M. Kruppe wird Sprecherstimme für Wallace Stroby

Wir freuen uns mit und für unseren Autoren M. Kruppe, der jüngst Angebot und Zusage des „Pendragon„-Verlages bekommen hat, Sprecherstimme für den vierten Kriminalroman der Reihe „Crissa Stone“ von Wallace Stroby sein zu dürfen. Wallace Stroby schreibt sogenannte Hard Boiled-Kriminalromane, in deren Zentrum stets hartgesottene Ermittler nach Vorbild US-amerikanischer Krimis stehen. Kruppes Stimme wird der Rolle mehr als nur gerecht, wie wir finden; im Rahmen der Buchpromotion und eigener Lesprogramme wird in naher Zukunft also auch dieser spannende Stoff von und mit ihm zu hören sein.

Herzlichen Glückwunsch!

Bildnachweis: Stef Schmidt
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Resonanzen: Radio, Zeitung, Rezensionen

In den letzten Wochen haben sich die Resonanzen, Vorstellungen und Rezensionen um unsere Verlagsneuerscheinungen zeitweise fast überschlagen. Wir können an dieser Stelle nur eine Momentaufnahme aufzeigen und verweisen gern auf unseren Menüpunkt „Rezensionen + Buchvorstellungen“ in der linken Spalte, der in jeweiligen Unterpunkten alle bisherigen Resonanzen beinhaltet.

Darjeeling Pur“ von Tami Weissenberg erreichte zeitweise Rang 18 unter den „Biografien & Erinnerungen“ (Unterpunkt „Frauen“) bei Amazon. Das Buch wurde bislang in der Mitteldeutschen Zeitung, den Zeitungen der „Mediengruppe Thüringen“ sowie vom Radio des Mitteldeutschen Rundfunk und MDR Kultur vorgestellt bzw. besprochen. Weitere Besprechungen folgen.

Zitat: „Die Frau, mit der dieser Mann zusammenlebt, ist ein Ungeheuer. Eines, das den Mann zwingt, zuhause wie ein Sklave den Haushalt zu besorgen und zudem einen kostspieligen Lebensstil zu finanzieren, was dem Mann eine Zeit lang sogar gelingt. All das wird in diesem Buch haarklein geschildert, und natürlich bemitleidet der Leser den derart gedemütigten Mann und wünscht ihm nichts mehr, als dass er sich aus diesem Teufelskreis befreien könnte. Warum aber tut er es nicht? Warum erzählt er von dieser Hölle und macht doch keine Anstalten, ihr zu entfliehen?“ (MDR)

Michael Schweßingers „Robinsonaden vom 40. Breitengrad“ wurden beispielsweise in den Leipziger Stadtmagazinen „Kreuzer“ und „Ahoi“ sowie ebenfalls beim „MDR Radio Sachsen“ via Interview oder Besprechung vorgestellt.

Zitat: „Seine Storys bringen es insgesamt nur auf knapp über hundert Seiten, aber auf jeder einzelnen davon knirscht die Wahrheit unserer Zeit mit den Zähnen. Mit scharfem Blick und zunehmender Wut beobachtet Schweßinger die „Tourismus-Maschine“ aus nächster Nähe.

[…]

Vor allem schockierte Schweßinger die Selbstverständlichkeit, mit der die Angestellten sich ausnutzen ließen. Es habe keinen Widerspruch und erst recht keine Solidarität unter den Mitarbeitern gegeben, um sich gegen „die da oben“ zu wehren.

[…]

Auf die Frage, was er, wenn er könnte, in der Welt ändern würde, überlegt Michael Schweßinger lange, bevor er mit leiser, aber entschlossener Stimme antwortet: „Lass uns das Ganze auf Null setzen. Und nochmal neu versuchen, ob wir nicht doch ein bisschen menschlicher miteinander umgehen können“.“ (Kreuzer)

Unsere drei Hallenser AutorInnen Jennifer Sonntag, Axel Kores und Christoph Liedtke bekamen in einer halbstündigen Sendung von „Radio Corax“ Gelegenheit, sich, ihre Lebensentwürfe, künstlerischen Sichtweisen sowie ihre Bücher „Seroquälmärchen„, „Verschwendete Jugend“ und „Symmetrie der Risse“ vorzustellen (zum Radiomitschnitt bitte hier entlang). Die Mitteldeutsche Zeitung stellte Christoph Liedtke und seinen vorgenannten Lyrikband ebenfalls vor.

Zitat: „… Der Titel „Symmetrie der Risse“ klingt dabei wie eine Fortschreibung dessen, was ihn auch als Bildkünstler umtreibt: die Lebensspuren nämlich. Das er die fast schon weltweit auch bei Studienaufenthalten – etwa als Stipendiat in Istanbul und Tokio – gesucht und gefunden haben muss, ist teils seiner assoziativen, teils eher meditativen Lyrik zu entnehmen. Kostprobe: „Geh raus und nimm nichts mit. / Hinter den Gärten ziehe deine Kreise.“ Soll heißen, dass es auf der Spurensuche immer auch selbst Spuren zu legen gilt.

Idealerweise drücken die sich dann in beinahe aphoristischer Knappheit und Eindringlichkeit aus. …“

Ebenfalls „Radio Corax“ sendete ein eineinhalbstündiges Feature zu Christoph Liedtkes Japan-Aufenthalt, künstlerischem Schaffen und dem aus seinen Japaneinflüssen entsprungenen Hörstück. Zum Mitschnitt geht es hier entlang.

Und auch zu Benjamin Schmidts „Fick die Musen„, Tomas Jungbluths „Kammerflimmern„, M. Kruppes „Und in mir Weizenfelder“ und Michael Haas´ „50.  Licht und Schatten – Männer betrügen Frauen. Frauen betrügen sich selbst.“ sind die ein oder andere Besprechung eingegangen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle für die zahlreichen so positiven Feedbacks und freuen uns auch auf Ihre Meinung zu unseren Büchern.

Bildnachweis: Holger Ellgaard.
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M. Kruppes Vorwort zu Tomas Jungbluths „Kammerflimmern“

Zu Tomas Jungbluths unlängst für Juli angekündigter Novelle „Kammerflimmern„, dieser sprachgewaltigen Erzählung gleich einem Brief zwischen sensibler Liebeserklärung und fasertiefer Trennungsaufarbeitung einer spannungsgeladenen Borderlinebeziehung (Interview erscheint im „Outscapes„-Magazin #9 im September 2018), bedanken wir uns von Herzen bei unserem Autorenfreund M. Kruppe für sein einfühlsames und umsichtiges Lektorat sowie sein Vorwort:

„Noch einen Drink? Ein Bier vielleicht oder einen Whisky, eine Wodka-Cola? Letzteres verabscheue ich ja. Man verfälscht geistige Getränke doch nicht. Ich nehme ein Bier, Herr Jungbluth, auch, wenn ich nur stiller Zeuge Ihres dialogischen Monologes bin. Ach was…. Geben Sie mir einen Laphroaig dazu. Den Älteren bitte… Und zwei, drei Tropfen Wasser bräuchte ich, denn dann kann ich mich einigen Worten widmen, die zu sagen ich bezüglich Ihres Buches nicht umhin komme.

Merken Sie etwas? Beim Lesen haben Sie mich schon eingenommen. So eingenommen, dass ich Ihren Stil dreist kopiere, den Sie hier anwenden. Das kommt, wenn ich von einem Buch überzeugt bin, oder dann, wenn das jeweilige Buch etwas mit mir macht. Ähnlich wie hier ging es mir bislang aber selten.

Ich erinnere mich an die Bücher von Jack Kerouac, die immer eine gewisse Einstiegszeit brauchten, weil sein Schreibstil schon nicht ganz so gewöhnlich war. Ich saß oft im Café und las. Nicht selten störten laute, rücksichtslose Menschen, die meinten, dass der gesamte Raucherbereich ihr ganz privates Refugium sei und entsprechend laut sprachen. Konzentration? Fehlanzeige. Und doch … immer bei Kerouac, wenn ich das Buch weg legte, entspann sich in meinem Kopf plötzlich ein Wortgewitter, wie man es von heißen Sommertagen kennt, wenn aus heiterem Himmel in gefühlter Sekundenschnelle Wolkentürme auftauchen, die sich dann brachial entladen. So schnell hatte ich selten einen Stift zur Hand. Irgendetwas machte dieser Kerouac da mit mir. Unbewusst und vielleicht nicht einmal beabsichtigt.

Das vorliegende Buch ist ebenfalls eins dieser Phänomene und ich weiß nicht recht, ob es an der dichten Legierung von Poesie und Prosa, der Beimischung von lyrischen und auch dieser wissenschaftlichen und spirituellen Denkansätze liegt, die Tomas Jungbluth hier präsentiert, oder an seinen inhaltlichen Niedergängen, dem Ausweiden des eigenen Selbst, dessen, was Fühlen ist und von so vielen Menschen nicht thematisiert wird. Warum auch? Der Mensch hat stark zu sein und keine Mimose. Was ist schon eine Trennung? Etwas Schlimmes? Ach wo… die Frau verlässt dich und du leidest? Jetzt mach‘s aber mal halblang! Such dir irgendeine und nimm sie mit nach Hause… Ablenken ist die Devise. Und hab dich nicht so, dann war sie einfach nichts für dich, hat dich nicht verdient!

Phrasen, die wir alle kennen. Phrasen, die uns allen schon einmal, wie Phrasen nun einmal sind, garstig ins Gesicht peitschten und dabei doch nichts hinterließen.

Was aber ist, wenn ein Mann wirklich einmal eine Trennung seziert? Wirkt er dann weinerlich und schwach? Wirkt er wie eine Mimose, ein zu belächelndes Subjekt? Ich denke, dass recht viele Menschen im offenen Dialog genau das bestätigen würden. Daheim aber dann, wo die Einsamkeit auch manchmal in Gesellschaft ein Berater wird, denken viele, wenn sie ehrlich nur zu sich allein sind, anders darüber.

Natürlich darf man(n) auch Schmerz zulassen. Natürlich ist die vermeintliche Stärke, gerade der männlichen Vertreter unserer so genannten „zivilisierten“ Gesellschaft, nichts anderes als Maskerade und „Getue“. Stark ist, wer nicht fühlt. Was für ein Blödsinn. Stärke ist, was Thomas Jungbluth hier vorlegt. Thematisch, weil er sich über diese Konvention stellt, als Mann über das Fühlen zu schweigen und zum Heulen in den Keller zu gehen. Konzeptionell, weil er keine Rücksicht nimmt auf Personen, die ihn kennen und vielleicht verlachen werden. Und sprachlich, weil sich in seinem Text verschiedene Genres verbinden, die es fast unmöglich machen, das Buch in eine Schublade zu packen. Und allein das macht Kunst aus. Wenn sie nicht definierbar ist, aber anspricht.

Und mich hat sie angesprochen, Herr Jungbluth, sehr sogar. Sie hat mich mitgenommen auf den Trip in ein tief verletztes, in gewissem Sinne fragiles, aber doch auch mächtiges Ich. Und dieser Trip hat viel gezeigt. Sehr viel. Nicht nur das Borderline-ähnliche Selbstverletzen über die Ebene eines Gegenübers, das fast schon nach Masochismus roch, nicht nur die irgendwie nach Ansatzautismus schmeckende Feinfühligkeit, die hier als Hochsensibilität bezeichnet wird, sondern auch, dass wir Menschen uns mehr Mensch sein könnten, wenn wir abkämen von diesem seltsamen Dekret, stark sein zu müssen. Härte erweist sich als gesellschaftlich anerkanntes Muster einer Gemeinschaft, die so nach Weichheit schreit, heimlich… Und sehr, sehr wenige würden es offen zugeben. Vor allem dann, wenn es sich um Männer handelt.

„Mir war ab dem gewissen Point of no Return klar, dass ich dieses Buch schreiben
muss. Wie mir auch klar war, dass es eine harte Reise werden würde. Natürlich
heulte ich gerade am Anfang wie ein Schlosshund. Und natürlich glich es einem
tagelangen Tauchgang. Ich trank viel zu viel beim Schreiben, weil ich nüchtern
kaum eine Stunde Arbeit am Skript aushalten konnte. Und ja, weil da auch mein
emotionaler Wortschatz nur halb so hohen Ladepegel hat, schätze ich. Dabei will
ich weder eine Demontage noch eine Erhöhung, es musste raus aus meinem
Herzen und aus meinen Zellen, diese ganze Geschichte mit Dir, die diese so
einzigartige Bruchkante in meinem Leben darstellt und der Du für mich die
permanente Gefühlsmischung aus erstmaligem Ankommen und latenter
Gefährdung warst.“

Gut, dass Sie dieses Buch geschriebenen haben, dass Sie sich an der Vergangenheit gerieben haben und dabei kaum ein Blatt vor den Mund nahmen, Herr Jungbluth. Gut, dass Sie den Schritt gegangen sind und nun, mit Kammerflimmern Einblick in eine Auseinandernahme, eine Deinstallation einer Dualität geben und damit den LeserInnen sagen: Das, genau das, könntest auch DU sein.“

Das Buch kann bereits jetzt in unserem Onlinestore vorbestellt werden. Herzlichen Dank!

Bildnachweis: Stef Schmidt
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M. Kruppes Buchpremiere „Und in mir Weizenfelder“ | Ein Rückblick

Aufgrund der zahlreichen Voranfragen wurde der Abend kurz zuvor noch in zwei Lesungen gesplittet, insofern hatten wir zweimal volles Haus mit einer Vielzahl interessierter und begeisterter ZuhörerInnen, die ebenso gespannt, nachdenklich oder begeistert Kruppes Sequenzen aus seinen beiden letzten Büchern „Von Sein und Zeit“ und „Und in mir Weizenfelder“ sowie Claudia Rudats Brecht-Texten folgten. Nicht selten wurden die einzelnen Texte mit Publikumsgesprächen, erklärenden Einleitungen und Humoresken verbunden, in vielen Fällen mündeten die Pausen und der Abend in zahlreiche Gespräche, die wiederum von unserer Vielzahl an flüssigen Spezialitäten untermalt wurden.

Es war ein sehr schöner Abend unter Freunden, wie uns nicht zuletzt auch viele BesucherInnen zurückmeldeten; und dem Vernehmen nach soll es in absehbarer Zeit in gewisser Regelmäßigkeit in ebenjener Location Abende mit Musik, Kunst und Literatur geben. Wir freuen uns drauf und halten Sie auf dem Laufenden.

Zur Fotogalerie geht es hier entlang.
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Mark Beneckes Vorwort zu M. Kruppes „Und in mir Weizenfelder“

Wir bedanken uns aufs Herzlichste bei Dr. Mark Benecke für sein Vorwort zu M. Kruppes „Und in mir Weizenfelder„:

„Kruppe war er ein Säufer. Er wütete, er träumte, er krauchte. Lachend, weinend, schluckend, in Licht und Gift und Sonne gebadet, oft genug mit einem fetten Schädel.

Viel Benn steckt dabei nicht in ihm, auch wenn ihn Kruppe zu den Altvorderen zählt. Doch Astern und Hirnschauer sickern hier nicht. Das ist auch gut so, denn Kruppe ist nicht depressiver Arzt und Pfarrerssohn, der mit preussischer Disziplin und dazu passendem Habitus durch die Welt schreitet. Kruppe ist Grufti. Allerdings einer, der die Sonne liebt. Der Kater hat ihm mehr als einmal das Licht ausgeknipst, und so schlägt er sich statt mit hautkranken Patient*innen, die ihn zu Tode langweilen, mit dem Jobcenter, Grundeinkommen, Zeitungsmeldungen und Mitfahrgelegenheiten herum.

Einige Abenteuer, angerichtet mit einer Messerspitze Bukowski, hat Kruppe erlebt. Es sind die Zuckerstreusel auf einem sonst ganz blinzelnden Werk. Wie durch Lamellenlücken strahlt für ihn rätselhaft Äußeres in seine Gedankenpfade, seien es Brücken im Frühling oder der freundliche Segen einer aus der Zeit gefallenen Hippiebraut in der Fußgängerzone. Solch Äußeres dringt zu Kruppe durch, es erreicht ihn kurz, doch dann verschwindet es auch wieder und macht einer Zuschauerinnen-Nase beim abendlichen Umtrunk, nach einer Lesung, Platz. Es rauscht in Kruppes Gedichten mehr als dass er rumpelt oder kracht.

Mir gefällt das. Denn wer arbeitet sich schon zeitgleich an geblendeten Youngsters, einem Bregen schnorrenden Hier und dem gealterten Karlsson ab? Well, Kruppe tut’s. Takin‘ it easy for all us sinners.

Man spürt, dass Kruppe kämpft. Seine Weizenfelder wurden Wodka. Doch vorher speicherten sie Sonne.

Viel Spaß beim Lesen.

Mark Benecke“

Das Buch kann unter unter diesem Link in unserem Onlinestore vorbestellt werden. Herzlichen Dank!

Bildnachweis: Jara Reker
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Vorankündigung März 2018: M. Kruppe „Und in mir Weizenfelder“

Der „Edition Outbird“-Autor der ersten Stunde M. Kruppe hat es wieder getan und rundet somit mit seinem neuen Lyrikband „Und in mir Weizenfelder“ unser spannendes Quartalspensum an Neuveröffentlichungen mit einem Vorwort von Dr. Mark Benecke würdig ab.

Kruppes Herz ist groß und seine Abgründe endlos. Und so ist es nur konsequent, dass sich die oftmals tanzende Lyrik hinter dem gebrochen strahlendhellen Cover „Und in mir Weizenfelder“ Grenzgängen, Ausgestoßenen, Opfern des Krieges, Begierden und tiefen Emotionen, dem Zerbrechen am System und natürlich einmal mehr dem Suff und Sinn des Lebens widmen. Kruppe ist Reibung und unentwegte Suche. Und Kruppe ist Glaube, sonst wäre er nicht der, der er ist.

Seine Lyrik ist Punk und auf die Fresse, Zärtlichkeit und Tanz, flüstert, schreit und kotzt und ist immer wieder eine Empfehlung. In Kürze erhältlich und unter obigem Link bereits jetzt vorbestellbar.

M. Kruppe erleben Sie auf der Leipziger Buchmesse im Rahmen unseres Abendprogramms (Informationen entnehmen Sie bitte diesem Veranstaltungseintrag).

Unser Dank gilt für die Covergestaltung Tobias Giese.
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Leipziger Buchmesse 2018: Wir heißen Sie herzlich willkommen!

Mit dem heutigen Tag ist nicht nur unser Standort zur kommenden Leipziger Buchmesse bekannt – Halle 5, Stand G 417 in Kooperation mit dem Telescope Verlag – sondern auch unser (vorläufiges) Veranstaltungsprogramm am Rande derselben, konzipiert (Änderungen vorbehalten). An unserem Stand können Sie nicht nur uns und unser Verlagsprogramm kennenlernen, vielmehr können Sie sich am 16. 03. 2018 um 14 Uhr von Frau Kopf, am 17. 03. 2018 von M. Kruppe Kopf ihre aktuellen Bücher „Brachialromantik“ und „Und in mir Weizenfelder“ signieren lassen und diese beiden AutorInnen begrüßen.

Auch freuen wir uns auf Sie im Rahmen unseres mitreißenden Abendprogramms, dass in der Leipziger Kunstgalerie Raum 16 am 16. 03. 2018 von den neuen Werken der Künstlerin Daniela Floss und der beiden Autoren Axel Kores und Michael Haas getragen wird, am 17. 03. 2018 von Frau Kopf und M. Kruppe, im 2. Teil von Hauke von Grimm, Michael Schweßinger und Klaus Märkert, ebenfalls mit feiner neuer Literaturkost mit Leben erfüllt wird.

Bitte entnehmen Sie die Details unserer Veranstaltungsankündigung.

Selbstverständlich werden Sie zu den Abendveranstaltungen mit edlen Spirituosen und kleinen Häppchen verköstigt; wir heißen Sie herzlich willkommen und freuen uns auf Sie!
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Verlagsvorschau 1. Quartal 2018: Schweßinger, Kruppe & Kores

Wir dürfen dank einer wachsenden Riege hochmotivierter Autoren und Autorinnen frohgemut auf die für dieses Quartal geplanten drei* Neuveröffentlichungen unseres Verlages hinweisen:

Der Leipziger / Weltbewohner Michael Schweßinger wird mit „Robinsonaden vom 40. Breitengrad“ seine neueste Sammlung Stories veröffentlichen, Eindrücke eines Weltenwanderers, die seine Italienerfahrungen des vergangenen Jahres in ein Spannungsfeld aus zeitverlorener Leichtigkeit und gewohnt tiefgründigen Erzählungen stellt. Die Covergestaltung wird Benjamin Schmidt anfertigen.

M. Kruppe aus Pößneck wird in seinem Gedichtband „Und in mir Weizenfelder“ und nunmehr 2. Buch in der „Edition Outbird“ einmal mehr schonungslos offen Menschen am Rande der Gesellschaft porträtieren, sich selbst und die Verlierer hinter dem großen Spiel in starke lyrische / prosaische Sprachbilder zeichnen, andererseits aber auch metaphorisch surrealen Gedankenflügen wie -abgründen folgen. Für seine Covergrafik ist der Berliner Grafiker Bias Schniese im Gespräch.

Axel Kores aus Halle an der Saale wird in unverschämtem Tempo und hochunterhaltsamem Sprachwitz im Roman „Verschwendete Jugend“ vom eskapistischen Lebenshunger, der Subkultur und dem Zwiespalt des Lebens erzählen, was aus einer ehemaligen Hausbesetzergruppe zwanzigjäriger Punks im Jetzt geworden ist. Seine Covergestaltung wird der preisgekrönte Hallenser Künstler Tobias Gellscheid übernehmen.

Einzelheiten zu all den vorgenannten Büchern erscheinen wie gehabt zeitnah; Michael, M. und Axel – wir freuen uns auf Eure Lektüre!

*Änderungen vorbehalten
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Mitschnitt zu Frau Kopfs Buchpremiere „Brachialromantik“ online

Für Freunde von Frau Kopfs fasertiefen/r Shorts Stories, Prosa und Lyrik, für Freunde des literarischen Entertainments und für all jene, die die Buchpremiere zum jüngst erschienenen „Brachialromantik“ im Berliner „Cosmic Kaspar“ verpasst haben, steht auf unserem YouTube-Kanal ab sofort der zweiteilige Mitschnitt online. Frau Kopf mit und versus M. Kruppe – zwar ohne Bewegtbilder, aber dennoch nicht minder unterhaltsam:

Mitschnitte und Bildnachweise: Marco Fechner
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Berlin, das war wunderbar!

Wir blicken mit Freude auf die gestrige Buchpremiere anlässlich Frau Kopfs jüngst bei uns erschienenen „Brachialromantik“ im Berliner „Cosmic Kaspar“ zurück, die ein voller Erfolg war (zu den Fotos bitte hier entlang). Intuitiv und ohne festes Konzept entspann sich aus dem anfänglichen Interview Frau Kopfs durch unseren Mitstreiter und Autoren M. Kruppe eine spannende und sehr unterhaltsame Lesung, in der nicht zuletzt M. Kruppe einige Texte aus „Brachialromantik“ vortrug und Frau Kopfs vorgetragene Buchauszüge mit einigen Texten aus seinen Büchern „Von Sein und Zeit“ sowie „Und in mir Weizenfelder / Sie nannten ihn Biest“ (vorauss. März 2018) ergänzte.

Zwischen Nachdenklichkeit, Anspannung und Vergnüglichkeit ließ sich der emotionale Spannungsbogen der knapp 40 Gäste bezeichnen, die in der Pause wie nach Ende der Lesung nicht nur viele der bereitliegenden Bücher kauften und signieren ließen, sondern auch angeregte Diskussionen führten. Eine besondere Freude war uns in dem Zusammenhang die Anwesenheit der Autoren Peter Wawerzinek, Dirk Bernemann und Benjamin Schmidt im Publikum, die ihrerseits Garant für interessante Gespräche waren.

Dem Vernehmen nach soll es schon sehr bald eine Fortsetzung des dynamischen Duos Frau Kopf und M. Kruppe in Leipzig geben. Bleiben Sie gespannt!

Zur Veranstaltungsgalerie bitte hier entlang.

Bildnachweise: Kaya / Barbara Bommel
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