Jennifer Sonntag: Hilfreiche Sichtweisen im Umgang mit Krisen und Veränderungen

Jennifer Sonntag hat aufgrund der erhöhten Nachfrage einige wichtige Punkte zusammengetragen, die insbesondere für Menschen mit Behinderung eine Hilfe in der derzeitigen sozial sehr eingeschränkten Zeit darstellen:

„Als Peer Beraterin habe ich jedoch einige hilfreiche Maßnahmen zusammengetragen, die insbesondere im Umgang mit Ängsten sinnvoll sein können: Gefühle erlauben, sinnvoll informieren, Strategien nutzen, die in der Vergangenheit als hilfreich erlebt wurden und aktivierbar sind, gesunde und geregelte Tagesstruktur schaffen, für ausreichend Bewegung möglichst an der frischen Luft sorgen, stärkende Kontakte über die jeweils möglichen Kanäle pflegen, gezielte Entspannungstechniken anwenden, destruktive Verhaltensmuster vermeiden, die nur scheinbar über die Situation hinweghelfen, neue Frei- und Arbeitsräume konstruktiv und kreativ füllen, Blick auf das richten, was alles möglich ist und Freude macht, nicht auf das, was alles nicht geht. Das darf natürlich individuell angepasst und mit Leben gefüllt werden. Wenn du das Gefühl hast, deine sorgenvollen Gedanken nicht mehr kontrollieren zu können und Hilfe zu benötigen, kontaktiere gerne die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhältst du Hilfe von BeraterInnen, die dir Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können. Weitere Hilfsangebote gibt es aktuell auch bei den einzelnen behinderungsspez. Vereinen und Verbänden in den jeweiligen Regionen.“
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„Was mich an Tätowierungen faszinierte, war vermutlich die Aura des Unangepassten und Rebellischen.“ – Dirk-Boris Rödel im Interview zu „Liber Thanatamor“

Unlängst erschien Dirk-Boris Rödels Erzählband „Liber Thanatamor„, eine Sammlung mitreißender, dunkler, zauberhafter und magischer Geschichten, anlässlich dessen wir Dirk-Boris Rödel interviewt haben:

„… Hing Deine Entscheidung, neben Kulturwissenschaft auch Japanologie zu studieren, mit Deinem Interesse an der Tätowierkunst zusammen? Letzten Endes hat das Interesse für Tattoos ja dann auch Deine Berufswahl geprägt…

Das Interesse für Japan entstand eigentlich zunächst aus meiner Begeisterung für Kampfkunst heraus. Ich betrieb als Jugendlicher Karate und Taekwondo, mit 19 begann ich dann Ninjutsu zu erlernen und reiste dafür Ende der 80er Jahre mehrmals nach Japan, wo ich von Dr. Masaaki Hatsumi, dem 36. Großmeister des Togakure Ryu Ninjutsu, meinen Schwarzgurt verliehen bekam. Während einer dieser Trainingsreisen stieß ich mehr durch Zufall darauf, dass es in Japan eine traditionelle Tätowierkunst gab, über die im Westen zu dieser Zeit praktisch nichts bekannt war.

Als ich dann kurz darauf begann, Japanologie zu studieren und einen einjährigen Studienaufenthalt an der Doshisha Universität in Kyoto absolvierte, nutzte ich das Studienjahr, um Recherchen zu meiner Magisterarbeit im Fach Japanologie über die Entwicklung der japanischen Tätowierkunst durchzuführen. Ich hatte dazu zahlreiche traditionell arbeitende Tätowiermeister in Yokohama, Osaka und Tokyo besucht und viele von ihnen erstmals interviewt sowie Bibliotheken nach den spärlichen Informationen über diese traditionelle japanische Volkskunst durchforstet. Die Magisterarbeit wurde später unter dem Titel »Alles über japanische Tätowierungen« beim Arun-Verlag veröffentlicht. …“

Buch im Verlagsshop: Bitte Cover anklicken.

Das gesamte Interview finden Sie in unserem Onlinemagazin „Outscapes„.

Bildnachweis: Tobias Kircher, Edition Outbird
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Wir trauern um Corina Gutmann

Gestern Morgen ist nach langer Krankheit Corina Gutmann ein letztes Mal eingeschlafen. Corina Gutmann war Leiterin der Greizer Stadtbibliothek, Literaturveranstalterin, engagierte sich maßgeblich und seit Langem in der Resozialisierungsarbeit der JVA Hohenleuben und gab Anfang 2019 in der „Edition Outbird“ die Häftlingsanthologie „Kopfkino“ heraus. Corina war ein stets positiver Mensch, sehr engagiert, voller Ideen und Leidenschaft. Und uns und unseren Literaturfreunden und Partnern vom Lese-Zeichen e. V. zu einer engen Freundin geworden. Corina hinterlässt eine große Lücke. Ihr Verlust schmerzt uns sehr, unsere Gedanken sind bei ihrer Familie. Was bleibt, ist die Hoffnung, dass ihr so wichtiges Engagement fortgeführt werden wird.
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Aktuelle Buchverlosung bei LovelyBooks: „Liber Thanatamor“ von Dirk-Boris Rödel

In der aktuellen Leserunde von LovelyBooks stehen zehn Exemplare von Dirk-Boris Rödels magischem Erzählband „Liber Thanatamor – Das Buch von Tod und Liebe“ in der Verlosung. Es ist ziemlich einfach, zu gutem Lesestoff zu kommen: Mitmachen, etwas Glück haben, Lesen und Buch besprechen. Also, bis bald!
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Stay home? Gute Unterhaltung!

In der derzeitigen Quarantäne-Zeit eröffnet sich mit dem Zeitgewinn ein anderer Zugang zu Literatur und deren (positiven) Auswirkungen auf unser Wohlbefinden. Grund genug, die Aktivitäten einiger unserer AutorInnen abseits ihrer überaus lesenswerten Bücher vorzustellen:

Schon eine Weile her, ist Dirk Bernemanns & Fabio La Delias Podcast „Untendurch“ mit Studiogast Benjamin Schmidt sehr hörenswert, spricht er nicht zuletzt über seinen Suizidversuch vor Jahren, aus dem eine inkomplette Querschnittslähmung samt „Nullung“ und neuem Lebensmut resultierte, über Depressionen und den Blick hinter menschliche Fassaden, aber auch über seine künstlerischen Umtriebe in Musik und Literatur. Der Mitschnitt geht eineinhalb Stunden und ist in Gänze hörenswert.

Eine klare Leseempfehlung sprechen wir für Michael Schweßingers Kolumne „Abzeitz vom Westen“ aus: Wer von Michael Schweßingers Büchern nicht genug bekommt und seinen Erzählstil zwischen lakonisch und bissig, schräghumorig und philosophisch liebt, der ist mit besagter Kolumne bestens versorgt, in der er über seinen neuen Lebensmittelpunkt in der Kleinstadt Zeitz berichtet. Hier gehts zu Teil 1, Teil 2 und Teil 3 entlang.

Nicht unerwähnt lassen wollen wir außerdem M. Kruppes brandneuen „Steady“-Account. Wer die Arbeit unseres umtriebigen Verlagsfreundes, Autoren und Veranstalters M. Kruppe unterstützen und an ebenseinem Schaffen mit einer feinen Auswahl exklusiver Literaturkultur teilhaben möchte, findet auf seinem unlängst viral gegangenen Profil bei „Steady“ diverse Pakete zur Auswahl.

Bildnachweis: M. Kruppe
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Herzlich willkommen: Arne Ulbricht

Mit Arne Ulbricht begrüßen wir einen weiteren Schriftsteller und Romanautoren in unserer Verlagsfamilie, der bereits etliche Fachbücher, Erzählbände und Romane veröffentlicht hat. Sein Roman „Schilksee 1990“, der im Herbst 2020 bei uns erscheinen soll, packt durch seine erzählerische Leichtigkeit, seine Intuition beim Entfalten und Halten von Spannungsbögen wie die Aktualität der zwei Handlungsstränge – dem Generationskonflikt zwischen einem Vater und seiner bei „Fridays for future“ aktiven siebzehnjährigen Tochter im Hier und Jetzt, einer komplett analogen Jugend im Jahr 1990, als der Vater selbst siebzehn war und die deutsche Einheit erlebte und gleichzeitig verdrängte – seine LeserInnen und lässt sie bis zum Schluss nicht mehr los.

Wir freuen uns sehr über diese Zusammenarbeit und sagen herzlich willkommen, lieber Arne!
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Großartige Berichterstattung der Ostthüringer Zeitung zur Leipziger Buchmesse

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Redakteurinnen Ilona Berger und Ulrike Merkel über die beiden umfassenden Artikel der Ostthüringer Zeitung, die sich am 22. 02. 2020 den Geraer Verlagen und deren Teilnahme und Buchvorstellungen auf der Leipziger Buchmesse widmeten, unter anderem mit einen Ausblick auf unseren Literarischen Salon am 14. 03. 2020; und nach Absage selbiger am heutigen 11. 03. 2020 mit 25 Titeln die wichtigsten Neuerscheinungen Ostthüringer Verlage vorstellten – darunter „Liber Thanatamor“ von Dirk-Boris Rödel, „Schwanenhalsbrücke“ von Edek Rose und „Kokon“ von René Porschen.

Solche umfassenden Artikel machen die Verlagsszene Geras und Ostthüringens in ihrer Vielfalt sichtbar und eröffnen potentiellen LeserInnen neue Lesestoffe. Wir freuen uns über beide Artikel und sagen: herzlichen Dank!
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Neu Erschienen: Dirk-Boris Rödels „Liber Thanatamor“

Frisch aus der Druckerei eingegangen und bereits in der Auslieferung, freuen wir uns mit Dirk-Boris Rödels magischer Geschichtensammlung „Liber Thanatamor“ über den 31. Titel in unserem Verlag. Das wunderschöne Cover wie auch das Vorwort stammen aus Holger Muchs Feder, der Erzählband beinhaltet 17 Geschichten, die sich zwischen Liebe und Tod, Magie und Hexerei, seltsamen Wesen aus der Anderswelt und packenden Wendungen bewegen.

Dirk-Boris Rödel signiert das Buch auf Wunsch – und ausschließlich – in thebanischer Schrift, auch Hexen- oder Engelsschrift genannt, und jedes der direkt bei ihm bestellten Exemplare bekommt zudem einen (von ihm selbst angefertigten) Stempelabdruck mit dem “E Pluribus Unum“, dem magischen Symbol des Buchcovers. InteressentInnen möchten sich bei Direktbestellung unter der Mailadresse runokarl[at]web.de mit ihm in Verbindung setzen, selbstverständlich ist das Buch aber bei allen üblichen Anbietern sowie in unserem Verlagsshop erhältlich.
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Bildnachweis: Edition Outbird / Dirk-Boris Rödel
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„Fuck[dis]Ability“: Coverthema & umfassende Rezension im „Caput“-Magazin

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Wir bedanken uns herzlich bei der Redaktion des international erscheinenden Sozial-, Reportage- und Lifestyle-Magazins „Caput„, welches Franziska Appels und Benjamin Schmidts aktuellem Buch „Fuck[dis]Ability“ ihr Cover sowie eine umfassende Besprechung gewidmet hat und so freundlich war, uns diese zur Verfügung zu stellen. Zitat:

„… „Fuck[dis]Ability“ gliedert sich in 17. Akte, die alle eine Kurzgeschichte darstellen und es vom ersten Moment an verstehen, ein Fenster zu den Lüsten, Begierden und Sehnsüchten seiner Protagonisten zu öffnen – ohne dabei die malerische Kraft der Sprache zu verlieren.

[…]

Die Geschichten sind, neben ihrer sprachlichen Ausdruckskraft, jeweils mit lustvollen Schwarz-Weiß-Bildern von Franziska Appel llustriert und bilden so ein ganzheitliches, erotisches Kunstwerk. …“

Hier geht es zur ausführlichen Besprechung, unter diesem Link finden Sie weitere Resonanzen zum Buch. Und wer die beiden neben weiteren AutorInnen life erleben möchte, findet dazu unter anderem in unserem Literarischen Salon am 14. 03. 2020 in Leipzig Gelegenheit.
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Aktuelle Besprechungen und Resonanzen

Zahlreiche Buchbesprechungen und Presseresonanzen kamen in den letzten Wochen bei uns rein, für die wir uns ganz herzlich bedanken möchten:

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Pia LüddeckesGeister

Susanne Agnes Fauser schreibt:

„Ich habe das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt, bis ich es zu Ende gelesen hatte! Das Buch besitzt den Drive, einen alles um sich herum zu vergessen zu lassen und einfach abzutauchen in Toms Welt. Spannend. Düster. Voller Geheimnisse.

[…]

Was ich an dem Buch ebenfalls sehr mochte, ist die Sprache, die einen mit sich trägt wie ein Fluss – die Worte malen Bilder, so dass man alles vor sich sehen kann wie in einem Film. Und das Cover ist ebenfalls etwas ganz Besonderes und passt sehr gut zu diesem Werk. Ich freue mich schon auf Lüddeckes nächstes Buch, das ich mit Sicherheit lesen werde.“

Hier geht es zu den kompletten Rezensionen.

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Michael HaasDie Augen meiner Tochter„:

Ein Leser schreibt:

„Die Liebe und Wertschätzung, die der Ich-Erzähler seinem Kind und seiner Frau entgegenbringt, möchte man nach der Lektüre einem jeden Menschen wünschen und auch sein eigenes Handeln danach ausrichten. Wer liebt, muss nicht daran erinnert werden, zu lieben. Aber Aufmerksamkeit und Wertschätzung seinen Nächsten gegenüber gehen im Alltag oft unter. Michael Haas zeigt uns die Wichtigkeit, jeden Tag daran zu denken und dem eigenen Leben und Handeln die richtigen Prioritäten zu geben. Eine fantastische schöne Erzählung, die in Erinnerung bleibt.“

Hier geht es zu den kompletten Rezensionen.

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Michael SchweßingerIn Buxtehude ist noch Platz„:

Das „Frizz“-Magazin fragt im Imterview:

„…Sie sind einer der wenigen mir bekannten dauerschreibenden Autoren, die auch noch einem Brotberuf nachgehen – sogar als Bäcker. Ist echte Arbeit gut fürs Schreiben oder hemmt die Erfahrung in der Realwelt den literarischen Fluss? Wie sehen Sie das?

Meine Erzählungen sind ja meistens an meine Erlebniswelt gekoppelt, also für mich ist Literatur ohne meine Erfahrungen nicht möglich. Ich sehe einen Ausschnitt der Wirklichkeit und schreibe darüber, um ihn mir selbst zu verdeutlichen oder auch um Geschichten zu erzählen, die oftmals von Menschen handeln, die sonst in der Literatur nicht so auftauchen.

Alleine anhand meiner Erlebnisse in den Bäckereien quer über den Kontinent, könnte ich eine Geschichte der Migration schreiben. Ich komme gerade aus Norwegen zurück, da arbeitete ich mit einem Franzosen, der mit seiner Frau aus Südfrankreich geflohen war, weil ihnen in Marseille als Muslime der Hass zu groß wurde. Das sind keine Figuren von Remarque aus den 20er Jahren, sondern das ist die europäische Realität 2019. …“

Hier geht es zu den kompletten Interviews und Rezensionen.

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Klaus MärkertDas Besondere kommt noch„:

Das Geraer „07Stadtmagazin“ schreibt:

„„… Kapitel für Kapitel springt er durch die Jahrzehnte, reiht mit oftmals schwarzem Humor und in lakonischer Sprache vielfach grotesk anmutende Episoden aneinander, die sich erst allmählich – einem Puzzle gleich – ineinander fügen. […] Herausgekommen ist eine humorvolle Betrachtung des alltäglichen kleinen Scheiterns.“

Franziska Appel schreibt:

„„Bei Märkerts autobiografischem Werk handelt es sich nicht um einen autobiografischer Roman im herkömmlichen Sinne. Es ist eine mehr oder weniger lose Abfolge von 30 Erzählungen aus dem Leben des Autors. Insgesamt bietet „Das Besondere kommt noch“ eine dunkelbunte Mischung aus Alltagsbetrachtungen, die durch Märkerts trockenen Sound – seinem Nachthumor – aus ihrer vordergründigen Banalität gerissen werden und so eine andere Perspektive verliehen bekommen. Und da auch wissenschaftlich gemeinhin angezweifelt wird, dass die Zeit linear verläuft, muss sich natürlich auch der Autor in seinem Buch nicht an diese rein subjektiv empfundene Abfolge der Ereignisse halten. Dieses Werk erinnert mehr an archäologische Grabungen im Leben des Autors, wo sich irgendwo zwischen Vergangenheit und Zukunft „Das Besondere“, „Mysteriös“, „Von Sinnen“, „Moderne Zeiten“ und „Das Schreiben und das Lesen“ immer wieder überlagern und der Albtraum schließlich zur Verheißung wird.“

Hier geht es zu den kompletten Rezensionen.

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Franziska Appel und Benjamin SchmidtFuck[dis]Ability„:

Die „Kobinet-Nachrichten“ schreiben:

„„… Die AutorInnen Franziska Appel und Benjamin Schmidt bieten mit „FUCK[dis]ABILITY“ eine lustbetonte Möglichkeit, Berührungsängste, hier im wahrsten Wortsinn, zu durchbrechen und sich an ein Themenfeld heranzutasten, welches auf diese Weise literarisch und illustratorisch bislang ungesehen, ungelesen blieb. Ich erlebe die künstlerische Annäherung der beiden an die Thematik „Sexualität und Behinderung“ als selbstbestimmt und empowernd. …“

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Christopher SappokBunker„:

Das „Outscapes“-Magazin fragt:

„… War und ist das Buch eine persönliche Spielwiese, ein Experiment? Und was genau war oder ist Deine Intention mit dem im Dezember erschienenen Buch?

Das war die ursprüngliche Intention: Krieg ich das hin, mal wieder einen echten Versroman zu schreiben, nach all den wirklich vielen Jahren, die es das auf Deutsch nicht mehr gegeben hat? Damit fing es an. Dazu kam dann das Experiment, das nur mit Dialog zu machen. Rhymes und Dialog, das sollte unter einen Hut gebracht werden und unter die Haut gehen! Die Story war erstmal nur Nebensache. …“

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Edek RoseSchwanenhalsbrücke„:

Das „Outscapes“-Magazin fragt:

„… Wenn man „Schwanenhalsbrücke“ aufschlägt und zu lesen beginnt, scheint der Stoff – so ging es mir zumindest – wie ein Sog, der dich ad hoc in einen Abgrund reißt, in dem du zunächst weder siehst noch hörst, wo du hingeraten wirst. Einzig ein Gefühl breitet sich aus, dass nicht recht beschreibbar ist. Gibt es etwas, was du mit deinen Texten auslösen willst und wenn ja was?

Ich spreche natürlich nicht für andere Menschen, die in irgendeiner Form mit ihrem Leben abgeschlossen haben. Ich wünsche mir natürlich, dass meine Freunde und Familie verstehen können, welche Bilder meine Seele beherrschen, wenn ich mir wünsche nicht mehr zu existieren. Vielleicht kann mein Buch anderen Angehörigen psychisch kranker Menschen die Möglichkeit geben wenigstens mehr Verständnis zu zeigen, anstatt prekäre Situationen durch selbst auferlegte soziale Versagensängste zu verschlimmern. Meine Gedichte stammen aus einer Welt, in welcher charakterschwache Individuen nicht aufhören können, schlechte Entscheidungen zu treffen, weil sie für ihre abartigen Taten so lange belohnt werden bis sie den eigenen Bezug zur Realität verlieren. Tiermetaphern durchziehen mein Werk, die eine sich selbst kannibalisierende Natur zeigen, deren zerrissene Oberflächen alles Lebende verschlingt. Vom unsauber entfernten Fötus bis zum pädophilen Massenmörder: Ihre von der unbarmherzig rasenden Zeit zerfressenen Körper sickern in das exakt selbe Vakuum; in dieser Welt bin ich ausgebeuteter Zeitarbeiter, misshandelte Frau, gewaltsüchtiges Kind und jeder von ihnen teilt einen bestimmten gemeinsamen Weltschmerz, der in meinem Kopf in jedem ruhigen Moment Amok läuft. …“

Hier geht es zu den kompletten Interviews und Rezensionen.

Weitere Feedbacks gibt es zu Michael Schweßinger und zu unserem Verlag auf der Leipziger Buchmesse 2020:

Die „Mitteldeutsche Zeitung“ schreibt:

„Wort und Klang – so nennt sich die Veranstaltungsreihe, die Michael Schweßinger und seine Mitstreiter seit anderthalb Jahren in Zeitz anbieten. Der Name ist Programm: Einmal im Monat tritt ein Liedermacher oder eine Band auf, kombiniert mit einer Autorenlesung. Zuletzt las Schriftsteller Schweßinger Anfang Dezember selbst aus seinem Werk, zusammen mit den Autoren M. Kruppe und Ulf Torreck, die die Reihe über einen Verein gemeinsam veranstalten.

[…]

„Wir haben hier sehr positive Erfahrungen gemacht“, sagt Michael Schweßinger in Hinblick auf die Kulturreihe. Etwa 40 Besucher kommen jeweils zu den Veranstaltungen, die jedes Mal Musik und Literatur verschiedener Genres bieten. Damit ist Schweßinger recht zu zufrieden, in Leipzig sei es auch nicht so einfach, so viele Leute zusammen zu bekommen. Auch die Finanzierung auf Spendenbasis funktioniere gut. Für eine kleinformatige Kulturveranstaltung nicht selbstverständlich, findet der Autor. …“

Hier geht es zum kompletten Artikel.

Die Ostthüringer Zeitung schreibt:

„Viele der Autoren sind in der Subkultur verwurzelt“, sagt Rosenkranz. Wachsend sei auch die Fantasy-Sparte. „Druckfrisch können wir hoffentlich René Porschens Roman „Kokon“ vorlegen. Der Erfurter unternimmt eine Reise in ein schräges Paralleluniversum.“ Edition Outbird ist zum vierten Mal auf der Messe. […] Das dritte Jahr in Folge veranstaltet Edition Outbird den Literarischen Salon, in dem Autoren lesen. Er öffnet am 14. März in der Galerie Kunstraum 16 Connewitz, Werk 2, Beginn 19.30 Uhr.“

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