Unsere Verlagsvorschau

Mit einer Verlagsvorschau dürfen wir an dieser Stelle Ausblicke auf spannende Stoffe mit Ihnen teilen, an denen wir mit viel Herzblut arbeiten:

3. Quartal 2022

Dominique M. Täger „Ephemer“ – Band I „Sternbespien“ (hier vorbestellen): Die verwöhnte Mittzwanzigerin Etta schnappt sich den resignierten Logopäden W. und übergibt ihn den romantischen Eskapaden ihres verqueren Freundeskreises. Eigentlich Alltägliches wirkt seltsam verschoben im Hitzesommer 2003 und entgleitet letztlich vollends.
Claire de Lune, 16jährige polytoxikomane Parkpennerin, glühende Linksaktivistin und Balletttänzerin mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, mäht mit ihrem völlig heruntergekommenen Seelengefährten Moll und einer wilden Horde Gleichaltriger das Deutschland der späten achtziger Jahre nieder.
Ihre Tour de Force und ein wahnsinniger, künstlerischer Höhenflug machen sie zu Ikonen ihrer Zeit.
Wie hängen die zersplitterten Leben in diesem Mindfuck-Roman zusammen? Und, oh, ihr Sterne, steht uns bei! Denn es geht um Liebe, um Liebe und Tod.


Alexander Pfeiffer „Mitternachtssymphonie“ (hier vorbestellen): Die Nacht ist die Heimat der Heimatlosen. Sie ist der große Gleichmacher, der alles wegwischt, was am Tag zählt. Die Nacht trotzt den Ordnungsprinzipien von Erwerb und Produktion, sie setzt die Regeln, nach denen unsere Welt funktioniert, für ein paar wenige Stunden außer Kraft. Sie ist der gemeinsame Handlungszeitpunkt dieser 15 Geschichten, die die dunkle Schnittmenge aus Einsamkeit, Erotik und Kreativität erforschen.

Dr. Katherina Heinrichs und Prof. Dr. Jörg Vögele „Sein oder Nichtsein – Suizid in Wissenschaft und Kunst“: Mit der Anthologie „Sein oder Nichtsein – Suizid in Wissenschaft und Kunst“, deren Veröffentlichung am Welttag der Suizidprävention im Rahmen dieser Veranstaltung gefeiert wird, möchten wir einen Versuch unternehmen, das Thema „Suizid“ sowohl von wissenschaftlicher Seite als auch aus künstlerischer Sicht zu beleuchten. Fachleute verschiedener Disziplinen treffen in diesem Buch auf Kunstschaffende und Betroffene – eine Vielzahl von Blickwinkeln auf ein vielseitiges und hochkomplexes Phänomen.

4. Quartal 2022

Michael J. J. Kogler „Die Asche vergangener Winter“ (hier vorbestellen): Der Anfang 30-jährige Musiker Tal Linden ist bipolar, drogenabhängig und tänzelt dabei schon mehr als sein halbes Leben am Rande eines unüberwindbaren Abgrunds entlang. Als ihn dann auch noch seine Freundin Hanna verlässt, verliert Tal seinen letzten Halt und verkriecht sich, von den Menschen, die er liebt, entfremdet, in einer Hütte in den Bergen, um sich dort seiner, wie er es selbst nannte, „großen Katharsis“ hinzugeben. In der Anfang März noch immer von Schnee begrabenen Landschaft verliert er sich jedoch nach und nach in der Vergangenheit und droht dabei in den finsteren, uneinsichtigen Ecken seines Refugiums zu verschwinden. „Die Asche vergangener Winter“ erzählt dabei jedoch nicht nur diesen so hoffnungslosen Abschnitt im Leben des Protagonisten, sondern auch, wie dieser zu jenem Menschen wurde, sowie die Tragödie seiner großen Liebe und die Geschichte dreier Freunde, die sich irgendwo auf dem Weg dorthin verloren.

Stefan B. Meyer „Eine Frau, ein Mord“ (hier vorbestellen): Als Privatermittler Steiger von einer Journalistin ein paar Daten zur sicheren Aufbewahrung erhält, sieht alles nach einem einfachen Job und leicht verdientem Geld aus. Doch dann wird seine Auftraggeberin tot in ihrer Wohnung gefunden und Staiger muss sehr schnell feststellen, dass sich nicht nur die Polizei, sondern auch mehrere zwielichtige Gestalten für ihn und vor allem die Daten interessieren. Hartnäckig beginnt er zu ermitteln und bringt Licht in das Dunkel eines Kriminalfalles, in den mehrere hochranginge Personen aus Justiz und Stadtverwaltung verstrickt sind.

M. Kruppe „Wendepunkte – Lange Nächte in Tampere“: Als Mitte Januar 2022 ein Freund anrief und ein Stipendium in Finnland vorschlug, war der erste Gedanke Kruppes: Winter. Kälte. Schnee. Sehr viel mehr fällt M. Kruppe nicht ein zu Finnland, als er im Winter 2022 ein unerwartetes Angebot annimmt und als Residenz-Künstler für einen Monat in eins der nördlichsten Länder der Erde reist. Ohne jede Vorstellung, was ihn, den eher karibischen Typ, wie er selbst sagt, hier erwartet, führt ihn die Reise über Helsinki nach Tampere. Die Menschen, denen er hier begegnet, skizziert er so anschaulich, ehrlich und unterhaltsam wie schon im „Kaff der guten Hoffnung“, während seine Reise durch ein Land unter Schnee ihn auch immer wieder zu seinen eigenen Stimmen, seinem innersten Ich und zu vermeintlich Vergessenem zurück führt. Mal ernst, mal mit viel Humor, erkundet er die Stadt, die Menschen, ihre Gewohnheiten, „eine Sprache, die ständigen Fluchen“ (O-Ton Kruppe) gleicht, und vor allem die Tiefen seines eigenes Seins.

1. Quartal 2023

Sebastian Garthoff „Exit: Budapest“: „Exit Budapest“ ist ein Thriller, in dem sich der Rausch der ersten Jahre des Protagonisten in dieser Stadt in einen Abgrund verwandelt. Seine einstige Traumstadt wird mit drohender beruflicher Pleite und Beziehungsende zu einer Albtraumstadt, in der er unter Panikattacken versucht, seine einzige, spurlos verschwundene Vertraute wieder aufzuspüren. „Exit: Budapest“ bricht mit dem Gut-Böse-Schema. Die ProtagonistInnen sind durch ihr jeweiliges Handeln gleichermaßen Opfer wie Täter.

Bis zur letztendlichen Veröffentlichung eines Buches sind immer noch Änderungen in Inhalt, Titel und Erscheinungsdatum möglich. Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen, gern an unserer Arbeit dranzubleiben und wünschen Ihnen fesselnde Lesemomente.
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