Zum Jahrestag der Bücherverbrennung | Tom Hohlfeld spricht Kurt Tucholsky

Am 10. Mai 1933 inszenierte der Nationalsozialistische Deutsche Studentenbund in 22 Universitätsstädten die Verbrennung unzähliger literarischer Werke als Höhepunkt der sogenannten „Aktion wider den undeutschen Geist“, mit der kurz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten die systematische Verfolgung jüdischer, marxistischer, pazifistischer und anderer oppositioneller oder politisch unliebsamer Schriftsteller begann.

Tom Hohlfeld spricht in Erinnerung an diese schrecklichen Ereignisse Kurt Tucholskys erstmals am 07. 07. 1931 in der „Weltbühne“ unter dem Pseudonym Theobald Tiger veröffentlichtes Gedicht „An das Publikum“.

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Bildnachweis: Alamy Ltd.
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Herzlich willkommen: Tom Hohlfeld

Mit Tom Hohlfeld begrüßen wir einen engagierten Autor, Moderator, Redner und Kulturunternehmer, der mit seiner Lyrik Grenzen auslotet und oftmals neue, musikalisch vertonte Klanglandschaften schafft. Sein Gedichtband „Komorebi“ (im Japanischen sinngemäß für Licht- und Schattenspiele und die Liebe zur Natur stehend) ist der stille, meditative Schattenriss eines Schlaflosen, der sich des Alltäglichen überdrüssig fühlt und los wandert, aus der Stadt hinaus die Landschaft durchstreift und erst am nächsten Tag auf seinem Dach wieder ankommt. Und zugleich auch ein Sinnbild für unkontrollierbare Ausnahmesituationen, ohne sich jedoch darauf festlegen zu wollen.

Tom Hohlfeld, der sein künstlerisches Schaffen unter dem Namen „Janusdestillat“ zusammenfasst, ist Träger des Christop-Lüders-Preises und im Naturschutz aktiv.

Bildnachweis: Dennis Lohann
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