„Geister“

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Rezension von Amazon Kunde
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„Bochum im Frühjahr 1999: Wir lernen den siebzehnjährigen Tomas kennen, einen schüchternen Horrorfilmfan, der gerade mit seiner sympathisch-verrückten Familie in das alte Zechenhaus der Urgroßtante gezogen ist, sich allein auf seinem Zimmer am wohlsten fühlt und eigentlich nur in Ruhe seine Videos gucken will. Doch dann begegnet er Juri, der wirkt, „als wäre er den verstaubten Seiten eines Gruselromans entsprungen“, eine seltsame Vorliebe für Morbides hat und ihn immer wieder zu fragwürdigen bis riskanten Freizeitaktivitäten überredet. Tom kann sich dem Sog nicht entziehen. Ehe er sich versieht, steckt er (wie auch der Leser) mittendrin in einer echten Horrorgeschichte, die von einem atmosphärischen Schauplatz zum nächsten führt (stillgelegte Eisenbahntrassen, ein verwilderter Waldfriedhof, verlassene Bergwerksruinen) und aus der es kein Entrinnen gibt. In der Silvesternacht kommt es in der draculaschlossähnlichen Villa Juris zum actionreichen Showdown.

Fazit: Dieses Buch ist alles andere als ein gewöhnlicher Jugendroman. Coming of Age-Themen wie Freundschaft, erste Liebe und Grenzerfahrung werden zwar behandelt, durch die Vielschichtigkeit der Story und die psychologische Ausarbeitung der Charaktere (Tom als sympathischer Antiheld, Juri als altersloser Sonderling, dem die anderen Jugendlichen nicht ganz ohne Grund mit Misstrauen begegnen, aber auch die vorlaute Punker-Schwester, der fiese Lehrer, die tattrige Nachbarin etc.) funktioniert diese Geschichte auch hervorragend für Erwachsene!!! Kenner der alten Klassiker werden ihre besondere Freude haben, da bekannte Motive wie „das Spukhaus“, „die blaue Blume“, „der Doppelgänger“ oder „das Schlafwandeln“ in diesem modernen Gothic Novel wieder aufleben dürfen.

Ein herrlich düsteres, superatmosphärisches und dazu sehr romantisches Grusel-Abenteuer mit Gänsehaut-Garantie!“
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Rezension von Amazon Kunde
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„Widernatürliches ereignet sich – in Bochum!

Die Autorin versteht es, ihre Leser aus der vertrauten Welt in eine Schauergeschichte zu entführen. Kurzweilige Dialoge wechseln mit surrealistischem Gänsehautgefühl, wenn Tom auf Juri trifft, in der Schule, auf einem verwilderten, alten Zechengelände oder in Juris unheimlichen Zuhause.

Pia Lüddeckes „Geister“ verströmen eine düstere „Gothic Novel“-Atmosphäre und lassen mit besonderen Formulierungen ganz von selbst Bilder entstehen.

Dieses Buch ist nicht nur etwas für die dunkle Jahreszeit – aber auf jeden Fall auch! :)“
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Rezension von Amazon Kunde
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„„Geister“ ist im September 2019 im Outbird-Verlag erschienen. Ich habe festgestellt, dass es genau das richtige Buch für diese Jahreszeit (Herbst/Winter) ist.

Tom (Thomas) ist ein 17-jähriger Junge, der erst vor kurzem ins Ruhrgebiet gezogen ist. Eigentlich ist er ein Stubenhocker mit einer Vorliebe für Horrorfilme . In der Schule lernt er einen ziemlich unheimlichen Klassenkameraden kennen. Sein Leben gerät aus den Fugen. Wahrheit oder Traum, diese Frage stellt Thomas sich immer wieder.

Einfach spannend und sehr gut geschrieben. Von der 1. Seite an hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Ich hatte Bilder vor Augen, wie in einem Film. Absolut Spitze, für Jung und Alt bestens geeignet. Dieser Schauerroman ist ein absolutes Muss. Ich mochte ihn gar nicht mehr aus der Hand legen, so spannend und unterhaltsam fand ich dieses Buch.“
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Rezension von Amazon Kunde
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„Ein sehr gut geschriebenes Buch über einen verrückten den irgendwie jeder kennt… lost places als Ort des Grusel und Grauens in Form eines stillgelegten Bergwerkes von denen wir im Ruhrgebiet einige haben.. Oberstufenschüler die ständig saufen…anders ist es nicht zu ertragen im Kombination mit dem zwischenmenschlichen auf jedenfall lohnenswert.“
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Rezension von Captain Books
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„… Mir persönlich gefällt das Grundszenario ziemlich gut und kommt für mich auch ziemlich ausgeklügelt daher. Dass sich der Roman zur Jahrtausendwende abspielt und sowieso der Weltuntergang bevor steht, ist eine gute Grundlage für einen düsteren Schauerroman. Gepaart mit dem Umzug aus Dänemark, und dass Tomas sich in der neuen Klasse beweisen muss, ergibt sich für mich ein tolle Grundspannung. Durch die Geheimniskrämerei von Juri schwebt auch gleichzeitig von Anfang an eine tolle mystische Stimmung mit, sodass ich die Geschichte gerne weiterlesen wollte.

Aber auch ansonsten erzeugt der Roman eine tolle, gruselige Atmosphäre. Die schaurige Villa von Juris Eltern, sowie das mysteriöse Wesen, dass Juri umgibt und das Bergwerk als Lostplace sind durch den lockeren Schreibstil von Pia schön inszeniert. …“

Zur kompletten Rezension bitte hier entlang.
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Kurzrezension des Eygennutz-Verlages
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„… „Frisch erschienen! „Geister“ von der fabelhaften Pia Lüddecke, und zwar bei unseren Freunden von der Edition Outbird! 🖤👻🖤 Und das ist genau das Richtige für die bevorstehende dunkle Jahreszeit (lässt sich aber auch hervorragend im Eiscafé im Hellen lesen! 🍨)! 🦇🌙🍂

„Die Toten waren wieder auferstanden. Und sie wandelten mitten unter uns.“

Tom Jakobsen, siebzehn Jahre alt, Stubenhocker mit einer Schwäche für alte Horrorfilme. Als er 1999 mit seiner Familie ins Ruhrgebiet zieht, gerät sein geregelter Alltag aus den Fugen, und das nicht nur, weil abergläubische Zeitgenossen prophezeien …“
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Rezension von Marius Grün
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„Mich hat das Buch bereits mit den ersten Seiten gepackt und bis zum Schluss nicht wieder losgelassen. Dieser dunkle Sog, dieses Entspinnen der mystischen Geschichte, der man beinahe bildlich die Spinnweben des Schicksals ansieht, die merkwürdige Freundschaft der beiden, diese verwunschene Villa, das scheinbar kleine Detail der blauen Blume und der Plot, der sich immer mehr als Horrotrip offenbart… Hochspannung, absolut empfehlenswert!“
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Interview im „Outscapes“ – Magazin
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„… Blutende Flüsse, Werwölfe, Zombie-Piraten: War das nicht schrecklich gruselig?

Absolut! Aber ich wusste mich ja zu verteidigen. Irgendwann während meiner wilden Jugend – das muss so in den 1890er-Jahren gewesen sein – fing ich sogar damit an, mich absichtlich zu gruseln. Ich war wahnsinnig neugierig, probierte alles aus: Nachtwanderungen über Friedhöfe, Geisterbeschwörung, Gläserrücken, die ganze Palette. Einmal habe ich beim Übernachtungsbesuch bei einer Freundin alle Kreuze im Haus umgedreht, weil ich testen wollte, ob es stimmt, dass man dann um Mitternacht den Teufel im Spiegel sehen kann. (Ich verrate nicht, was passiert ist, weil das die Leute beunruhigen könnte …)

Das klassische Rollenklischee weiß von reihenweise gieksenden Mädchen zu raunen, die bei der kleinsten Spinne in Hysterie verfallen, Du jedoch warst schon sehr früh ein Junkie des gepflegten Grusels. Empfandest Du Dich als junges Mädchen als „anders als die Anderen“?

Was soll das denn heißen? Willst du damit sagen, ich bin nicht normal oder was? 🙂 Scherz beiseite. Es stimmt schon, dass ich als junges Mädchen oft die Durchgeknallte war. Das ist heute immer noch so. Nur kenne ich inzwischen mehr Leute, die ähnlich durchgeknallt sind. …“

Zum Interview bitte hier entlang.
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Rezension in der Recklinghäuser Zeitung
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„… Nicht ohne Grund lässt Pia Lüddecke ihre Geister um die Jahrtausendwende spuken. „Ich war damals selbst 17 und fand das unglaublich spannend“, gesteht sie. Die Mysterien um die Sonnenfinsternis 1999 und die Weltuntergangsszenarien, die für den Übergang in das Jahr 2000 beschworen wurden, sind für sie unvergessen. Die Realität war unspektakultär, im Roman sieht das anders aus. …“

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Buchvorstellung in der WAZ
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„… Grusel, Abenteuer, Freundschaft, Liebe: Alles dabei also in dem Roman für junge, aber auch ältere Leser. Seine Autorin Pia Lüddecke sieht ihn als „Dark Fantasy“ in der Tradition der „Schwarzen Romantik“. Schauplatz ist das Ruhrgebiet im Jahr 1999, als abergläubische Zeitgenossen den Weltuntergang prophezeien. Orte wie das „Mottental“ wecken Assoziationen an das Muttental und das Lottental im Wittener und Bochumer Raum, wo sich Pia Lüddecke gut auskennt.

Sie arbeitet als Redakteurin für das Wittener Stadtmagazin. Für das Romanschreiben opfert sie Wochenenden und die Urlaubszeit. So hat es zwei Jahre gedauert, bis „Geister“ vollendet war. Von der Idee – die Einstiegsszene hat sie geträumt – bis zum fertigen Roman passiere bei ihr vieles intuitiv, erklärt die Autorin. „Wie sich alles auflöst, weiß ich selbst erst im Laufe der Geschichte.“ Die Figuren entwickelten ein Eigenleben. „Es macht Spaß, sich davon überraschen zu lassen“.

[…]

In der Edition Outbird, ihrem neuen Verlag in Gera, fühlt sie sich in „guter Gesellschaft, was Mitautoren und Ausrichtung betrifft. Das hat sehr gut gepasst“, sagt Pia Lüddecke. Man sei dort „sehr offen für die düstere und phantastische Richtung“. Das Cover hat Holger Much geschaffen, ein Illustrator, Maler und Zeichner, der mit HR Giger, dem Schöpfer der Alien-Figuren, zusammen arbeitet. …“

Zur kompletten Buchvorstellung bitte hier entlang.
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Rezension von Wenzel
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„Tom hat Juri sicher nicht gesucht, doch als er ihn findet, lässt er ihn nicht mehr los. Oder ist es eher umgekehrt? Zwei junge Männer, die anfangs nicht miteinander können, und doch zieht die gegenseitige Faszination sie beinahe magisch an.

Der Autorin gelingt es, dem Setting (tiefster Ruhrpott … eigentlich nicht der typische Ort, an dem man Übernatürliches vermutet) durch Elemente der schaurig-schwarzen Romantik etwas Geheimnisvoll-Überhöhtes zu verleihen. Dazu eine klare, auf den Punkt genaue Sprache, die ohne überflüssige Schnörkel auskommt. Die Autorin kann schreiben, das bewies sie bereits in ihrem Erstlingswerk „Der Schwarze Teufel“.

Bin gespannt auf ihren hoffentlich dritten Roman. Wird sie dabei wieder ihrem Faible fürs schaurig-schöne Genre nachkommen? Wir werden sehen! So oder so: Pia Lüddecke ist eine erfrischende Neuentdeckung und „Geister“ eine Lektüre wert.“
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„Geister“ im Onlinestore: bitte hier entlang.
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