Rezension von Ralf Bruggmann

Auf einem Foto sieht man M. Kruppe mit einer Filterzigarette im Mundwinkel. Das führt ein wenig in die Irre, denn wenn M. Kruppe schreibt, dann schreibt er ungefiltert. Ob in überbordender Euphorie oder in schmerzhaften Tiefen – seine Worte treten stets roh und ungekünstelt zutage. Sogar wenn er sie nicht setzt, ziehen sich die Ausrufezeichen durch das gesamte Buch. Das ist ungemein authentisch, das ist beeindruckend stringent, das ist aber – wohl nicht ungewollt – auch ein wenig anstrengend. Doch vor allem in einzelnen Portionen gelesen springt die Energie auf den Leser über – und sorgt für ein besonderes Lese-Erlebnis.

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