„Ich habe Vertrauen in die menschliche Spezies, weil selbst Monster eine Seele besitzen“ – Edek Rose im Interview zu „Schwanenhalsbrücke“

Von Edek Rose erscheint in Kürze sein Lyrikdebüt „Schwanenhalsbrücke“ bei Edition Outbird. Wir stellten ihm ein paar Fragen. Zitat:

„… Wenn man „Schwanenhalsbrücke“ aufschlägt und zu lesen beginnt, scheint der Stoff – so ging es mir zumindest – wie ein Sog, der dich ad hoc in einen Abgrund reißt, in dem du zunächst weder siehst noch hörst, wo du hingeraten wirst. Einzig ein Gefühl breitet sich aus, dass nicht recht beschreibbar ist. Gibt es etwas, was du mit deinen Texten auslösen willst und wenn ja was?

Ich spreche natürlich nicht für andere Menschen, die in irgendeiner Form mit ihrem Leben abgeschlossen haben. Ich wünsche mir natürlich, dass meine Freunde und Familie verstehen können, welche Bilder meine Seele beherrschen, wenn ich mir wünsche nicht mehr zu existieren. Vielleicht kann mein Buch anderen Angehörigen psychisch kranker Menschen die Möglichkeit geben wenigstens mehr Verständnis zu zeigen, anstatt prekäre Situationen durch selbst auferlegte soziale Versagensängste zu verschlimmern. Meine Gedichte stammen aus einer Welt, in welcher charakterschwache Individuen nicht aufhören können, schlechte Entscheidungen zu treffen, weil sie für ihre abartigen Taten so lange belohnt werden bis sie den eigenen Bezug zur Realität verlieren. Tiermetaphern durchziehen mein Werk, die eine sich selbst kannibalisierende Natur zeigen, deren zerrissene Oberflächen alles Lebende verschlingt. Vom unsauber entfernten Fötus bis zum pädophilen Massenmörder: Ihre von der unbarmherzig rasenden Zeit zerfressenen Körper sickern in das exakt selbe Vakuum; in dieser Welt bin ich ausgebeuteter Zeitarbeiter, misshandelte Frau, gewaltsüchtiges Kind und jeder von ihnen teilt einen bestimmten gemeinsamen Weltschmerz, der in meinem Kopf in jedem ruhigen Moment Amok läuft. …“

Buch im Verlagsshop: Bitte Cover anklicken.

Das gesamte Interview finden Sie in unserem Onlinemagazin „Outscapes„.

Bildnachweis: Markus Konetzka
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M. Kruppes Vorwort zu Edek Roses „Schwanenhalsbrücke“

Zu Edek Roses unfassbarem Abgrund packender Lyrik „Schwanenhalsbrücke“ bedanken wir uns herzlich bei unserem Autoren M. Kruppe für sein Vorwort:

Edek Rose ist kein Schriftsteller, kein Autor. Edek Rose ist ein Entführer, ein Kidnapper. Skrupellos legt er seine gut getarnten Fallen aus und sein Jagdglück ist unermesslich.

Kaum die ersten Sätze in Schwanenhalsbrücke gelesen, hat er sein Opfer gepackt, und schleift es mit sich durch die dystopischen Welten eines morbiden Universums.

Und doch ist man hier gern Opfer, auch, wenn seine Worte Punkte treffen, die beinahe körperliche Schmerzen auslösen und man fragt sich: Wer ist dieser wahnsinnig Leben liebende Mensch, der das Leben hasst? Wer ist dieser liebevolle Psychopath, dieser literarische Massenmörder? Wer ist dieser vergewaltigende Humanist?

Vor einigen Jahren stolperte ich über ein Hörbuch, oder vielmehr eine auf einem Album festgehaltene Vertonung von Texten. Verfasst von einem zeitlebens und darüber hinaus umstrittenen Künstler. Gesprochen von einem ebenso, wenn auch nicht im selben Maße umstrittenen Künstler.

Ich war derart begeistert, dass ich etwas tat, was ich nur sehr, sehr selten tue: Dieses „Hörbuch“ lief in Dauerschleife, und auch heute krame ich gern die CD hervor, um mich von Text und Sprache inspirieren zu lassen. Ich besorgte mir auch das Buch und stellte fest, dass es noch wesentlich mehr Werke gibt, die allesamt so verstörend wie sprachlich einzigartig sind. Bis jetzt.

Die Rede ist von „Fieber – Tagebuch eines Aussätzigen“, geschrieben von Klaus Kinski, gesprochen von Ben Becker. Natürlich könnte ich mich an dieser Stelle, sozusagen im vorauseilenden Gehorsam, rechtfertigen, weswegen mich die Texte eines derart umstrittenen Menschen so angesprochen haben und ich gebe zu, irgendwas in mir schreit da gegen mich an. Aber ich habe gelernt, das jeweilige Werk von seinem jeweiligen Erschaffer zu trennen, denn Kunst steht zunächst für sich und erst beim Zweiten Nachhaken bekommt sie eine Biografie, es sei denn, im Werk selbst sind bereits Anstöße zu finden, die moralisch, ethisch und / oder aus humanistischer Sicht nicht vertretbar sind. Und aus eben diesem Grunde werde ich nicht vorauseilen.

Lange suchte ich nach vergleichbarem Textwerk, nach der düsteren Dystopie, nach morbide gewaltigen Metaphern, nach einer Hand, die mich im Genick packt und mit voller Wucht in den tiefen Schlamm der ausgelatschten Menschenpfade drückt, mich nicht loslässt, mich fast zu ersticken droht.

Nein, ich bin kein Masochist. Aber ich sehne mich nach der Anarchie in der Literatur. Ich suchte so lange nach Deutlichkeiten, die sich exibitionistisch und laut schrei(b)end in die Mitte ihrer Welt stellen, sich mit dem Schmutz des Lebens bewerfen und dabei nichts sind als ein Spiegel der Gesellschaft.

Dann lernte ich Edek Rose kennen. Schnell kamen wir ins Gespräch, bewegten uns von philosophischen Themen über Musik zur Literatur, und kaum dass wir begonnen hatten, war eine ganze Nacht vergangen. Umgeben von unzähligen leeren Bier- und Weinflaschen saßen wir da auf diesem Zeltplatz eines großen Festivals und vereinbarten, dass er mir ein paar seiner Texte zuschickt, denn ich war überzeugt, dass hier ein Mensch vor mir sitzt, der einiges zu sagen hat und es ganz deutlich zu sagen imstande ist.

Seine Intelligenz, die anfangs lediglich punktuell durch eine fast schon beschämende Bescheidenheit hindurch schien, imponierte mir genauso, wie seine Sprachgewandtheit im Gespräch sowie die Ruhe, die von Edek Rose ausging. Den in Nürnberg lebenden Künstler umgibt etwas Außergewöhnliches, das ich nicht recht in Worte zu fassen schaffe. Es ist schlicht eine inspirierende Aura, ohne dass ich hier jetzt einen auf Eso-Freak machen will.

Als mir dann, einige Wochen später das Manuskript zu „Schwanenhalsbrücke“ vorlag, war ich mehr als begeistert, denn ich fand endlich, was ich so lange suchte, was ich nur immer in den Texten aus „Fieber -Tagebuch eines Aussätzigen“ fand.

Nein, ich will Edek Rose nicht mit Klaus Kinski vergleichen. Aber die Werke scheinen ein gemeinsames Fundament zu haben. Irgendwo da unten, in diesem Schlamm, durch den manch einer kriecht, muss es etwas geben, das man mitnimmt an die Oberfläche. Und das dann raus will. Als sei der Körper des im Schlamm Gewesenen der Wirt einer geheimen Spezies, die sich selbst zu Sprache transformiert, metamorphisiert, um den Homo Sapiens etwas von der Dunkelheit zu erzählen, um zu zeigen, dass alles Empfinden, alles Fühlen und Denken einen Ursprung hat, miteinander verbunden, verknüpft ist und benannt werden muss.

Ich vertonte, nachdem er mir das Skript zum vorliegenden Buch zuschickte, drei seiner Gedichte, schickte die Aufnahmen einem Freund, den ich als Experte für Dramatik und Literatur oft zu Rate ziehe, und der meinte kurz drauf: „Kruppe, das ist das Beste, das ich bisher von dir kenne. Das ist dicht und rund, das hat Tiefe und ist mehr als genial!“

Neidlos sagte ich ihm, dass das leider nicht von mir ist und erwähnte den Namen Edek Rose. „Das muss in ein Buch“, sagte jener Freund, der den Fuß aus dem Fettnapf zog und sich entschuldigte. “Wofür?“, fragte ich mich. Ich bin doch in keinem Wettkampf. Und wenn ENDLICH mal wieder einer Licht in die verdunkelte Welt der Lyrik bringt, dann ist das doch nur gut. Wennschon dieses Bild eher verkehrt herum gezeichnet ist. Denn vielmehr verdunkelt Edek Rose die viel zu helle, grelle Welt der Lyrik und stellt sich als ein Autor dar, der es wagt, ohne Rücksicht auf Verluste frech und provokant seine Gedanken auf ein Papier zu rotzen, das lange Zeit viel, viel zu sauber war.

Ich kenne die Biografie von Edek Rose nicht in Gänze. Allerdings lässt er in seinen Texten nicht nur eine intellektuelle Tiefe durchschimmern, sondern haucht auch ein „Ich weiß, wovon ich rede“ zwischen den Zeilen, etwa da, wo er von Vergewaltigungen und Missbrauch redet. Ein gebeutelter Mensch, der seine Zurückhaltung einer Erfahrungswelt entnimmt, die alles andere als „schön“ gewesen zu sein scheint.

Und wenn man von dieser, einer grauschwarzen, Vergangenheit ausgeht, machen sich seine Texte plötzlich erst recht verständlich. Da zeigen sich die Wut und der Hass und die Abrechnung mit dem Leben, mit den Menschen, wie sich auch die Zuneigung zeigt, die Liebe, die Reste eines Urvertrauens und die Hoffnung, die, wie wenige Dinge in diesem Buch, zuletzt stirbt.

„Schwanenhalsbrücke“ … ein Buch, das für mich persönlich ein absolutes Highlight ist. Und sein Autor macht mich wünschen, dass da noch viel, viel mehr kommt.

Finger weg von der Taschenlampe. Der Genuss des Lichts kommt im Dunkel. „Schwanenhalsbrücke“ packt die LeserInnen und entführt, kidnappt, hijackt und zwingt, die Augen offen zu lassen auf einem rasanten Trip durch die Abgründe des menschlichen Seins.“

„Schwanenhalsbrücke“ kann in unserem Onlinestore bestellt werden. Herzlichen Dank!

Bildnachweis: Stef Schmidt
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Edition Outbird: eine Verlagsvorschau

Mit einer Verlagsvorschau dürfen wir an dieser Stelle in Kurzform unsere große Freude ob des bevorstehenden Verlagsprogrammes mit Ihnen teilen, an dem wir bereits eifrig arbeiten:

2019

Buch im Verlagsshop: Bitte Cover anklicken.

4. Quartal

Klaus Märkert „Das Besondere kommt noch“: Wie beim Vorgänger-Roman „Wie wir leuchten im Dunkeln, geben wir so verdammt gute Ziele ab“ geht Märkerts im verstiegen-morbiden Nachthumor-Sound erzählte autobiografische Reise quer durch die Jahrzehnte, von den späten sechziger Jahren bis ins Heute des Jahres 2019 stets auf der Suche nach den besonderen Augenblicken.

Edek Rose wirft in „Schwanenhalsbrücke“ in einer bisweilen gewaltsamen, verwundeten, süchtigen Sprache die Frage auf, ob die Beat Generation jemals tot war (oder die psychisch kranke Komponente nie wirklich ausgelebt hat), die sie sich in seiner Lyrik angesichts eines Debüts in literarische Unfassbarkeit hinein steigert.

Benjamin Schmidt und Franziska Appel „Fuck[dis]Ability“: Die mit sinnlicher Malerei ausgeschmückten Kurzgeschichten von Benjamin Schmidt und Franziska Appel setzen überraschende Impulse zur selbstbestimmten Körperwahrnehmung und Erotik von Menschen mit und ohne Behinderung.

Christopher Sappok wagt mit „Bunker“ das Experiment eines Langgedichts und zugleich einer durchgeknallten Geschichte von einem durchgeknallten Typ auf Drogen. (Andere sagen, bei Bunker geht es um eine Art Donald Trump im Hippie-gewand. Wieder andere behaupten, Bunker ist vor allem eine Formel.)

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2020

1. Quartal

Dirk-Boris Rödel „„Liber Thanatamor – Das Buch von Tod und Liebe““: Dirk-Boris Rödel führt den Leser in siebzehn magischen Kurzgeschichten in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges, wo ein mordgeübter Landsknecht auf ein sterbendes kleines Mädchen trifft, zu einer Sippe von Steinzeitmenschen, die sich am Rande eines Moores von einer furchteinflößenden Hexe Beistand gegen übermächtige Angreifer erflehen, und immer wieder in tiefe Wälder, in denen der Leser auf Hexen, Geister, Einhörner und schließlich sogar auf Erlkönigs Tochter trifft. Die Magie-durchtränkten Geschichten pendeln stets zwischen den beiden großen Polen Tod und Liebe – mal schlägt das Pendel zur einen, mal zur anderen Seite aus. Und manchmal werden Tod und Liebe eins …

M. Kruppe hat es wieder getan. Mit dem Gedichtband „Seltsame Begegnungen“ präsentiert der Thüringer Autor und Rezitator ein weiteres Sammelsurium aus schrägen Gestalten, die die Ränder der Gesellschaft tangieren, seziert vermeintlich alltägliche Situationen und legiert seine Beobachtungsgabe mit zuweilen deutlicher Kritik am Konstrukt Gesellschaft. Eindringlicher noch ist er geworden, und auch seine Poesie hatte Zeit zu reifen. Kruppes Lektüre geht nicht einfach vorüber, sie geht in die Tiefe. Und Kruppe wäre nicht Kruppe, würde er seinen literarischen Weg, seine Lesungen, nicht stets mit einer Prise schrägem Humor garnieren.

René Porschen wirft mit „Kokon“ eine sprachgewaltige Anderswelt unter uns: Ganz unerfahren mit der Verantwortung, nun etwas sein zu müssen, überfordert, sucht das denkende Ding den Sinn des Lebens irgendwo zwischen herbstfeuchtem Laub und solipsistischen Tagträumereien. Noch weiß er nicht, dass das Schicksal auch mit ihm nichts größeres vorhat als mit all dem anderen Tand, der aus den Baumwipfeln stürzt und so kommt die kosmische Hybris doch kaum weiter als von einer Wurzelknolle zur anderen. Die Welt des Kokons ist nicht die unsere…

2. Quartal

Lisa Swietek (Hrsg.) „Geschichten aus einer anderen Welt“: Texte aus der literarischen Arbeit Lisa Swieteks im Maßregelvollzug und damit aus einer anderen Perspektive. „Geschichten aus einer anderen Welt“ knüpft an Corina Gutmanns „Kopfkino“ an.

Christian Mahlow „Die Walin“: Die Walin erzählt vom einsamen und absurden Kampf eines Mannes um das Überleben eines Zwergwal-Weibchens. Der zurückgezogene Mann hatte die Walin schon viele Male im Ozeanarium bewundert, als sie eines Morgens plötzlich in seinem Wohnzimmer liegt. Fieberhaft bemüht er sich, Hilfe zu holen. Seine verzweifelten Bemühungen sind ein Grenzgang zwischen unerfüllter Liebe, Schuldgefühlen und Selbsterkenntnis.

Gerry X „Dilemma Nullzone“: … den Windungen der Imagination folgend, die nun mal allein die realen Dinge schafft … – Das sagte der Surrealist Andre‘ Breton im Jahre 1929. Und Dilemma Nullzone ist surreal. Genauer: der Roman – der kaum herkömmlichen Erzählformen folgt- ist ein prosaisches Manifest des surrealen Dadaismus. Die Protagonisten sind Gefangen in einer ewigen Gegenwart. Becket‘s Godot taucht auf und enttäuscht. Dostojewski‘s Sonja aus „Schuld und „Sühne veranlasst die Bagagge sich auf den Weg zu machen um die Freiheit zu finden. Die Nullzone wir bereist…

3. Quartal

Mona Krassu „Falsch erzogen“: Solveig Eckstein hat viele Träume. Zum Beispiel, eine herausragende Schauspielerin zu werden. Sie ist ein hübsches und intelligentes Mädchen. Sie liebt Gedichte, liest, wenn andere Kinder spielen. Aber sie wächst in der DDR auf. Was passiert in einer Diktatur mit Kindern, die schon als Schüler nicht ins sozialistische System passen? Weil sie die Songs von Udo Lindenberg toll finden? Weil sie frei leben wollen? Die Genossen und Funktionäre in der DDR haben Ihre Methoden. Sie nutzen auch die Mittel der Medizin, wenn es darum geht, junge Menschen auf Linie zu bringen. Wie Mädchen und junge Frauen in den sogenannten Tripperburgen gedemütigt und misshandelt wurden, war unfassbare Realität in diesem Land. Im Roman „Falsch erzogen“ erzählt Mona Krassu die Geschichte eines dieser Mädchen.

Lars Hannig „Die phantastischen Fälle des Robert Fuchs“: Vernia im Jahr 1917 – Robert Fuchs und sein junger Gehilfe Emil leben in der Industriestadt Brasston. Der Winter ist hart, das Geld knapp. Da kommt ihnen der Fall des verschwundenen Blackwell-Sohns gerade recht. Auf dem Landgut des Schreibgeräte-Moguls sind die Ermittlungen ins Stocken geraten. Fuchs ahnt nicht, dass dieser Fall zum Wendepunkt seines Lebens werden wird. Als ihm alte Aufzeichnungen in die Hände fallen, drängt sich ihm eine Frage auf, die sein rationales Weltbild auf den Kopf stellt: Hatte sein entlassener Vorgänger doch recht und es existieren im Geheimen leibhaftige Monster? Eine solche Wahrheit birgt neue Probleme, denn sein Klient erwartet eine bodenständige Erklärung, bevor er zahlt. Ein Detektivroman in der Tradition von Edgar Allan Poe und H. G. Wells, erzählt in sieben übernatürlichen Fällen.

Bis zur letztendlichen Veröffentlichung eines Buches sind immer noch Änderungen in Inhalt, Titel und Erscheinungsdatum möglich, und auch der Überblick über kommende Veröffentlichungen ist immer in Bewegung. Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen, gern an unserer Arbeit dranzubleiben und wünschen Ihnen ein fesselndes Lesejahr 2020.
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Herzlich willkommen: Edek Rose

Wir heißen in unseren Reihen herzlich Edek Rose willkommen, der mit einer Sammlung rauher, bissiger, gewaltiger, verstörender, substantieller, kritischer Texte irgendwo zwischen Prosa und Lyrik und irgendwo im Spannungsfeld Baudelaires aufwartet, die sich beim Lesen festsetzen und nicht wieder loslassen. Sein Stoff schlägt in die Magengrube, elektrisiert und bügelt unsere Sichtweisen gegen den Strich.

Wir haben die Freude, gemeinsam mit ihm Anfang 2020 sein erstes Buch zu realisieren.
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