„Lesungen sind wie eine Belohnung für die monatelange einsame Schreibarbeit.“ – Peter Wawerzinek im Interview

Anlässlich seiner bevorstehenden Lesereise durch Thüringen (am 11. 12. in der Kulturbaustelle Suhl, am 12. 12. auf Burg Ranis, am 13. 12. in der Jenaer Villa Rosenthal und am 14. 12. in der Geraer Theaterfabrik) mit seinen beiden Büchern „Geisterfahrt durch Südschweden“ (Edition Outbird“) und „Liebestölpel“ im Gepäck haben wir Peter Wawerzinek ein paar Fragen gestellt:

„… 2018 warst Du mit dem Fotografen Bernhard Freutel in Schweden unterwegs, eine Ausstellung vorbereiten, Freunde und befreundete Künstler treffen, das Land durchstöbern, genießen und lieben lernen. Woraus dann „Geisterfahrt durch Südschweden“ entstand. Was ist Schweden für Dich? Wie würdest Du den Menschenschlag beschreiben?

Schweden rufe ich gegen die hallenden Berge, was befindet sich in Schweden. Und das Echo schreit mir zu: Eden. Schweden lässt an Nebel, Schwaden und schweben denken. Ich sehe Schweden als einen schwebenden Schwan, der Richtung Eden fliegt. Schwedenpunsch denke ich, schwedische Gardinen machen mir Angst, schwedische Streichhölzer lassen mich trauernd und weinend an das bibbernde Mädchen barfüssig denken. Im Wort Schweden sind alle Buchstaben enthalten, die man für das Wort Schnee braucht. Schweden ist mit Schnee voll sozusagen. …“

Buch im Verlagsshop: Bitte Cover anklicken.

Das gesamte Interview finden Sie in unserem Onlinemagazin „Outscapes„.

Bildnachweis: Gerd Adloff
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Neu erschienen: Klaus Märkert „Das Besondere kommt noch“

Wir freuen uns, Klaus Märkerts dieser Tage frisch erschienen Roman „Das Besondere kommt noch“ ankündigen zu können. In der ihm ureigenen trocken-morbiden Absurdität lässt sich Märkert Kapitel für Kapitel von musikalischen Hörstürzen inspirieren, ja vorantreiben. Oftmals scheinbar beiläufige Anekdoten münden so über Songs von Bands wie Alien Sex Fiend, Abwärts, Skinny Puppy oder Killing Joke in herrlich verstiegenen Lesestoff. Dreißig Kapitel entfalten über Fortsetzungen höchsten Unterhaltungswert, den man – man ahnt es – am besten zu Musik aus dem Dark Wave-Spektrum lesen sollte. Empfehlung (nicht nur) für die dunkle Jahreszeit!

Wer mehr über Klaus Märkert, seinen Weg zum Schreiben oder seinen neuen Roman „Das Besondere kommt noch“ erfahren möchte, dem sei unser „Outscapes“-Interview mit ihm wärmstens ans Herz gelegt.
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Herzlich willkommen: Lars Hannig

Mit Lars Hannig begrüßen wir einen weiteren Autoren aus dem Ruhrpott in unserem Kollektiv, der 2020 mit „Die phantastischen Fälle des Robert Fuchs“ ein Romandebüt veröffentlicht, dass in der Tradition von Edgar Allan Poe und H. G. Wells steht und in der Welt des Steampunk beheimatet ist.

Hannig verknüpft sieben Kriminalfälle zu einer Romanhandlung: Der Ermittler Robert Fuchs bricht mit seinem Schützling Emil in einem alternativen 20. Jahrhundert des Kontinenten Vernia auf, um die Naturgesetze hinter dem vermeintlich Übernatürlichen zu entschlüsseln. Immer wieder aber entpuppen sich die Fälle als tatsächlich übernatürlich; und während sich Fuchs der Existenz von Monstern, Geistern und Magie stellen und sein bisheriges Weltbild aufgeben muss, erwarten zudem auch noch seine Klienten bodenständige Erklärungen, bevor sie zahlen.

Hannig ist seit jeher von einem fantastischen Entdeckergeist beseelt: Bereits in jungen Jahren entwarf er kuriose Apparaturen und Videospiele, zunehmend aber auch fantastische Geschichten, die bereits in Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht wurden. Wir freuen uns über diesen Neuzugang in unserem Verlag und heißen Lars Hannig herzlich willkommen!

In diesem Zusammenhang dürfen wir noch einmal daran erinnern, dass wir uns auch über ein Plus an mitreißenden und fesselnden Manuskripten seitens der Damenwelt sehr freuen würden.

Bildnachweis: Natascha Herkt
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Neue Rezensionen: „Geister“, „Die Augen meiner Tochter“ & „In Buxtehude ist noch Platz“

Wir freuen uns einmal mehr über neue Buchbesprechungen, von denen wir Ihnen gern eine Auswahl anzitieren, und bedanken uns bei den VerfasserInnen ganz herzlich:

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Pia LüddeckesGeister

In der WAZ schreibt Ute Eickenbusch:

„… Grusel, Abenteuer, Freundschaft, Liebe: Alles dabei also in dem Roman für junge, aber auch ältere Leser. Seine Autorin Pia Lüddecke sieht ihn als „Dark Fantasy“ in der Tradition der „Schwarzen Romantik“. Schauplatz ist das Ruhrgebiet im Jahr 1999, als abergläubische Zeitgenossen den Weltuntergang prophezeien. Orte wie das „Mottental“ wecken Assoziationen an das Muttental und das Lottental im Wittener und Bochumer Raum, wo sich Pia Lüddecke gut auskennt.

Sie arbeitet als Redakteurin für das Wittener Stadtmagazin. Für das Romanschreiben opfert sie Wochenenden und die Urlaubszeit. So hat es zwei Jahre gedauert, bis „Geister“ vollendet war. Von der Idee – die Einstiegsszene hat sie geträumt – bis zum fertigen Roman passiere bei ihr vieles intuitiv, erklärt die Autorin. „Wie sich alles auflöst, weiß ich selbst erst im Laufe der Geschichte.“ Die Figuren entwickelten ein Eigenleben. „Es macht Spaß, sich davon überraschen zu lassen“. …“

Ein Leser meint:

„… Dieses Buch ist alles andere als ein gewöhnlicher Jugendroman. Coming of Age-Themen wie Freundschaft, erste Liebe und Grenzerfahrung werden zwar behandelt, durch die Vielschichtigkeit der Story und die psychologische Ausarbeitung der Charaktere (Tom als sympathischer Antiheld, Juri als altersloser Sonderling, dem die anderen Jugendlichen nicht ganz ohne Grund mit Misstrauen begegnen, aber auch die vorlaute Punker-Schwester, der fiese Lehrer, die tattrige Nachbarin etc.) funktioniert diese Geschichte auch hervorragend für Erwachsene!!! Kenner der alten Klassiker werden ihre besondere Freude haben, da bekannte Motive wie „das Spukhaus“, „die blaue Blume“, „der Doppelgänger“ oder „das Schlafwandeln“ in diesem modernen Gothic Novel wieder aufleben dürfen. Ein herrlich düsteres, superatmosphärisches und dazu sehr romantisches Grusel-Abenteuer mit Gänsehaut-Garantie!“

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Michael HaasDie Augen meiner Tochter„:

In der Cannstatter Zeitung schreibt Iris Frey:

„… Haas´ Novelle ist eine philosophisch tief durchwirkte Geschichte, die zeigt, wie eine vollkommene Eltern-Kind-Beziehung sein und was sie für positive Kräfte freisetzen kann. Im Buch geht es um den 50-jährigen Psychotherapeuten Clemens, der eine existenzbedrohende Diagnose erhält, er ist todkrank. Nun kommt die Frage, wie geht er damit um und mit seiner Familie, seiner Frau und Tochter. Wächst die Familie zusammen oder zerbricht sie? Es ist die Geschichte des sich ideal Verstehens einer kleinen Familieneinheit: Vater, Mutter, Kind. Das Buch zeigt eine Imagination, wie diese Einheit vollkommen wäre. Es greift die Emotionen auf, die der Titelheld erfährt und durchleidet, durchdenkt, glaubhaft, fesselnd und berührend beschrieben. Es ist ein Nachdenken über die Liebe und wie vielfältig sie ist, wie inspirierend und dass sie mit dem Tod nicht zu Ende ist. …“

Andreas Löhr („Fliehende Stürme“) befindet:

„Mit der Novelle ,Die Augen meiner Tochter‘ liefert der Autor Michael Haas ein literarisch-philosophisches Meisterwerk. Über der Schönheit seiner Worte schwebt stets die Bitterkeit der Wahrheiten, deren gewaltige Grausamkeiten mitunter nur schwer zu ertragen und nicht zu akzeptieren sind.“

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Michael SchweßingerIn Buxtehude ist noch Platz„:

In der LVZ schreibt Bert Hähne:

„Zur Frage, wer und wie dieser Michael Schweßinger denn nun sei, finden sich im aktuellen Buch weitere informative Zitate, unter anderem „auf verschrobene Weise verrückt“ und „konservativer, als er sich eingestehen mag“. Vor allem aber sammelt der unverdächtige Gast in all dem von ihn frequentierten Back- und Trinkstuben Geschichten auf, Schicksale, Erkenntnisse und Kuriositäten. Altenpfleger, Flaschensammler und Taxifahrer kreuzen seine Wege. Nach manchen schnappe die Melancholie wie ein tollwütiger Hund. Er besucht die nördlichste Roggenmühle Europas, der Müller dort oben in Finnland jedoch erweist sich als Meister des sehr langsamen Gesprächsflusses. Tief im Süden, in Rumänien, bewundert der Autor dann das Gespür der Leute für den schönen Schein.

[…]

Trotz oder auch dank feiner Formulierungen wird er zum Mann der Subkultur, der Off-Literatur und engagierten Kleinverlage. Doch die Reiselust vergeht nicht. …“

Für das 07 Gera Stadtmagazin gibt Uschi Lenk folgendes Feedback:

„… Schweßinger, der unterwegs als Bäcker sein Brot verdient, ist nicht auf ausgetretenen Touristenpfaden unterwegs, sondern auf Pfaden, auf denen ihn immer wieder Menschen mit interessanten, oft verborgenen Geschichten begegnen – oft zerrissene Helden und Outsider. Diese Geschichten schreibt er seit Jahren auf, mal eher lakonisch wie jene von einer Lesung in der JVA Hohenleuben, mal ironisch, etwa, wenn es darum geht, keinem Timer zu trauen; teils sarkastisch, wie die Titelstory. Das ebenso amüsante, wie nachdenklich stimmende Büchlein, das man einfach nicht aus der Hand legen mag, wird ergänzt von einer Europa-Karte mit den GPS-Daten der vorkommenden Orte sowie diversen handschriftlichen Notizen und Erinnerungsstücken.“

Hier geht es zu den kompletten Rezensionen.

Vielen herzlichen Dank!

Bildnachweis: Horizont
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Herzlich willkommen: René Porschen

René Porschen wird im 1. Quartal 2020 in der Edition Outbird mit „Kokon“ ein Buch veröffentlichen, das alle Genregrenzen ignoriert. Verspielt und verspult, reich an undenkbaren Details – in ihrer Andersartigkeit und in ihrer Unvorstellbarkeit -, wuselig und von dunkler Farbenfreude einer verstiegen-minimalistischen Anderswelt, reißt dieses Stück Literatur in seiner Sprachgewalt mit:

„Ganz unerfahren mit der Verantwortung, nun etwas sein zu müssen, überfordert, sucht das denkende Ding den Sinn des Lebens irgendwo zwischen herbstfeuchtem Laub und solipsistischen Tagträumereien. Noch weiß er nicht, dass das Schicksal auch mit ihm nichts größeres vorhat als mit all dem anderen Tand, der aus den Baumwipfeln stürzt und so kommt die kosmische Hybris doch kaum weiter als von einer Wurzelknolle zur anderen. Die Welt des Kokons ist nicht die unsere, das muss auch er bald erkennen, und so taumelt er immer tiefer in die labyrinthische Dekadenz somnambuler Aus- und Abschweifungen, schafft Utopien, wo die Welt ihm nur Abkehr bieten kann und vergeht schließlich so insgeheim, wie er entstanden ist.“

Wir bedanken uns ganz herzlich für die herrlich morbide und unfassbar passende Covergrafik, die die vielfach preisgekrönte Hallenser Künstlerin Franca Bartholomäi zur Verfügung stellte.
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„Im Endeffekt liefen während des Schreibens zwei Themen aufeinander zu oder konkurrierten miteinander.“ – Klaus Märkert im Interview zu „Das Besondere kommt noch“

Von Klaus Märkert erscheint in Kürze sein neuer Roman „Das Besondere kommt noch“ bei Edition Outbird. Wir stellten ihm ein paar Fragen. Zitat:

„… Als markantesten Wendepunkt in Deinem Leben gibst Du einen mit 34 ungewöhnlich frühen Herzinfarkt mit nachfolgendem Posttraumatischen Belastungssyndrom an. Wie kam es dazu und was hat sich damit in Dir und Deinem Leben verändert bzw. verändern müssen?

Die Herzkrankheit war/ist in erster Linie genetisch bedingt. Die Verwandtschaft mütterlicherseits hatte ausnahmslos dieses Leiden. Allerdings war ich mit meinen 34 Jahren das jüngste Infarkt-Opfer. Mein Zugeständnis an die Zeit danach, keine Zigaretten mehr und – etwas später – den Job als Steetworker/Sozialarbeiter schmeißen. Das Positivste: Es hat mich dem Schreiben/Autorendasein nähergebracht. Die Krankheit – insbesondere die psychische Komponente – entfernte mich zunächst auch von der Diskotheken-Szenerie und konfrontierte mich mit einer Welt des (inneren) Schreckens, der Unberechenbarkeit und Verletzbarkeit (posttraumatische Belastungsstörung), die sich wohl auch in meinen Short Storys spiegelt, wo den Protagonisten häufig und ganz unvermittelt furchtbare Dinge widerfahren. Mit dem Verfassen erster Storys begann ich automatisch meine Umgebung intensiver wahrzunehmen, gerade auch scheinbar unbedeutenden Kleinigkeiten Aufmerksamkeit zu schenken. Oft sind es diese Kleinigkeiten, die ins Notizbuch notiert und später in die Storys eingefügt dem Erzählten – und erscheine es noch so abstrus – eine gewisse Glaubwürdigkeit verleihen. …“

Buch im Verlagsshop: Bitte Cover anklicken.

Das gesamte Interview finden Sie in unserem Onlinemagazin „Outscapes„.

Bildnachweis: Privat
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Herzlich willkommen: Christian Mahlow

Im zweiten Quartal 2020 wird mit Christian Mahlows Kurzroman „Die Walin“ ein kafkaesker Grenzgang zwischen unerfüllter Liebe, Schuldgefühlen und Selbsterkenntnis in der „Edition Outbird“ erscheinen. Christian Mahlow ist Dramaturg und war als Regisseur u. a. in die Realisierung von Bühnenstücken sowie des fesselnden Kurzfilmes „Die Couch“ involviert. Wir freuen uns sehr über diesen Zuwachs in unserer AutorInnenschaft und sind gespannt auf die Realisierung seines Debüts in unserem Verlag.

Herzlich willkommen, lieber Christian!

Bildnachweis: Andac Karabeyoglu
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Herzlich willkommen: Dirk-Boris Rödel

Mit Dirk-Boris Rödel begrüßen wir einen Autoren in unserem verlegerischen und AutorInnenenfreundeskreis, der nicht nur seit Jahren Bühnenerfahrungen, sondern auch in seinen Texten einen deutlichen Bezug zu einem wesentlichen Teil seiner Arbeit hat. Der langjährige Chefredakteur des Tätowiermagazins und Fachjournalist sowie -autor für Tätowierungen moderiert regelmäßig Tattoo-Conventions, beschäftigt sich überdies intensiv mit Themen wie Magie, Hexerei und Schamanismus und ist praktizierender Hexer. Als solcher debütiert Dirk-Boris Rödel im 1. Quartal 2020 bei uns mit dem wundervollen Erzählband „Liber Thanatamor – Das Buch von Tod und Liebe“, in dem er 17 Kurzgeschichten und Texte rund um Themen wie Magie und Hexerei, Feen und Kobolde präsentiert – Geschichten aus der Zwischenwelt, über todgeweihte Nibelungen und grausame Hexenflüche, rachsüchtige Elfen und undurchsichtige Heckenreiter, steinzeitliche Magie und eine alte Katzenfrau.

Wir freuen uns sehr über unseren neuen Autorenkollegen und die gemeinsame Zusammenarbeit und heißen Dirk-Boris Rödel herzlich willkommen!

Bildnachweis: Tobias Kircher
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Herzlich willkommen: Christopher Sappok

Als Neuzugang in unserer AutorInnen-Riege dürfen wir nach bereits längerwährenden Vorgesprächen den Sprachwissenschaftler der Universität Köln und Lyriker Christopher Sappok begrüßen. Christopher Sappok wählt mit ‚Bunker‘ eine einzigartige Form, die man am besten begreift, wenn man in Schallplatten denkt: Das Gedicht besteht aus fünf Alben a acht Songs á fünf Strophen á acht Lines á fünf Beats bestehenden Gedichts, welches am ehesten wie folgt beschrieben ist:

„Manche sagen, Bunker ist die durchgeknallte Geschichte von einem durchgeknallten Typ auf Drogen. Andere sagen, bei Bunker geht es um eine Art Donald Trump im Hippiegewand. Wieder andere behaupten, Bunker ist in erster Linie eine Formel. Fest steht: Bunker S., Surfer und Millionenerbe, ist Mitglied im Club 27. Dabei geht es zunächst eigentlich gar nicht um ihn, sondern um Artie und den Nerd, zwei sympathische Verlierertypen, die sich die ganze Zeit anpflaumen und gegenseitig zu Höchstleistungen animieren, als das Geschehen an Fahrt aufnimmt. Denn was sich hier aus einem ganz normalen Wust von Surf, Drugs & Rock ’n‘ Roll herauskristallisiert, ist ein ganz wüster Traum, ein Gemetzel in Versen, Schwarzweiß und Technicolor, die dunkle Seite der Siebziger und Quentin Tarantino lassen grüßen… „

Wir freuen uns über diesen abgefahrenden Plot ebenso wie über die einzigartige Form. Herzlich willkommen, Christopher Sappok!
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„Ich habe eine Schwäche für düstere, gespaltene Charaktere.“ – Pia Lüddecke im Interview zu „Geister“

Von Pia Lüddecke ist jüngst der dunkelromantische Schauerroman „Geister“ bei Edition Outbird erschienen. Wir stellten ihr ein paar Fragen. Zitat:

„… Was begeistert Dich an der Schauerromantik?

Ich habe eine Schwäche für düstere, gespaltene Charaktere. Und ich liebe es, wenn die Atmosphäre dir einen kalten Schauer über den Rücken jagt, obwohl auf der Handlungsebene noch gar nicht viel passiert ist: Alte Herrenhäuser und neblige Wälder, bei denen man nicht weiß, was sich in ihnen verbirgt, das Knarren einer Tür oder der Flügelschlag einer Krähe … In solche Welten einzutauchen, ist besser als jeder Drogenrausch.
Das ist übrigens auch ein Running Gag, der sich durch mein neues Buch „Geister“ zieht: Die beiden Protagonisten Tom und Juri werden von ihrem Umfeld ständig verdächtigt, dass sie in ihrer Freizeit heimlich Alkohol trinken und Drogen nehmen, während sie sich in Wirklichkeit Schauergeschichten erzählen und in einem von Bergbauschäden durchlöcherten Waldgebiet (in dem echt unheimliche Dinge vor sich gehen) nach einem mysteriösen Schatz suchen (man kann darüber streiten, welche Freizeitbeschäftigung risikobehafteter ist …). …“

Buch im Verlagsshop: Bitte Bild anklicken.

Das gesamte Interview finden Sie in unserem Onlinemagazin „Outscapes„.

Bildnachweis: Eberhard Kamm
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