„Von Sein und Zeit“

Rezension von Benjamin G.

„Ich habe heute dein Buch gelesen und muss sagen: ich finde es fantastisch. Zuerst die Kritik: du solltest das Wort „azur“ aus deinem Vokabular streichen. Immer wenn du den Himmel beschreibst kommt dieses Wort. Aber ansonsten war es ein Genuss, dein Buch zu lesen.

Bei „Zwiesprache“ habe ich Gänsehaut bekommen. „Kronach“ war schon sehr lustig. Ich mag deine Art, das ganze Drumherum zu beschreiben. Man hat stets das Gefühl, dabei gewesen zu sein. Man weiß nach der Zeit nicht mehr, ob es fremde oder eigene Erinnerungen sind. Die Story wo du lauthals mit Tränen in den Augen zu Project Pitchfork im Auto gesungen hast…..ich habe mich sofort ertappt gefühlt. Wem geht es nicht manchmal so?

„Ohne Titel“ ging mir ebenso unter die Haut.

Wenn man „Von Sein und Zeit“ liest, bekommt man Lust auf Sommer, Saufen, Reisen, die Welt verändern. Ich würde jedem (absolut jedem) empfehlen, dieses Buch zu kaufen. Ich will mehr davon. Ich will einen ganzen Schrank voll mit solchen Büchern.“
_____________________________________________________________________________________

Rezension von Benjamin Schmidt

„Wer ist eigentlich M.Kruppe? Das werden wohl die Wenigsten wissen. Und für die Meisten wird dies wohl der Grund sein, lieber die Finger von diesem Buch zu lassen. M.Kruppe – noch nie gehört. Kann ja jetzt nicht so gut sein. Doch, ist es! Es ist sogar sehr gut.

„Von Sein und Zeit“ hat nichts mit dem Werk Heideggers zu tun, erinnert eher an Miller, ist philosophisch, mystisch, poetisch & belletristisch zugleich. Kruppe taucht ein in die heutige Zeit, in das heutige Sein und wühlt sich voller Inbrunst durch die eher unangenehmen anmutenden Lebensbereiche, durch die schmutzigen Ecken der Kleinstadt, durch exzessive Sommernächte, durch seinen eigenen Selbstbetrug und er entdeckt zwischen den Gitterstäben der modernen Gesellschaft, unserer lähmenden Existenz immer wieder eine Lücke, durch die er seine Leser entschwinden lässt, um ihnen die Schönheit preiszugeben, die er wie kein anderer für den Moment zu begreifen vermag.

Die Natur wird mit jeder seiner Zeile lebendiger, jedes Wort lässt lebhaft die kindlichen Abenteuer vor dem inneren Auge des Lesers erwachen und wo man sich eben noch verträumt dem Hier und Jetzt schenkte, verliert sich die Zeit im nächsten Kapitel schon im narkotisierenden Trott des alltäglichen Unbewusstseins.

M.Kruppe mag ein Unbekannter sein. Aber still ist er nicht – manchmal vielleicht im Lauten still. Mit seinen Werken gehört er zu den wichtigsten Beobachtern unserer Zeit, über die wir uns nicht erst Morgen oder Übermorgen Gedanken machen sollten.“
_____________________________________________________________________________________

Kurzrezension von Jörg Stanko

„Gefällt mir vom Layout… Find ich gut, liegt gut in der Hand, fühlt sich gut an, ist schlicht, aber auch edel. Mir gefällt auch der Wechsel zwischen Texten und Bildern. […] Glückwunsch zum ersten Buch in der Edition Outbird, ist Klasse! Zum Inhalt kann ich noch nicht viel sagen, dass was ich schon gelesen habe, gefällt mir gut.“
_____________________________________________________________________________________

Rezension von Michael Haas

„Was die Edition Outbird betrifft, so beweist Ihr augenscheinlich nicht nur Sinn für Ästhetik, sondern auch für Ironie: Martin Heideggers „ontologische“ Kampfschrift „Sein und Zeit“ mit der tatsächlichen Welt „Von Sein und Zeit“ zu konfrontieren, gefällt mir sehr! Es scheint Dir/Euch gelungen zu sein, die sonst oft hermetischen Kunstgenres zu entgrenzen – und das im besten Sinne.“
[…]

„In „Von Sein und Zeit“ habe ich bereits einige Passagen gelesen. […] M. Kruppe hat ganz offensichtlich eine große Affinität für C. Bukowski – sein Buchprotagonist besitzt ein ähnliches Welterleben und Alkohol spielt nahezu immer eine nicht ganz unerhebliche Rolle. Überdies finden sich immer wieder Reflexionen zu der fatalen Ambivalenz, grundsätzlich das nicht genießen zu können, dem vorgeblich seine Sehnsucht gilt. Ist er einsam, sehnt er sich nach Gesellschaft und vice versa… Kruppes Buch wird (für mich) dann am intensivsten, wenn er mit sich in Wechselrede tritt und frei assoziiert.“

„Von Sein und Zeit“ in unserem Onlinestore: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________

Kurzrezension von Michael K.

„Der Autor hat einen Lebendigkeitshunger, der nur schwer in unsere durchstrukturierte Gesellschaft passen dürfte… er scheint oft aus der Vogelperspektive auf sich und sein Leben zu schauen. […] Das Buch liest sich wie ein früher Entdeckerroman oder Literatur der wilden Dichter… stimmig und authentisch.“
_____________________________________________________________________________________

Rezension von Ralf Bruggmann

Auf einem Foto sieht man M. Kruppe mit einer Filterzigarette im Mundwinkel. Das führt ein wenig in die Irre, denn wenn M. Kruppe schreibt, dann schreibt er ungefiltert. Ob in überbordender Euphorie oder in schmerzhaften Tiefen – seine Worte treten stets roh und ungekünstelt zutage. Sogar wenn er sie nicht setzt, ziehen sich die Ausrufezeichen durch das gesamte Buch. Das ist ungemein authentisch, das ist beeindruckend stringent, das ist aber – wohl nicht ungewollt – auch ein wenig anstrengend. Doch vor allem in einzelnen Portionen gelesen springt die Energie auf den Leser über – und sorgt für ein besonderes Lese-Erlebnis.
_____________________________________________________________________________________

Rezension von  Teufel noch eins

„„Von Sein und Zeit“ ist von Anfang an ein Theaterstück und der Leser spielt die Hauptrolle. Es gibt da diese Worte und Sätze, die beim Lesen klingen, als hätte man sie selbst gedacht. Die Bilder im Buch strahlen eine faszinierende Tristesse aus, an denen sich die Texte schmiegen, ohne die Hand des Lesers loszulassen. Die Texte zeigen das Unschöne und das Unperfekte und die Zerstörung, jedoch nicht ohne zu zeigen, wie strahlend es war oder sein könnte. Jede Schönheit besitzt eine Zerbrechlichkeit, die fast eine Notwendigkeit ist. Und zu warten, bis es bricht und dann zuzuschauen, ist die Aufgabe des Autors. Und er lässt uns teilhaben, diese Momente mitzuerleben. M. Kruppe scheint jede Sekunde seines Lebens einen Stift und Papier zur Hand zu haben, um keinen Augenblick vergehen zu lassen, ohne ihn von allen Seiten betrachtet zu haben, um ihn zu verdichten. Er will aus den Momenten den Sinn herauserkennen und die Essenz festhalten. Das Buch will Verdichtungen, Miniaturen vom Sein in kleinen Gedanken festhalten, um ihnen ein Bild, ein Gesicht, eine Geschichte zu geben. Er scheut sich nicht, dabei Rohheit und Furchtbarkeit beim Wort zu nehmen. Man kann an dieser Welt nichts beschönigen, also versucht er es auch nicht.
M. Kruppe will die Welt verstehen, in dem er versucht sie zu erklären. Mit „Von Sein und Zeit“ kommen er und der Leser Ihr einen Schritt näher.“
_____________________________________________________________________________________

„Von Sein und Zeit“ in unserem Onlinestore: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________