„Liber Thanatamor“

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Rezension im 07Stadtmagazin Gera

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„Ein Buch von Tod und Liebe – das ist das literarische Erstlingswerk von Dirk-Boris Rödel, der bislang vor allem als Fachjournalist für Tattoo-Kultur von sich reden machte. Der studierte Kulturwissenschaftler und Japanologe setzt sich zudem intensiv mit Magie und Schamanismus auseinander, bezeichnet sich selbst als praktizierenden Hexer. Dieses Interesse widerspiegelt auch das Buch, das unter dem Titel „Liber Thanatamor“ 17 unterschiedliche Geschichten vereint.

Unterteilt in Dramen, Visionen, Unfug kommen sie teils mystisch, teils mysteriös, auch grausam, allesamt jedoch spannend und tatsächlich voller Magie daher. Dabei spannt er den zeitlichen Rahmen von der Steinzeit, wo eine Sippe von einer Hexe Beistand gegen übermächtige Angreifer erfleht, bis in die Gegenwart, in der eine Fee vergeblich versucht, die ihr aufgebrummten „Sozialstunden“ abzuleisten.

Dazwischen begegnen dem Leser Hexen, Geister, Einhörner und andere Fabelwesen, auch Erlkönigs Tochter und die Nibelungen. Einen besonderen Part hat die philosophosche Titelgeschichte, die schon im Namen Tod – von Thanatos, dem Sohn der Nachtgöttin Nyx – und Liebe – Amor – vereint, wenn das „höchste Wesen“ als Metapher für den Menschen seinen Schöpfer und letztlich auch sich selbst vernichtet.“
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Rezension auf Blog „Bellas Wonderworld“
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„… Der deutsche Journalist und Kulturwissenschaftler Dirk-Boris Rödel legt mit der Kurzgeschichtensammlung »Liber Thanatamor« sein Debütwerk vor und vermag sogleich mit siebzehn kurzweiligen Erzählungen in seinen magischen Bann zu ziehen.

Die Geschichten sind teilweise in der Gegenwart angesiedelt, entführen aber auch in die Zeit des Dreißigjährigen Kriegs oder sogar an vollkommen mystische Orte. Dirk-Boris Rödel berichtet über Menschen, Hexen, Geister, Vogelscheuchen, Waldmänner, Landsknechte den Fährmann und einiges mehr. Mysteriöse Ereignisse, Flüche und Legenden sind dabei ebenso essenziell wie Familie sowie die Werte Freundschaft und Liebe.

In den Erzählungen scheint auch immer wieder eine Verbundenheit zur Natur hindurch, so wird in »Der Waldmann und die Vogelscheuche« der immer kleiner werdende Lebensraum Wald für Tiere in Szene gesetzt und mit einer magischen Note versehen.

Hexerei, Okkultismus, Liebe und Tod sind die zentralen Themen der Geschichten, die durchweg fesselnd erzählt werden, zum Nachdenken anregen und auch subtile Gruselmomente bereithalten. …“

Zum komplette Rezension folgen Sie bitte diesem Link.
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Rezension von Clabastian_Forever
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„Das Buch beinhaltet 17 Kurzgeschichten im Bereich Fantasy, welche sich allesamt rund um die Themen Liebe und Tod bewegen. Geschrieben wurde das Buch von Dirk-Boris Rödel.

Aufgeteilt ist das Buch in drei Abschnitte: Dramen, Visionen und Unfug. Die Geschichten sind allesamt unabhängig voneinander lesbar und super angenehm geschrieben. Was ich an Kurzgeschichten auch so gerne mag, ist die Tatsache, dass man schnell mal eine zwischendurch lesen kann.

Die Botschaft und Aussagen sind zwar teilweise etwas tiefer in der Geschichte versteckt, aber da es einfach Spaß macht, das Buch zu lesen, ist dies nicht weiter schlimm.

Ich kann das Buch jedem Fan von Kurzgeschichten und Fantasy empfehlen und wünsche ganz viel Spaß beim Lesen!“
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Rezension von Diana
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„Dieses Buch bietet an eine schöne Selektion von 17 Kurzgeschichten, bei denen die Magie ein großen Teil ausmacht. Wie schon auf dem Cover zu sehen, geht es oft in die Geschichte um Liebe oder Tod und manchmal beides.
Die Geschichte werden in drei Kategorien geteilt: Dramen, Visionen und Unfug.
Am meisten haben mir die Dramen gefallen, da sie mich auf eine Gefühlsreise genommen haben die ich in die Pandemie Zeiten sehr gut gebrauchen habe, da kommen auch die gesellschaftliche Probleme durch. Auf der Zweite Stelle steht die Kategorie Unfug, da die Erzählungen mein Gesicht zu dem einenslachenden Clowns gemacht haben. Und auf der dritte Stelle die Kategorie Visionen, die Erzählungen dieser Kategorie sind sehr philosophisch und tiefgründig.

Zusammen gefasst haben die einzigartigen Geschichten einen besonderen Flair.
Ich kann dieses Buch an die Fans der Genre Dark Fantasy nur empfehlen, es war eine tolle Reise.

Hiermit möchte ich mich bei den „Outbird“ Verlag bedanken sowie bei Dirk-Boris Rödel für dieses tolle Buch, welches mein Leben verschönert hat.“
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Kurzrezension von Ines L.
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„Die ersten Geschichten schon verschlungen… suuuper. Aber ich halte es wie bei guten Pralinen… nicht alles auf ein Mal, sondern häppchenweise aufteilen… auch wenn es schwer fällt.“
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Rezension von Jennifer Siebenthaler
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„Das Cover ist selbst schon sehr auffällig und wirklich schön gestaltet und hat mir von Anfang an sehr gefallen.

Der Erzähl -und Schreibstil ist immer an den Geschichten angepasst und lassen sich alle durchweg sehr gut lesen und auch verstehen. Dem Autor ist es auch wohl wichtig dass sich der Leser selber nach der jeweiligen Geschichte Gedanken macht um den Inhalt der vermittelt worden ist. Man soll sein Herz und Geist öffnen und offen sein für anderes/wunderliches oder eben einfach ein Herz für Sagen,Mythen und Legenden haben. Geschichten die die Fantasie und ehrliche Gedanken drüber machen, anregen sollen.

Der Leser soll sich selber die Fragen stellen: welche Geschichten und was davon bzw darin ansatzweise real oder eben nicht normal wahr sein könnte und was nicht. “
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Rezension von Kathi248
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„Die Kurzgeschichtensammlung „Liber Thanatamor“ ist das Debüt des Autors Dirk-Boris Rödel und beinhaltet 17 Kurzgeschichten, welche sich alle um das Thema Magie drehen. Die unabhängig voneinander lesbaren Geschichten sind in drei Kategorien unterteilt: Dramen, Visionen und Unfug, wobei die Dramen bei weitem den größten Teil ausmachen.

In diesem ersten Teil versammelt der Autor Geschichten, die mal in der Gegenwart, mal in der (näheren und ferneren) Vergangenheit angesiedelt sind. Die Geschichten, welche in längst vergangenen Zeiten spielen, haben mir meist besser gefallen, da die Sprache des Autors hier einfach besser zu passen scheint – aber dazu später mehr.

Besonders positiv herausgestochen haben in diesem Abschnitt die Geschichten „Das Einhorn von Magdeburg“ und „Der Besucher“. Erstere hat mich sehr gerührt. Sie handelt von einem jungen Mann, dessen Familie im Krieg ermordet wird, woraufhin er alles hinter sich lässt und selbst zu dem wird, was er eigentlich hassen müsste. Sie zeigt, wozu die Menschen in Notlagen im Stande sind, wie sie verrohen und bösartige Dinge tun. Doch die Begegnung mit einem jungen Mädchen lässt den Protagonisten erkennen, wozu er geworden ist und er erhält die Chance, seine Menschlichkeit unter Beweis zu stellen, wenn auch auf äußerst schmerzhafte Art und Weise. Eine sehr traurige Geschichte, die mir gut gefallen hat. Die zweite großartige Geschichte aus diesem Abschnitt des Buches, „Der Besucher“, handelt von einem Mann, der so einsam ist, dass er bereit ist, für ein wenig Gesellschaft wirklich alles zu geben. Ein Fabelwesen, dass ihn eines Nachts besucht, bekommt dies auf grausame Art zu spüren. Die Geschichte endet für beide tragisch und hat mich noch eine ganze Weile beschäftigt.

Der zweite Abschnitt ist mit „Visionen“ betitelt und enthält zwei wunderschöne Schöpfungsgeschichten, beide sehr poetisch und surreal. Sie haben etwas Rauschhaftes und Verträumtes und wirken noch lange nach. Sicher werde ich sie noch mehrmals hervorholen und im Klang ihrer Worte schwelgen.

Den Abschluss des Buches bilden drei Erzählungen der Kategorie „Unfug“, welche alle sehr humorvoll sind und einem nach den vielen, sehr nachdenklich stimmenden Texten ein Lächeln ins Gesicht zaubern – oder einen auch mal laut auflachen lassen. Da nutzt eine stets verwirrte Hexe aus Versehen Brausepulver statt Schwefel für einen Zauber, der Dämon Marduk macht jetzt „irgendwas mit Musik“ und ein Mann will möglichst unhöflich zu einer alten Frau sein, um ja keinen weiteren Besuch einer wunscherfüllenden Fee zu erhalten.

Die Geschichten in diesem Buch sind alle recht kurz gehalten und eignen sich gut, um sie zwischendurch einzeln zu lesen, so kann man sie auch besser noch ein wenig nachwirken lassen, da einige von ihnen doch sehr nachdenklich stimmen. Manche lassen auch einigen Raum für Interpretationen und so lohnt es sich, der einen oder anderen Geschichte auch etwas Zeit zu lassen noch ein wenig nachzuhallen. Teilweise hätte ich mir die Erzählungen etwas ausführlicher gewünscht und gerade bei den Geschichten, welche in der Gegenwart spielen, passte die teils altertümlich anmutende Sprache des Autors nicht immer perfekt zum Inhalt. Eine Braut, die ihren Zukünftigen nicht „schelten“ will als dieser verletzt auf seiner Hochzeit auftaucht, passt für mich nicht zu den Flitterwochen in der Dominikanischen Republik, um ein kleines Beispiel zu nennen. Dies hat den Lesefluss für mein Empfinden bei zwei oder drei der Erzählungen ein wenig gestört, passt aber umso besser zu den in der Vergangenheit angesiedelten Geschichten, weshalb dies auch nur ein kleiner Kritikpunkt ist.

Alles in allem ein sehr gelungenes Debut voll melancholischer, poetischer, nachdenklich stimmender und auch lustiger Geschichten, bei denen jeder Leser, der gerne ein wenig Magie in seinen Alltag lassen möchte, fündig wird.“
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Rezension auf Blog „Lesenswertes aus dem Bücherhaus“
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„… Bald schon hielt ich das Buch also in Händen, ein Buch dessen Cover an lang vergessene magische Dinge erinnert, ganz in Gold und Blau gehalten könnte es in Leder gebunden in der Bibliothek eines Magiers oder Alchimisten stehen, gestaltet wurde es von Holger Much.

Aber jetzt sollte ich allmählich zum wesentlich kommen, den Geschichten.
Nach fast jeder Geschichte hatte ich den Gedanken: Das ist meine Lieblingsgeschichte oder doch die davor?
Ich kann mich nicht entscheiden, ob Der Waldmann und die Vogelscheuche in der ein Geschöpf des Waldes und eine durch Zufall zum Leben erweckte Vogelscheuche über die Vergangenheit, die Gegenwart und das Leben an sich sinnieren oder ob es nicht doch das Einhorn von Magdeburg ist, in der ein Söldner, der skrupellos mordet und vergewaltigt bei der Begegnung mit einem kleinen Mädchen erkennt zu was für einem Menschen er geworden ist.
Das zweite Monster hat mich fast zu Tränen gerührt, diese Geschichte erzählt von einem kleinen Mädchen das Nacht für Nacht von einem Monster aus seinem Bett geholt wird, um vor einem weitaus schlimmeren Monster geschützt zu werden.
Ich habe aber auch gelacht, Die Keks-Hexe erzählt von einer modernen Hexe, die so gar nichts auf die Reihe bekommt, die mit magischem Pulver ihr Waschbecken putzt anstatt es an die Kühe und Hühner eines Bauern zu verfüttern, Kakaopulver tat es dann aber auch.
Susi soll aus dem Hexenzirkel ausgeschlossen werden, eine Hexe die den Vollmond verpennt weil sie einen 5 Jahre alten Kalender benutzt und die mit einem Wischmop statt einem Besen durch die Gegend fliegt kann man nicht gebrauchen. Und was hat das jetzt mit Keksen zu tun? Das müsst ihr selber lesen.
[…]

Ich vergebe für das Buch eine absolute und uneingeschränkte Leseempfehlung.“

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Rezension einer/s Lesers/In
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„Bin eben mit deinem Buch durch. Durchgesuchtet! Ich muss sagen: Bravo, Bravo! Die titelgebende Geschichte ist mein Highlight! Lowlights gibt es keine. Die Eröffnung erinnert aufgrund der detailreichen anschaulichen erzählerischen Dichte total an den Stil von Lovecraft, da war ich schon direkt begeistert!“
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Rezension von L. G.
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„Bald schon hielt ich das Buch also in Händen, ein Buch dessen Cover an lang vergessene magische Dinge erinnert, ganz in Gold und Blau gehalten könnte es in Leder gebunden in der Bibliothek eines Magiers oder Alchimisten stehen, gestaltet wurde es von Holger Much.

Aber jetzt sollte ich allmählich zum wesentlich kommen, den Geschichten.
Nach fast jeder Geschichte hatte ich den Gedanken: Das ist meine Lieblingsgeschichte oder doch die davor?
Ich kann mich nicht entscheiden, ob Der Waldmann und die Vogelscheuche in der ein Geschöpf des Waldes und eine durch Zufall zum Leben erweckte Vogelscheuche über die Vergangenheit, die Gegenwart und das Leben an sich sinnieren oder ob es nicht doch das Einhorn von Magdeburg ist, in der ein Söldner, der skrupellos mordet und vergewaltigt bei der Begegnung mit einem kleinen Mädchen erkennt zu was für einem Menschen er geworden ist.
Das zweite Monster hat mich fast zu Tränen gerührt, diese Geschichte erzählt von einem kleinen Mädchen das Nacht für Nacht von einem Monster aus seinem Bett geholt wird, um vor einem weitaus schlimmeren Monster geschützt zu werden.
Ich habe aber auch gelacht, Die Keks-Hexe erzählt von einer modernen Hexe, die so gar nichts auf die Reihe bekommt, die mit magischem Pulver ihr Waschbecken putzt anstatt es an die Kühe und Hühner eines Bauern zu verfüttern, Kakaopulver tat es dann aber auch.
Susi soll aus dem Hexenzirkel ausgeschlossen werden, eine Hexe die den Vollmond verpennt weil sie einen 5 Jahre alten Kalender benutzt und die mit einem Wischmop statt einem Besen durch die Gegend fliegt kann man nicht gebrauchen. Und was hat das jetzt mit Keksen zu tun? Das müsst ihr selber lesen.
[…]

Ich vergebe für das Buch eine absolute und uneingeschränkte Leseempfehlung.“

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Interview im „Outscapes“-Magazin
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„… Hing Deine Entscheidung, neben Kulturwissenschaft auch Japanologie zu studieren, mit Deinem Interesse an der Tätowierkunst zusammen? Letzten Endes hat das Interesse für Tattoos ja dann auch Deine Berufswahl geprägt…

Das Interesse für Japan entstand eigentlich zunächst aus meiner Begeisterung für Kampfkunst heraus. Ich betrieb als Jugendlicher Karate und Taekwondo, mit 19 begann ich dann Ninjutsu zu erlernen und reiste dafür Ende der 80er Jahre mehrmals nach Japan, wo ich von Dr. Masaaki Hatsumi, dem 36. Großmeister des Togakure Ryu Ninjutsu, meinen Schwarzgurt verliehen bekam. Während einer dieser Trainingsreisen stieß ich mehr durch Zufall darauf, dass es in Japan eine traditionelle Tätowierkunst gab, über die im Westen zu dieser Zeit praktisch nichts bekannt war.

Als ich dann kurz darauf begann, Japanologie zu studieren und einen einjährigen Studienaufenthalt an der Doshisha Universität in Kyoto absolvierte, nutzte ich das Studienjahr, um Recherchen zu meiner Magisterarbeit im Fach Japanologie über die Entwicklung der japanischen Tätowierkunst durchzuführen. Ich hatte dazu zahlreiche traditionell arbeitende Tätowiermeister in Yokohama, Osaka und Tokyo besucht und viele von ihnen erstmals interviewt sowie Bibliotheken nach den spärlichen Informationen über diese traditionelle japanische Volkskunst durchforstet. Die Magisterarbeit wurde später unter dem Titel »Alles über japanische Tätowierungen« beim Arun-Verlag veröffentlicht. …“

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Rezension von Papaverorosso
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„Wie erklärt man das Unerklärliche? Gibt es auf dieser Welt auch Dinge, Wesen, Geschichte, die unerklärlich, gar übernatürlich sind?

Liber Thanatamor – das Buch von Tod und Liebe ist eine Kurzgeschichtensammlung. Die 17 Geschichten – unterteilt in Dramen, Visionen und Unfug – sind sehr unterschiedlich. Was sie gemeinsam haben: Sie handeln von übernatürlichen Wesen oder Geschehnisse. Vor allem in den Dramen, sind Liebe, Tod und Magie die treibenden Kräfte, die den Leser in die Welt des Übernatürliche verführen.

Aufgrund meines Hangs zur Tragik und meiner Liebe zu historischen Kulissen waren es vor allem dramatischen Geschichten aus vergangenen Zeiten, die mich in ihren Bann gezogen haben. Die meisten sind nichts für schwache Mägen – wie ich mich jedes Mal gegruselt habe, wenn sie vor dem Schlafen gehen gelesen habe. Und wie fasziniert ich trotzdem jedes Mal war. Die sogenannten Visionen hinterlassen das Gefühl, ein Zauberbuch in den Händen zu halten. Die lustigen Geschichten am Ende waren ein toller Abschluss, um wieder vom Herzen lachen zu können und die Dämonen zu vertreiben.

Auch wenn einige mich stärker beeindruckt haben als andere, war Liber Thanatamor in den letzten Wochen für mich eine sehr angenehme Begleitung. Eine Leseempfehlung für Menschen, die Faszination für magische Themen empfinden. Aber denkt daran: Keine Lektüre zum Einschlafen ;)“
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Rezension in den „Phantastik-News“
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„…Immer versucht er uns unauffällig, unterschwellig aber wichtig eine Message mitzugeben, eine Botschaft, dass im Leben nichts umsonst ist, dass Menschlichkeit sich sehr wohl auszahlt, auch wenn dies ein wenig dauern kann bis wir dies bemerken, dass es unbemerkt von der hektischen Alltagswelt doch immer noch Nischen des Märchenhaften, des Phantastischen, des Entschleunigten und Zauberhaften gibt.

So stehen die Storys im Geist der Märchenerzähler, halten immer eine unerwartete Pointe, eine tiefschürfende Aussage oder ein schockierendes Ende für den Leser bereit, unterhalten dabei aber gut. Die Kürze der Beiträge ermöglicht es immer wieder, eine Erzählung zu genießen, sich Zeit zu nehmen und Zeit zu lassen um diese auf sich wirken zu lassen – und dies sollte man auch tun.

Stilistisch ansprechend, inhaltlich abwechslungsreich und spannend wartet so ein bunter Strauß phantastischer Märchen auf den Käufer, der keine Langeweile aufkommen lässt….“

Zur kompletten Rezension bitte hier entlang.
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Rezension von Tante_No
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„Die Geschichtensammlung Liber Thanatamor hat mir sehr viele wechselhafte Leseeindrücke beschert. In 17 Kurzgeschichten werden die Themen Liebe und Tod behandelt, mal geht es vorrangig um den Tod, mal eher um die Liebe, oft um beides, manchmal bedingen sie sich auch gegenseitig.

Die Dramen haben mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen, nur „Das Einhorn von Magdeburg“ fand ich ehrlich gesagt total verstörend. Viele andere wie „Der Waldmann und die Vogelscheuche“, „Der weiße Reiter“, „Heckenreiter“ und „Das zweite Monster“ fand ich dafür wirklich prima.

Mit den Visionen im Mittelteil konnte ich nicht ganz so viel anfangen, die haben mich irgendwie gar nicht erreicht.

Dafür fand ich das Kapitel Unfug zum Schluss wieder sehr interessant. Über die „Keks-Hexe“ musste ich sehr lachen, die „Beschwörung“ hat mich über die Vergangenheit nachdenken lassen.

Liber Thanatamor ist ein Sammelsurium der verschiedenen Zeiten und Sagenwelten, die in den einzelnen Kurzgeschichten beschrieben werden. Es ist definitiv kein Gute-Nacht-Geschichten-Buch und nichts für kleine Kinder. Für Erwachsene, die gerne Fantasy-, Mystery- und insgesamt spannende Geschichten bevorzugen, kann ich es allerdings empfehlen.“
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Rezension von Vanessa-Marie Starker
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„Allein bei dem Wort Magie denken wir oft an Roben tragende Zauberer, Hexen mit spitzen Hüten oder verwunschene Orte, denen nachgesagt wird, dass phantastische Kreaturen dort leben. Wir denken an Zaubersprüche, deren Wirken sich außerhalb der physikalischen Gesetze bewegt oder an überholte Annahmen, die für unseren wissenschaftsorientierten Verstand primitiv und abergläubisch erscheinen. Wir neigen dazu Magie als etwas der Phantasie Entspringendes, Irreales zu betrachten. Doch kann Magie schon in den alltäglichen Dingen stecken und uns so die phantastische Seite des Lebens offenbaren, die wir mit dem Erwachsenwerden verlernt haben, zu sehen. So können beispielsweise Tod und Liebe etwas durchaus Magisches inne haben. Diese Themen kommen auch in phantastischer Literatur vor, da dort Phänomene außerhalb des Erkenntnishorizonts statuiert werden. Daher finden sie sich auch im Programm des Verlages Edition Outbird. Dieser Verlag hat sich vorgenommen, Kunst und Literatur fernab des Mainstreams eine Plattform zu bieten.

Innerhalb dieses Verlagsprogramms erschien auch der Erzählband Liber Thanatamor – Das Buch von Tod und Liebe (2020), das literarische Debüt des ehemaligen Chefredakteurs des TätowierMagazins Dirk-Boris Rödel.

Der Erzählband umfasst insgesamt siebzehn Kurzgeschichten, die stehts zwischen den beiden Themen Tod und Liebe pendeln und sie vereinzelt sogar miteinander vereinen. Die namensgebende Geschichte gehört der Kategorie Visionen an und verarbeitet die Themen innerhalb einer Genesisgeschichte, die im sprachlichen Stil an Texte der Bibel angelehnt ist. Die Geschichten sind in drei Kategorien unterteilt: Dramen, Visionen und Unfug.

Dadurch, dass die Geschichte titelgebend ist, werden sämtliche Geschichten in einem einheitlichen Erzählkonstrukt verortet. Durch diese Namenswahl verortet der Titel die magischen Geschichten, die teilweise – vor allem in den Dramen – auch einen gewissen historischen Kontext aufweisen, motivisch in einer einheitlichen, magischen Welt. Als übergeordneter Titel steht diese Geschichte immer ein bisschen über den anderen und schafft innerhalb der aufgegriffenen Motive immer einen gewissen Bezug. Es fällt auf, dass es sich bei den Kategorien Visionen und Unfug, anders als bei den Dramen, nicht um literarische Gattungen in dem Sinne handelt. Vielmehr trennen sie sich inhaltlich von den Dramen ab. Die Magie, als alles durchströmendes Wirken, tritt innerhalb der Visionen stärker in den Vordergrund, ist aber auch in den Dramen und im Unfug als solches präsent. Unter Unfug finden sich vor allem humorvolle Geschichten.

Das Einhorn von Magdeburg ist eine der Geschichten aus der Kategorie Dramen, welches Magie und Tod miteinander vereint. Dabei geht es um folgende Person: Jakob ist ein Söldner im dreißigjährigen Krieg. Er tötet, raubt und plündert. Als er sich an einem Waldrand vor Magdeburg erleichtert, bemerkt er ein blindes, junges Mädchen, das verletzt und allein hinter einem Busch kauert. Sie kommen ins Gespräch und das erste Mal nach zehn Jahren hinterfragt Jakob sein Verhalten während des Krieges. Als das Mädchen erklärt, dass es im Wald auf ein Einhorn wartet, welches sie heilen und von ihren Schmerzen befreien soll, fasst Jakob einen Entschluss. Innerhalb des Gesprächs denkt Jakob öfter an den Tod seiner eigenen Familie zurück und wie er zu dem gewalttätigen Söldner wurde, der er nun ist. Doch weckt das Kind und seine Geschichte in ihm wieder ein Fünkchen Menschlichkeit. Das Ende fällt dabei genauso überraschend aus, wie bei manch anderen Geschichten. Es zeigt sich, dass die titelgebenden Motive nicht nur Sterbliche betreffen, sondern auch Unsterbliche wie bei der Geschichte Die Beschwörung, bei der auch ein Dämon selber erkennen muss, dass er sich gewissen Gesetzmäßigkeiten fügen muss. Eshfaroth ist ein Dämon, der durch ein Ritual auf einen Friedhof gerufen werden soll. Nachdem sein Kollege Urrkhat ihn darüber informiert hat, beginnt Eshfaroth jedoch, sich darüber zu beschweren, wieso sie ständig von irgendwelchen Gruftis oder Goth‘ auf kalte, regnerische Friedhöfe gerufen werden. Sie schwelgen in Erinnerungen an die „gute alte Zeit“, als sie noch in prachtvolle Salons gerufen wurden. Zwischen den beiden Dämonen entsteht eine Diskussion, als Eshfaroth versucht einen Grund zu finden, wieso er trotz seines Zwangssiegels nicht erscheinen muss. Dieser Debatte schließt sich ein dritter Dämon an und Eshfaroth beginnt zu überlegen, was schon passieren könnte, wenn er sich schlichtweg weigern würde. Keiner der drei weiß eine Antwort auf die Frage. Auch hier endet die Geschichte mit einem überraschenden Twist, der die allumfassende Wirkmächtigkeit der Motive darstellt.

Neben Einhörnern und Dämonen finden sich in den Erzählungen auch andere magische Motive und Figuren wieder, wie Hexen, Nachtmahre und Teufelspakte. Obwohl sich die Geschichten also verschiedener magischer und märchenhafter Motive bedienen, wenden sie sich doch immer wieder dem Tod und der Liebe zu und gerade die Dramen hinterlassen den Leser mit ihrer thematischen Mischung aus Liebe und Tod oft auch mit einem regelrecht bittersüßen Gefühl.

Der Erzählband bildet eine Sammlung moderner Märchen, die den Leser daran erinnern, dass es sich lohnt, nach der Magie im Alltag Ausschau zu halten. Außerdem zeigt er auf, dass Magie nicht immer etwas mit zauberstabschwingenden Zauberern zutun haben muss, sondern dass sie sich als eine Art Aura in jedem Menschen verbergen kann und als Ausstrahlung den Raum erfüllt, sobald sie ihn betreten.

Innerhalb der siebzehn durchaus abwechslungsreichen Geschichten ist für jedes Gemüt, welches eine gewisse Offenheit sowohl für Happy Ends als auch für Sad Ends, etwas dabei.“
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Weitere Feedbacks diverser LeserInnen
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„Es ist angekommen, und was ich bisher gelesen hab, ist wunderbar!“

„Ich hab die ersten beiden Kurzgeschichten bereits gelesen und bin begeistert! Die erste hat mich schon voll eingefangen, Bram-Stoker-mäßig. Die zweite hat mich an das Märchen vom Eisenhans erinnert, ganz anders und abgefahren!“

„Es ist wirklich wunderbar geschrieben, echt! Und teilweise auch sehr ergreifend, ich muss sagen die Einhorn von Magdeburg – Geschichte hat mich dann doch ziemlich unerwartet erwischt…“

„Meine Freundin, die Buchhändlerin ist, schmökert grade in Deinem Buch und findet es ganz großartig!“

„Gerade habe ich Dein Buch fertig gelesen. Sehr tolle Geschichten, genau nach meinem Geschmack! Am besten gefiel mir die Geschichte mit den Dämonen.“

„Bei der Geschichte vom Einhorn von Magdeburg musste ich weinen.“

„Hat mir sehr gut gefallen! Die eine Geschichte erinnert mich an die Schlacht im Tollensetal, von der wir mal gesprochen hatten.“

„Unendliche Begeisterung für Dein Buch! Zeile für Zeile dürstet es mich weiter zu lesen, die Geschichten sind so wundervoll. Wenn man sich etwas mit Brauchtum und Mythologie beschäftigt ein wahrer Schatz! So wundervoll verwebst Du die Geschichten!“
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„Liber Thanatamor“ im Verlagsshop: bitte hier entlang.
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