Unsere Herbstneuheit #4: Claudia Laßlop & Tristan Rosenkranz (Hrsg.) „300 Gramm – 10 Jahre Edition Outbird“

Es ist vollbracht! Unsere einhundertste Buchveröffentlichung erblickt das Licht der Welt und vollendet damit das zehnjährige Jubiläum der Edition Outbird. „300 Gramm“ heißt das Kleinod mit Beiträgen von Alexander Pfeiffer, Benjamin Schmidt, Christian von Aster, David Gray, Dirk Bernemann, Florentine Joop, Germaine Paulus, Hanna-Linn Hava, Holger Much, Isa Theobald, Joachim Sohn, Klaus Märkert, Luci van Org, M. Kruppe, Manuela Ausserhofer, Michael Schweßinger, Miriam Spies, Pia Lüddecke, Roland Adelmann, Roland Spranger, Romina Nikolić, Sanjina Kashikar, Simona Turini, Sven-André Dreyer, Ulrike Serowy und Volly Tanner. Erzählungen und Prosa, Lyrik und Essayistisches erzählen von Liebe und Verlust, Dunkelheit und Erinnerung, von Kunst und Literatur, Leben und Tod – mal leise und melancholisch, mal abgründig und grotesk, mal poetisch, eigensinnig oder ungezähmt.

Die Buchgeburt war ein wunderbares Gemeinschaftswerk: Die einfühlsamen Illustrationen stammen von Florentine Joop, die Covergestaltung ist Holger Muchs Federschwung entsprungen, Buchsatz und Umschlaggestaltung sind Benjamin Schmidts geduldigem und klarem Feinschliff zu verdanken. Die Herausgabe dieses Buches kam im ganz wunderbaren Zusammenwirken mit Claudia Laßlop zustande, außerdem gilt ein großes Dankeschön neben Claudias auch Manuela Ausserhofers besonnenem und umsichtigem Lektorat. Last, but not least hat das Vorwort unser Verleger Tristan Rosenkranz verfasst.

Als Schmankerl für all jene unter Euch, die dieses literarische Kleinod besitzen wollen, bekommen die ersten zehn BestellerInnen ein signiertes Exemplar aus einer der liebevollen AutorInnenhände.

Das Buch ist ab sofort unter diesem Link vorbestellbar und ab dem 15. 11. 2026 erhältlich.
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Gelsenkirchener Publikumspreis für Pia Lüddecke und Joachim Sohn

Wir gratulieren Pia Lüddecke und Joachim Sohn von ganzem Herzen für den ersten und dritten Platz des Gelsenkirchener Publikumspreises der Pott Phantastika für ihre beiden Romane „Das Ende der Nacht“ und „Merleau – eine Mondbogengeschichte„. Und freuen uns ganz arg über diese großartige Kunde und bedanken uns für jede einzelne der abgegebenen Stimmen für diese beiden wundervollen, von Holger Muchs Zauberhand gewandeten Bücher.
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Novitäten & Vorschau


NEUERSCHEINUNGEN / HERBST 2026

Zum Blättern bitte Cover anklicken. Unsere Herbstvorschau 2026 / Backlist können Sie als Webversion auch unter diesem Link herunterladen. Nachfolgend finden Sie Kurzvorstellungen unserer frisch erschienenen und erscheinenden Titel.


AKTUELLE NEUERSCHEINUNGEN

Mit einem Überblick unserer Neuerscheinungen und einer Vorschau auf geplante Titel dürfen wir an dieser Stelle hinaus spannende Stoffe mit Ihnen teilen, an denen wir mit viel Herzblut arbeiten.

1. Halbjahr 2026

Pia Lüddecke „Das Ende der Nacht“ (Leseprobe / hier bestellen): Nuri Ramoska hat keine Angst vor der Dunkelheit. Als Aushilfsjournalistin mit einem Faible für morbide Themen läuft sie nachts zur Höchstform auf. Dann wird auf dem Gelände einer verfallenen Chemiefabrik eine verstümmelte Frauenleiche gefunden, und das Verbrechen geht ihr näher, als sie sich eingesteht. Ist der Fabrikmörder aus den 90er-Jahren zurück? Was hat es mit den Gerüchten von einem Fluch auf sich? Und welche Rolle spielt Viktor Lux, der undurchsichtige Erbe der Pharmafirma Lux Enterprises? Bei ihren Recherchen gerät Nuri immer tiefer in einen Sumpf aus Intrigen und Schauergeschichten. Die Grenzen zwischen Albtraum und Wirklichkeit verschwimmen in einer finsteren, vom Totentanz der Glühwürmchen erfüllten Mitsommernacht. Um das Böse zu besiegen, muss Nuri auf ihr Herz hören und sich den Monstern der Vergangenheit stellen.

Sanjina Kashikar „Rattenkönig“ (Leseprobe / hier bestellen): Noel lässt sich ziellos von einem Rausch zum nächsten treiben. Das ändert sich, als er Aliéna trifft, die nach Erde und welkenden Blumen riecht und behauptet, mit Tieren sprechen zu können. Vom Leben gebrochen, wollen beide einander den Halt geben, den sie selbst nie bekommen haben. Doch während die Grenze zwischen Realem und Surrealem verschwimmt, wird aus Leidenschaft blutige Obsession. Die Unfähigkeit, sich voneinander zu lösen, bringt das Leben beider in Gefahr.

Isa Theobald „Zerbrochen, aber vollständig“ (Leseprobe / hier bestellen): Isa Theobalds zweiter Erzählungsband führt die LeserInnen wieder und wieder an die Kante des Abgrunds – und manchmal auch darüber hinaus. Zwischen Märchen und Cyberpunk-Horror ist es immer der Blick auf das, was hinter den Kulissen lauert – oder im Dazwischen.Joachim Sohn „Merleau – Eine Mondbogengeschichte“ (Leseprobe / hier bestellen): 1974. In der Kleinstadt Luneville in Lothringen freut sich der Kommissar und Pflanzenfreund Benjamin Merleau auf seine Pension. Auf seine letzten Tage wird ihm die junge Polizistin Véronique zugeteilt. Und ein neuer Fall landet auf seinem Tisch: Ein Mädchen wird als vermisst gemeldet. Merleau und seine Assistentin nehmen die Ermittlungen auf. Für den Kommissar ist die Sachlage schnell klar, doch Véronique erhält kleine Zettel, die ihr von schwarzen Vögeln gebracht werden mit Hinweisen, die in eine gänzlich andere Richtung führen. Merleau hält das jedoch alles für großen Unfug. Während die junge Polizistin das Rätsel dieser Botschaften lösen will, beharrt der Kommissar auf seinem Verdacht. Doch die Kundschafter aus der Mondbogenwelt haben etwas anderes mit ihm vor.

2. Halbjahr 2026

Sven-André Dreyer „Der Einsamkeitsforscher“ (Leseprobe / hier bestellen): Was bleibt von einem Menschen, wenn seine Stimme verstummt?

In „Der Einsamkeitsforscher“ erzählt Sven-André Dreyer in vierundzwanzig poetischen Miniaturen von Schlaflosen, Suchenden und Verlorenen – von Menschen, die zwischen Erinnerung und Gegenwart nach Nähe suchen und sich zugleich der eigenen Entfremdung stellen müssen. Mit leiser Melancholie und atmosphärischer Dichte entfaltet sich ein literarischer Textzyklus über Verlust und Vergänglichkeit, Einsamkeit und Trost.

Zwischen Sehnsucht, Erinnerung und dem Versuch weiterzuleben entsteht ein stilles, eindringliches Panorama menschlicher Fragilität – und die Frage danach, was von uns bleibt, wenn alles andere verschwindet.

Das Vorwort zum Buch schrieb Klaus Märkert.

Volly Tanner „Narr unter Nattern“ (Leseprobe / hier bestellen): Unsere Welt hat Risse, da scheint das Licht hinein. Der Suchende in Volly Tanners „Narr unter Nattern“ fällt in einem Moment tiefster Zweifel, angestoßen vom großen schwarzen Hund, durch genau diese Risse, findet Wärme und Intelligenz, Philosophie und Humor und die Weisheit anderer, denen er Fragen stellen kann. Seine große Reise in die unterschiedlichsten Gegenden außerhalb der festgefahrenen Gewissheiten berauscht sich im Duktus des Beat, ruft dystopische Landschaften auf, lässt den Protagonisten reifen und öffnet die Risse sanft und freundlich für die Lesenden, damit auch sie das Licht erspüren können.

Der große P. K. Dick hinterfragte die Realität, Tanner hinterfragt die Innenseiten der Höhle, die Platon erdachte und in der wir alle derzeit zu leben scheinen, fiebrig, belastet und verwundet.

Nach zehn Büchern voller Punk-Poesie hat Tanner mit „Narr unter Nattern“ seine Apokryphen abgeliefert. Darin versinken birgt die Chance in sich, aus der Straßen bedrückender Enge und der Religionen ehrwürdiger Nacht ans Licht zu kommen.

H. C. Roth „Tabak“ (Leseprobe / hier bestellen): „Tabak“ schildert in kurzen Episoden die Welt des Tagträumers Wutzi. Manchmal stehen sie für sich, manchmal bauen sie aufeinander auf. Sie zeigen die Widersprüchlichkeiten seiner Persönlichkeit und seine inneren Konflikte. Schildern Wutzis aktuelle Lebenssituation, erzählen aber auch in Rückblicken, wie und warum Wutzi der wurde, der er heute ist: ein Skateboard fahrender, in Bands spielender, sich mit Gelegenheitsjobs durchs Leben schlagender, kinderloser und alleinstehender Mittdreißiger, der dazu tendiert, die Realität zu verleugnen und sich stattdessen haarsträubende Geschichten auszudenken. Und der die Frage aufkommen lässt: Ist es noch ausgeprägte Phantasie, schon eine Psychose oder doch ein Hang zur Schwurbelei?

Claudia Laßlop und Tristan Rosenkranz (Hrsg.) „300 Gramm“ (hier vorbestellen): 300 Gramm. So viel wiegt ein menschliches Herz im Durchschnitt.
Zehn Jahre Edition Outbird – das sind zehn Jahre Herzblut. Zehn Jahre voller Literatur und Kunst, Vertrauen und Freundschaft, gemeinsamer Wege und unangepasster Leidenschaft. Zum Verlagsjubiläum versammelt „300 Gramm“ AutorInnen aus dem Verlags- und Freundeskreis* und damit Menschen, die diesen Weg begleitet, geprägt und mitgestaltet haben.
„300 Gramm“ ist eine literarische Momentaufnahme unseres Verlags und spiegelt all seine Besonderheiten. Erzählungen und Prosa, Lyrik und Essayistisches erzählen von Liebe und Verlust, Dunkelheit und Erinnerung, von Kunst und Literatur, Leben und Tod – mal leise und melancholisch, mal abgründig und grotesk, mal poetisch, eigensinnig oder ungezähmt. Einige Texte entstanden eigens für diese Anthologie und sind ausschließlich hier zu lesen.
„300 Gramm“ ist mehr als eine Jubiläumsanthologie. Es ist ein Buch über Verbundenheit und Herzblut, und damit eine Liebeserklärung an all jene, die aus einer verrückten Idee einen Verlag und aus vielen Einzelnen eine Verlagsfamilie werden ließen.

*Mit Beiträgen von Alexander Nym, Alexander Pfeiffer, Benjamin Schmidt, Christian von Aster, David Gray, Dirk Bernemann, Florentine Joop, Germaine Paulus, Hanna-Linn Hava, Holger Much, Isa Theobald, Joachim Sohn, Klaus Märkert, Luci van Org, M. Kruppe, Manuela Ausserhofer, Michael Schweßinger, Miriam Spies, Pia Lüddecke, Roland Adelmann, Roland Spranger, Romina Nikolić, Sanjina Kashikar, Simona Turini, Sven-André Dreyer, Ulrike Serowy und Volly Tanner.

Weitere Infos in Kürze.

Bis zur letztendlichen Veröffentlichung eines Buches sind immer noch Änderungen in Inhalt, Titel und Erscheinungsdatum möglich. Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen, gern an unserer Arbeit dranzubleiben und wünschen Ihnen fesselnde Lesemomente.
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Joachim Sohns „Merleau – eine Mondbogengeschichte“ auf zwei Phantastik-Bestenlisten

Oft sind es die vermeintlich kleinen Dinge, die für Freudenmomente sorgen. So unlängst die Nachrichten, dass es im August Joachim Sohns wundervoll von Holger Much illustrierter Roman „Merleau – eine Mondbogengeschichte“ gleich auf zwei Phantastik-Bestenlisten geschafft hat. Zum Einen wurde der Roman auf Tor nebst zwei weiteren Romanen aus anderen Verlagen in die Phantastik-Bestenliste des Monats August gekürt. Urheber der Bestenliste ist der Imprint Fischer Tor der renommierten S. Fischer Verlage. Zum Anderen hat es das Buch auf der Bestenliste der Phantastischen Bibliothek Wetzlar auf Platz 9 geschafft.

Wir bedanken uns hocherfreut aufs Herzlichste!
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Gelsenkirchener Publikumspreis: Ihre Stimme für die Edition Outbird

Ihre Stimme ist gefragt! Mit Pia Lüddeckes „Das Ende der Nacht“ und Joachim Sohns „Merleau – eine Mondbogengeschichte“ sind gleich zwei Romane aus unserem Haus für den vom Team der POTT Phantastika ausgerichteten Gelsenkirchener Publikumspreis nominiert. Sie müssen nichts weiter tun, als unter diesem Link für eines der beiden Bücher Ihre Stimme abzugeben. Wir sagen derweil herzlichst Dankeschön!

„Das Ende der Nacht“: Leseprobe / Buch bestellen
„Merleau – eine Mondbogengeschichte“: Leseprobe / Buch bestellen.
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„Merleau – eine Mondbogengeschichte“ – Joachim Sohn im Interview

Und weiter geht es mit spannenden Interviews. Buchbloggerin Sabrina Siebert führte zu seinem neuen Roman „Merleau – eine Mondbogengeschichte“ ein Interview mit dem Oberhausener Autor Joachim Sohn:

Grüß Euch, Ihr Lieben, heute habe ich mal wieder Joachim Sohn zu Gast, denn zur Leipziger Buchmesse ist seine zweite Mondbogengeschichte in der Edition Outbird erschienen.

Swapnix: Lieber Joachim, es ist schön, Dich mal wieder hier zu haben, erzähl mir doch bitte mal, wie es dazu kam, dass es jetzt eine weitere Geschichte aus dem „Mondbogen-Universum“ gibt?

Joachim: Als ich erstmals die Idee zum Raben Jacques Schroeder hatte, der Menschen Botschaften aus der Mondbogenwelt bringt, um ihnen zu helfen, wusste ich, dass es weitere Geschichten geben muss. Ich wusste noch nicht mit wem, aber die „wahre Geschichte“ von dem Mädchen, das lebend begraben wurde, hat mich lange schon erschüttert, so dass mir klar war, wenn der Rabe noch eine Aufgabe hat, dann die, ein Mädchen aus solch einer Situation zu retten.

Worum geht es ganz grob dieses Mal?

Wir sind wieder in dem kleinen Städtchen Luneville in Lothringen in Frankreich. Diesmal ist es der etwas grantige Kommissar Merleau, dem diese Botschaften gebracht werden sollen. Im Gegensatz zu Irène aus dem ersten Buch kann er damit allerdings nichts anfangen. Es braucht also einen Sidekick in Form seiner forschen Kollegin Véronique, die ihn mit der Nase darauf stoßen muss, dass die Tiere der Mondbogenwelt – diesmal gibt es neben dem Raben noch weitere – den Kommissar auf eine heilende Reise schicken wollen.

Merleau ist ein Kommissar, wie kam es, dass die Geschichte eher ein Krimi wurde, auch wenn die Mystik des Mondbogens weiterhin eine wichtige Rolle spielt?

Das liegt schlicht an dem Fall, der mich zu der Geschichte bewegt hat. Konkret war es die Entführung von Ursula Herrmann, 1981. Der Fall hat die gesamte Republik damals aufgewühlt. Das Mädchen hat es aus ihrem Grab nicht herausgeschafft. Wenn es eine weitere Mondbogengeschichte gibt (hüstel), kann es sein, dass es dann mit einem Kriminalfall nichts zu tun hat. Es geht in den Mondbogengeschichten eher um geschichtliche Ereignisse unserer Gegenwart oder jüngsten Vergangenheit, in die die Charaktere verwickelt sind. Ungelöste Ereignisse aus ihrem Leben, die sie mit sich herumtragen und für die sie nach einer Erklärung suchen.

Wie hast Du für dieses Buch recherchiert? Denn auch hier ist das Buch mit vielen geschichtlichen Hintergründen gespickt. Warum fasziniert Dich das Thema so sehr?

Es macht mir schlicht Spaß, in der Zeitgeschichte herumzuspazieren. Google und Wikipedia sind da meine Freunde und Helfer. Wie schon im ersten Buch bin ich in die Vergangenheit gereist und habe mir angeschaut, was in der Zeit, in der die Geschichte spielt, passiert ist und wie es passiert ist. Um nichts vorwegzunehmen, nenne ich ein Beispiel aus dem ersten Buch. Dort gibt es den Fall, dass sich ein Luftschiff Anfang des 20. Jahrhunderts von Deutschland über die Vogesen nach Frankreich verirrt hat und notlanden musste. Ein historisches Ereignis also, das ich in meine Geschichte eingebettet habe, denn an diesem Tag sehen sich die junge Irène und der Wachsoldat Frederic zum ersten Mal.

Ich habe mich ja lange gefragt, in welchem Genre ich überhaupt schreibe, denn meine Geschichten gehören weder der klassischen High Fantasy an noch der Science Fiction, obwohl es ja von mir beispielsweise die Zeitagenten gibt und andere Science-Fiction-Bücher oder Fantasy-Romane. Der rote Faden, der meine Geschichten durchzieht, ist jedoch, dass ich unabhängig vom Genre historische Ereignisse mit fantastischen Elementen verbinde. Das nennt man dann wohl Historische Fantasy. Das finde ich am spannendsten. Denn das verleiht den fantastischen Elementen mehr Authentizität, wenn ich sie in wahre geschichtliche Ereignissee einbetten kann. Wer meine Mondbogengeschichten liest, soll das Gefühl bekommen, dass es die Mondbogenwelt tatsächlich gibt. Ich hoffe, das funktioniert 😉

Wichtig ist mir darin zum Beispiel die Darstellung der Tiere. Sie verhalten sich wie Tiere, sie haben nichts Anthropomorphes an sich, lachen nicht oder erzählen Witze, nein, Raben krächzen, kollern und flattern, Eichhörnchen putzen sich hektisch und laufen schreckhaft davon. Es gibt keine Kommunikation außer der, die mit ihrer Aufgabe zu tun hat, die ihnen die Mondbogenwelt auferlegt. Gut, Rabe Jacques scheint ein bisschen schlauer zu sein.

War für Dich gleich klar, wer Dein Cover und die Innenillustrationen gestallten sollte, und falls ja, warum?

Ja! Absolut. Es konnte niemand anderes machen. Nach dem, was Holger Much aus Irènes Abenteuer illustratorisch gemacht hat, musste er auch Merleau übernehmen. Obwohl er sich anfänglich nicht vorstellen konnte, ein Cover zu gestalten, auf dem im Gegensatz zu einer eher lieblichen Irène, die voller Tatendrang über die Brücke radelt, diesmal ein grimmig dreinschauender Kommissar vor einem blutroten Hintergrund steht. Da musste ich etwas Überredungsarbeit leisten. Aber wenn man die Geschichte liest, sieht man, dass es eine gute Entscheidung war. Und seine Illustrationen im Buch sind wieder so eindringlich und deep geworden, dass mir ein Schauer über den Rücken läuft, wenn ich sie sehe. Einfach fantastisch. Ich bin unendlich dankbar, dass wir uns für die Zusammenarbeit an den Mondbogenbüchern gefunden haben.

Ich mag ja Geschichte und Bilder sehr, zudem habe ich mich auch wieder über das Daumenkino gefreut! Ich kann nicht genug davon bekommen, die Raben fliegen zu lassen!

Abschließend würde ich gern noch von Dir hören, was Dich außer der Bücher noch mit dem Verlag und Tristan Rosenkranz verbindet. Er feiert ja dieses Jahr sein 10jähriges Jubiläum. Wie lange begleitest Du ihn bereits?

Ich bin seit 2022 dabei und ich hätte keinen besseren Verlag finden können, der die Abenteuer des Raben repräsentiert. Und ich bin sehr froh und glücklich, mit so vielen großartigen Autorenkolleginnen und -kollegen verbunden zu sein. Der Verlag ist für mich zu einer kleinen Familie geworden. Neben meinen eher heiteren und lustigen Büchern, die einen Teil von mir ausmachen, findet meine etwas dunklere Seite genau dort seinen Platz.

Lieber Joachim, ich danke Dir für dieses sehr spannende Interview und wünsche Dir sowie Deinem Buch viele begeisterte Lesende!

Wir bedanken uns ganz herzlich!

Joachim Sohn im Verlagsshop: bitte hier entlang.
Bildnachweis: Schön Fotografie
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Leipziger Buchmesse 2026 | Ein Rückblick

Eine großartige Leipziger Buchmesse 2026 liegt hinter uns. Zwei Wochen später ist die Abrechnung erledigt, der aktuelle Warenbestand erfasst und alles wieder an seine Platz, parallel sind beständig Scharen von Bestellungen, Besprechungs- und Verlosungsexemplaren versandt worden.
Es war eine großartige Buchmesse, die uns im Fahrwasser des neuen Besucherrekords ein deutliches Plus an Buchverkäufen brachte. Auch in diese Jahr bildeten wir mit Sven Nieder und Björn Pollmeyer vom Calderan Verlag eine gutgelaunte Standgemeinschaft, auch in diesem Jahr bildete – neben zahlreichen weiteren Lesungen und Signierstunden – unser Literarischer Buchmessalon das Messehighlight – nicht zuletzt und insbesondere als Jubiläumssalon anlässlich unseres zehnjährigen Verlagsgeburtstages.

Als Mitglied des Schöne Bücher-Netzwerks gab auch in diesem Jahr wieder das traditionelle Gruppenfoto in der Kuppelhalle, darüberhinaus auch wieder das aktuelle Schöne Bücher-Magazin mitsamt des Sticker-Sammelalbums sowie – erstmals auch mit der Edition Outbird – den wiederbelebten Phantastischen Reiseführer, welche uns unzählige neugierige KundInnen an den Messestand brachten. Auch in diesem Jahr gab es ein fröhliches Sektfrühstück mit BuchbloggerInnen, auch in diesem Jahr besuchten uns unzählige Stamm- und NeukundInnen am Verlagsstand, um einen Schwatz zu halten, in unseren aktuellen Titeln zu stöbern und ihre Bestände aufzustocken.

Zu unserem Literarischen Jubiläumssalon waren gut 80 BesucherInnen zu Gast, die den Lesungen im imposanten Ambiente der Leipziger Heilandskirche lauschten, den warmherzigen familiären Spirit des Abends genossen und von unserem Büchertisch rege Gebrauch machten. 110 Euro brachte die Versteigerung des von allen anwesenden AutorInnen signierten Veranstaltungsplakats zugunsten der Stiftung Deutsche Krebshilfe. Die Fotos des Abends sind in diesem Ordner zu finden, wir bedanken uns bei Tilly Domian für die fotografische Begleitung des Abends.

Einen schöneren Abschluss als Florentine Joops Lesung aus ihrem aktuellen Roman „Sommer im Heckenrosental“ auf der Indiebühne in Halle 5 der Leipziger Buchmesse hätte unterdessen unser Veranstaltungsreigen kaum bekommen können. Eine spannende und gut besuchte Lesung, eine großartige Moderation durch M. Kruppe und zahlreiche Gäste, die im Anschluss für Buch und Widmung Schlange standen. 

Für Lesungen, Signierstunden und zahlreiche Unterstützungen bedanken wir uns aufs Herzlichste bei M. Kruppe, Sven Nieder, Björn Pollmeyer, Sabrina Siebert, Florentine Joop, Pia Lüddecke, Ulrike Serowy, Joachim Sohn, Dirk Bernemann, Christian von Aster, Sanjina Kashikar, Jan Off, Benjamin Schmidt, Roland Spranger, Tilly Domian, Ingo Munz, Marcel, Silke, Muriel, Claudia, Claudia und Swen. Ohne unsere treue und beständig wachsende KundInnenschar und Euch als AutorInnen und UnterstützerInnen wäre der Verlag nicht das, was er ist.
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Neu auf YouTube: Buchtrailer zu Joachim Sohns neuem Roman „Merleau – eine Mondbogengeschichte“

Joachim Sohn, seines Zeichens Autor und Animationsdesigner, hat anlässlich seines jüngst erschienenen Romans „Merleau – eine Mondbogengeschichte“ einen neuen Buchtrailer aufgelegt, der sehr zu berühren und einige wunderschöne Impressionen zum Buch zu vermitteln vermag. Zitat:

„1974. In der Kleinstadt Luneville in Lothringen freut sich der Kommissar und Pflanzenfreund Benjamin Merleau auf seine Pension. Auf seine letzten Tage wird ihm die junge Polizistin Véronique zugeteilt. Und ein neuer Fall landet auf seinem Tisch: Ein Mädchen wird als vermisst gemeldet. Merleau und seine Assistentin nehmen die Ermittlungen auf. Für den Kommissar ist die Sachlage schnell klar, doch Véronique erhält kleine Zettel, die ihr von schwarzen Vögeln gebracht werden mit Hinweisen, die in eine gänzlich andere Richtung führen. Merleau hält das jedoch alles für großen Unfug. Während die junge Polizistin das Rätsel dieser Botschaften lösen will, beharrt der Kommissar auf seinem Verdacht. Doch die Kundschafter aus der Mondbogenwelt haben etwas anderes mit ihm vor.“

Joachim Sohn im Verlagsshop: bitte hier entlang.
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Unsere Frühjahrsneuheit #3: „Merleau – eine Mondbogengeschichte“ von Joachim Sohn

Unsere dritte Frühjahrsneuheit „Merleau – eine Mondbogengeschichte“ kommt aus der Feder des begnadeten Fantastikerzählers Joachim Sohn und ist die Fortsetzung seines 2023 erschienen Zeitreiseromans „Die Nacht des Mondbogens„. Einmal mehr illustrierte der wunderbare Holger Much das Buch und sein Cover. Zitat:

„1974. In der Kleinstadt Luneville in Lothringen freut sich der Kommissar und Pflanzenfreund Benjamin Merleau auf seine Pension. Auf seine letzten Tage wird ihm die junge Polizistin Véronique zugeteilt. Und ein neuer Fall landet auf seinem Tisch: Ein Mädchen wird als vermisst gemeldet.
Merleau und seine Assistentin nehmen die Ermittlungen auf. Für den Kommissar ist die Sachlage schnell klar, doch Véronique erhält kleine Zettel, die ihr von schwarzen Vögeln gebracht werden mit Hinweisen, die in eine gänzlich andere Richtung führen. Merleau hält das jedoch alles für großen Unfug. Während die junge Polizistin das Rätsel dieser Botschaften lösen will, beharrt der Kommissar auf seinem Verdacht. Doch die Kundschafter aus der Mondbogenwelt haben etwas anderes mit ihm vor.“

Das Buch ist ab sofort unter diesem Link vorbestellbar und ab 01. 03. 2026 erhältlich.
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Eine kleine Zeitreise | Jahresrückblick 2025 und Vorschau 2026

M. Kruppe begibt sich pünktlich zum neunjährigen Jubiläum unseres YouTube-Kanals mit unserem Verleger Tristan Rosenkranz auf traditionelle Zeitreise – zurück in das vergangene Verlagsjahr 2025 und mit Blick auf das kommende Jahr 2026 als zugleich zehnjähriges Verlagsjubiläum. Welche Bücher sind 2025 erschienen? Was wird an Neuerscheinungen im Jahr 2026 zu erwarten sein? Welche Neuzugänge bereichern Verlagsfamilie und -programm mit welchen Titeln? Was waren die Highlights des Jahres? Was hat inbesondere eines unserer Jahreshighlights mit der Endlichkeit des Lebens und sozialer Verantwortung zu tun?

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