Mitteldeutsche Zeitung berichtet über Jennifer Sonntags „Seroquälmärchen“

Wir bedanken uns bei der Mitteldeutschen Zeitung über die Buchbesprechung von Jennifer Sonntags Psychiatriemärchen „Seroquälmärchen„, dass sie in enger Zusammenarbeit mit Franziska Appel und Benjamin Schmidt realisierte. Zitat:

„… Das Buch ist eine Innenaufnahme der Psychiatrie aus der Warte der Patienten, und nebenbei klingt das etwas überraschende Problem an, dass Behinderte – insbesondere Blinde – es zuweilen auch nicht ganz einfach haben bei der Behandlung in diversen Kliniken.

„Seroquälmärchen“ heißt Sonntags Fantasiegeschichte mit realem Hintergrund: Der Titel ist eine leichte Verballhornung des Namens eines Medikaments, das zu den Psychopharmaka gehört und mit dem sich die Heldin des Märchens, genannt Elfenprinzessin, einen Kampf liefert. Der kann hier nicht auf ein Märchen-Happy-End zulaufen, klar – aber immerhin bieten sich tiefe und erstaunliche Einblicke in die Welt des seelischen Leidens: Einer auch reichen Welt von oft sehr kreativen Leuten, die, wie es die Autorin nennt, im „Zauberwald“ leben und sich dort – manchmal unwiederbringlich – verlaufen. …“

Die komplette Rezension entnehmen Sie bitte diesem Link.

Das Buch kann in unserem Onlinestore unter diesem Link bestellt werden. Herzlichen Dank!

Bildnachweis: malsehn!.media
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Vorankündigung April / Mai 2018: Jennifer Sonntag & Franziska Appel „Seroquälmärchen“

Mit Anfang Mai wird Jennifer Sonntags neues, von Franziska Appel wunderbar sensibel illustriertes Buch „Seroquälmärchen“ bei uns erscheinen. In inhaltlicher Ausrichtung, Format und quadratischer Aufmachung als Hardcover setzt es die mit Benjamin Schmidts und Mozarts „Seelenübertritt“ begonnene Reihe von Erwachsenenmärchen würdig fort.

Jennifer Sonntag ist seit vielen Jahren als Autorin wie auch sozial hochengagierte Talkmoderatorin beim MDR-Sendeformat „Selbstbestimmt“ – Sonntagsfragen – tätig und verarbeitet in „Seroquälmärchen“ Psychiatrieerfahrungen aus schwer depressiver wie körperlich beeinträchtigter Sicht sowie quasi märchenhafter Aufarbeitung. „Seroquälmärchen“ hat seinen Namen einem Medikament der Psychiatrie entlehnt; als LeserIn wird man zwischen Leichtigkeit und dem durchschimmernden Schrecken stationärer Verwahrung spannend hin- und hergerissen. Wir bedanken uns bei Jennifer Sonntag für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns auf ihr neues Buch.
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Herzlich willkommen: Jennifer Sonntag & Franziska Appel

Wir begrüßen mit großer Freude und – ob des entgegengebrachten Vertrauens – Dankbarkeit die Autorin, Fernsehmoderatorin und sehbehinderte Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag sowie die in verschiedene inklusive Buch- und Ausstellungsprojekte involvierte Künstlerin und Illustratorin, Agrarökonomin und Forscherin Franziska Appel in unserem Verlag.

Beide wurden bereits mit dem Mitteldeutschen Inklusionspreis „Mosaik“ ausgezeichnet und veröffentlichen unter einmal mehr dem wunderbar unvergleichlichen grafischen Blick und Handwerk Benjamin Schmidts im 2. Quartal das Psychiatrie- und Erwachsenenmärchen „Seroquäl“. „Seroquäl“ greift das Thema Depression auf und folgt der gestalterischen Tradition des Anfang Dezember 2017 von uns veröffentlichten Erwachsenenmärchens „Seelenübertritt„:

„Zu allen Zeiten wurden Märchen erzählt, nicht immer spielen sie im Wald, manchmal spielen sie auch in der Psychiatrie, in urbanen, von Menschen und für Menschen geschaffenen Räumen mit nüchternem Interieur. Es ist ein geschütztes Reich mit nach außen „fast“ undurchdringlichen Pforten, mit angeschrägten Fenster- und Türklinken und ohne andere gefährliche Dinge, die zum Eskapismus im entleibenden Sinne einladen. So bleibt scheinbar nur die Flucht in eine Traumwelt, in der sich Patientenzimmer zu wundersamen Feenbehausungen und Buntstifte zu Zauberstäben wandeln. Das Antidepressivum wird zum magischen Elixier, besitzt aber auch hier eine Ambivalenz, wie man sie aus althergebrachten Märchen kennt.“

Herzlich willkommen, wir sind gespannt auf das Buch und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Bildnachweise: malsehn.media und Markus Scholz
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