M. Kruppe interviewt Marcel Schreiter & Michael Schweßinger zum Bildband „Bukarest – the city of good life“

M. Kruppe hat den Filmemacher und Fotografen Marcel Schreiter und den Autoren Michael Schweßinger zum Bildband „Bukarest – the city of good life“ befragt, der Anfang 2021 bei uns erscheint, über die Stadt, ihre Mentalität, ihren Charakter, ihre Roheit und ihren Glanz, aber auch über die Texte Michael Schweßingers, die Marcel Schreiters Fotografien im Buch begleiten.

Wer das Projekt unterstützen & eines der vielen signierten Pakete abfassen möchte, findet hier den Startnext-Link.
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Herzlich willkommen: Marcel Schreiter

Mit Marcel Schreiter begrüßen wir einen in Leipzig lebenden preisgekrönten Filmemacher und Fotografen, der seit 2011 freischaffend arbeitet. Mit Auslandssemestern in Italien und der Tschechei, einem Stipendium des rumänischen Kulturinstitutes sowie der Aufführung eines aus seinem Bukarest-Aufenthalt resultierenden Filmes u. a. in Budapest, Warschau und Paris gewann Schreiter bereits internationale Anerkennung.

Seine vielfältigen, seinem Aufenthalt in Bukarest gedankten Erfahrungen verarbeitet er in Form von atmosphärisch dichten Schwarzweißfotografien gemeinsam mit Texten Michael Schweßingers, ebenfalls aus dessen Bukarest-Aufenthalten hervorgegangen, im Anfang 2021 in der Edition Outbird erscheinenden Buch „Bukarest – the city of good life“.

Herzlich willkommen!
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Unsere Verlagsvorschau

Mit einer Verlagsvorschau dürfen wir an dieser Stelle unsere große Freude ob des bevorstehenden Verlagsprogrammes mit Ihnen teilen, an dem wir eifrig arbeiten:

2. Quartal 2021

Manuela Staschke-Sautter „Verstörungen“: Die Autorin begibt sich in ihren beklemmenden Miniaturen in die Welt der menschlichen Psyche. Sie zeichnet in ihren Erzählstücken Gefühlslandschaften von Depression, Narzissmus, Borderline, Magersucht oder drogeninduzierten Psychosen nach und bildet damit ein Draufsicht auf die Vielfalt psychischer Grenzgänge. Nicht zuletzt, um den bis heute tabuisierten Themenkomplex psychischer Erkrankungen in die Öffentlichkeit zu tragen und zur Diskussion anregen zu können.

3. Quartal 2021

Christian Mahlow „Die Walin“: Die Walin erzählt vom einsamen und absurden Kampf eines Mannes um das Überleben eines Zwergwal-Weibchens. Der zurückgezogene Mann hatte die Walin schon viele Male im Ozeanarium bewundert, als sie eines Morgens plötzlich in seinem Wohnzimmer liegt. Fieberhaft bemüht er sich, Hilfe zu holen. Seine verzweifelten Bemühungen sind ein Grenzgang zwischen unerfüllter Liebe, Schuldgefühlen und Selbsterkenntnis.

4. Quartal 2021

Svea Kerling „Sinistre Anekdoten“: Svea Kerling begegnet Edgar Allan Poe in ihren mystischen Streifzügen durch eine Welt der Ahnungen, der Zeitsprünge, der schlüsselhaften Begegnungen. Die Dunkelheit ihrer Seele, die Dämonen, die Auflösung von Zeit geben ihr den Raum, ihre hohe Wahrnehmung und ihren dissoziativen Blick – gleich dem durch ein Kaleidoskop – mit jener unheilvollen Welt Poes zu vereinen.
Wenn man sich auf „Sinistre Anekdoten“ einlässt, sollte man einen Schritt aus seinem Leben heraustreten und Logik der Intuition überlassen. Kann man schließlich nur so einen Blick in jene Anderswelt hinter dem Schein allzu offensichtlicher Dinge gewinnen…

Roland Adelmann „Die Zukunft stirbt zuerst“: Atemlos ist der Erzählstil Roland Adelmanns, mit dem er einen tief Zug aus der Punkszene der Achtzigerjahre nimmt, jetzt, jetzt, jetzt, und so reihen sich Gegenwärtigkeiten aneinander und bilden ein Panorama der Auflehnung, des Suffs, der Utopien und bisweilen auch eines harten Aufschlags. Den Tag versaufen, auf Platte gehen, klauen, pöbeln, den nächsten Druck setzen … Nele, Jake, Lili, Krätze, Koma, Der Schweiger, Swen, Schorle und andere treiben durch die Zeit, scheren sich oft einen Dreck um Gesetz und geregeltes Leben, provozieren Elternhaus und lehnen Norm und postfaschistisches Spießertum ab. Während sich die einen immer mehr zwischen Sucht und Flatter verlieren und kaum am schmierigen Eddie vorbeikommen, wollen sich andere an Utopien wagen, dem Leben einen neuen Sinn geben, um sich nicht völlig zu verlieren.

Bis zur letztendlichen Veröffentlichung eines Buches sind immer noch Änderungen in Inhalt, Titel und Erscheinungsdatum möglich, und auch der Überblick über kommende Veröffentlichungen ist immer in Bewegung. Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen, gern an unserer Arbeit dranzubleiben und wünschen Ihnen fesselnde Lesemomente.

Bildnachweise: Edition Outbird
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