„Fick die Musen“


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Rezension von Franziska Appel

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„Dieses Buch hält nicht, was der plakative und vielleicht auch sexistisch anmutende Titel verspricht. Und das meine ich jetzt im allerbesten Sinne! Diejenigen, die sich davon nicht abschrecken lassen, erwartet eine feinfühlige Lyrik, in der der Autor in erster Linie mit sich selbst und mit dem Kampf mit seinen Musen abrechnet. Aber daneben geht es natürlich um noch so viel mehr: um Liebe, Familie, Trennung und Freundschaft… Ich kann nur hoffen, dass dieser Liaison, so kompliziert sie auch sein mag, noch viele literarische Kinder entspringen.
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Rezension von Jennifer Sonntag

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„Mir fallen zu Benjamin Schmidts aktuellem Buch „Fick die Musen“ zwei mir sehr bekannte Gefühle ein: „Schmetterlinge sterben so laut“ und „Liebe heißt Scherben fressen und warten, wieviel Blut man dann kotzt“ (Casper). Benjamins Gedichte und Gedankenskizzen sind nicht nur etwas für Menschen, die mit ihren Musen hadern oder selbst Musen mit blutigen Lippen sind oder waren, sie sind für mich auch wortgewordene Trennung, ein Glücklichsein im Unglücklichsein und umgekehrt, ohne einseitig zu bleiben, und kein Leser wird dabei seine eigenen Lebens- und Liebesspuren ausklammern können.“
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Rezension von Marius Grün

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„Wo die Liebe hingeht, wenn sie auseinanderfällt, greift Benjamin Schmidt in seinem berührenden Lyrikband auf. Ihm gelingt dabei nicht nur das Kunststück, die oftmals falsch als „schwürig“ bezeichnete Lyrik lebhaft und lustmachend zu schreiben, sondern auch, das Schwere und Verlustreiche einer Trennung nach vielen Jahren Liebesbeziehung als Wandlung zu begreifen und wiederzugeben. Seine Wandlung wirkt, als löse sich mit dem Nachtrauern der Schmerz selbst auch gleich auf.

Ein wunderschönes Lyrikbuch, bittersüß und immer wieder erneut ein Lesevergnügen.“
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