Herzlich willkommen, Germaine Paulus!

Mit Germaine Paulus begrüßen wir eine Autorin, Veranstalterin, Verlegerin und Herausgeberin, die schon seit Jahren zum Freundeskreis unseres Verlages gehört und immer wieder durch großartige Romanveröffentlichungen im Verlag „The Dandy Is Dead“ begeistert, in dem sie beratend und als Lektorin mitwirkt. Zitat: „Ihre Romane begannen als Pulp/Hardboiled, um sich dann im dunklen Sex and Crime zu verankern; die Reihe rund um Kriminalhauptkommissar Gerd Wegmann umfasst mittlerweile drei Bände. Ihre Kurzgeschichten kreuzen die Genres und reichen von Crime über Groteske und Weird Fiction bis hin zu hartem Horror.“

Wir freuen uns sehr darüber, dass Germaine Paulus mit ihrer Erzählung „Soulfood“ an unserer anlässlich unseres zehnjährigen Verlagsjubiläums im Herbst erscheinenden Anthologie „300 Gramm“ beteiligt ist.  Herzlich willkommen, liebe Germaine!

Bildnachweis: Privat
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Novitäten & Vorschau


NEUERSCHEINUNGEN / FRÜHJAHR 2026

Zum Blättern bitte Cover anklicken. Unsere Frühjahrsvorschau 2026 / Backlist können Sie auch unter diesem Link herunterladen. Nachfolgend finden Sie Kurzvorstellungen unserer frisch erschienenen und erscheinenden Titel.


AKTUELLE NEUERSCHEINUNGEN

Mit einem Überblick unserer Neuerscheinungen und einer Vorschau auf geplante Titel dürfen wir an dieser Stelle hinaus spannende Stoffe mit Ihnen teilen, an denen wir mit viel Herzblut arbeiten.

1. Halbjahr 2026

Pia Lüddecke „Das Ende der Nacht“ (Leseprobe / hier bestellen): Nuri Ramoska hat keine Angst vor der Dunkelheit. Als Aushilfsjournalistin mit einem Faible für morbide Themen läuft sie nachts zur Höchstform auf. Dann wird auf dem Gelände einer verfallenen Chemiefabrik eine verstümmelte Frauenleiche gefunden, und das Verbrechen geht ihr näher, als sie sich eingesteht. Ist der Fabrikmörder aus den 90er-Jahren zurück? Was hat es mit den Gerüchten von einem Fluch auf sich? Und welche Rolle spielt Viktor Lux, der undurchsichtige Erbe der Pharmafirma Lux Enterprises? Bei ihren Recherchen gerät Nuri immer tiefer in einen Sumpf aus Intrigen und Schauergeschichten. Die Grenzen zwischen Albtraum und Wirklichkeit verschwimmen in einer finsteren, vom Totentanz der Glühwürmchen erfüllten Mitsommernacht. Um das Böse zu besiegen, muss Nuri auf ihr Herz hören und sich den Monstern der Vergangenheit stellen.

Sanjina Kashikar „Rattenkönig“ (Leseprobe / hier bestellen): Noel lässt sich ziellos von einem Rausch zum nächsten treiben. Das ändert sich, als er Aliéna trifft, die nach Erde und welkenden Blumen riecht und behauptet, mit Tieren sprechen zu können. Vom Leben gebrochen, wollen beide einander den Halt geben, den sie selbst nie bekommen haben. Doch während die Grenze zwischen Realem und Surrealem verschwimmt, wird aus Leidenschaft blutige Obsession. Die Unfähigkeit, sich voneinander zu lösen, bringt das Leben beider in Gefahr.

Isa Theobald „Zerbrochen, aber vollständig“ (Leseprobe / hier bestellen): Isa Theobalds zweiter Erzählungsband führt die LeserInnen wieder und wieder an die Kante des Abgrunds – und manchmal auch darüber hinaus. Zwischen Märchen und Cyberpunk-Horror ist es immer der Blick auf das, was hinter den Kulissen lauert – oder im Dazwischen.Joachim Sohn „Merleau – Eine Mondbogengeschichte“ (Leseprobe / hier bestellen): 1974. In der Kleinstadt Luneville in Lothringen freut sich der Kommissar und Pflanzenfreund Benjamin Merleau auf seine Pension. Auf seine letzten Tage wird ihm die junge Polizistin Véronique zugeteilt. Und ein neuer Fall landet auf seinem Tisch: Ein Mädchen wird als vermisst gemeldet. Merleau und seine Assistentin nehmen die Ermittlungen auf. Für den Kommissar ist die Sachlage schnell klar, doch Véronique erhält kleine Zettel, die ihr von schwarzen Vögeln gebracht werden mit Hinweisen, die in eine gänzlich andere Richtung führen. Merleau hält das jedoch alles für großen Unfug. Während die junge Polizistin das Rätsel dieser Botschaften lösen will, beharrt der Kommissar auf seinem Verdacht. Doch die Kundschafter aus der Mondbogenwelt haben etwas anderes mit ihm vor.

2. Halbjahr 2026

Sven-André Dreyer „Der Einsamkeitsforscher“ (Leseprobe / hier vorbestellen): Was bleibt von einem Menschen, wenn seine Stimme verstummt?

In „Der Einsamkeitsforscher“ erzählt Sven-André Dreyer in vierundzwanzig poetischen Miniaturen von Schlaflosen, Suchenden und Verlorenen – von Menschen, die zwischen Erinnerung und Gegenwart nach Nähe suchen und sich zugleich der eigenen Entfremdung stellen müssen. Mit leiser Melancholie und atmosphärischer Dichte entfaltet sich ein literarischer Textzyklus über Verlust und Vergänglichkeit, Einsamkeit und Trost.

Zwischen Sehnsucht, Erinnerung und dem Versuch weiterzuleben entsteht ein stilles, eindringliches Panorama menschlicher Fragilität – und die Frage danach, was von uns bleibt, wenn alles andere verschwindet.

Das Vorwort zum Buch schrieb Klaus Märkert.

Volly Tanner „Narr unter Nattern“ (Leseprobe): Unsere Welt hat Risse, da scheint das Licht hinein. Der Suchende in Volly Tanners „Narr unter Nattern“ fällt in einem Moment tiefster Zweifel, angestoßen vom großen schwarzen Hund, durch genau diese Risse, findet Wärme und Intelligenz, Philosophie und Humor und die Weisheit anderer, denen er Fragen stellen kann. Seine große Reise in die unterschiedlichsten Gegenden außerhalb der festgefahrenen Gewissheiten berauscht sich im Duktus des Beat, ruft dystopische Landschaften auf, lässt den Protagonisten reifen und öffnet die Risse sanft und freundlich für die Lesenden, damit auch sie das Licht erspüren können.

Der große P. K. Dick hinterfragte die Realität, Tanner hinterfragt die Innenseiten der Höhle, die Platon erdachte und in der wir alle derzeit zu leben scheinen, fiebrig, belastet und verwundet.

Nach zehn Büchern voller Punk-Poesie hat Tanner mit „Narr unter Nattern“ seine Apokryphen abgeliefert. Darin versinken birgt die Chance in sich, aus der Straßen bedrückender Enge und der Religionen ehrwürdiger Nacht ans Licht zu kommen.

H. C. Roth „Tabak“: „Tabak“ schildert in kurzen Episoden die Welt des Tagträumers Wutzi. Manchmal stehen sie für sich, manchmal bauen sie aufeinander auf. Sie zeigen die Widersprüchlichkeiten seiner Persönlichkeit und seine inneren Konflikte. Schildern Wutzis aktuelle Lebenssituation, erzählen aber auch in Rückblicken, wie und warum Wutzi der wurde, der er heute ist: ein Skateboard fahrender, in Bands spielender, sich mit Gelegenheitsjobs durchs Leben schlagender, kinderloser und alleinstehender Mittdreißiger, der dazu tendiert, die Realität zu verleugnen und sich stattdessen haarsträubende Geschichten auszudenken. Und der die Frage aufkommen lässt: Ist es noch ausgeprägte Phantasie, schon eine Psychose oder doch ein Hang zur Schwurbelei?

Claudia Laßlop und Tristan Rosenkranz (Hrsg.) „300 Gramm“: 300 Gramm. So viel wiegt ein menschliches Herz im Durchschnitt.
Zehn Jahre Edition Outbird – das sind zehn Jahre Herzblut. Zehn Jahre voller Literatur und Kunst, Vertrauen und Freundschaft, gemeinsamer Wege und unangepasster Leidenschaft. Zum Verlagsjubiläum versammelt „300 Gramm“ AutorInnen aus dem Verlags- und Freundeskreis* und damit Menschen, die diesen Weg begleitet, geprägt und mitgestaltet haben.
„300 Gramm“ ist eine literarische Momentaufnahme unseres Verlags und spiegelt all seine Besonderheiten. Erzählungen und Prosa, Lyrik und Essayistisches erzählen von Liebe und Verlust, Dunkelheit und Erinnerung, von Kunst und Literatur, Leben und Tod – mal leise und melancholisch, mal abgründig und grotesk, mal poetisch, eigensinnig oder ungezähmt. Einige Texte entstanden eigens für diese Anthologie und sind ausschließlich hier zu lesen.
„300 Gramm“ ist mehr als eine Jubiläumsanthologie. Es ist ein Buch über Verbundenheit und Herzblut, und damit eine Liebeserklärung an all jene, die aus einer verrückten Idee einen Verlag und aus vielen Einzelnen eine Verlagsfamilie werden ließen.

*Mit Beiträgen von Alexander Nym, Alexander Pfeiffer, Benjamin Schmidt, Christian von Aster, David Gray, Dirk Bernemann, Florentine Joop, Germaine Paulus, Hanna-Linn Hava, Holger Much, Isa Theobald, Joachim Sohn, Klaus Märkert, Luci van Org, M. Kruppe, Manuela Ausserhofer, Michael Schweßinger, Miriam Spies, Pia Lüddecke, Roland Adelmann, Roland Spranger, Romina Nikolić, Sanjina Kashikar, Simona Turini, Sven-André Dreyer, Ulrike Serowy und Volly Tanner.

Weitere Infos in Kürze.

Bis zur letztendlichen Veröffentlichung eines Buches sind immer noch Änderungen in Inhalt, Titel und Erscheinungsdatum möglich. Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen, gern an unserer Arbeit dranzubleiben und wünschen Ihnen fesselnde Lesemomente.
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