„Fuck[dis]Ability“

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Buchbesprechumg im „Caput“-Magazin
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„… „Fuck[dis]Ability“ gliedert sich in 17. Akte, die alle eine Kurzgeschichte darstellen und es vom ersten Moment an verstehen, ein Fenster zu den Lüsten, Begierden und Sehnsüchten seiner Protagonisten zu öffnen – ohne dabei die malerische Kraft der Sprache zu verlieren.

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„Verschiedenste Behinderungsarten finden daher innerhalb der einzelnen Akte Erwähnung und verschlingen sich im romantischen sowie lustvollen Spiel. Dies kann und soll, neben der Komponente des einkalkulierten Wiederfindens des eigenen Behinderungsbildes, gerade auch für Menschen, welche sich für erotische Literatur interessieren und nicht mit einer Behinderung leben, interessant sein. Davon ist Benjamin Schmidt überzeugt.

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Die Geschichten sind, neben ihrer sprachlichen Ausdruckskraft, jeweils mit lustvollen Schwarz-Weiß-Bildern von Franziska Appel llustriert und bilden so ein ganzheitliches, erotisches Kunstwerk. …“

Zur kompletten Rezension bitte hier entlang.
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Rezension in „Kobinet Nachrichten“
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„… Die AutorInnen Franziska Appel und Benjamin Schmidt bieten mit „FUCK[dis]ABILITY“ eine lustbetonte Möglichkeit, Berührungsängste, hier im wahrsten Wortsinn, zu durchbrechen und sich an ein Themenfeld heranzutasten, welches auf diese Weise literarisch und illustratorisch bislang ungesehen, ungelesen blieb. Ich erlebe die künstlerische Annäherung der beiden an die Thematik „Sexualität und Behinderung“ als selbstbestimmt und empowernd.

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Franziska Appel und Benjamin Schmidt statten ihre ProtagonistInnen bewusst schriftstellerisch und zeichnerisch mit ganz unterschiedlichen Behinderungen, nein, besser mit Markenzeichen aus. Als Makel erscheinen sie uns nicht. Interessant ist, für uns Betroffene ist es selbstverständlich – für die Umwelt noch nicht -, dass beide im echten Leben inklusive Beziehungen führen. Franziska kennt innerhalb ihrer Partnerschaft den Blickwinkel der Nichtbehinderten, Benjamin in seinen Begegnungen und Beziehungen die andere Sichtachse. Dadurch entstehen auch innerhalb der künstlerischen Prozesse vielseitige Perspektiven, konventionelle Konstellationen werden erfrischend umgestaltet, ungeeignete Rollenmuster und Glaubenssätze über Bord geworfen.

„FUCK[dis]ABILITY“ macht Einzigartiges und Eigenartiges spür-, schmeck-, sicht-, erlausch-, spannungsvoll erlebbar. Der Körper, der Geist, alles beginnt, sich neu zu verlieben. Da ist diese Aufregung, etwas zu kosten, was sich jenseits abgedroschener Gewohnheiten entspinnt. Die Behinderung wird nicht als Einschränkung wahrgenommen, sondern überhaupt erst als Möglichkeit betrachtet, einen Zugang zu echter erotischer Kreativität, tiefem Fallenlassen, wahrer Orgasmusfähigkeit zu schaffen. Viele vermeintlich freie Menschen erreichen das schwerlich, weil sie sich selbst nicht kennenlernen (müssen), keinen Weg der ehrlichen Kommunikation finden (müssen), keine echte Nähe aufbauen (müssen) und ihre inneren Lichtschalter nicht entdecken (müssen). Das Buch zeigt auf aufregende Art, was alles möglich ist und wer wir sein können, wenn der simple Weg mal nicht befahrbar ist. Geht nicht, gibt’s hier wirklich nicht. …“

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Kurzrezension von Klaus Märkert

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„Habe gerade die großartige Story ‚Schweigen ist Gold I-VI‘ gelesen, allein dafür lohnt sich das Buch zu kaufen!“.
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Interview im „Outscapes“-Magazin
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„… In euren Notizen zum Interview habt ihr beide Ursula Egglis „Herz im Korsett“. Seht ihr in diesem Themenfeld literarischer Aufarbeitung psychischer oder physischer Behinderung ein bisheriges Brachland?

Benjamin: Es kommt eben immer darauf an, wie. Aufarbeitungen gibt es ziemlich viele, aber wenig überzeugende. An Ursula Eggli gefiel mir die ungehemmte Ehrlichkeit, die so natürlich rüberkommt. Ihre Schreibe ist einfach so bescheiden offenherzig, das finde ich gut.

Franziska: Neben Literatur gibt es noch einige gute andere Formate wie Blogs, Podcasts etc. Es gibt da eine ganze Reihe an spannenden Menschen und Formaten, die in diesem Themenbereich sehr aktiv sind: Raul Krauthausen, Kübra Sekin, Ypsilon, 100percentme, PsychCast, sexabled, … Solche Formate bieten vor allem in Bezug auf Barrierefreiheit einige Vorteile gegenüber einem gedruckten Buch und sind so für Menschen mit den verschiedensten Behinderungen zugänglich. Sie sind aber auch Leuten zu empfehlen, die sich mit dieser Thematik bisher noch nicht intensiver auseinandergesetzt haben, da viele grundlegende Fragen aufgegriffen werden. …“

Zum kompletten Interview im „Outscapes“-Magazin folgen Sie bitte diesem Link.
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Rezension auf „Rollingplanet.de“
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„… In 17 ganz unterschiedlichen Kurzgeschichten führt uns Benjamin Schmidt durch ein erotisches Abenteuer – fernab von Klischees, Moralpredigten und Aufklärungsversuchen. So betritt „Fuck[dis]Ability“ eine längst überfällige Nische im Literaturmarkt. Das Buch ist kein Ratgeber, der eine Bedienungsanleitung zum Thema Sex mit Behinderung liefert. Vielmehr beschreibt es sinnliche Varianten der Liebe, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung, erotisch illustriert von Co-Autorin Franziska Appel.

Ob romantisch, lustig oder verrucht – die Erzählungen werfen etablierte Rollenmuster und konventionelle Glaubenssätze schnell über Bord. Wir erfahren, wie individuell Schönheit, Sinnlichkeit und Sexualität erlebt werden – auch Menschen mit einer Behinderung bilden da keine Ausnahme. …“

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„Fuck[dis]Ability“ im Onlinestore: bitte hier entlang.
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