„Kopfkino“

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Buchankündigung in der Freien Presse
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„… Acht Workshops fanden statt, in denen die Gefangenen viele Texte geschrieben haben, fiktive, lustige, tragische, vor allem sehr emotionale. Etwa zwölf Häftlinge nahmen daran teil. Anfangs waren es mehr, aber nicht alle waren über den gesamten Zeitraum im Gefängnis.

Corina Gutmann: „Die Texte haben viel mit Biografien beginnend in der Kindheit zu tun, mit Selbstreflexion. Um sich so zu öffnen, braucht es Vertrauen, Selbstvertrauen und auch Vertrauen in die, die das Buch lesen, draußen und in der JVA. Es gehört Mut dazu, so viel von sich preiszugeben. Für uns ist das auch ein Schritt zur Resozialisierung.“ Anfangs dachte sie, dass noch Platz für ältere Texte ist. Doch die Häftlinge waren fleißig und lieferten ausreichend Neues.

Das Coverbild hat einer der Häftlinge gezeichnet. Die Autoren bleiben im Buch anonym. Wenn durch die vorerst 200 gedruckten Exemplare ein finanzieller Überschuss entsteht, soll der auf Wunsch der Häftlinge für Projekte im Gefängnis verwendet werden.“

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Buchvorstellung in der Freien Presse
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„Es sind keine Macho-Texte, sie lassen alles aus sich raus, machen sich nackig.“ So beschreibt Corina Gutmann, Leiterin der Stadtbibliothek Greiz, ihre ehrenamtliche Arbeit mit Häftlingen. „Da ist ein Riesenvertrauen.“ Nur mit diesem war es möglich, dass das Buch „Kopfkino – Geschichten aus dem Knast“ entstanden ist, welches die Bobenneukirchenerin jetzt herausgegeben hat. Dabei geht es inhaltlich um Schuld, Aufarbeitung und Ängste, Sehnsüchte und Zukunftspläne der inhaftierten Menschen. Sie geben ihre Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, Träume und damit ihr Inneres preis. Verpackt in Prosa, Lyrik und Geschichten. Das Buch enthält Verse und Elfchen, kurze und längere Texte – versehen mit Pseudonym.

[…]

Wie soll man Konflikte als Erwachsener klären, wenn man als Kind nur Gewalt erfahren hat? „Es gibt Dinge, die kann man sich draußen nicht vorstellen. Schicksale, die die Männer im Leben dann straucheln ließen“, so die Bibliothekarin.

„Daraus ein Buch zu machen, das geht nur, wenn man richtig gute Partner hat“, sagt Corina Gutmann. Mit der Freizeitbeamtin Anke Hartmann von der JVA hat sie eine solche gefunden. Und Tristan Rosenkranz vom Verlag „Edition Outbird“ hat sie bestärkt, ein Buch aus den Texten der Häftlinge zu machen. …“

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Interview auf „Gefängnisseelsorge.net“

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TV-Beitrag im MDR „Thüringen Journal“
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Buchankündigung in der Ostthüringer Zeitung
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Buchbesprechung & Lesungsrückblick in der Ostthüringer Zeitung
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„… Die Texte künden allesamt von Talent und verdienen den Begriff Literatur. In ihrer Authentizität gestatten sie nicht nur einen Blick hinter die Knastmauern, sondern geben zudem Einblicke ins Innere der Autoren, wobei sie davon zeugen, dass hinter einer äußerlich rauen Schale eine sensible Seele wohnt.

Wie die Haft einen Menschen verändert, davon kündeten neben den Texten auch die selbst verfassten Lieder, mit denen einer der Gefangenen die Lesung mit Gesang und Gitarre ausdrucksstark begleitete. „Selbst Könige werden zu Bauern“, heißt es in dem Song „Drang nach Freiheit“, der erahnen lässt, wie gnadenlos die Knasthierarchie zuschlägt.

Für die Zuhörer, vor allem aber für die Gefangenen, sind das empfehlens- und lesenswerte Buch sowie die Buchpräsentation in Greiz ein mess- und greifbarer Erfolg. …“

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Lesungsankündigung Buchmesse & Greizer Stadtbibliothek in der Ostthüringer Zeitung
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„… Sie sei sehr stolz auf das Buch und vor allem die Häftlinge, welche die meisten der Texte in „Kopfkino“ geschrieben haben, sagt Gutmann. Aber auch sie, die Freizeitbeamte Anke Hartmann und der Slam-Poet Dalibor, der auch schon Workshops in der JVA abhielt, haben Beiträge beigesteuert. „Ich bin sehr dankbar, dass sie so mitgemacht haben. Sie haben wirklich alles gegeben“, sagt Gutmann über die Arbeit der Häftlinge, deren Texte zum Teil sehr persönlich sind – einer handelt zum Beispiel von der ersten Nacht in der Untersuchungshaft – zum Teil aber auch sehr humoristisch und direkt. „Es ist ein ehrliches Buch geworden, ein gefühlvolles Buch und manchmal auch ein lustiges Buch“, sagt die Bibliotheksleiterin, die sich schon sehr auf die Vorstellung auf der Buchmesse freut, zu der sie mit dem Verleger und der Freizeitbeamten fahren will.

Doch Corina Gutmann, ­Anke Hartmann und ­Tristan Rosenkranz sind nicht die einzigen, die in Leipzig dabei sein wollen, denn für die ­Buchvorstellung dort konnte ein ganz besonderer Gast gewonnen werden. Der Schauspieler und Schriftsteller Steffen Schroeder, den meisten Menschen wahrscheinlich bekannt als Kommissar Tom Kowalski aus der Fernsehsendung Soko Leipzig , soll einige Passagen aus dem Buch vorlesen.“

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Interview im „Outscapes“-Magazin
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Buchbesprechung im Vogtlandanzeiger
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„… Gemeinsam mit vier Gefangenen präsentierten die beiden Frauen am Dienstag Auszüge aus den Texten. Kindheitserinnerungen und Biogtafisches finden sich ebenso wie Selbstreflexionen über die Zeit hinter Gittern, aber auch fiktive Geschichten liegen zwischen den Buchdeckeln, und natürlich schwingt viel Hoffnung mit für die Zeit nach der Strafe. Hoffnung, „die Scheiße, die man gebaut hat“ für immer hinter sich zu lassen, einen Neuanfang zu wagen mit einer intakten Familie, die manch einer der Autoren bislang nie hatte. Die Texte künden allesamt von Talent und verdienen den Begriff Literatur. In ihrer Authentizität gestatten sie nicht nur einen Blick hinter die Knastmauern, sondern geben zudem Einblicke ins Innere der Autoren, wobei sie davon zeugen, dass hinter einer rauen Schale eine sensible Seele wohnt. …“

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„Kopfkino“ in unserem Onlinestore: bitte hier entlang.
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