Literarischer Buchmessesalon der Edition Outbird am 23. 03. 2024

Es ist unfassbar, wie schnell dieses Jahr vergangen ist. So schnell, dass die Planung für unseren Salonabend zur Leipziger Buchmesse 2024 bereits abgeschlossen ist. Und so heißen wir Euch willkommen zum Jahreshighlight der Edition Outbird – dem Literarischen Buchmessesalon am 23. 03. 2024 im Ost-Passage Theater in Leipzig. Ausführliche Informationen findet Ihr unter diesem Link.

Wir freuen uns mit Euch auf Christian von Aster, Dirk Bernemann, Florentine Joop, Feline Lang, Benjamin Schmidt, Klaus Märkert und Ulrike Serowy, sowie einmal mehr die Moderation von M. Kruppe und Markus Symeon Blum.

Tickets zu 12,00€ (Verlagsförderticket), 9,00€ (normal) oder 6,00€ (ermäßigt) bestellen: bitte hier entlang.
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Unsere Herbstnovität #3: Ulrike Serowys Roman „Highway to Hel“

Unsere dritte und letzte Herbstneuheit 2023 kommt aus dem ebenso weitläufigen wie von mystischer Symbolik angereicherten Universum der Kölner Autorin Ulrike Serowy. In ihrem Roman „Highway to Hel“, einmal mehr dem Thema Grenzgang gewidmet, schlägt Ulrike eine Brücke zwischen den weltlichen Problemen der irgendwie untoten Claire und ihres Retters Max, und dem Helheim als Ziel einer Reise, ohne die es für Claire keine Erlösung geben würde. Dass Max wiederholt in Not gerät, weil Claire auf ihrer Reise desöfteren jegliche Vitalfunktionen verliert, und dass diese Reise allerlei skurrile Situationen und merkwürdige Charaktere birgt, versteht sich von selbst. Und was ist dieser Vegvísir, der andauernd auftaucht? Und warum sollte man im Jenseits immer eine Salami zur Hand haben?

Buch vorbestellen: bitte hier entlang.
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Literarischer Salon: am 21. 05. 2022 in Leipzig!

Herzlich willkommen zu unserem diesjährigen Literarischen Salon! Christian Mahlow, Dominique M. Täger & Tine Täger aka LAUSCHER, Ulrike Serowy, M.Kruppe und Marcel S. Kirschbaum mit seinem berührend melancholischen Kurzfilm zum Bukarest-Aufenthalt von Michael Schweßinger – „Vom östlichen Rande“ – geben sich die Ehre, das Publikum mit feinster Unterhaltung zu erfreuen.

Moderieren wird die Veranstaltung M. Kruppe, auch wird es einen Büchertisch und eine Auswahl internationaler Whiskys geben.

Zum LineUp und den Details geht es hier entlang, zu den Tickets geht es hier entlang. Wir freuen uns auf Euch!
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„Vampster“ interviewt Ulrike Serowy zu „Die Wölfe vor der Stadt“

Wir bedanken uns herzlich beim Metalmagazin „Vampster“ für das Interview mit Ulrike Serowy zu ihrem Anfang 2022 erschienenen Roman „Wölfe vor der Stadt“:

“Wölfe vor der Stadt” ist dein Debütroman nach der Erzählung “Skogtatt”. Hattest du ein bestimmtes Publikum im Sinn als du daran schriebst? Wenn ja, was für eines?

Im Grunde ja – zumindest habe ich gehofft, dass bestimmte Menschen das Buch finden werden. Solche, die gerne Bands wie die SISTERS OF MERCY, ältere (DOLCH) und RUINS OF BEVERAST hören, die Melancholie und nächtliche Städte lieben und sich fragen, was das alles soll, ob Normalitäten überhaupt sein müssen. Menschen, denen Musik und Kunst wichtig ist und die darin den Schauder suchen, den man fühlt, wenn man auf etwas trifft, das größer ist als wir.

Ich wollte mit dieser Geschichte überdies einen Ort schaffen, an den ich auch selbst zurückkehren kann, wenn ich dieses Gefühl suche. Dass es andere gibt, die mit dorthin kommen wollen, ist ein großes Glück.

Es wird schon in den ersten Sätzen von “Wölfe vor der Stadt” klar, dass dieses Buch kein “Skogtatt 2” ist. Allerdings sind Wölfe ja im Black Metal schon populär – man denke etwa an ULVER. Was verbindest du mit “Wölfen”?

Was mich an ihnen interessiert, ist, dass sie immer an der Schwelle zum Mythos existieren. Das wird besonders im Augenblick deutlich, jetzt, wo sie tatsächlich zurückkehren und die Nachrichten voll sind mit Meldungen über Wolfsrisse – unterschwellig ist da immer eine Angst zu spüren, die, so glaube ich, nicht nur mit dem Tier, sondern auch mit den Geschichten zu tun hat, mit denen es unlöslich verwoben ist. Wer von uns ist schließlich nicht mit den Märchen vom „Bösen Wolf“ aufgewachsen?

Er wirft auch die Frage auf, wie man mit dem Fremden umgehen soll, das zu einem kommt und potentiell bedrohlich ist.

Die Gestalt des Johannes und der geheimnisvolle Gürtel haben für mich schon etwas “Märchenhaftes”. Dein Roman lässt indes viel Interpretationsspielraum offen und ich fragte mich bisweilen, ob es zu Johannes noch eine ausführlichere Hintergrundgeschichte gibt. Schwirrt dir da textmässig etwas im Kopf herum?

Johannes ist, soweit ich das sagen kann, tatsächlich ein ganz normaler, netter Kerl von nebenan, der nur einfach großes Pech hatte; man könnte erzählen, wie es ihm ergangen ist, bis er Helena getroffen hat (nicht so gut) und wie es mit ihm nach dem Buch weitergehen könnte – aber tatsächlich „weiß“ ich darüber nichts. Er ist auch für mich wieder im Nebel verschwunden. Vielleicht könnte ich ihn aufstöbern, aber er wird immer noch das Gleiche wollen wie im Buch. Nur, ob er es gefunden hat, oder finden wird? Ich fürchte nicht…

Bei deinen beinahe schon unheimlichen Beschreibungen der Stadt ertappte ich mich manchmal dabei, dass ich mir vorstellte, das Buch spiele in Leipzig. Hattest du eine bestimmte Stadt im Sinn für “Wölfe vor der Stadt”? Oder sind es eher Eindrücke mehrerer Städte, die hier zusammenspielen?

Du hast Recht, tatsächlich ist die Beschreibung der Stadt stark von Leipzig inspiriert. Die Stadt ist mir sehr wichtig, besonders auch was mein Schreiben angeht. Ich war in den letzten Jahren immer mal wieder da, meine allererste Lesung, damals aus „Skogtatt“, hatte ich in einem „Wächterhaus“, einem leerstehenden Haus, das Menschen mietfrei bewohnen durften, um es wieder nutzbar zu machen. Dieses Gefühl, dass man dort einer Leere etwas entgegensetzt, einer Leere, die, wenn man nichts tut, Überhand nimmt, und diese langen Ausfallstraßen mit ihren eigentlich sehr schönen, aber doch dunkel und verlassen wirkenden Häusern, ja, davon ist viel im Buch.

Ein wenig Köln und Berlin habe ich aber auch verarbeitet. Der große, schwarzglitzernde Fluss ist zum Beispiel vom nächtlichen Rhein inspiriert. …“

Das komplette Interview entnehmen Sie bitte diesem Link. „Wölfe vor der Stadt“ im Verlagsshop: Bitte hier entlang.
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Neu auf YouTube: Teaser zu Ulrike Serowys Roman „Wölfe vor der Stadt“

Unlängst erschien von Ulrike Serowy der Roman „Wölfe vor der Stadt„, dessen überaus fesselnde Lektüre mit körperlichen Empfindungen einhergeht. Der Teaser zu diesem Stoff greift mit seinen stillen Bildern die Auflösung der Zivilisation, das Schwelende des Plots ganz wunderbar auf:

Zitat aus dem Klappentext:

„Die Wölfe sollen zurückgekehrt sein und um die Stadt streichen. Helena selbst wird von bösen Ahnungen geplagt und von Träumen heimgesucht, die nicht ihre eigenen sind. Sie lernt Johannes kennen, der  nur wenig von sich preisgibt und ebenso verloren scheint wie sie. Immer näher kommen sich die beiden, deren Schicksal durch eine stille Kraft verwoben scheint; doch Johannes trägt ein Geheimnis in sich, das sie beide an den Rand des Daseins bringen wird.“

Wir freuen uns über Ihr Kanalabonnement. Vielen Dank.
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Neu auf YouTube: Lesespot mit Ulrike Serowy – „Wölfe vor der Stadt“

In unserem neuen Lesespot, einem kleinen Livemitschnitt unseres „Literarischen Salons“ vom 2. 10. 2021 im Leipziger „Noels Ballroom“, gibt Ulrike Serowy einige Einblicke in ihren packenden, im Januar 2022 erscheinenden Roman „Wölfe vor der Stadt“ (bereits vorbestellbar).

Zitat aus dem Klappentext: „Eine halbverlassene Stadt, die nach und nach im Nebel versinkt. Helena, eine junge Künstlerin, führt darin ein zurückgezogenes Leben. Da machen Gerüchte die Runde: Die Wölfe sollen zurückgekehrt sein und um die Stadt streichen. Helena selbst wird von bösen Ahnungen geplagt und von Träumen heimgesucht, die nicht ihre eigenen sind. Sie lernt Johannes kennen, der nur wenig von sich preisgibt und ebenso verloren scheint wie sie.“

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5 Jahre Edition Outbird: Literarischer Salon & Releaseparty am 02. 10. 2021 in Leipzig

Unsere Edition Outbird wird sich nach einer allzu langen Off-Zeit und anlässlich ihres fünfjährigen Jubiläums mit einem handverlesenen literarischen sowie musikalischen Programm präsentieren, das zugleich Releaseparty für die erste Outbird-Compilation „Fenster zur Nacht“ (dazu in Kürze ausführliche Informationen) sein wird. Die Eintrittsgelder zum Salon sowie die Gewinne aus dem Verkauf der Compilation werden der Stiftung Deutsche Krebshilfe gespendet.


Unsere Salonprogramm:

Literarischer Salon im „Noels Ballroom“ / Kurt-Eisner-Straße 43 / 04275 Leipzig:

19.00 Uhr:

Ulrike Serowy liest aus „Wölfe vor der Stadt“

Eine halbverlassene Stadt, die nach und nach im Nebel versinkt. Helena, eine junge Künstlerin, führt darin ein zurückgezogenes Leben. Da machen Gerüchte die Runde: Die Wölfe sollen zurückgekehrt sein und um die Stadt streichen. Helena selbst wird von bösen Ahnungen geplagt und von Träumen heimgesucht, die nicht ihre eigenen sind. Sie lernt Johannes kennen, der so verloren scheint wie sie. Aber Johannes trägt ein Geheimnis in sich, das sie beide an den Rand des Daseins bringen wird. – Ulrike Serowy wird die Spannung, die der Plot dieses im Frühjahr 2022 erscheinenden Romans bis zum Zerreißen aufbaut, ins Publikum tragen.

19.30 Uhr:

Akustikset mit Ana Bogner

Ana Bogner ist Musikerin und Klangkünstlerin. Ihre künstlerischen Inhalte kreisen um das Thema des imaginären Raums: poetische Realitäten als Zustand des menschlichen Bewusstseins. Sie arbeitet sowohl kompositorisch als auch installativ – architektonisch. Sie schichtet Sphären, träumt von utopisch-urbanem Ambiente, gebaut auf ätherischer Unbeschwertheit, in der Geschichten schweben. – Ana Bogner ist mit ihrem Stück „Oh my friend“ auf der Outbird-Compilation vertreten.

20.00 Uhr:

Roland Spranger liest aus „A Kind Of Blue

Lakonische Verlierer, die es mit dem Gesetz und der Realität nicht so genau nehmen. Pizza-Lieferanten, die den Glauben an Pizza verloren haben. Typen, die vom Leben zermatscht wurden, und nichts wollen als ein bisschen Würde – oder noch besser: Rache. Die schrägen Charaktere in Roland Sprangers Short Stories könnten unsere merkwürdigen Nachbarn sein, wie sie absurde Saufgespräche führen, schwer verkatert ins Stockholm-Syndrom reinschliddern, auf Crystal durchdrehen oder dagegen ankämpfen, verloren zu gehen. Der ein oder andere Mord ist nur konsequent. Und können Baukräne eigentlich Sex haben? – Mit trockenem, fränkischem Schalk wird Roland Spranger den Begriff „schwarzen Humor“ neu ausloten.

20.45 Uhr:

Hörspiel „Geister“ mit Pia Lüddecke und Ernest

Im Schauerroman ›Geister‹ geht es um den jungen Horrorfilmfan Tom, der 1999 ins Ruhrgebiet zieht und hier den geheimnisvollen Juri kennenlernt. Wer sind die unheimlichen ›alten Herrschaften‹, mit denen Juri in einer verfallenen Villa haust? Und was hat es mit der sagenhaften blauen Blume auf sich, die ihrem Finder unermesslichen Reichtum bescheren soll? An düsteren Schauplätzen entspinnt sich ein schwarzromantisches und skurriles Abenteuer. Autorin Pia Lüddecke und Musiker Ernest lesen aus dem Schauerroman Geister. Dazu sorgt Ernest mit Instrumentalstücken und Soundeffekten für Atmosphäre. – Ein Auszug des Hörspiels ist auf der Outbird-Compilation vertreten.

21.15 Uhr:

Ingo Munz liest aus „An der Guillotine“

Klaus Märkert schreibt über diesen im Oktober erscheinenden Erzählband: „Wollte man mithilfe eines Songs die Grundstimmung beschreiben, welche den nachfolgenden neun Erzählungen des Essener Autors Ingo Munz eigen ist, so würde ich ohne Zögern „who will light the fire“ des 2003 verstorbenen amerikanischen Folk- und Countrysängers Johnny Cash auswählen, wo es im Refrain heißt: „Who will light the fire that will carry you away into the darkness where you gonna stay.““ – Mit intelligenten Winkelzügen und einem feinen Händchen für erzählerische Perlen über des Lebens Patina folgt Ingo Munz dem Grundprinzip „Liberté, Égalité, Fraternité“ dieses Buches.

21.45 Uhr:

Liveset mit den „Gruftschlampen“

Wer ein bisschen Wahnsinn und Extravaganz schätzt und ein musikalisch schwarzes Herz sein Eigen nennt, wird das Liveset der Berliner „Gruftschlampen“ genießen. Die skurrilen Klangwelten und die unheimlichen Klagelieder der Gruftschlampen sprechen für sich und beweisen ein Höchstmaß an künstlerischer Freiheit und Spielfreude. – Die „Gruftschlampen“ werden den Literarischen Salon beschließen und sind mit ihrem Stück „Allerseelen“ auf der Outbird-Compilation vertreten.
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Moderieren wird den Abend M.Kruppe. Zum Salon wird es einen Verkaufstisch mit Büchern, der Compilation und weiteren schönen Dingen geben.
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Corona-Info:

Wir bitten um Verständnis, dass nur Getestete, Genesene und Geimpfte teilnehmen können (Nachweis am Einlass bitte vorlegen) und eine medizinische Maske mitzubringen ist.

Sollte die physische Veranstaltung wider Erwarten ausfallen, wird es einen virtuellen Live-Salon auf unserem YouTube-Kanal geben. Für den Fall kannst Du die Erstattung des Tickets verlangen oder den bezahlten Preis als Spende für die Stiftung Deutsche Krebshilfe bereitstellen.
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Tickets:

Zu den Tickets bitte hier entlang.
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Herzlich willkommen: Ulrike Serowy

Mit Ulrike Serowy als Neuzugang in unserem AutorInnen-Kollektiv freuen wir uns über eine Autorin, die neben eigenen Buchveröffentlichungen und -beiträgen in zahlreichen Kooperationen Werke mitgestaltet(e), die sich im Spannungsfeld zwischen Musik und Literatur bewegen. Die in Köln lebende Autorin wird im 1. Quartal 2022 mit „Wölfe vor der Stadt“ in der Edition Outbird einen tief unter die Haut gehenden Roman veröffentlichen, der erst spät ein schwelendes Geheimnis offenbart. Ein herzliches Willkommen zum Welttag des Buches in unserem Team, liebe Ulrike!

Bildnachweis: Sandra Tilmans
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