Herzlich willkommen: Alexander Nym

Von Alexander Nym erscheint bei uns im ersten Halbjahr 2023 die zweisprachige Textsammlung „Reden an die Europäische Nation / Weapons Of Mass Instruction“, eine (Selbst-)Dokumentation des NSK Staats von dessen erstem Bürgerkongress im Haus der Kulturen der Welt (Berlin) 2010 bis in die jüngste Vergangenheit. Der NSK Staat ist die seit 1992 global aktive Fortführung der Kulturbewegung „Neue Slowenische Kunst“ (NSK), welche sich 1984 um die Gruppen Laibach, Irwin und Gledališče sester Scipion Nasice in Ljubljana (Slowenien) formiert hatte. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sagen: Herzlich willkommen!

Bildnachweis: Corwin von Kuhwede
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Lesespot zu Michael J. J. Koglers Roman „Die Asche vergangener Winter“

„Der Anfang 30-jährige Musiker Tal Linden ist bipolar, drogenabhängig und tänzelt dabei schon mehr als sein halbes Leben am Rande eines unüberwindbaren Abgrunds entlang. Als ihn dann auch noch seine Freundin Hanna verlässt, verliert Tal seinen letzten Halt und verkriecht sich, von den Menschen, die er liebt, entfremdet, in einer Hütte in den Bergen, um sich dort seiner, wie er es selbst nannte, „großen Katharsis“ hinzugeben.“

Michael J. J. Kogler, Mitbegründer und Stimme der Post-Blackmetal-Band „Harakiri for the sky“, zeichnet in seinem Romandebüt „Die Asche vergangener Winter“ den Weg seines bipolaren Protagonisten nach, der am Leben und der Liebe scheitert, sich mehr und mehr im Rausch verliert und dem völligen Selbstverlust entgegen bewegt. Im Lesespot liest „Jay“ einige Passagen aus dem Buch.

Wir freuen uns über Ihr Kanalabonnement. Vielen Dank.
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„Wölfe vor der Stadt“: Buchvorstellung auf MDR Kultur

In der gestrigen Ausgabe des MDR Kultur-Sendeformats „Unter Büchern“ wurde Ulrike Serowys Roman „Wölfe vor der Stadt“ in einer ganz wunderbaren Besprechung mit zahlreichen O-Tönen der Autorin ausführlich vorgestellt. Zum Beitrag geht es hier entlang. Das Buch können Sie im Verlagsshop unter diesem Link bestellen.
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Unsere Verlagsvorschau

Unsere Herbstvorschau 2022 / Backlist können Sie unter diesem Link herunterladen. Mit einer Gesamtvorschau dürfen wir an dieser Stelle darüber hinaus Ausblicke auf spannende Stoffe mit Ihnen teilen, an denen wir mit viel Herzblut arbeiten:

4. Quartal 2022

M. Kruppe „Wendepunkte – Lange Nächte in Tampere“ (hier vorbestellen): Als Mitte Januar 2022 ein Freund anrief und ein Stipendium in Finnland vorschlug, war der erste Gedanke Kruppes: Winter. Kälte. Schnee. Sehr viel mehr fällt M. Kruppe nicht ein zu Finnland, als er im Winter 2022 ein unerwartetes Angebot annimmt und als Residenz-Künstler für einen Monat in eins der nördlichsten Länder der Erde reist. Ohne jede Vorstellung, was ihn, den eher karibischen Typ, wie er selbst sagt, hier erwartet, führt ihn die Reise über Helsinki nach Tampere. Die Menschen, denen er hier begegnet, skizziert er so anschaulich, ehrlich und unterhaltsam wie schon im „Kaff der guten Hoffnung“, während seine Reise durch ein Land unter Schnee ihn auch immer wieder zu seinen eigenen Stimmen, seinem innersten Ich und zu vermeintlich Vergessenem zurück führt. Mal ernst, mal mit viel Humor, erkundet er die Stadt, die Menschen, ihre Gewohnheiten, „eine Sprache, die ständigen Fluchen“ (O-Ton Kruppe) gleicht, und vor allem die Tiefen seines eigenes Seins.

Stefan B. Meyer „Eine Frau, ein Mord“ (hier vorbestellen): Als Privatermittler Steiger von einer Journalistin ein paar Daten zur sicheren Aufbewahrung erhält, sieht alles nach einem einfachen Job und leicht verdientem Geld aus. Doch dann wird seine Auftraggeberin tot in ihrer Wohnung gefunden und Staiger muss sehr schnell feststellen, dass sich nicht nur die Polizei, sondern auch mehrere zwielichtige Gestalten für ihn und vor allem die Daten interessieren. Hartnäckig beginnt er zu ermitteln und bringt Licht in das Dunkel eines Kriminalfalles, in den mehrere hochranginge Personen aus Justiz und Stadtverwaltung verstrickt sind.

Michael J. J. Kogler „Die Asche vergangener Winter“ (hier vorbestellen): Der Anfang 30-jährige Musiker Tal Linden ist bipolar, drogenabhängig und tänzelt dabei schon mehr als sein halbes Leben am Rande eines unüberwindbaren Abgrunds entlang. Als ihn dann auch noch seine Freundin Hanna verlässt, verliert Tal seinen letzten Halt und verkriecht sich, von den Menschen, die er liebt, entfremdet, in einer Hütte in den Bergen, um sich dort seiner, wie er es selbst nannte, „großen Katharsis“ hinzugeben. In der Anfang März noch immer von Schnee begrabenen Landschaft verliert er sich jedoch nach und nach in der Vergangenheit und droht dabei in den finsteren, uneinsichtigen Ecken seines Refugiums zu verschwinden. „Die Asche vergangener Winter“ erzählt dabei jedoch nicht nur diesen so hoffnungslosen Abschnitt im Leben des Protagonisten, sondern auch, wie dieser zu jenem Menschen wurde, sowie die Tragödie seiner großen Liebe und die Geschichte dreier Freunde, die sich irgendwo auf dem Weg dorthin verloren.

2. Quartal 2023

Alexander Nym „Reden an die Europäische Nation / Weapons Of Mass Instruction“: Der NSK Staat ist die seit 1992 global aktive Fortführung der Kulturbewegung „Neue Slowenische Kunst“ (NSK), welche sich 1984 um die Gruppen Laibach, Irwin und Gledališče sester Scipion Nasice in Ljubljana (Slowenien) formiert hatte. Als gleichzeitige Auflösung und Fortführung der 1984 in Ljubljana gegründeten Kunstbewegung Neue Slowenische Kunst wurde der NSK Staat in der Zeit 1992 gegründet, nachdem sich Slowenien von der zerfallenden Bundesrepublik Jugoslawien losgesagt hatte. Mit der Zeit begannen die Bürger, eigene Kunstwerke, Veranstaltungen und Performances hervor zu bringen, welche auf den unterschiedlichen Ästhetiken, Techniken und Inhalten der NSK-Gründungsgruppen Laibach, Irwin und Scipion Nasice (später Noordung/Postgravity Art) basierten und diese künstlerisch und theoretisch ergänzen. Die in diesem Band zweisprachig versammelten Ansprachen und Berichte, als (Selbst)Dokumentation zu verstehen, sind entweder bislang unveröffentlicht oder vergriffenen Spezialpublikationen mit geringer Verbreitung entnommen, so dass sie hier erstmals in kompakter Buchform vorliegen, zum ewigen Genuss für Staats- und NichtstaatsbürgerInnen gleichermaßen.

Joachim Sohn „Die Nacht des Mondbogens“: In einem kleinen Städtchen in Lothringen kommt es Ende der 1960er Jahre während einer magischen Nacht zu einer ungewöhnlichen Begegnung zwischen der älteren Frau Irène Beaudoire und einem Raben. In einem Anhänger um seinen Hals führt der Krähenvogel Gegenstände mit sich, die es in diesem Zustand seit Jahrhunderten nicht mehr geben dürfte. Das macht die pensionierte Geschichtslehrerin neugierig und sie versucht herauszufinden, was es mit diesen Gegenständen auf sich hat. Doch an einem der folgenden Tage findet Irène in dem Anhänger etwas, das sie weit in ihre Vergangenheit, zur Zeit des Ersten Weltkrieges zurückwirft und sie zwingt, sich mit den Ereignissen von damals auseinanderzusetzen. Mit Hilfe des Raben und seinen besonderen Fähigkeiten aus der Mondbogenwelt gelingt es ihr aber, die Botschaften aus der Vergangenheit zu entschlüsseln und damit eine längst verloren geglaubte Liebe zu retten.

Bis zur letztendlichen Veröffentlichung eines Buches sind immer noch Änderungen in Inhalt, Titel und Erscheinungsdatum möglich. Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen, gern an unserer Arbeit dranzubleiben und wünschen Ihnen fesselnde Lesemomente.
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„Sein oder Nichtsein – Suizid in Wissenschaft und Kunst“: Interview auf MDR Kultur

Im gestrigen Interview bekam unsere Herausgeberin Dr. Katherina Heinrichs anlässlich des Veröffentlichungstermins am Welttag der Suizidprävention im MDR Kultur Radio ausführlich Gelegenheit, die Anthologie vorzustellen. Zum Interview geht es hier entlang. Das Buch können Sie im Verlagsshop unter diesem Link bestellen.
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Lesespot zum Kriminalroman „Eine Frau, ein Mord“

Stefan B. Meyer könnte sein eigener Ermittler sein, wie er in einem abgefuckten Gewerbegebiet in der Leipziger Peripherie zu unwirschen Schnittbildern aus seinem Kriminalroman „Eine Frau, ein Mord“ liest. Ein zwielichtiger Typ hängt weitab vom Schuss misshandelt, geknebelt und gedemütigt an der Wand einer ehemaligen Kantine. Nur eine von zahlreichenden packenden Szenen aus Meyers von Tiefenschärfe und ausgeprägtem Dialogwitz getriebenen Plot.

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Neu auf YouTube: Buchtrailer zur Anthologie „Sein oder Nichtsein – Suizid in Wissenschaft und Kunst“

Unser neuer Buchtrailer zur Anthologie „Sein oder Nichtsein – Suizid in Wissenschaft und Kunst“ der beiden HerausgeberInnen Dr. Katherina Heinrichs und Prof. Dr. Jörg Vögele vermittelt einen prägnanten Eindruck, wie vielfältig zum Einen und wie endgültig zum Anderen das Thema Selbstmord ist. Mit wenigen Zitaten und statistischen Werten wird klar, wie vielfältig und spannend dieser Themenkomplex ist. Hinter aller Erschütterung und Fassungslosigkeit Betroffener und Überlebender steckt dieses Thema wie auch unsere Anthologie voller wissenschaftlicher und künstlerischer Facetten.

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Neu auf YouTube: Buchtrailer „Vater“ zu Dominique M. Tägers Roman „Ephemer“

In unserem neuen Buchtrailer „Scirocco“ lädt uns Dominique M. Täger ein, in pure, tiefe Zeitlosigkeit einzutauchen, in eine Suche, eine Brücke zwischen Geborgenheit und Verlorenheit in seinen Worten, die diesen wunderbaren Buchtrailer ausmachen. Einem Buchtrailer, der kennzeichnend ist für den Leserausch von einem Roman, dessen mäandernde Figuren und Wege einen nicht mehr in Ruhe lassen…

Wer sich bei Paul Celans „Atemkristall“, Murakamis „Mister Aufziehvogel“ oder Boris Vians „Schaum der Tage“ zu Hause fühlt, kommt schwerlich an „Ephemer“ von Dominique M. Täger vorbei.

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Neu auf YouTube: Buchtrailer „Scirocco“ zu Dominique M. Tägers Roman „Ephemer“

…und noch ein tiefberührender Buchtrailer zu Band I „Sternbespien“ vom Roman „Ephemer“ von Dominique M. Täger. „Vater“ ist die Gänsehaut der Erinnerung an die vielleicht schönsten, geborgensten Momente am Anfang dieses Lebens… Leicht, schwerelos, glücklich, fliegend… Wann war das gewesen…? Das Buch kann in unserem Verlagsshop unter diesem Link bestellt werden.

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Arne Ulbricht absolviert Schriftstellerresidenz des Goethe-Institutes in Frankreich

Wir gratulieren Arne Ulbricht, der vom Goethe-Institut ausgewählt wurde, um in Clermont-de-l’Oise in der Region Hauts-de-France eine zweimonatige Schriftstellerresidenz im Kunst- und Schreibzentrum Grande Histoire zu absolvieren:

„Diese Residenz wird im Oktober und November 2022 im Rahmen einer Partnerschaft zwischen dem Lycée Cassini, dem Gemeindeverband von Clermontois, der Stadt Clermont, dem Freizeitzentrum CAL von Clermontois, der Grande histoire und dem Goethe-Institut stattfinden.

Arne Ulbricht wird seine Zeit zwischen seiner Schreibarbeit und Vorträgen im Gemeindeverband sowie in Schulen aufteilen. Er wird vor allem mit Deutschlernenden des Lycée Cassini, aber auch der beiden Collèges des Einzugsgebiets, dem Collège Fernel und dem Collège Cousteau, Projekte durchführen.“

Zum kompletten Artikel geht es hier entlang. Wir wünschen Arne Ulbricht eine eindrucksvolle und erfolgreiche Zeit in Frankreich!
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