Asp Sprengs Vorwort zu Holger Muchs „Das Licht im Dunkeln“

Zu Holger Muchs illustriertem Gedichtband „Das Licht im Dunkeln“ bedanken wir uns herzlich bei Asp Spreng für sein Vorwort:

„Zu behaupten, mein Freund Holger sei ein schweigsamer, verschlossener Mensch, wäre eine absolut dreiste Flunkerei. Dafür kann ich mit ihm viel zu intensiv plaudern und quatschen, aber auch in tiefsinnigen Gesprächen und solidarisch-empathischen Weltschmerz-Schwelgereien verloren gehen. Und ich tu es nur zu gern, wann immer wir die Zeit finden. Wie weise von ihm, in seinem Schreiben ganz anders und viel weniger sich verlierend vorzugehen. Darum beneide ich ihn ein bisschen.

Seine Texte, vor allem seine Gedichte, stapfen alle unverdrossen aus jenen zugewucherten Wäldern, welchen sie inhaltlich nicht selten entspringen, ähneln knorrigen, liebenswerten Wichteln ebenso wie anmutigen Ein- bis Mehrhörnern, halten sich nicht mit Nebensächlichkeiten auf und machen sich mit Hand, Fuß und Huf kurzerhand im Herzen breit, um dort eine Heimat zu finden. Fabelhaft geht es zu – und mit nachtäugiger Klarheit.

Seine Worte haben einen ganz eigenen Klang, der mich auf ähnliche Weise direkt an einer bestimmten Stelle angenehm erreicht, an der es zum Beispiel die Sprache eines Otfried Preußler getan hat.

Jedoch auf eine musikalischere Weise. Denn viele seiner Texte scheinen eigentlich unvertonte Liedfragmente zu sein, überliefert aus alter oder noch nicht wiedergekehrter Zeit, aufgeschnappt vom lauschenden und staunenden Wanderer Much, der sie fürsorglich in den hohlen Händen einzufangen und liebevoll nach Hause und zu Papier zu bringen scheint.

Dafür bin ich mehr als dankbar. Denn wer weiß, wie vieles davon sonst einfach verloren gegangen wäre, hätte er die Zeilen nicht für uns aufgelesen und niedergeschrieben?

Manches davon scheint über zwei Kommunikationsebenen in diese jenseitige Welt übersetzt, als flüsterte ein Wind, was wiederum zuerst mit der Flöte verstanden, zum Nachklang gebracht und erfasst werden musste, um dann endlich in für uns verständliche Worte transkribiert zu werden. Welch schmerzlich-süße Mühe!

Wenn er seine Figuren musiziertmaltschreibt, dann sind sie ohne den Ballast unnötiger Schnörkel direkt im Hier und bringen ihre Seelen und einen ganz wunderbaren, schwarzbunten Humor mit. Lassen Sie sich von ihnen an der Hand nehmen und tanzen Sie im Geiste ein wenig mit ihnen! Das wird ein toller Spaß und ein großes Vergnügen!“

„Das Licht im Dunkeln“ kann in unserem Onlinestore bestellt werden. Herzlichen Dank!
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M. Kruppe interviewt Marcel Schreiter & Michael Schweßinger zum Bildband „Bukarest – the city of good life“

M. Kruppe hat den Filmemacher und Fotografen Marcel Schreiter und den Autoren Michael Schweßinger zum Bildband „Bukarest – the city of good life“ befragt, der Anfang 2021 bei uns erscheint, über die Stadt, ihre Mentalität, ihren Charakter, ihre Roheit und ihren Glanz, aber auch über die Texte Michael Schweßingers, die Marcel Schreiters Fotografien im Buch begleiten.

Wer das Projekt unterstützen & eines der vielen signierten Pakete abfassen möchte, findet hier den Startnext-Link.
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Herzlich willkommen: Marcel Schreiter

Mit Marcel Schreiter begrüßen wir einen in Leipzig lebenden preisgekrönten Filmemacher und Fotografen, der seit 2011 freischaffend arbeitet. Mit Auslandssemestern in Italien und der Tschechei, einem Stipendium des rumänischen Kulturinstitutes sowie der Aufführung eines aus seinem Bukarest-Aufenthalt resultierenden Filmes u. a. in Budapest, Warschau und Paris gewann Schreiter bereits internationale Anerkennung.

Seine vielfältigen, seinem Aufenthalt in Bukarest gedankten Erfahrungen verarbeitet er in Form von atmosphärisch dichten Schwarzweißfotografien gemeinsam mit Texten Michael Schweßingers, ebenfalls aus dessen Bukarest-Aufenthalten hervorgegangen, im Anfang 2021 in der Edition Outbird erscheinenden Buch „Bukarest – the city of good life“.

Herzlich willkommen!
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Neu erschienen: Benjamin Schmidts „Schon immer ein Krüppel“


Vor wenigen Tagen ging Benjamin Schmidts grundlegend überarbeiteter, um exklusive Szenen ergänzter und mit Illustrationen von Franziska Appel verfeinerter Roman „Schon immer ein Krüppel“ aus der Druckerei bei uns ein. „Schon immer ein Krüppel“ ist schonungslos, bisweilen verstörend offen und zeigt seinen LeserInnen auf, wie schnell das eigene Leben ganz anders aussehen kann und wieviel Kraft, Zuversicht und Arbeit es mit sich bringt, sich als nunmehr körperlich behinderter Mensch mit all den hinzukommenden neuen Herausforderungen zu arrangieren. Ganz nebenbei zeigt Benjamin Schmidt Einblicke in seine Jugend, seine Szene und sein verletzliches Wesen auf.

Die ersten BestellerInnen erhalten zum Roman kostenlos ein Kunstpostkartenset dazu; das Buch ist hier in unserem Verlagsshop zu finden. Wir wünschen berührende Lesemomente!
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Herzlich willkommen: Franca Bartholomäi

Wir freuen uns, mit Franca Bartholomäi eine mehrfach preisgekrönte Künstlerin aus Halle / Saale in unserem Kollektiv begrüßen zu können. Franca Bartholomäi hat an der Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design zu Halle, studiert und ist seit 2003 freischaffende Künstlerin mit einer Handschrift, die mit surrealen, obskuren, rätselhaften, bisweilen morbiden Elementen spielt. Für René Porschens Roman „Kokon“, der im Frühjahr 2020 erscheint, stellte sie das Werk „Kranz (Letzter Sommer)“ zur Verfügung.Vielen Dank und herzlich willkommen!
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Bildnachweis: Privat
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Benjamin Schmidt wirkt am Musikprojekt „Kelpy“ mit

Wir freuen uns über die Mitwirkung unseres Autoren und Covergrafikers Benjamin Schmidt am Musikprojekt „Kelpy“ des Illustrators, Musikers und Multitalents Holger Much, das am 23. November in den Handel kommt:

„Tanz in den Tod“ heißt das neue Album von Kelpy, dem Musikprojekt des Illustrators und Musikers Holger Much, das Ende diesen Jahres aus den dunklen Wänden der nicht so heiteren Märchengefilde aufsteigen wird. Seit einigen Jahren nun schon vereint Holger Much mit „Kelpy“ Illustrationen, Lyrik und Klang. Auf seinem neuestes Werk aus Düsterfolk, magischer Elektronik und märchenhafter Flöte konnte er zahlreiche große Namen aus Deutschlands Gothicszene versammeln, wie Asp Spreng, Illuminate-Chef Johannes Berthold, Per-Anders Kurenbach, Roman Shamov, Violinenvirtuosin Ally Storch, Christian von Aster, KreuzVersuch und Benjamin Schmidt. Sie alle interpretieren die düstere, von Holger Much in zahlreichen Bildern verstörend und märchenhaft zugleich illustrierte Ballade vom Tanz in den Tod, dem Zaubermädchen und den Wesen des Waldes auf ihre ganz eigene, faszinierende Weise…. „Weil kaum etwas in diesen wilden, dunklen Zeiten so gut tut, wie sich von der wahren Magie und Schönheit unserer Welt ein wenig verzaubern zu lassen“, schreibt Luci van Org im Nachwort, möchte sie das Digibook jedem empfehlen, dessen Herz sich der Schönheit dunkler Wälder offenbaren kann – ihnen und jenen, die darin hausen…bis sie hervor kommen!“

Zusammen mit seinen Mitstreitern von „Digital 440“ hat Benjamin Schmidt seine ganz eigene Version von „Tanz in den Tod“ beigesteuert. Und nicht nur das – er hat darüber hinaus maßgeblich dazu beigesteuert, das Werk druckfertig zu machen. Das Album ist jede Entdeckung wert, hier kann man es vorbestellen. Wir wünschen Holger Much und seinen Musikerkollegen mit dem Projekt viel Erfolg.

Bildnachweis: Stef-Fotografie
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Herzlich willkommen: Holger Much

Wir freuen uns, den Kunstmaler, Grafiker und Illustrator Holger Much bei uns begrüßen zu dürfen. Holger Much hat bereits jetzt die sehr gefühlvolle und wunderbar ergänzende Coverillustration zum im Sommer 2018 erscheinenden Roman Susanne Agnes Fausers, „Lilian“, angefertigt. Holger Much verweist mittlerweile auf eine beeindruckende Vita, arbeitete er unter anderem nicht zuletzt für und mit H. R. Giger, Luci van Org, ASP oder Christian von Aster. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Herzlich willkommen in unserem Verlagskollektiv, Holger!

Bildnachweis: privat.
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