Resonanzen: Radio, Zeitung, Rezensionen

In den letzten Wochen haben sich die Resonanzen, Vorstellungen und Rezensionen um unsere Verlagsneuerscheinungen zeitweise fast überschlagen. Wir können an dieser Stelle nur eine Momentaufnahme aufzeigen und verweisen gern auf unseren Menüpunkt „Rezensionen + Buchvorstellungen“ in der linken Spalte, der in jeweiligen Unterpunkten alle bisherigen Resonanzen beinhaltet.

Darjeeling Pur“ von Tami Weissenberg erreichte zeitweise Rang 18 unter den „Biografien & Erinnerungen“ (Unterpunkt „Frauen“) bei Amazon. Das Buch wurde bislang in der Mitteldeutschen Zeitung, den Zeitungen der „Mediengruppe Thüringen“ sowie vom Radio des Mitteldeutschen Rundfunk und MDR Kultur vorgestellt bzw. besprochen. Weitere Besprechungen folgen.

Zitat: „Die Frau, mit der dieser Mann zusammenlebt, ist ein Ungeheuer. Eines, das den Mann zwingt, zuhause wie ein Sklave den Haushalt zu besorgen und zudem einen kostspieligen Lebensstil zu finanzieren, was dem Mann eine Zeit lang sogar gelingt. All das wird in diesem Buch haarklein geschildert, und natürlich bemitleidet der Leser den derart gedemütigten Mann und wünscht ihm nichts mehr, als dass er sich aus diesem Teufelskreis befreien könnte. Warum aber tut er es nicht? Warum erzählt er von dieser Hölle und macht doch keine Anstalten, ihr zu entfliehen?“ (MDR)

Michael Schweßingers „Robinsonaden vom 40. Breitengrad“ wurden beispielsweise in den Leipziger Stadtmagazinen „Kreuzer“ und „Ahoi“ sowie ebenfalls beim „MDR Radio Sachsen“ via Interview oder Besprechung vorgestellt.

Zitat: „Seine Storys bringen es insgesamt nur auf knapp über hundert Seiten, aber auf jeder einzelnen davon knirscht die Wahrheit unserer Zeit mit den Zähnen. Mit scharfem Blick und zunehmender Wut beobachtet Schweßinger die „Tourismus-Maschine“ aus nächster Nähe.

[…]

Vor allem schockierte Schweßinger die Selbstverständlichkeit, mit der die Angestellten sich ausnutzen ließen. Es habe keinen Widerspruch und erst recht keine Solidarität unter den Mitarbeitern gegeben, um sich gegen „die da oben“ zu wehren.

[…]

Auf die Frage, was er, wenn er könnte, in der Welt ändern würde, überlegt Michael Schweßinger lange, bevor er mit leiser, aber entschlossener Stimme antwortet: „Lass uns das Ganze auf Null setzen. Und nochmal neu versuchen, ob wir nicht doch ein bisschen menschlicher miteinander umgehen können“.“ (Kreuzer)

Unsere drei Hallenser AutorInnen Jennifer Sonntag, Axel Kores und Christoph Liedtke bekamen in einer halbstündigen Sendung von „Radio Corax“ Gelegenheit, sich, ihre Lebensentwürfe, künstlerischen Sichtweisen sowie ihre Bücher „Seroquälmärchen„, „Verschwendete Jugend“ und „Symmetrie der Risse“ vorzustellen (zum Radiomitschnitt bitte hier entlang). Die Mitteldeutsche Zeitung stellte Christoph Liedtke und seinen vorgenannten Lyrikband ebenfalls vor.

Zitat: „… Der Titel „Symmetrie der Risse“ klingt dabei wie eine Fortschreibung dessen, was ihn auch als Bildkünstler umtreibt: die Lebensspuren nämlich. Das er die fast schon weltweit auch bei Studienaufenthalten – etwa als Stipendiat in Istanbul und Tokio – gesucht und gefunden haben muss, ist teils seiner assoziativen, teils eher meditativen Lyrik zu entnehmen. Kostprobe: „Geh raus und nimm nichts mit. / Hinter den Gärten ziehe deine Kreise.“ Soll heißen, dass es auf der Spurensuche immer auch selbst Spuren zu legen gilt.

Idealerweise drücken die sich dann in beinahe aphoristischer Knappheit und Eindringlichkeit aus. …“

Ebenfalls „Radio Corax“ sendete ein eineinhalbstündiges Feature zu Christoph Liedtkes Japan-Aufenthalt, künstlerischem Schaffen und dem aus seinen Japaneinflüssen entsprungenen Hörstück. Zum Mitschnitt geht es hier entlang.

Und auch zu Benjamin Schmidts „Fick die Musen„, Tomas Jungbluths „Kammerflimmern„, M. Kruppes „Und in mir Weizenfelder“ und Michael Haas´ „50.  Licht und Schatten – Männer betrügen Frauen. Frauen betrügen sich selbst.“ sind die ein oder andere Besprechung eingegangen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle für die zahlreichen so positiven Feedbacks und freuen uns auch auf Ihre Meinung zu unseren Büchern.

Bildnachweis: Holger Ellgaard.
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Vorankündigung April / Mai 2018: Benjamin Schmidt „Fick die Musen“

In Kürze wird das neue Buch des Autoren und Grafikers Benjamin Schmidt, „Fick die Musen„, bei uns erscheinen. Irrwitzig( berührend)e „Unter die Haut“-Lyrik zwischen Liebe, Verlust und Zerstörung, die da mit einem kongenialen Cover des Grafikers Leo Rumerstorfer gekrönt wird. Zitat Franziska Appel (ohne bereits zuviel zu verraten):

„Wir können nur zuschauen, wie sich Benjamin Schmidt seinen Musen hingibt, sich an ihren Busen legt, wie er kämpft, wie er leidet, alles zerstört und sich voll und ganz verschwendet und in Stücke teilt, um sich uns mittzuteilen.

Er fickt seine Musen und es entstehen Texte, die durch einen hindurch hämmern.“

Prosa und Lyrik als der für Schmidt bekannte Grenzgang also, rotzig, verletzlich, messerscharf, tränensatt, zerstörerisch und suchend. Benjamin, wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen, die fordernde und fruchtbare Zusammenarbeit und freuen uns auf Dein Buch!
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Herzlich willkommen: Jennifer Sonntag

Wir begrüßen mit großer Freude und – ob des entgegengebrachten Vertrauens – Dankbarkeit die Autorin, Fernsehmoderatorin und sehbehinderte Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag, die gemeinsam mit der Illustratorin Franziska Appel in unserem Verlag das Buch „Seroquälmärchen“ veröffentlichen wird.

Jennifer wurde bereits mit dem Mitteldeutschen Inklusionspreis „Mosaik“ ausgezeichnet, Ihr von Benjamin Schmidt gesetztes und grafisch abgerundetes Psychiatrie- und Erwachsenenmärchen „Seroquäl“ greift das Thema Depression auf und folgt der gestalterischen Tradition des Anfang Dezember 2017 von uns veröffentlichten Erwachsenenmärchens „Seelenübertritt„:

„Zu allen Zeiten wurden Märchen erzählt, nicht immer spielen sie im Wald, manchmal spielen sie auch in der Psychiatrie, in urbanen, von Menschen und für Menschen geschaffenen Räumen mit nüchternem Interieur. Es ist ein geschütztes Reich mit nach außen „fast“ undurchdringlichen Pforten, mit angeschrägten Fenster- und Türklinken und ohne andere gefährliche Dinge, die zum Eskapismus im entleibenden Sinne einladen. So bleibt scheinbar nur die Flucht in eine Traumwelt, in der sich Patientenzimmer zu wundersamen Feenbehausungen und Buntstifte zu Zauberstäben wandeln. Das Antidepressivum wird zum magischen Elixier, besitzt aber auch hier eine Ambivalenz, wie man sie aus althergebrachten Märchen kennt.“

Herzlich willkommen, wir sind gespannt auf das Buch und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Bildnachweise: malsehn.media
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Buchmesse-Mitschnitt zur „Outbird-Lesenacht 2017“ online

Wenngleich die Verarbeitung vergleichsweise lange gedauert hat, freuen wir uns riesig über den nunmehr online stehenden Zusammenschnitt der „Outbird-Lesenacht“ anlässlich der Leipziger Buchmesse 2017 im Beyerhaus zu Leipzig, die gleichzeitiger Tourabschluss der „Sex & Drugs & LiteraTOUR“ war. Unser großes Dankeschön gilt neben den beteiligten Autoren und Musikern sowie dem heimlichen Sponsor „Bulbash“-Wodka zuvorderst Marcel Schreiter, dem Herz und Kopf von „Kirschbaum-Pictures„. Aber lassen wir doch das Video selber sprechen.

In diesem Zusammenhang verweisen wir einmal mehr auf unseren YouTube-Kanal unter diesem Link. Wir wünschen viel Vergnügen!
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Edition Outbird #5: Mozart & Benjamin Schmidt | Seelenübertritt

Bereits in Druck, erscheint in Kürze ein weiteres – wie sollte es anders sein – Leidenschaftsobjekt: das dunkelschöne Märchenduett „Seelenübertritt“ als Gemeinschaftsprojekt des „Umbra et Imago“-Sängers Mozart und des Autoren Benjamin Schmidt. Das Buch erscheint anlässlich des 25jährigen Bühnenjubiläums in exklusiver Aufmachung als Hardcoverausgabe und wird am 9. und 10. Dezember 2017 in Karlsruhe zum „Umbra Fest“ seine würdige Präsentation erfahren.

Das von Irina Schmidt liebevoll illustrierte Buch ist zugleich ein Spiel mit Metaphysik, als auch eine Liebeserklärung an die Seele des Hundes. Im ersten Märchen erscheint mehrere Male der Tod in der Gestalt eines pechschwarzen Rüden, der sich am Bett eines todkranken Jungen im Dialog mit dessen besorgter und von tiefer Liebe unerschrockenen Großmutter davon überzeugen lässt, dass die Zeit noch nicht reif ist.

Im zweiten Märchen taucht nach einer traumhaften Vision ein übernatürlicher Hund auf, der fortan geheimnisvoller Begleiter und Schutzpatron sein wird. Als Gast im Diesseits, dem Schutz und liebevolle Fürsorge gelten sollen, bevor er eines Tages zu seinem eigentlichen Herrn zurückkehren wird. Die mystische Spannung des Buches wird untermalt von wunderschönen, nicht minder dunklen Zeichnungen, die das Lesevergnügen umrahmen und begleiten. ›Seelenübertritt‹ ist kein Buch der Schnelle, seine Lektüre braucht Bedacht und Innehalten.
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Vorankündigung: Michael Haas, Frau Kopf & Benjamin Schmidt / Mozart

Die Vorfreude ob unserer bevorstehenden Veröffentlichungen kann größer kaum sein. In Kürze erscheinen: Vom Stuttgarter Autoren Michael Haas und mit einem Vorwort des „Fliehende Stürme„-Sängers Andreas Löhr der messerscharfe, episodische Roman „50 – Licht und Schatten. Männer betrügen Frauen. Frauen betrügen sich selbst“, von der Berliner Autorin Frau Kopf mit „Brachialromantik“ eine Sammlung prosaischer Texte, die zwischen Salz in liebende Wunden und Operationen am offenen Leben changieren, und last but not least und als Sonderausgabe anlässlich des 25jährigen Bühnenjubiläums der Band „Umbra et Imago“ das gemeinschaftliche Märchen für Erwachsene „Seelenübertritt“ des Sängers Mozart und des Berliner Autoren Benjamin Schmidt (Autorenprofile folgen in Kürze). Selbstverständlich folgen mit dem jeweiligen Buch auch ausführliche Einzelankündigungen.

Es bleibt spannend!

Bildnachweis Scherenschnitt: Robert Bieber
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