„Weg ins Leben“

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Rezension von Kleinelizzy87
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„Es war, wie das erste Buch, wieder sehr packend und berührend. Man kann gar nicht aufhören zu lesen und versucht so, den Menschen dahinter ein bisschen (anders) kennenzulernen. Sehr wichtiges Thema. Das Buch bekommt ebenfalls wieder eine klare Kaufempfehlung 👍“
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Rezension auf Maennergewaltschutz.de
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„Mit einfachen, klaren Worten und großer Offenheit beschreibt Tami Weissenberg seinen „Weg ins Leben“. Gemeint ist seine Zeit nach dem Ausbruch aus einer zehnjährigen, gewalthaften Ehe mit einer Partnerin, von der sich vollkommen zu lösen wohl eine der größten Hürden war.

„Weg ins Leben“ ist der Nachfolger seines ersten Erfahrungsberichts „Darjeeling pur“. In dem 2018 erschienenen „romanhaften Tagebuch“ (Verlagsbeschreibung) beschreibt Tami Weissenberg detailliert die erfahrenen Torturen, den psychischen Druck, die Misshandlungen und die körperliche Gewalt, die seine Ehe prägten. Der „Weg ins Leben“ steht für sich, nur geringfügig erschließen sich den Leser*innen Zusammenhänge besser, wenn sie bereits den ersten Teil gelesen haben.

Der inzwischen knapp 40jährige Tami Weissenberg (der Name ist ein Pseudonym) beginnt das Buch mit einer umfassenden Entschuldigung. Es tue ihm leid, dass er im Laufe der Beziehung und auch danach viele Menschen in seinem Umfeld verletzt und vor den Kopf gestoßen habe, sei es durch die begangenen Straftaten oder durch falsche und nicht gehaltene Versprechungen.

Als angestellter Geschäftsführer mit Dienstwagen und Privilegien schienen ihm Geld und eine gelingende Versorgerrolle nützlich beim Aufrechterhalten der (vergifteten) Fassade vom starken Mann. Um die Forderungen seiner Partnerin zu erfüllen, ging er immer wieder über Grenzen bis hin zu Diebstahl und Betrug. Letztlich scheiterte sein Versuch sich „freizukaufen“ abrupt und die mühevoll aufgebaute Fassade stürzte zusammen wir ein Kartenhaus. In der Reflexion gelingt ihm nun die Erkenntnis, dass er sich in seiner Opferrolle gefiel und diese damit zementierte.

Weissenbergs Darstellung wirkt nahezu zwingend auf Grund der Umstände. Er nimmt die Leser*innen mit in seine innere Welt und beleuchtet die Fragen, die ihnen auf der Zunge brennen: „Wieso bist du nicht gegangen?“ und „Kann das Jeder*m passieren?“

Die Antwort auf letztere Frage ist vermutlich ja, denn das Entstehen von Machtgefällen in Beziehungen ist ein schleichender Prozess und das Fundament für Gewalthandlungen. Bevor mensch merkt, was vor sich geht, steckt mensch schon mittendrin. Zudem fällt es vielen Gewaltbetroffenen immer noch schwer, sich jemandem anzuvertrauen. Im Falle von Tami Weissenberg erschien der Weg in die Kriminalität sogar leichter als der, sich Hilfe zu suchen. Die Leser*innen erfahren eindrücklich, was Angst, Scham und wahrgenommene Zwänge anrichten können. Zugleich offenbart sich die begrenzte Wirksamkeit eines Hilfesystems, das zu dieser Zeit für gewaltbetroffene Männer* im Vogtland nur ansatzweise existierte. …“

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Rezension / Buchankündigung in der OTZ
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„… Sein Buch „Weg ins Leben“ beginnt mit dem Entschluss, nach der Arbeit nicht mehr zu seiner Ehefrau zurückzukehren. […] Doch bald holen Weissenberg die Sorgen wieder ein. „Aus der Partnerschaft heraus waren die verschiedensten finanziellen Forderungen entstanden“, sagt Tami Weissenberg. Forderungen, die er trotz seines Jobs als Geschäftsführer einer Firma nicht alle bedienen kann. Und so unterschlägt Weissenberg einfach Geld seines Arbeitgebers.

[…]

Bis heute begleicht er die Summe. Und er bereut, was er getan hat. Weissenberg weiß, dass er damals aus Scham „den Weg des geringsten Widerstands“ gegangen ist und sich stattdessen hätte Hilfe suchen sollen. Sein Buch ist demnach auch als mahnendes Beispiel zu lesen. …“

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Rezension im Sonic Seducer
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„In „Darjeeling Pur“ schilderte Tami Weissenberg seinen Weg in eine fatale Beziehung und seine Erfahrungen mit häuslicher Gewalt gegen Männer. Gegen ihn. „Weg ins Leben“ greift die Thematik nochmals auf und zeichnet nach, wie er einen Weg in die Freiheit suchte, ohne sich aus den Zwängen der toxischen Partnerschaft befreien zu können.

[…]

Weissenberg schildert die Dinge nüchtern. Er gewährt einen Blick hinter die Fassade, die er zeitweise aufrechtzuuerhalten suchte – sei es aus Scham oder Angst, blendet subjektive Wertungen aber weitgehend aus. …“

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Rezension von Verena
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„Die Fortsetzung des Buches „Darjeeling Pur“ – absolut empfehlenswert / lesenswert.

Nicht nur wenn man selbst betroffen ist, nein, jeder kann sich damit befassen, miterleben was alles passiert ist und wie man wieder rausfinden kann. Die Gründe dahinter zu sehen und zu verstehen. Auch erfährt man, was daraus resultierte.

Diese offene Schreibart ist wundervoll, man kann sich sehr gut hinein versetzen, um es zumindest etwas besser zu verstehen…

Aber man sollte erst das 1. Buch lesen.“
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„Weg ins Leben“ in unserem Onlinestore: bitte hier entlang.
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