Herzlich willkommen: Christian Mahlow

Im zweiten Quartal 2020 wird mit Christian Mahlows Kurzroman „Die Walin“ ein kafkaesker Grenzgang zwischen unerfüllter Liebe, Schuldgefühlen und Selbsterkenntnis in der „Edition Outbird“ erscheinen. Christian Mahlow ist Dramaturg und war als Regisseur u. a. in die Realisierung von Bühnenstücken sowie des fesselnden Kurzfilmes „Die Couch“ involviert. Wir freuen uns sehr über diesen Zuwachs in unserer AutorInnenschaft und sind gespannt auf die Realisierung seines Debüts in unserem Verlag.

Herzlich willkommen, lieber Christian!

Bildnachweis: Andac Karabeyoglu
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Edition Outbird: eine Verlagsvorschau

Mit einer Verlagsvorschau dürfen wir an dieser Stelle in Kurzform unsere große Freude ob des bevorstehenden Verlagsprogrammes mit Ihnen teilen, an dem wir bereits eifrig arbeiten:

2019

Buch im Verlagsshop: Bitte Cover anklicken.

4. Quartal

Klaus Märkert „Das Besondere kommt noch“: Wie beim Vorgänger-Roman „Wie wir leuchten im Dunkeln, geben wir so verdammt gute Ziele ab“ geht Märkerts im verstiegen-morbiden Nachthumor-Sound erzählte autobiografische Reise quer durch die Jahrzehnte, von den späten sechziger Jahren bis ins Heute des Jahres 2019 stets auf der Suche nach den besonderen Augenblicken.

Edek Rose wirft in „Schwanenhalsbrücke“ in einer bisweilen gewaltsamen, verwundeten, süchtigen Sprache die Frage auf, ob die Beat Generation jemals tot war (oder die psychisch kranke Komponente nie wirklich ausgelebt hat), die sie sich in seiner Lyrik angesichts eines Debüts in literarische Unfassbarkeit hinein steigert.

Benjamin Schmidt und Franziska Appel „Fuck[dis]Ability“: Die mit sinnlicher Malerei ausgeschmückten Kurzgeschichten von Benjamin Schmidt und Franziska Appel setzen überraschende Impulse zur selbstbestimmten Körperwahrnehmung und Erotik von Menschen mit und ohne Behinderung.

Christopher Sappok wagt mit „Bunker“ das Experiment eines Langgedichts und zugleich einer durchgeknallten Geschichte von einem durchgeknallten Typ auf Drogen. (Andere sagen, bei Bunker geht es um eine Art Donald Trump im Hippie-gewand. Wieder andere behaupten, Bunker ist vor allem eine Formel.)

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2020

1. Quartal

Dirk-Boris Rödel „„Liber Thanatamor – Das Buch von Tod und Liebe““: Dirk-Boris Rödel führt den Leser in siebzehn magischen Kurzgeschichten in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges, wo ein mordgeübter Landsknecht auf ein sterbendes kleines Mädchen trifft, zu einer Sippe von Steinzeitmenschen, die sich am Rande eines Moores von einer furchteinflößenden Hexe Beistand gegen übermächtige Angreifer erflehen, und immer wieder in tiefe Wälder, in denen der Leser auf Hexen, Geister, Einhörner und schließlich sogar auf Erlkönigs Tochter trifft. Die Magie-durchtränkten Geschichten pendeln stets zwischen den beiden großen Polen Tod und Liebe – mal schlägt das Pendel zur einen, mal zur anderen Seite aus. Und manchmal werden Tod und Liebe eins …

René Porschen wirft mit „Kokon“ eine sprachgewaltige Anderswelt unter uns: Ganz unerfahren mit der Verantwortung, nun etwas sein zu müssen, überfordert, sucht das denkende Ding den Sinn des Lebens irgendwo zwischen herbstfeuchtem Laub und solipsistischen Tagträumereien. Noch weiß er nicht, dass das Schicksal auch mit ihm nichts größeres vorhat als mit all dem anderen Tand, der aus den Baumwipfeln stürzt und so kommt die kosmische Hybris doch kaum weiter als von einer Wurzelknolle zur anderen. Die Welt des Kokons ist nicht die unsere…

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2020

2. Quartal

Lisa Swietek (Hrsg.) „Geschichten aus einer anderen Welt“: Texte aus der literarischen Arbeit Lisa Swieteks im Maßregelvollzug und damit aus einer anderen Perspektive. „Geschichten aus einer anderen Welt“ knüpft an Corina Gutmanns „Kopfkino“ an.

Christian Mahlow „Die Walin“: Die Walin erzählt vom einsamen und absurden Kampf eines Mannes um das Überleben eines Zwergwal-Weibchens. Der zurückgezogene Mann hatte die Walin schon viele Male im Ozeanarium bewundert, als sie eines Morgens plötzlich in seinem Wohnzimmer liegt. Fieberhaft bemüht er sich, Hilfe zu holen. Seine verzweifelten Bemühungen sind ein Grenzgang zwischen unerfüllter Liebe, Schuldgefühlen und Selbsterkenntnis.

Freilich ist das ein an dieser Stelle noch nicht vollständiger Überblick, zumal noch einige weitere vielversprechende Manuskripte im Gespräch sind und bis zur letztendlichen Veröffentlichung eines Buches immer noch Änderungen in Inhalt, Titel und Erscheinungsdatum möglich sind. Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen, gern an unserer Arbeit dranzubleiben und wünschen Ihnen ein fesselndes Lesejahr 2019.
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