„Rattenkönig“ – Sanjina Kashikar im Interview

Anlässlich von Sanjina Kashikars aktuell erschienenem Roman „Rattenkönig“ führte Buchbloggerin Manuela Hahn unlängst ein Interview mit der Aachener Autorin:

Liebe Sanjina, herzlich willkommen im Buecherhaus. Ich freue mich sehr, dass du Dir die Zeit nimmst, mir ein paar Fragen zu beantworten.
Dein Buch „Rattenkönig“, das in der Edition Outbird erschienen ist, hat mich wirklich begeistert. Ich bin eigentlich kein typisches Fangirl, aber zu dieser Geschichte fallen mir tatsächlich nur Superlative ein. Für meine LeserInnen, die Dich noch nicht kennen, stell dich doch bitte kurz vor.

Hallo und vielen lieben Dank für die Einladung! Ich bin Sanjina Kashikar und schreibe am liebsten düster, surreal und experimentell. Ich lese auf Kultur- und Musikfestivals (z. B. auf dem Wave-Gotik-Treffen und dem Sternenklang Festival) und veröffentliche Prosa und Lyrik in Anthologien (z. B. in „Liber Vampirorum V“) und Literaturzeitschriften (z. B. in „Literarische Blätter“ und „Am Erker“). „Rattenkönig“ ist mein erster Roman.

Kommen wir zu den Fragen: Wenn Du nicht schreibst, wofür brennst Du noch?

Meine zweitgrößte Leidenschaft ist das Lektorieren. Meine drittgrößte ist meine Lesereihe AnArCHiEN, die ich zusammen mit Mirjam Kay Mashkour in Aachen kuratiere und moderiere. Davon abgesehen begeistere ich mich für verschiedene Kunstformen. Unter anderem zeichne und fotografiere ich. Im Moment arbeite ich an einem Song zu meinem Roman. Das macht mir unglaublich viel Spaß, und ich glaube, ich werde in Zukunft mehr Musik machen. An die Musik kann ich, anders als ans Schreiben, ohne Ehrgeiz herangehen, was ein ziemlich befreiendes Gefühl ist.
Außerdem finde ich Filmkunst, 2D-Animation (insbesondere Rotoskopie), Filmrestauration und das Thema Lost Media spannend.
Früher habe ich mich viel mit Aktivismus befasst, aber momentan habe ich dafür leider keine Zeit. Ich interessiere mich für 1000 Dinge, aber der Tag hat nur 24 Stunden.

Erinnerst Du dich an einen Moment oder eine Phase, in der Dir klar wurde, dass Du schreiben „musst“?

Sobald ich genug Buchstaben kannte, fing ich an, kleine Geschichten zu schreiben (in der ersten ging es um sprechende Schweine und ich musste meiner Oma beim Entziffern helfen). Ich hielt Schreiben für eine ganz selbstverständliche Beschäftigung – irgendwo mussten die ganzen Bücher ja herkommen. Ab der weiterführenden Schule arbeitete ich ständig im Unterricht an eigenen Texten (mal mehr, oft weniger heimlich). Es gab gefühlt nie eine Zeit, in der das Schreiben kein Teil meines Lebens war.

Deine Texte bewegen sich oft in dunklen, intensiven Gefühlsräumen. Was reizt dich daran, gerade diese Seiten auszuloten?

Mich hat schon immer das Abgründige, das Melancholische, das Kaputte und Widersprüchliche fasziniert. Da ich intensiv fühle, freue ich mich, diese Intensität in Texten wiederzufinden, die ich schreibe oder lese. Eskapismus funktioniert nur selten für mich.

Lesungen, Öffentlichkeit, Organisation und der Alltag verlangen viel Energie. Wie schaffst du es, Dir gleichzeitig Raum fürs Schreiben zu bewahren?

Ganz ehrlich: Oft schaffe ich das nicht. Ich bin keine Vielschreiberin. Ideen habe ich aber immer mehr als genug. Wenn eine Idee mich so sehr überzeugt, dass ich einen Text daraus machen will, nehme ich mir dafür bewusst Zeit.

Hat sich Dein Verhältnis zu deinem eigenen Text verändert, seit Du ihn vor Publikum präsentierst?

Ich bin leider eine Perfektionistin und deshalb nie mit meinen Texten zufrieden. Dass ich so viele positive Rückmeldungen zu meinem Roman bekommen habe, hat mir dabei geholfen, ihn wohlwollender zu betrachten. Manchmal, wenn ich bestimmte Passagen vorlese, denke ich mir inzwischen: Verdammt, das ist wirklich gut.

Die Beziehung zwischen Noel und Aliéna wirkt zugleich roh und fragil. Wie hat sich diese Dynamik während des Schreibens entwickelt? War sie von Anfang an so geplant?

Das war von Anfang an so geplant, und ich habe die Figuren und ihre Beziehung dementsprechend geschrieben. Zum Glück entwickeln meine Figuren nur in seltensten Fällen ein Eigenleben – was praktisch ist, da ich so nicht mit ihnen verhandeln muss, wie ihre Geschichte verläuft. (Die einzige Figur, die sich anders entwickelt und mehr Raum im Roman eingenommen hat als geplant, war Malte.)

Ich gebe zu, vor dem Lesen und auch noch eine ganze Weile während der Lektüre hat mich der Titel „Rattenkönig“ etwas ratlos gemacht. Erst nach und nach habe ich meine eigene Interpretation entwickelt. Magst Du uns die Bedeutung näher erläutern? Vielleicht liege ich ja auch völlig daneben.

Als Rattenkönig werden mehrere an den Schwänzen zusammengewachsene Ratten bezeichnet. In Aliénas verquerer Gedankenwelt stellt das die ultimative Form der Symbiose dar. Diese Denkweise führt – neben anderen Faktoren – zu der Co-Abhängigkeit, in die sie und Noel im Laufe der Handlung geraten. Aliéna möchte sich von Lea lösen, überträgt die ungesunde Dynamik aber auf Noel, ohne sie zu hinterfragen. In der Natur leiden die einzelnen Ratten, die Teil eines Rattenkönigs sind. Dass Aliéna dieses Leid nicht bedenkt, ändert nichts daran, dass es existiert.

Wünschst Du Dir eine bestimmte Reaktion bei LeserInnen oder ist Dir gerade die Offenheit der Interpretation wichtig?

Ich wünsche mir keine bestimmte Reaktion. Ich freue mich immer, wenn LeserInnen mein Roman gefällt, oder wenn sie beim Lesen etwas gefühlt haben. Bei Lesungen habe ich im Publikum verschiedene Reaktionen beobachten können: gespannt, bewegt, bei manchen Passagen amüsiert, aber bei heftigeren Szenen auch abgestoßen. Jede dieser Reaktionen halte ich für valide. Ich habe auch kein Problem damit, wenn Leser:innen sagen: Das war nicht meins.

Im Roman spielt der Verlust von Realität eine zentrale Rolle. Gab es einen gedanklichen oder emotionalen Ausgangspunkt, von dem aus sich dieses Thema entwickelt hat?

Zumindest keinen, an den ich mich erinnere. Das klingt jetzt wahrscheinlich ziemlich antiklimatisch, oder? Ich glaube, das Thema hat sich aus meinem Interesse am Surrealen ergeben.

Wenn Du an zukünftige Projekte denkst, bleibst Du thematisch in ähnlichen Gefühlswelten oder reizt Dich auch etwas völlig anderes?

Mich faszinieren komplexe, ambivalente Figuren, deren Leben nicht glatt läuft. Deshalb werde ich in nächster Zeit vermutlich nicht über Leute schreiben, die einfach nur glücklich und erfolgreich sind. Ich kann aber verraten, dass mein nächster Roman trotzdem ganz anders wird als „Rattenkönig“.

Vielen lieben Dank für Deinen Besuch. Ich habe mich sehr darüber gefreut und bin gespannt auf alles, was noch von Dir kommen wird.

Ich danke dir für deine interessanten Fragen, deine lieben Worte und deine Zeit!

Wir bedanken uns ganz herzlich!

Bildnachweis: Schön Fotografie
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Lesespot #2 „No Love In Revolution“ zu Benjamin Schmidts Roman „Das geht nicht gut aus“

Benjamin Schmidt liest den zweiten Auszug „No Love In Revolution“ aus seinem aktuellen Roman „Das geht nicht gut aus“.

Angesoffener Graufilter, charakterlose Räume, verramschtes Mobiliar, klebriger Fußboden und abgearbeitete Liebe bieten das perfekte Setting, über den Niedergang klassischer Bindungen und das Ringen um den Lebenssinn zu reflektieren. Benjamin Schmidts kraftvolle, bildreiche Worte stellen unsere nachhaltige Träumerei von Liebe und einer besseren Welt elegant in Frage.

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Herzlich willkommen: H. C. Roth

Mit H. C. Roth begrüßen wir einen weiteren Veteranen des legendären Leipziger Verlags Edition Paper ONE in unseren Reihen, der unter anderem auch im Verlag „Roneys Underground Press“ unseres Autoren Roland Adelmann veröffentlichte. Der im österreichischen Graz beheimatete H. C. verdiente und verdient seine Sporen als Musiker, Poetry Slammer, Radiomoderator und Journalist (beispielsweise beim Ox Magazin) und veröffentlicht bei uns im Herbst 2026 seinen episodischen Roman „Tabak“, in dem er die Widersprüchlichkeiten und inneren Konflikte seines Protagonisten aufzeigt, der sich mit Gelegenheitsjobs durchs Leben schlägt und dazu tendiert, die Realität zu verleugnen und sich haarsträubende Geschichten auszudenken. Die wiederum die Frage aufkommen lassen, ob dieser Mensch nur eine ausgeprägte Fantasie, eine Psychose oder einen Hang zur Schwurbelei in sich trägt.

Es ist uns eine Freude, H. C. Roth bei uns begrüßen zu können. Herzlich willkommen, H. C.!

Bildnachweis: Michael Marlovics
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Interview mit Jan Off in den „Andromeda Nachrichten“

Für die Andromeda Nachrichten, die umfangreichste und seit 1970 im Science Fiction Club erscheinende Publikation zum Thema im deutschsprachigen Raum, interviewte Volly Tanner Jan Off anlässlich seiner Dystopie „Cumulus 2161“. Zitat:

„… Das Gefühl des Glücklichseins der Massen ist die Erklärung für die Handlungsweisen des Komitees, die Überwachung, die Fremdbestimmung. Nun sind wir beide alte Freunde der Machtkritik und haben schon früher stundenlang über die Rechte des Einzelindividuums in einem Kollektiv philosophiert. Was wiegt mehr? Das Recht des Einzelnen auf Entwicklung (auch in die Irre) oder das Recht der Vielen auf Ruhe?

Das ist in der Tat eine spannende Frage. Lässt man den Einzelnen gewähren, wie er will, droht der nackte Barbarismus, werden ihm zu viele Regeln auferlegt, wird er alsbald zum Sklaven. Hier das rechte Maß zu finden, wird zweifelsohne die größte Aufgabe für kommende Weltregierungen darstellen. Dafür schon jetzt Glück und Erfolg.

Heißt das, dass Du eine Weltregierung für wirklich sinnvoll hältst? Wir wissen, dass die Fehlerquote, sei sie auch noch so kleinprozentig, automatisch, wenn die Systeme immer größer werden, rein zahlenmäßig auch immer größer wird. Heißt: In großen Systemen werden die systemimmanenten destruktiven Strukturen immer stärker und wirksamer. Oder müssen die Systemgrößen, Menschen eben, begrenzt werden? Welche Gedanken treiben Dich da um? In Deinem Buch gibt es diese Begrenzung ja.

Keine Frage, würde es, wie in meinem Roman beschrieben, gelingen, die Erdbevölkerung auf dreißig Millionen zu reduzieren (Hallo, Wasserwerke!), könnten wir wohl gepflegt zum Stammessystem zurückkehren. Da das aber natürlich eher unwahrscheinlich ist, scheint mir bei all den Problemen, denen sich die Menschheit gegenübersieht, die Möglichkeit einer Weltregierung nicht gänzlich ausgeschlossen. …“

Das komplette Interview ist unter diesem Link abrufbar. Wir bedanken uns herzlich bei Redaktion und Volly Tanner für das Interview!

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Lesespot #1 „Relationshit“ zu Benjamin Schmidts Roman „Das geht nicht gut aus“

Benjamin Schmidts Roman „Das geht nicht gut aus“, der sich der Vielfalt von Liebesgefühlen und der Neuvermessung von Beziehungsmodellen im urbanen Milieu widmet, bietet genug Stoff, um einzelne Passagen als faszinierende Teaser auszukoppeln. Als ersten von zwei Lesespots dürfen wir „Relationshit“ aufs Herzlichste empfehlen. Zitat „Das geht nicht gut aus“:

„Benjamin Schmidt erzählt die Geschichte einer Liebe und deren Verzweigungen ins Ungewisse. Die Person wartet, ohne zu wissen, auf was. Eigentlich ist das jetzt das Alter, in dem Karriere, Beziehung und alles auf eine neue, bedeutsamere Ebene gehoben und Entscheidungen für die Zukunft getroffen werden sollten. Stattdessen bricht alles zusammen und es ändert sich nichts. Nur die Leute im Club werden jünger und erlauben sich verunsichert zu hoffen. Den Leuten in der Oper dagegen, ist das Scheitern zu vertraut. Übergenug Abende, die mit dem Tod der Hauptfigur enden. Danach wird applaudiert und alle finden sich wieder ein in ihrer eigenen Tragödie.“

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Neu auf YouTube: Buchtrailer zu Joachim Sohns neuem Roman „Merleau – eine Mondbogengeschichte“

Joachim Sohn, seines Zeichens Autor und Animationsdesigner, hat anlässlich seines jüngst erschienenen Romans „Merleau – eine Mondbogengeschichte“ einen neuen Buchtrailer aufgelegt, der sehr zu berühren und einige wunderschöne Impressionen zum Buch zu vermitteln vermag. Zitat:

„1974. In der Kleinstadt Luneville in Lothringen freut sich der Kommissar und Pflanzenfreund Benjamin Merleau auf seine Pension. Auf seine letzten Tage wird ihm die junge Polizistin Véronique zugeteilt. Und ein neuer Fall landet auf seinem Tisch: Ein Mädchen wird als vermisst gemeldet. Merleau und seine Assistentin nehmen die Ermittlungen auf. Für den Kommissar ist die Sachlage schnell klar, doch Véronique erhält kleine Zettel, die ihr von schwarzen Vögeln gebracht werden mit Hinweisen, die in eine gänzlich andere Richtung führen. Merleau hält das jedoch alles für großen Unfug. Während die junge Polizistin das Rätsel dieser Botschaften lösen will, beharrt der Kommissar auf seinem Verdacht. Doch die Kundschafter aus der Mondbogenwelt haben etwas anderes mit ihm vor.“

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Neu auf YouTube: Literatur im Gespräch mit Benjamin Schmidt

In unserem neuen YouTube-Interview spricht Benjamin Schmidt mit M.Kruppe über das Experiment, als das sein neuer Roman zu verstehen ist, über großstädtische Bubbles und deren Lebensentwürfe, über Polyamorie und Queerness, Liebe und Eifersucht, aber auch über das Predigen der einen und das Leben der anderen Wahrheit als verbreitetes Phänomen unserer Zeit. Eine weitere Hörempfehlung an Euch und ganz herzliches Dankeschön an M. Kruppe für Interview und Videobearbeitung.

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Unsere Frühjahrsneuheit #3: „Merleau – eine Mondbogengeschichte“ von Joachim Sohn

Unsere dritte Frühjahrsneuheit „Merleau – eine Mondbogengeschichte“ kommt aus der Feder des begnadeten Fantastikerzählers Joachim Sohn und ist die Fortsetzung seines 2023 erschienen Zeitreiseromans „Die Nacht des Mondbogens„. Einmal mehr illustrierte der wunderbare Holger Much das Buch und sein Cover. Zitat:

„1974. In der Kleinstadt Luneville in Lothringen freut sich der Kommissar und Pflanzenfreund Benjamin Merleau auf seine Pension. Auf seine letzten Tage wird ihm die junge Polizistin Véronique zugeteilt. Und ein neuer Fall landet auf seinem Tisch: Ein Mädchen wird als vermisst gemeldet.
Merleau und seine Assistentin nehmen die Ermittlungen auf. Für den Kommissar ist die Sachlage schnell klar, doch Véronique erhält kleine Zettel, die ihr von schwarzen Vögeln gebracht werden mit Hinweisen, die in eine gänzlich andere Richtung führen. Merleau hält das jedoch alles für großen Unfug. Während die junge Polizistin das Rätsel dieser Botschaften lösen will, beharrt der Kommissar auf seinem Verdacht. Doch die Kundschafter aus der Mondbogenwelt haben etwas anderes mit ihm vor.“

Das Buch ist ab sofort unter diesem Link vorbestellbar und ab 01. 03. 2026 erhältlich.
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Unsere Frühjahrsneuheit #2: „Rattenkönig“ von Sanjina Kashikar

Unsere zweite Frühjahrsnovität ist Sanjina Kashikars Romandebüt „Rattenkönig“. Sanjina ist erst im Herbst 2025 nach zahlreichen Empfehlungen zu unserer Verlagsfamilie hinzugekommen und lädt über die großartige Bereicherung hinaus zu einem ebenso morbiden wie von opulenter Bildsprache getragenen Trip in eine Welt psychischer Grenzgänge ein. Zitat:

„Noel schlägt sich ziellos von einem Rausch zum nächsten. Bis er Aliéna kennenlernt, die nach welkenden Blumen riecht und behauptet, mit sprechenden Tieren zusammenzuleben. Im herbstlichen Wald verlieren sich Noel und Aliéna ineinander, bis die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen. Als ein Mord Aliéna zwingt, ihre vertraute Umgebung zu verlassen, wird aus Liebe eine Obsession, die das Leben beider in Gefahr bringt.“

Das Buch ist ab sofort unter diesem Link vorbestellbar und ab 01. 03. 2026 erhältlich. Zur Leseprobe geht es hier entlang.
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Neu auf YouTube: Literatur im Gespräch mit Florentine Joop

In unserem neuen YouTube-Interviewspricht Florentine Joop mit M.Kruppe über ihre Motive, „Sommer im Heckenrosental“ zu schreiben, über ihre Kindheit in Brandenburg und Hamburg, aber auch über tiefe Freundschaft, zwei Heimaten und deren zum Teil frappierenden Unterschiede sowie die durch die Familie gehende Mauer und die beständigen Grenzkontrollen. Hörempfehlung an Euch und ganz herzliches Dankeschön an M. Kruppe für Interview und Videobearbeitung und Sebastian Fleiter für Kamera und Technik.

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