„Brachialromantik“

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Rezension von Benjamin

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„Die fabelhafte Welt der Amélie“ will einem beim Lesen von Frau Kopfs zweitem Buch sofort ins Gedächtnis, ist man ihren Worten und Gedanken auf der Spur, die manchmal so entrückte, bittersüße Beobachtungen und Momentaufnahmen der kalten Realität gegenüberstellen. Dabei relativiert sie das Dogma vermeintlicher Schönheit, hinterfragt den Pomp trügerischer Lebensziele und Glücklichmacher, verliebt sich in Wahrhaftigkeit des Makels und entkleidet sich vor der Welt, der sie sich zweifelnd und doch hoffnungsvoll zeigt. Als Mensch.
Als Mensch unter all diesen verschiedenen Schicksalen und Verzweigungen, irrt Frau Kopf ohne Bedienungsanleitung und Bauplan durchs Leben, immer auf der Suche nach etwas mehr, denn da ist ja mehr! Und dazu gehört nicht nur Mut, es macht auch Mut. Und deshalb ist ihr zweites Werk „Brachialromantik“ auch ein gelungenes Buch, weil es Mut macht, weil es nicht perfekt sein muss, weil es lebendig ist und deshalb lesenswert. Weil so viel Menschliches darin enthalten ist, so viel du, so viel ich und natürlich so viel Herz und (Frau) Kopf.“
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Rezension von Gerry X.
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„Brachial Romantik widerfuhr mir – Prosa von Frau Kopf. Meine Arroganz dachte, ich hätte schon alles bedacht, was Leben bedeutet. Weitgefehlt!

… die Liebe ist ein seltsames Ding …

Eine Zeile aus der Feder von Frau Kopf in ihrem Prosawerk „ Brachial Romantik.“

Ein DING also ist die Liebe, aber keine SACHE in der man in Situation ist…

Handgreiflich also … auf leisen Sohlen kommt sie…
Faszinierend und erschreckend zugleich.

So wie Frau Kopfs Prosa … zunächst leise und dann immer lauter werdend, dringen ihre prosaischen Paukenschläge in den eigenen Kopf.

… Hallo mein Name ist Kopf und ich bin Mensch.
Ein weiblicher Mensch.

Scharfzüngig seziert sie unsere Illusionen: Zweifel und Verzweiflung. Zynismus und der absurde Trotz unserer Vor- Neben- und Hintergründe sind in der Brachial Romantik von Frau Kopf präsent.

„Du weißt nicht, wie es ist, ein Mädchen zu sein.“

… Ich schnitt mich, blutete lang und nahm jedes Wort, jede Geschichte und jede Traurigkeit auf und wahr…

Und ich dachte, ich hätte schon alles bedacht … Ne! Das habe ich nicht. Das weiß ich jetzt.“

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Buchbesprechung in der Leipziger Volkszeitung
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Die Leipziger Volkszeitung besprach anlässlich einer Lesung „Brachialromantik„:

„… Dieses Sichaufbäumen gegen laut postulierte Gewissheiten, dieses Hinterfragen und auf sich selber verlassen, dieses Zweifeln und Revoltieren ist großes Theater, wobei Herz und Kopf, Emotion und Intellekt, eine wundervolle Metamorphose eingehen: „Mal schreit der Kopf sehr laut und das Herz hält den rotumrandeten Mund und manchmal hält das Herz dem Kopf die Augen zu.“

[…]

Da ist die Kopf in ihrer Widerständigkeit und ihrer brachialromantisch in Sätze gepackten leisen Menschenliebe das, was große Dichter und Dichterinnen immer waren: unangepasst auf der Höhe der Zeit. …“

Zur kompletten Besprechung geht es hier entlang.

Bildnachweis: Marco Fechner
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Rezension von Marco Fechner

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„Im letzten Jahr hatte ich nicht nur gleich zwei Mal mit Jolla di Chlechowitz das Vergnügen, Autorin Frau Kopf zum Interview begrüßen zu können, sondern auch, sie zu einem weiteren längeren Gespräch über Gott (weniger) und die Welt (mehr) zu treffen und in dem Zusammenhang auch Portraits von ihr zu fotografieren. Noch einmal mehr habe ich mich gefreut, als kürzlich von ihrem Verlag die Anfrage kam, eines der seinerzeit entstandenen Fotos als Titelbild ihres neuen Werks „Brachialromantik“ verwenden zu können. Ich bin aus Zeitgründen leider noch nicht dazu gekommen, in meinem Exemplar zu stöbern, aber ich möchte euch, weil das Buch nun auch öffentlich erhältlich ist und die öffentliche Buchpremiere mit Autorinnenlesung angekündigt ist (save the date! Ich freue mich drauf), eine kleine Autorinnenempfehlung aussprechen. Warum? Weil ich streitbare Menschen, die etwas zu sagen haben, mag. Oder wie es die „Edition Outbird“ formuliert:

„Ihre Texte fühlen sich oft wie Rausch und Messerklinge zugleich an, wenn sie den Dämonen Mobbing, Depression und Sexismus Sprachbilder gibt und sensible Lebenslandschaften, Beobachtungen und Menschenschicksale skizziert. Sie nimmt die Leserinnen und Leser mit in die Risiken und Nebenwirkungen des Sichzeigens, von Lust und bedingungsloser Liebe, aber auch in Achtsamkeit, Unabhängigkeit, Wertfreiheit und ein Leben ohne Masken, Lügen und Schubladen.“

Bestellen könnt ihr das Buch hier und Frau Kopf gibt’s übrigens auch im Podcasttrio „Kopf & Herzlos“ zusammen mit Kate Kaputto und Vic Voltage. Hört mal rein!

Und falls jemand fragt: diese Empfehlung war ernst gemeint und unbezahlt. Ich mag ihre Texte wirklich.“
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Kurzrezension von Norbert

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„Tolles Buch! Irre Texte……😀“

„Brachialromantik“ in unserem Onlinestore: bitte hier entlang.
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Rezension von Ralf Bruggmann

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„Beindruckende Wortbilder von Leben und Liebe und den Dingen dazwischen, gemalt in einer authentischen Sprache, manchmal klar und direkt, manchmal gefühlvoll um die Ecke gedacht. Wunderbar.“
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Kurzrezension von Refinnej B.
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„Ein Mal angefangen, kann man „Brachialromantik“ gar nicht mehr aus der Hand legen. Selten ein so einfühlsames, nachdenkliches und beeindruckendes Buch gelesen! Absolut empfehlenswert! Einziger Nachteil: Man will sofort neuen Lesestoff von Frau Kopf gekommen!“
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„Brachialromantik“ in unserem Onlinestore: bitte hier entlang.
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