählt. Im ersten Teil geht es in der Gegenwart um das problematische Verhältnis von Vater und Tochter.

Humorvoll und unterhaltsam beschreibt der Autor die spannungsgeladene Stimmung zwischen Vater und Tochter. Obwohl die beiden zur Zeit gänzlich unterschiedlicher Meinung sind, ist eine tiefe Verbundenheit zu spüren.

Besonders kritisch sieht Fabian den Konsum der digitalen Medien seiner Tochter.

Im zweiten Teil, im Jahr 1990, erinnert sich der Vater Fabian an seine Jugend, als er noch 17 Jahre alt war. Der Rückblick in das Leben von Fabian mit 17 Jahren ist bildhaft und absolut realistisch dargestellt. Seine erste große Liebe, seine Gefühle und Hoffnungen werden emotional sehr schön beschrieben.

Erwähnenswert finde ich auch das größere Schriftbild.

Die Geschichte ist interessant aufgebaut, unterhaltsam und ich habe mich gut amüsiert. Des öftern musste ich einfach lachen, denn so ist die Realität. “
_____________________________________________________________________________________

Rezension auf „Lesenswertes aus dem Bücherhaus“
_____________________________________________________________________________________

„Nach zahlreichen Rückschlägen hat es Fabian Herzog geschafft und zwei sehr erfolgreiche Bücher veröffentlicht, eines davon *Die aufgesaugte Generation* resultierte aus dem vermeintlich unmöglichen Verhalten seiner Tochter Flora und anderen Teenagern, die wie er meint, viel zu viel Zeit mit dem Smartphone verbringen und sich nicht wirklich für das interessieren, was um sie herum geschieht. Die Fridays für Future Demonstrationen hält er für Schuleschwänzen, schließlich haben er und seine Freunde sich auch für die Politik und Umwelt interessiert, aber in ihrer Freizeit.

Fabian kommt nicht wirklich damit klar das seine Tochter sich abnabelt und er erkennt nicht, das ein Großteil ihres Verhaltens durch ihn direkt verursacht wird, seine spitzen Bemerkungen über ihre Handyaktivitäten sind nicht hilfreich um ihr Verhältnis zueinander zu verbessern. Fabian war mir nicht sonderlich sympathisch, ich hatte schon ziemlich schnell ein recht genaues Bild von ihm, als erfolgloser Schriftsteller stand er immer im Schatten seiner erfolgreichen Frau, die für den Unterhalt der Familie sorgt und berufsbedingt selten zu Hause ist, er kümmerte sich seit ihrer Geburt um die gemeinsame Tochter und diese Rolle, als Bezugsperson Nummer 1 ist es, die ihm die Anerkennung und Bestätigung bringt, die ihm beruflich zunächst versagt bleibt. Als das Mädchen langsam in die Pubertät kommt und zu seinem Verdruss von ihrer Mutter ein Handy geschenkt bekommt, schließt sie sich enger an die Mutter, die mehr Verständnis für das pubertierendes Mädchen aufbringt. Nur Fabian fühlt sich unbewusst seiner Lebensaufgabe wohl beraubt. …“

Zur komplette Besprechung bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________

Rezension von Mandy Block
_____________________________________________________________________________________

„Schriftsteller Fabian Herzog streitet sich immer öfter mit seiner 17-jährigen Tochter Flora. Eines Tages fragt Fabian dich wie er mit siebzehn war. Er erlebt den Oktober 1990 noch einmal als 17-Jähriger Fabian Herzog. Er geht mit seinen Freunden feiern, wir streiten über die Wiedervereinigung und er kämpft um seine große Liebe.

Im Vordergrund dieses Romans steht die Jugend 1990 die noch mit Telefonzellen groß geworden ist Punkt gegenüber der heutigen Jugend, die für Friday for future und Smartphones steht.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und sich auch sehr gut leben lassen, sodass ich das Buch fast in einem verschlungen habe. Man hatte das Gefühl dabei zu sein, so bildlich waren die Schilderungen. Dann auch konnte ich viele Themen aus das eigene, tägliche Leben projizieren, was die Geschichte wahrscheinlich so authentisch wirken lässt.

Die Charaktere sind ebenfalls sehr authentisch mit denen ich mich schnell identifizieren konnte. Sie haben halt alle ganz normale Probleme und Sorgen. Der Fabian finde ich die drei verschiedenen Merkmalen einer Person sehr interessant. Fabian, der Ehemann und fürsorglicher Vater. Fabian der abgehobene Schriftsteller und Fabian als naiver Siebenzehnjähriger.

Aber auch Floras Entwicklung gefällt mir. Am Ende ist sie ihrem Vater gegenüber etwas toleranter. Aber auch Fabian hat einen Schritt auf seine Tochtet zu gemacht.

Mit hat dieser Roman sehr gut gefallen.

Interessant fand ich die Vater-TochtetThematik.

Besonders spannend, war die Gegenüberstellung Jugend 1990 und heute aus Fabians Sicht.“
_____________________________________________________________________________________

Rezension von MB
_____________________________________________________________________________________

„Kurzbeschreibung: Zwei Zeitebenen: 2020 und 1990 – Vater hat Auseinandersetzung mit 17-jähriger Tochter… erinnert sich daran, wie er selbst einmal 17 war – dieses Zurückerinnern hilft, wieder einen guten Kontakt zur Tochter zu bekommen.

Wer sich also also als Familienvater in der Mitte seines Lebens befindet und noch einmal seine Jugend nacherleben möchte – mit allem was dazu gehört: die große Liebe, Unsicherheit, Orientierungssuche, Dagegensein, Musik… – der kann dies mit dieser sehr netten Geschichte tun! Zudem lässt die Geschichte den Leser in humorvoller Weise über Familienleben im Zeitalter des allgegenwärtigen Smartphones reflektieren…

Schöne Lektüre für ein verregnetes Wochenende!!!“
_____________________________________________________________________________________

Rezension von Sandra
_____________________________________________________________________________________

„Bei „Schilksee 1990“ von Arne Ulbricht handelt es sich um einen Roman.

2019: Fabian Herzog lebt zusammen mit seiner Tochter und Frau. Als Vollzeitvater hat er es nicht einfach, wenn seine 17 jährige Tochter anderer Meinung ist, für sie die sozialen Medien wichtig werden, Friday für Future usw.. Diese Konflikte werden gut und realistisch beschrieben.

Das Jahr 1990. Fabian bekommt die Gelegenheit den Oktober 1990 ein zweites Mal zu erleben. Er geht feiern, auf Wahlveranstaltungen usw.

Während dieser Zeitreise merkt er, dass er als 17 jähriger in manchen Punkten genauso gedacht hat, wie seine Tochter heute.

Der Autor beschreibt alles sehr gut. Ich konnte mich in die Protagonisten hineinversetzen. Hier werden sehr viele Ereignisse beschrieben, sodass Erinnerungen hochkamen. Was war 1990 wichtig, was ist heute wichtig – all dies wird gut geschildert.

Einige Themen, haben meinen Geschmack nicht so getroffen. Bei einem Roman möchte ich vom Alltag abschalten und nicht über Skinheads, NSDAP usw. nachdenken und erinnert werden.

Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig. Nach ein paar Seiten hatte ich mich daran gewöhnt. Bei einigen Szenen konnte ich schmunzeln.

Ich empfehle dieses Buch bedingt weiter.“
_____________________________________________________________________________________

Rezension von Secretworldofbooks
_____________________________________________________________________________________

„Der Autor Fabian befindet sich mitten in einer Lebenskrise. Mit seiner 17jährigen Tochter ist er nur am streiten und seine Frau kommt mit seinem Benehmen nicht zurecht. Gönnt denn niemand ihn seinen Erfolg? Nach einem derben Schnitzer den er sich auf einer Lesungsreise gegönnt hat, wird Fabian von seiner Frau ins Arbeitszimmer verbannt. Dort steht sein alter Koffer. Voll mit Erinnerungen seiner Teeniezeit. Fabian macht es sich gemütlich und begibt sich auf seine ganz persönliche Reise in die Vergangenheit. Die ist gespickt mit politischen Ansichten, befinden wir uns gerade im Jahr 1990 und der Vereinigung von Ost und West. Auch schwelgt er in den Momenten seiner ersten Liebe.

Ein interessanter Roman der politische Vergleiche von damals und heute zieht. Wie geht die Jugend zur jeweiligen Zeit damit um. Und benimmt sich seine Tochter wirklich anders als er vor 30 Jahren? Mir hat die Reise in die Vergangenheit gut gefallen. Fällt sie zeitlich auch in meine Jugendzeit und es wurden Erinnerungen geweckt.“
_____________________________________________________________________________________

Rezension von S. T.
_____________________________________________________________________________________

„Schilksee 1990 ist ein Roman, der Erinnerungen weckt und gleichzeitig hochaktuell ist. Wiedervereinigung, Helmut Kohl, Schäuble-Attentat, Skinheads – Chancen und Risiken von social media, Corona und Politikerverdrossenheit. Alles verbunden durch eine Zeitreise, die eigentlich mehr eine Art Backflash ist (kein Spoiler). Irgendwie war unsere (zumindest meine) Jugend krass anders als die Jugend, die unsere Kinder erleben dürfen. Das alles ist spannend. Aber lebendig wird die Story durch ihre Charaktere und eine gut lesbaren, unkonventionellen Schreibstil – und durch eine herrliche Liebesgeschichte.“
_____________________________________________________________________________________

Rezension von Textgemeinschaft
_____________________________________________________________________________________

„Gelungenes Buch. Reisen in die Vergangenheit – manchmal wünscht man sie sich ja mehr als Reisen in die Zukunft.

Gedanklich muss man beim Lesen des Buches ganz schön flexibel sein – aber der Autor hat einen sehr ansprechenden Schreibstil. Gespräch und Nachrichten werden da schon mal vermengt und man muss sortieren – aber ich mag das total.

Die Themenvielfalt von Umgang der jungen Menschen mit Medien (Versand von Nacktfotos und später dann das veröffentlichen durch den Ex), politische Ereignisse der jeweils aktuellen Zeit und vor allem die politische EInstellung von Fabian gefallen mir sehr. Er ist ein Charakter mit Ecken und Kanten.

Die Tochter – eine junge Frau in der jetzigen Zeit, die in den Sozialen Medien unterwegs ist und sich auch politisch ausrichtet. Trotz drastischer Veränderung von Lebensart, Technik, Gesellschaft, zeigen sich viele Parallelen.

Ein Buch das sich sehr gut lesen lässt, wenn man außergewöhnliche Erzählstile mag. Von mir eine Empfehlung zu diesem Buch!“
_____________________________________________________________________________________

„Schilksee 1990“ in unserem Onlinestore: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________