Pia Lüddecke wird Mitglied im PAN e. V. – drei Fragen, drei Antworten

Unlängst wurde unsere Phantastik-Autorin Pia Lüddecke als Mitglied des Phantastik-Autoren-Netzwerkes (PAN) e.V. bestätigt. Und damit eines Netzwerks und Vereins mit Fokus auf eine engere Vernetzung der deutschsprachigen Literaturszene, die sich diesem besonderen erzählerischen Genre widmet. Wir freuen uns über diese schöne Neuigkeit und ließen uns  nicht  nehmen, ihr drei Fragen dazu zu stellen:

Was versprichst Du Dir von der Mitgliedschaft im PAN e. V.?

Ich schreibe in meinem Steckbrief, dass ich mich auf den Austausch mit anderen Irren freue. Das stimmt auch 😉 Wenn es mir dann noch hilft, mehr LeserInnen zu erreichen, bin ich überglücklich.

Warum hast Du Dich der Phantastik verschrieben?

Weil es das tollste Genre ist! Ich habe mir schon hin und wieder mal vorgenommen, einen Roman zu schreiben, der in der Realität bleibt, mehr dem Mainstream entspricht. Aber irgendwann gelange ich immer an den Punkt, an dem ich feststelle, dass mir das zu langweilig ist, und die Ideen gehen mit mir durch. Warum sich künstlich einschränken, wenn Phantásien grenzenlos ist?

Über den Spruch, dass Autoren sich in die Phantastik flüchten, weil sie vom wahren Leben keine Ahnung haben, kann ich übrigens nur lächeln. Auch phantastische Geschichten können ja in die reale Welt eingebunden sein oder sich mit realen Konflikten auseinander setzen.

Wie wichtig sind Netzwerke?

Die Schreiberei ist eine einsame Leidenschaft. Da ist es geradezu überlebenswichtig, auch mal rauszukommen, Gedanken auszutauschen, sich gegenseitig zu unterstützen, sei es mental oder in praktischen Fragen. Als Einzelkämpfer kommt man nicht weit. Mir wurde zu Beginn meiner kleinen Schreibkarriere von erfahrenen Leuten geholfen, das versuche ich heute weiterzugebenen.

Wir teilen unsere Freude mit Pia und wünschen eine bereichernde Mitgliedschaft!
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Neu auf YouTube: Teaser zu Ulrike Serowys Roman „Wölfe vor der Stadt“

Unlängst erschien von Ulrike Serowy der Roman „Wölfe vor der Stadt„, dessen überaus fesselnde Lektüre mit körperlichen Empfindungen einhergeht. Der Teaser zu diesem Stoff greift mit seinen stillen Bildern die Auflösung der Zivilisation, das Schwelende des Plots ganz wunderbar auf:

Zitat aus dem Klappentext:

„Die Wölfe sollen zurückgekehrt sein und um die Stadt streichen. Helena selbst wird von bösen Ahnungen geplagt und von Träumen heimgesucht, die nicht ihre eigenen sind. Sie lernt Johannes kennen, der  nur wenig von sich preisgibt und ebenso verloren scheint wie sie. Immer näher kommen sich die beiden, deren Schicksal durch eine stille Kraft verwoben scheint; doch Johannes trägt ein Geheimnis in sich, das sie beide an den Rand des Daseins bringen wird.“

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Neu auf YouTube: Lesespot mit Arne Ulbricht – „Aulaskimo“

In unserem neuen Lesespot liest Arne Ulbricht zwei Passagen aus seinem neuen, fesselnden Großstadtroman „Aulaskimo„.

Zitat aus dem Klappentext: „Zwei Kinder, vier und sieben Jahre alt, springen allein in die S-Bahn und versprechen ihren Eltern, an der folgenden Station auszusteigen. Doch dort fehlt von ihnen jede Spur! Wo sind sie? Eine Station weitergefahren? Entführt worden? Haben sie im Chaos Panik bekommen, das Bahnhofsgebäude verlassen, sich verirrt? Wie verhalten sich Kinder in einer solchen Ausnahmesituation? Fragen, die sich die Eltern Klaas und Xenia immer wieder stellen. Die Suche nach den Kindern wird dabei zunehmend überlagert von der Suche nach sich selbst.“

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Neu auf YouTube: Lesespot mit Ulrike Serowy – „Wölfe vor der Stadt“

In unserem neuen Lesespot, einem kleinen Livemitschnitt unseres „Literarischen Salons“ vom 2. 10. 2021 im Leipziger „Noels Ballroom“, gibt Ulrike Serowy einige Einblicke in ihren packenden, im Januar 2022 erscheinenden Roman „Wölfe vor der Stadt“ (bereits vorbestellbar).

Zitat aus dem Klappentext: „Eine halbverlassene Stadt, die nach und nach im Nebel versinkt. Helena, eine junge Künstlerin, führt darin ein zurückgezogenes Leben. Da machen Gerüchte die Runde: Die Wölfe sollen zurückgekehrt sein und um die Stadt streichen. Helena selbst wird von bösen Ahnungen geplagt und von Träumen heimgesucht, die nicht ihre eigenen sind. Sie lernt Johannes kennen, der nur wenig von sich preisgibt und ebenso verloren scheint wie sie.“

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Neu auf YouTube: Literarischer Salon mit Roland Adelmann

Im aktuellen Literarischen Salon auf unserem YouTube-Kanal gibt Roland Adelmann im Gespräch mit M. Kruppe Einblicke in seine frühe Punksozialisation und die Szene, über die er schreibt, sowie deren späteren Zerfall, aber auch über seine Idee zum episodische Roman „Die Zukunft stirbt zuerst“, seinen eigenen Verlag „Rodneys Underground Press“ und seine Beweggründe zur Veröffentlichung bei der Edition Outbird, und liest zwei kurze Passagen aus seinem Buch.

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Neu auf YouTube: Teaser zu Benjamin Schmidts Roman „Mein Mann von unter der Brücke“

Einmal mehr legt Benjamin Schmidt mit „Mein Mann von unter der Brücke“ einen Roman vor, der Lesende in seiner Lebensdichte und Poesie in seinen Bann zieht. Nicht weniger fesselnd ist sein Teaser dazu, der an Elemente des „Suspense“-erinnert.

Zitat:

„Glück war eine Falle. Eine Fata Morgana. Glück ließ Krebszellen wuchern. Verbrannte das Gehirn. Glück machte süchtig, wenn man es nur in Aussicht stellte. Glück bedeutete, anzunehmen, man würde fliegen, während man fiel. Glück war ein schönes Haus über einem unheimlichen Keller.“

Doreen fristet ein Leben in Erwartung auf ein festgeschriebenes Glück, doch sie wird immer wieder enttäuscht und ahnt nicht, wie nahe sie vor einem Zusammenbruch steht. Das ändert sich, als sie Theodor begegnet, einem Obdachlosen, den sie von der Straße stiehlt und der fortan die Rolle ihrer großen Lieben spielen soll. Das hat für Theodor durchaus seine Vorteile, nur gibt es da ein tief greifendes Problem…

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Neu auf YouTube: Teaser zu Pia Lüddeckes Urban Fantasy-Roman „In Dreams“

Unser neuer Teaser gibt einen kleinen Vorgeschmack auf Pia Lüddeckes aktuellen, hochspannenden Urban Fantasy-Roman „In Dreams„. Zitat:

„Mysteriöse Dinge ereignen sich im Dunstkreis der Ruhr-Universität: Menschen verschwinden. Bei Nacht werden dämonische Tiere mit glühenden Augen gesichtet. Eine zwielichtige Firma wirbt für ein ominöses Wellnessprogramm. Und ständig diese Stromausfälle… Die junge Literaturstudentin Indra und der neurotische Psychologie-Doktorand Arno Löwenherz widmen sich der Erforschung luzider Träume, als sich ihr beschauliches Leben in einen Alptraum verwandelt. Unversehens wird Indra in die unheimlichen Vorgänge rund um das angebliche Wellness-Institut verwickelt. Doch wer zieht die Strippen? […] In Dreams ist Pia Lüddeckes packendes Plädoyer für das Träumen – und eine Warnung: „Das Schlimmste, was dir zustoßen kann, ist zu früh aufzuwachen – oder gar nicht.“ 

Ein herzliches Dankeschön an Benjamin Ehrenberg für den Trailer!

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Neu auf YouTube: Lesespot mit Christian Mahlow – „Die Walin“

In unserem neuen Lesespot ist es Christian Mahlows sensible Reduktion, die die starke Bildhaftigkeit und Sogwirkung seiner kafkaesken, berührend von Joelle Vanderbeke illustrierten Novelle „Die Walin“ zum Tragen bringt. Wundervoll eingebettet in eine Soundlandschaft von Laura Grisar.

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Neu auf YouTube: Literarischer Salon mit Tami Weissenberg

Im aktuellen Literarischen Salon auf unserem YouTube-Kanal spricht Tami Weissenberg mit M. Kruppe über sein Leben nach vielen Jahren häuslicher Gewalt, seine beiden daraus resultierenden Bücher „Darjeeling Pur“ und „Weg ins Leben„, aber auch über die hohe mediale Aufmerksamkeit, den Aufbau eines Gewaltschutzangebotes im sächsischen Plauen und darüber, warum der Begriff „Opfer“ eher zu Schweigen und Stigmatisierung führen, als zum Mut der Aufarbeitung.

Wir bedanken uns herzlich beim Alte Papierfabrik Greiz e. V. für Location, Technik und Support.

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„Buchmarkt“ interviewt Christian Mahlow zu „Die Walin“

Wir bedanken uns herzlich beim Branchenmagazin „Buchmarkt“ für das Interview mit Christian Mahlow zu seinem im Juli 2021 erscheinenden, von Joelle Vanderbeke illustrierten Kurzroman „Die Walin“:

„… BuchMarkt: Worum geht es in „Die Walin“?

Christian Mahlow: Die Walin erzählt vom einsamen und absurden Kampf eines Mannes um das Überleben eines Zwergwal-Weibchens. Der zurückgezogene Mann hatte die Walin schon viele Male im Ozeanarium bewundert, als sie eines Morgens plötzlich in seinem Wohnzimmer liegt. Fieberhaft bemüht er sich, Hilfe zu holen, aber niemand glaubt ihm, dass ein Wal in seiner Wohnung liegt. Überfordert, aber blind entschlossen, die Walin zu retten, tut er alles, um dem langsam sterbenden Koloss zu helfen. Seine verzweifelten Bemühungen sind ein Grenzgang zwischen unerfüllter Liebe, Schuldgefühlen und Selbsterkenntnis. „Garniert“ ist das Buch im Übrigen mit einer Covergrafik und berührenden Illustrationen von der Dresdener Illustratorin Joelle Vanderbeke.

Kräftige Themen. Wieso wollten Sie darüber ein Buch schreiben?

Wenn man sich die kurze Zusammenfassung anschaut, sieht man wahrscheinlich schon, dass ‚Die Walin‘ kein Sommermärchen ist, sondern vielmehr eine spannende Parabel. Ich glaube, was mich an diesem Stoff am allermeisten interessiert, ist die Frage, wie weit reicht Bedingungslosigkeit? Wie weit geht man, wenn man sich etwas in den Kopf gesetzt, wenn man etwas unbedingt will? Wie viel lässt sich ertragen oder aushalten, um ein Ziel zu erreichen, um sein Leben auf eine bestimmte Art und Weise zu leben? …“

Das komplette Interview entnehmen Sie bitte diesem Link. „Die Walin“ vorbestellen: Bitte hier entlang.

Bildnachweis: Andac Karadeyoglu
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