„WortLand“

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Rezension von Benjamin
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„In der Tat scheint Hauke von Grimms Heimat die Sprache zu sein. In seinem „WortLand“ findet sich eine Sammlung von Kurzerzählungen, die in ihrem Facettenreichtum beinahe schon überwältigend ist. Der sympathische Geschichtenerzähler, der als Urgestein der Leipziger Undergroundkultur gilt, schreibt mit viel Wortwitz und Zuneigung für das Skurrile, was mich im besten Sinne an Woody Allen erinnert oder auch an einen etwas ortsnäheren Vertreter, nämlich Christian von Aster. Allerdings nicht so fantastisch! Hauke von Grimm erkundet das Außergewöhnliche im Gewöhnlichen, im Alltäglichen so zuzusagen, wenn seine Fantasie den Alltag auch ab und zu in apokalyptische Endzeitgedanken kleidet. Dennoch fällt es sehr schwer im Angesicht des Weltuntergangs nicht beim Lesen laut loszulachen. Und hier schafft dieses Buch etwas, das selten gelingt. Es bewahrt sich im Tiefgang immer einen wohltuenden Funken Humor und ist weder gekünstelt im Weltschmerz versunken, noch verkommt es zur Pointenhascherei.
„WortLand“ führt durch Berge und Täler der Sprache, ist urkomisch und nachdenklich zugleich, weiß dicht frequentiert zu überraschen und bleibt dabei originell. Ein Buch mit skurrilem Charme, das Freude beim Lesen macht.“

„WortLand“ in unserem Onlinestore: bitte hier entlang.
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