Die Zöllner: Andreas Hähles „Wahnsignale“ auf Tour

Andreas Hähles jüngst in der Edition Outbird erschienener Roman „Wahnsignale“ wird den Sänger, Songtexter, Komponisten und Musicaldarsteller Dirk Zöllner und seine Band ab sofort auf deren Tournee begleiten und sich einem größeren Publikum erschließen. Wir freuen uns und bedanken uns nicht zuletzt auch bei Nicole Kucht für die Idee und Weitergabe der Bücher und damit wundervolle Unterstützung. Die Tourdaten der Zöllner können Sie diesem Link entnehmen.

Herzlichen Dank!
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Bildnachweis: Detlef Liedmann
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Vorankündigung 1. Dezemberhälfte 2018: Andreas Hähle „Wahnsignale“

Andreas Hähle legt mit „Wahnsignale“ einen Roman vor, der dem Namen mehr als nur gerecht wird: Der Protagonist scheint zunehmend in eine Zerrissenheit abzugleiten, die in weiten Teilen ihre für die Leserschaft fesselnde Kraft aus seinen inneren Reflektionen gewinnt. Man sucht mit ihm nach einem Weg und einem Sinn, der mit der Wendezeit verlorengegangen scheint.

Hähle legt dem Romanhelden ganz unpolitisch seine philosophische Erzählkraft in den Mund und man ahnt, dass auch Hähle die Gelegenheit hatte, sein Leben tief zu vermessen. Dieses Buch reißt auf und mit, und wir wünschen Andreas nicht nur alles Gute, sondern auch viele begeisterte und sprachlose LeserInnen. Das Buch kann ab sofort in unserem Shop unter diesem Link vorbestellt werden.
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Herzlich willkommen: Andreas Hähle

Mit seinem Manuskript „Wahnsignale“ ließ uns der gestandene Autor, Songtexter, Redakteur, Hörbuchsprecher, Redner und Dramaturg Andreas Hähle einen Roman zukommen, der schon beim ersten Querlesen einen erzählerischen Sog offenbarte, der sich in seiner Nachdenklichkeit, der aufscheinenden Lebenstiefe und seinem sprachlichen Sound festsetzte und uns nicht mehr losließ. Zitat aus Andreas Hähles Kurzbeschreibung von „Wahnsignale“:

„… Statt der versprochenen blühenden Landschaften begannen Glaspaläste die wenigen Mutigen auszukehren, die sich mit kleinen Läden über Wasser zu halten versuchten. Keine gute Zeit für die Menschen in diesen Breiten. Keine gute Zeit für Freiheit. Was geschieht, wenn man sich zwischen zwei Stühle setzt, die einstige Freiheit der DDR nach der friedlichen Revolution bewahrend und sich mit den neuen Gegebenheiten arrangierend? Die Seele zerreißt, das Böse gewinnt Oberhand. Der Wahn befällt die Menschen und Freiheit bedeutet nun, seinen Signalen zu folgen. Manche überlebten es körperlich, geistig und seelisch kaum jemand. Auch nicht der Held dieses Romans. Er folgt dem Ruf des Bösen und die neue Gesellschaft lässt ihn gewähren, mehr noch, fast befördert sie ihn und er erkennt schnell, dass das Böse deshalb nicht erkannt werden kann, weil es zur neuen Gesellschaft gehört wie das sprichwörtliche Salz in der Suppe. Und so beginnt eine Reise durch das Seelenleben eines Menschen und somit auch in das Seelenleben einer zerstörten und zerrissenen Gesellschaft, die einige Jahrzehnte später in Aggression und Fremdenhass münden wird. Aber davon erzählt der Roman nichts. Man kann es nur ahnen in diesem Psychogramm einer verlorenen und immer mehr schwindenden Freiheit. …“

Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen, sind gespannt auf die Publikation seines Romanstoffs und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Herzlich willkommen, Andreas!
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