„Lilian“

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Rezension von Buchstabenfängerin
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„…Die sprachliche Schönheit dieses Romans ist absolut atemberaubend. Der Autorin, die unter anderem als Psychotherapeutin und schamanische Heilerin tätig ist, gelingt es spielend, Bilder in den kraftvollsten Farben im Kopf des Lesers entstehen zu lassen. Für zusätzliche Dramatik und Melancholie sorgen Gedichte von William Blake und Rainer Maria Rilke.

Auf jeden Fall ist dieses Buch nichts für zwischendurch, insbesondere, wenn Lilian ihren Gedanken nachhängt und ins Philosophische abdriftet. Dann sollte man schon konzentriert bei der Sache bleiben, um den roten Faden nicht zu verlieren. „Lilian“ ist eben ein Buch zum Genießen, eins, dessen einzigartige Atmosphäre man Stück für Stück auskosten sollte.“

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Rezension von Bundesamt für magische Wesen
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„… Die vorliegende fantastische Dokumentation „Lilian“, eine Fachstudie aus dem Leben und zur Situation Mitbürger magischer Provenienz, wurde erarbeitet und verfasst von Fauser, Susanne Agnes. Diese in ihrer Bedeutung für die allgemeine Bildung und Integration friedlicher Vampire, Gestaltwandler sowie Magier, Elfen und Incuben nicht hoch genug einzuschätzende Studie erschien am 09.11.2018 und wurde herausgegeben von Edition Outbird / Telescope, einem renommierten Sachverständigenbüro, welches zahlreiche Expert*innen und Gutachter*innen beschäftigt. …“

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Rezension von Captain Books
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„Ein Stück Melancholie und Mysteriöses umgibt den Thriller von Susanne und genau das spiegelt sich in ihrem Schreibstil wieder. Die Stimmung ist am Anfang zwar etwas gedrückt und wenig lebhaft, aber mit jeder gelesen Seite taucht man tiefer in eine Welt ein, die dich mit Spannung und Magie verzaubert. Die Autorin weiß genau, welche Knöpfe sie drücken muss, um dir die einzigartige Liebe zweier Personen zu zeigen.

[…]

… ab der Mitte des Buches bin ich dann richtig angekommen und konnte mich selbst auf die Suche nach dem mystischem, nach dem Mörder aufmachen. Dabei weiß die Autorin dich auf falsche Fährten zu locken und dir eine Welt zu zeigen, die sich von der eigentlich Realität deutlich unterscheidet. Auch wenn hier Gegenwart und Vergangenheit vermischt werden, verzettelt sich die Autorin kein Stück und lässt den roten Faden bis zum Schluss gekonnt weiter laufen.“

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Rezension von Gert Vester
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„My time is at hand, my dove
They’re gunna pass me to that house above
Is Heaven just for victims, dear?
Where only those in pain go?
Well it take two to tango
We will meet again, my love
I know

– Nat Everclast an Lilian (Rechte: Nick Cave) –

Ganz großes Kino!! Die einzelnen Kapitel sind wie ein Drehbuch geschrieben, also liebe Produzenten, sichern Sie sich die Filmrechte!

Die Story wird getragen von den Erinnerungen und Selbstgesprächen von im Wesentlichen nur zwei Protagonisten, der Hauptdarstellerin Lilian und ihrem Sohn Ben/Aschmeday. Die Strukturierung der Kapitel mittels des zuerst hebräischen und dann des griechischen Alphabets trägt zu der mystischen Grundstimmung bei, die sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht. Die Spannung im Plot wird kontinuierlich gesteigert, bitte standhaft bleiben und nicht am Buchende nach dem Mörder spickeln! Ich hatte bis kurz vor Schluß jemanden ganz anderen im Verdacht (meine Variante wäre auch nicht schlecht gewesen), so muß es sein!

Gut gefallen haben mir die lebensnahen Dialoge und die eine oder andere Weisheit, in denen sich die Lebenserfahrung der Autorin spiegeln. Gekrönt wird das Ganze von poetischen Passagen wie z.B.: „Von oben kam Klavierspiel die Treppen herab geschwebt und umfloss mich…“, Poesie pur! Herzlichen Dank, Susanne Agnes Fauser!

P. S.: Sollte dieses Buch wirklich verfilmt werden, so weiß ich auch schon wer die Hauptrollen bekommen wird: Nick Cave und seine Frau Susie Bick (unbedingt googeln).“
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Rezension von Marius Grün
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[ im „Outscapes“-Magazin #9 ]

„Susanne Agnes Fausers literarisches Debüt ist ein zutiefst faszinierender Roman, in dessen Mittelpunkt die symbiotische Liebe eines mystischen Paares, Lilian und Nat, verankert ist. Um sie herum entspinnt sich mit der Ermordung von Nat, die seinem freiwilligen Ausstieg zuvorkommt, eine Geschichte, die erst nach und nach familiäre Geheimnisse, das Stalken des von ihnen verlassenen Hauses durch einen fremden Menschen sowie eine latente Gefahr entblättert.

Dieser Roman entspinnt den Weg in ein faszinierendes Reich, wobei Fauser dem Leser mit einer wunderschönen Sprache jede Chance nimmt, sich der dichten Erzählung zu entziehen. Schmerzhaft schön sind einige Passagen, die aus dem ebenso leichten wie spannenden Erzählfluss herausragen, und in der sie die Liebe der beiden umreißt: „Was habe ich nicht alles in den Tiefen deiner Augen gefunden. Bruchstücke alter Träume, ein Fragment zersplitterten Verlangens. Ich sah samtfarbene Zärtlichkeit und das Licht eines fahlen Mondes. Soll ich dir mehr berichten? Ich entdeckte Frühlingslaub darin und eine Sonne, welche gesprenkeltes Licht auf das Grün eines Waldes warf. Eine Melodie, keine Worte. Zuletzt sah ich Liebe. Golden glitzerndes Blutrot, marmorierte Flügel der Engel. Das zarte und blasse Silber der Furcht.“

Leichthändig umreißt sie mit dem Vertiefen der Geschichte die Lebenswelt der beiden, die sie in einer Kommune leben und damit die Aufmerksamkeit der ganzen Stadt gewiss haben. Einer Aufmerksamkeit, der letztlich religiöser Hass entspringt. Hier allerdings mehr zu verraten, würde die Leserschaft spoilern. Insofern: dieses Buch lohnt sich, es ist atemlos, verursacht Gänsehaut und bringt so einige Male das eigene tiefe Rätsel und Empfinden der Liebe in innere Resonanz. Danke für dieses Werk!“
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Rezension von Melekusch
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„Die Amazon-Rezensionsfrage hier im Fenster lautete: Wozu haben Sie das Produkt verwendet? Das will ich sagen: geplant war es als Bettlektüre, um sanft unterhalten zu entschlummern. Daraus wurde nichts, anders als geplant schlief ich nicht beim Lesen ein. Der Sog der dialog-starken, sanft gruseligen Story war so stark, daß ich „Lilian“ in einer Nacht durchlas – und übermüdet bedauerte, das es schon zu Ende war.“
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Rezension von Nighttears
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„Liebe Susanne,

gestern habe ich dein Buch zu Ende gelesen und ich bin immer noch sehr bewegt. Zum einen von Sprache und Stil, zum anderen von der Thematik und den Protagonisten.

Zu Sprache und Stil: es ist wunderschön geschrieben. Du malst sehr schöne Bilder und man kann sich alles sehr gut vorstellen. Das Dorf und den Fluss in Schottland ebenso wie das mehr und mehr verfallende Haus von Lilian. Auch die einzelnen Personen erscheinen einem wie ein Foto in der eigenen Vorstellung. Es gibt keine Passagen, bei denen man denkt, dass sie zu lang, unnötig oder langweilig sind. Auch wenn die Wortwahl manchmal den Lesefluss unterbricht und man über die Bedeutung nachdenken muss, so tut dies dem Buch und der Geschichte keinen Abbruch.

Zur Thematik: sehr schön stellst du heraus, wie sehr die sogenannten „Normalen“ diejenigen verachten und in Schubladen stecken, die einfach anders leben. Die andere Anschauungen haben. Die es wagen, nicht der Norm zu entsprechen. Auch den Weg, auf den einen religiöser Wahn führen kann, zeigst du sehr schön auf. Es bleibt spannend bis zum Schluss, da es immer noch mehrere Lösungen zu geben scheint, wer hinter all den Verbrechen stecken könnte. Man kommt erst sehr spät auf die eigentliche Lösung. Eigentlich erst kurz bevor du die Sache ohnehin auflöst.

Zu den Personen: unterschiedliche Charaktere, die du sehr bildlich darstellst und dem Leser näher bringst. Ich konnte mir jede Person gut vorstellen. In allen Personen fand ich Teile von mir wieder, selbst in Aurelia, auch wenn es bei ihr die kleinste Schnittmenge gibt. Ullrick mit seiner ruhigen (schweigsamen) Art kommt mir sehr nahe. Ashmeday und seine Suche nach den Spuren seiner Vergangenheit ist ebenso in mir präsent wie Lilian und ihre Sehnsucht nach Vereinigung mit ihrer einzigen Liebe.“
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Rezension im „Orkus“ – Magazin
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„… „Lilian“ ist die Geschichte einer großen, heiß lodernden Liebe, ohne dass die Erzählkunst in nichtssagende schwülstige Bahnen gelenkt würde. Poetisch und leicht dahinfließend gelingt es Susanne Agnes Fauser, Dich von Anfang an zu fesseln.

[…]

Wie es sich für exzellente Krimis gehört, spielt die Autorin gekonnt mit den Erwartungen des Lesers und birgt dabei manche Überraschung. …“

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Interview im „Outscapes“ – Magazin
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… Du sagtest einst, dass dieses Buch quasi aus einer anderen Welt durch Dich hindurch zu Papier kam. Warst Du beim Schreiben offline gegenüber der normalen Alltäglichkeit?

Wahrscheinlich kann man es so beschreiben, ja. Ich habe das Buch in einer Zeit geschrieben, als ich ausschließlich Nick Cave (den ich heute noch immer sehr liebe!!!) und Dead Can Dance gehört habe und Okkultismus und Poesie mein täglich Brot waren.

Die Geschichte von Nat und Lilan kam zu mir, als ich Idiot Prayer hörte. Das ist für mich DER Song, der diese Geschichte überhaupt erst möglich machte. Ich glaube absolut daran, dass all die Geschichten dann in die Welt entlassen werden. Das mag nicht für alles gelten, das ist klar, aber die Art von Kunst. die es vermag, die Herzen und die Seelen der Menschen zu berühren, Kunst, die durch Schmerz oder Freude, tiefe Emotionen entsteht, die hat immer auch etwas Transzendentales, etwas Magisches . Nicht umsonst zum Beispiel waren in alten Zeiten Poeten und Magiere ein und dasselbe.

Was bedeutet dieses Buch für Dich und wie hat sich seine emotionale Bedeutung beim Ersinnen, beim Schreiben und jetzt, mit seiner Veröffentlichung, für Dich verändert?

Dieses Buch zu schreiben war so eine Art Katharsis. Andere Geschichte – dieselbe Farbe der Emotion.

Es ist wirklich mit Herzblut geschrieben und ich denke, dass es Menschen gibt, die dieselbe Tiefe besitzen, die empfinden was ich empfand beim Schreiben. Im Grunde ist diese Art der Liebe noch immer das, was ich für mich selbst als Liebe definiere.

Ich habe einen Skorpion-Aszendenten, da langweilen Oberflächlichkeiten schnell. Menschen, die Angst vor ihren eigenen Abgründen und inneren Dämonen haben und davonlaufen, anstatt sich ihnen zu stellen, interessieren mich nicht. Da findet keine Entwicklung statt. Stehende Gewässer sozusagen.

Ich kann das Buch heute lesen und mag es noch immer sehr. Dass ich es nun veröffentliche, darüber freue ich mich natürlich total! Ich hoffe Nat und Lilian werden ihre Anhänger finden, die sie ebenso sehr schätzen, wie ich das tue. Das Interessante ist ja, dass man seine Protagonisten sehr genau kennenlernt im Laufe der Zeit. Sie wachsen einem ans Herz und man will, dass sie gut behandelt werden. …

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Kurzrezension von Pia Lüddecke
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„Dieses wunderbar düstere Buch meiner lieben Autorenkollegin Susanne Agnes Fauser hat mich im Urlaub an mindestens zwei Tagen davon abgehalten, bei sonnigen 21 Grad durch Stockholm zu spazieren. Ich war irgendwie zwischen den Seiten gefangen 🙂 Wer sich an mystischer Atmosphäre und toller Sprache erfreut, sollte in diesen ungewöhnlichen Mix aus Krimi, Familiendrama und schwarzromantischer Liebesgeschichte unbedingt mal reinlesen.“
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Rezension im „Stadtmagazin Lünen“
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„… Mysteriöse Todesfälle ranken sich um ein außergewöhnliches Paar und dessen verhängnisvolle Liebe: Der Musiker Nat und seine Frau Lilian, Poetin, sind umgeben von dunklen Geheimnissen. Im Romandebüt von Susanne Agnes Fauser verweben sich Rückblenden und Gegenwart. Die fesselnde, ergreifende und sprachgewaltig erzählte Geschichte aus Sicht verschiedener Protagonisten entführt den Leser in eine Welt der Kunst und Magie, aber auch der Abgründe und feigen Morde. Ein außergewöhnliches Buch.“

Zur kompletten Rezension bitte hier entlang.
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„Lilian“ im Onlinestore: bitte hier entlang.
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