Rezension von Teufel noch eins

„„Von Sein und Zeit“ ist von Anfang an ein Theaterstück und der Leser spielt die Hauptrolle. Es gibt da diese Worte und Sätze, die beim Lesen klingen, als hätte man sie selbst gedacht. Die Bilder im Buch strahlen eine faszinierende Tristesse aus, an denen sich die Texte schmiegen, ohne die Hand des Lesers loszulassen. Die Texte zeigen das Unschöne und das Unperfekte und die Zerstörung, jedoch nicht ohne zu zeigen, wie strahlend es war oder sein könnte. Jede Schönheit besitzt eine Zerbrechlichkeit, die fast eine Notwendigkeit ist. Und zu warten, bis es bricht und dann zuzuschauen, ist die Aufgabe des Autors. Und er lässt uns teilhaben, diese Momente mitzuerleben. M. Kruppe scheint jede Sekunde seines Lebens einen Stift und Papier zur Hand zu haben, um keinen Augenblick vergehen zu lassen, ohne ihn von allen Seiten betrachtet zu haben, um ihn zu verdichten. Er will aus den Momenten den Sinn herauserkennen und die Essenz festhalten. Das Buch will Verdichtungen, Miniaturen vom Sein in kleinen Gedanken festhalten, um ihnen ein Bild, ein Gesicht, eine Geschichte zu geben. Er scheut sich nicht, dabei Rohheit und Furchtbarkeit beim Wort zu nehmen. Man kann an dieser Welt nichts beschönigen, also versucht er es auch nicht.
M. Kruppe will die Welt verstehen, in dem er versucht sie zu erklären. Mit „Von Sein und Zeit“ kommen er und der Leser Ihr einen Schritt näher.“

„Von Sein und Zeit“ in unserem Onlinestore: bitte hier entlang.
_____________________________________________________________________________________