Eröffnung der „Stadt der Sterblichen“ der FUNUS-Stiftung

Gern weisen wir auf Bitte unserer Autorin Jennifer Sonntag als Botschafterin der „Stadt der Sterblichen“ der FUNUS-Stiftung auf die Eröffnung der „Stadt der Sterblichen Leipzig 2019” hin:

„… Die FUNUS Stiftung zeigt im Rahmen der von ihr veranstalteten Kultur- und Kunstwochen „Stadt der Sterblichen 2019“ in der Galerie KUB die Ausstellung „Death walks behind you – Tod und Sterben in der Rockmusik.“
Plattencover, Songtexte, Sounds, Videos und jugendkulturelle Artefakte zeigen in bisweilen verstörenden und schockierenden Bildern markante Stationen des Themas in der Rock- und Popgeschichte vom Ende der 50er Jahre bis heute. Leitlinie des Projektes ist dabei das Verhältnis von Musikgenre, Szene und Jugendbewegung auf der einen Seite und der existenziellen Erfahrung von Tod auf der anderen Seite. Zeitgeist, Genre und Stilart der Musik haben jeweils einen ganz eigenen Umgang mit der Unausweichlichkeit bewirkt. Deutlich wird auch, dass der Kosmos „Rockmusik“ gerade auch jungen und jugendlichen Menschen eine umfassende und komplexe Sprache bereitstellt, mit der sie auch wesentliche und wichtige Lebensthemen in einer ihr nahen und eigenen Ausdrucksform betrachten, werten und verarbeiten können. Die Ausstellung gliedert dabei den Themenbereich in einen zeitgeschichtlichen Überblick und in die exkursartige Beleuchtung von wichtigen Schwerpunkten. …“

Hier geht es weiter. Wir wünschen der FUNUS-Stiftung viel Erfolg!
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Vorankündigung September 2019: Michael Schweßinger „In Buxtehude ist noch Platz“

Wir freuen uns auf das neue Werk Michael Schweßingers, das in nicht mehr allzu ferner Zeit, voraussichtlich im September 2019, das Licht der Welt erblicken wird. Schweßinger liebt das Fremde in dieser entsetzlich schönen Welt – in seinem neuesten Buch „In Buxtehude ist noch Platz“ schreibt er darüber in seinem unvergleichlich fesselnden, leichten, philosophischen und zugleich verstiegen humorvollen Erzählsound, ohne sich auf ein einzelnes Land zu konzentrieren, der er seinen LeserInnen ein spannendes Panorama seiner Reisen, Begegnungen und Beobachtungen bietet.

Zur Buchbeschreibung und -vorbestellung folgen Sie bitte diesem Link.
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Edition Outbird beim WGT 2019: ein Überblick

Nachfolgend möchten wir Euch und Ihnen in Stichpunkten einen kleinen Überblick geben, welche unserer AutorInnen zum Wave- und Gothik-Treffen in Leipzig zu erleben sind.

18. 05. 2019

11.05 Uhr | Jennifer Sonntag & Dirk Rotzsch | Vorschau auf das WGT 2019 | MDR Fernsehen

08. 06. 2019

13.30 Uhr & 14.15 Uhr | Holger Much & Benjamin Schmidt | Lesung „Willkommen in der Anderswelt“ (siehe auch hier) | Beuteltier Art Galerie, Könneritzstraße 24, 04229 Leipzig

15.30 Uhr | Michael Schweßinger | Lesung aus „In Buxtehude ist noch Platz“ (im Rahmen der „Der siebte Blick“-Veranstaltungsreihe des VEID e. V.) | VEID e. V., Rossplatz 8a, 04103 Leipzig

19.30 Uhr | Benjamin Schmidt | Lesung aus „Seelenübertritt“ | Heilandskirche, Weißenfelser Str. 16, 04229 Leipzig

09. 06. 2019

16.00 Uhr | Susanne Agnes Fauser | Lesung „Willkommen in der Anderswelt“ | Beuteltier Art Galerie, Könneritzstraße 24, 04229 Leipzig

16.00 Uhr | M. Kruppe | Leseprogramm „Kraftausdrücke“ (im Rahmen der „Der siebte Blick“-Veranstaltungsreihe des VEID e. V.) | VEID e. V., Rossplatz 8a, 04103 Leipzig

19.00 Uhr | M. Kruppe & David Gray | Lesung „Sexy Monsters in Pickelhauben“ | Brandstube, Schletterstraße 1, 04107 Leipzig

19.30 Uhr | Klaus Märkert | Konzert & Lesung mit Klaus Märkert & Bianca Stückers „The Eerie Glam Girls“ | Heilandskirche, Weißenfelser Str. 16, 04229 Leipzig |

10. 06. 2019

13.30 Uhr | Franziska Appel & Jennifer Sonntag | Lesung über „Die Laufmaschen des Lebens“ (im Rahmen der „Der siebte Blick“-Veranstaltungsreihe des VEID e. V.) | VEID e. V., Rossplatz 8a, 04103 Leipzig

Wir freuen uns auf literaturhungrige Gäste, bis dahin und herzlich willkommen!
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Herzlich willkommen: Lisa Swietek

Lisa Swietek ist Juristin im Justizvollzug und leitet seit 2018 den Literaturkreis der Sicherungsverwahrung der JVA Werl. Als solche wird sie bei uns im 2. Quartal 2020 die Anthologie „Geschichten aus einer anderen Welt“ veröffentlichen, die Texte aus einer anderen Perspektive – dem Maßregelvollzug, einer Unterbringungsform, die sich an den Strafvollzug anschließt, enthält. Diese knüpft an die bei uns von Corina Gutmann bereits veröffentlichte Anthologie „Kopfkino“ an. Wir sind gespannt auf die Arbeiten aus diesem Spannungsfeld literarischer Arbeit und heißen Lisa Swietek herzlich willkommen!
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Vorankündigung 24. Mai 2019: Mona Krassu „Freitagsfische“

Feridun Zaimoglu sagt über diesen einzigartigen Roman: „Ein wunderbares und wundersames Buch. Mona Krassu erzählt meisterlich eine Geschichte, die lange nachbrennt. Unbedingt lesenswert!“ Eine Einschätzung, die wir teilen – Mona Krassu erzählt mit Liebe zu ihren Figuren und zum Detail und einem unfassbar ausgeprägten Gefühl für die damalige Zeit die Familiengeschichte von Flüchtlingen aus Breslau, die in der sowjetischen Besatzungszone nicht nur mit vielen Widerständen in das neue Leben hineinfinden, sondern ausgegrenzt und angefeindet werden und nur schwerlich mit dem neuen System zurecht kommen. Bis hin zum ältesten Sohn Dietmar, dessen Aufbegehren gegen und Flucht aus dem Sozialismus Konflikte für die gesamte Familie nach sich ziehen.

Mona Krassu zeichnet ein Bildnis, welches problemlos auf die Gegenwart übertragen werden kann und damit auf das Leid und die Schwierigkeiten von Flüchtlingen, mit dieser neuen Welt zurechtzukommen, die sich ihnen offenbart.

Der Roman „Freitagsfische“, dessen Covergrafik der Thüringer Künstler Horst Sakulowski zur Verfügung stellte, erscheint voraussichtlich am 24. Mai 2019 und kann unter diesem Link bereits jetzt vorbestellt werden.
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Wir trauern um Andreas Hähle

Mit dem gestrigen Tag ist Andreas Hähle ein letztes Mal eingeschlafen. Er hat den Kampf gegen den Krebs verloren. Uns fehlen an dieser Stelle die Worte ob dieses großen Verlustes. Andreas Hähle war ein außerordentlich warmherziger und ideenreicher Mensch, Visionär, Schriftsteller und Künstler. Wir trauern mit seiner Frau Lika Hähle und seiner Familie. Möge er in Frieden ruhen.
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Buchpremiere „Kopfkino“ in der Stadtbibliothek Greiz: ein Rückblick

Die gestrige Buchpremiere der Gefängnisanthologie „Kopfkino“ von Herausgeberin und Bibliothekschefin Corina Gutmann in der Greizer Stadtbibliothek war ein voller Erfolg. Mehr als 50 BesucherInnen waren zum Teil aus Bayern angereist, um der mit einigen starken Songs angereicherten Lesung zuzuhören und im Anschluss Fragen an die Herausgeberin, die vier anwesenden Häftlinge mit Haftlockerung wie auch an die am Buch mitwirkende Sozialarbeiterin der JVA Hohenleuben, Anke Hartmann, zu stellen. Die Texte, die sich zwischen Wut, Verzweiflung, Hoffnung und Humor bewegten, ergriffen das Publikum und sorgten desöfteren für Fragen, Kopfschütteln oder Gelächter. Wir bedanken uns an dieser Stelle neben der großen Unterstützung der BibliotheksmitarbeiterInnen für das große Interesse, die Aufgeschlossenheit und die zahlreichen Buchkäufe des Publikums, aber auch bei den anwesenden Teams des Mitteldeutschen Rundfunks sowie des Offenen Kanals Gera. Vielen herzlichen Dank!Zum Fotoalbum zur Veranstaltung folgen Sie bitte diesem Link.

Bildnachweis: Juliane Fuchs.
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Spendenaktionen für Andreas Hähle: eine Zusammenfassung

In den letzten Wochen und Monaten kam durch Konzerte, Lesungen, Versteigerungen und diverse weitere Initiativen mittlerweile eine Spendensumme von mehr als 10.000€ zugunsten des krebskranken Autoren Andreas Hähle und seiner Familie zusammen. Mit diesen Aktivitäten kam eine Solidarität und Verbundenheit zum Tragen, die selbst für uns eine neue Erfahrung darstellt. Die Spendenkoordinatorin Grit Maroske veröffentlichte heute eine Chronologie der Ereignisse, die wir nachfolgend gern wiedergeben möchten:

1. Februar: Eine Facebook-Seite, eine Facebook-Unterstützer-Gruppe, eine Spendenseite bei GoFundMe, ein PayPal-Konto zum Spendensammeln und ein Bankkonto werden erstellt und freigeschaltet. Binnen 24 Stunden gehen fast 2000 Euro ein, hunderte Kommentare von Spendern erreichen die Initiatoren.

5. Februar: Künstlerkollegen aus ganz Deutschland bekunden ihre Solidarität und planen ein Benefizkonzert für Andreas in Berlin. Sie schicken Bücher und CDs, die versteigert werden können, um Spenden zu sammeln, bieten Wohnzimmerkonzerte an und sammeln selbst Spenden bei ihren Konzerten und Lesungen. Eine Radiosendung wird geplant, um weitere Spenden zu sammeln. Das ORGA-Team organisiert den zusätzlichen Vertrieb von Hähles Büchern „Schuld an allem ist das Leben, die Sau“ und „Wahnsignale“ über die Facebookseite, um Andreas Frau Lika zu entlasten, die sich bisher um den Versand kümmerte.

6. Februar: Eine erste Spendenauszahlung ist möglich, um ein paar Rechnungen zu zahlen.

8. Februar: Insgesamt wurden bisher 8178.00 Euro gesammelt. Das LineUp und die Location für ein großes Benefizkonzert in Berlin stehen, der Kartenvorverkauf beginnt.

11. Februar: Weitere 200 Euro werden Andreas überwiesen. Damit können Medikamente bezahlt werden.

16. Februar: Bei Konzerten der ZÖLLNER und der STEINLANDPIRATEN sowie der SEILSCHAFT – die Band von Gundermann werden mehrere hundert Euro Spenden gesammelt.

18. Februar: Deutsches-Radio-Xanadu sendet einen ganzen Abend lang zugunsten von Andreas. Im Vorfeld wurden gegen Eingang einer Spende Grußbotschaften von Freunden, Kollegen und Fans aufgezeichnet, es werden Titel gespielt, zu denen Hähle die Texte lieferte.

21. Februar: Ein musikalischer Benefizabend im Kunsthof Köpenick von Petra Uhle und Freunden inklusive einer kleinen Benefiz-Auktion bringt weitere Spenden ein.

23. Februar: Spendenlesung „101 Stimmen für Hähle“ im Leipziger Clownmuseum. Über 250 Euro werden an diesem Abend gesammelt.

25. Februar: Ein Andreas-Hähle-Fanpaket wird auf der Facebook-Seite gegen Spende angeboten (im Bild), es ist innerhalb weniger Tage komplett vergriffen.

26. Februar: Durch den Verkauf der Bücher auf der Facebook-Seite werden weitere 500.00 Euro generiert und an Andreas überwiesen. Das Spendenziel von 8.000 Euro auf der GoFundMe-Spendenplattform wird überschritten.

03. März: Auf GoFundMe sind inzwischen 10.000 Euro Spendengelder zu verzeichnen. Die Summe wird zur Auszahlung vorbereitet und soll in einigen Tagen persönlich übergeben werden.

Stellvertretend möchten wir uns herzlich bei allen UnterstützerInnen, SpenderInnen und KünstlerInnen für bereits gegebene und noch kommende Zuwendungen bedanken.
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Herzlich willkommen: Mona Krassu

Mit ihrem Roman „Freitagsfische“, der im 2. Quartal bei uns erscheinen wird, begrüßen wir die Geraer Schriftstellerin Mona Krassu in unserem Verlag. Mona ist schon eine ganze Weile Autorin, Mitwirkende oder Gast auf unseren Veranstaltungen und selbst sehr vernetzt und aktiv.

Mit ihrem zweiten Roman „Freitagsfische“ nun zeichnet sie den Weg einer Familie nach, die nach dem zweiten Weltkrieg aus Breslau in die Sowjetische Besatzungszone fliehen muss, wo sie abgelehnt und angefeindet wird und nicht zuletzt lange mit der Ungewissheit leben muss, ob der Familienvater aus dem Krieg zurückkehren wird.

„Freitsgsfische“ ist ein fesselnder, unter die Haut gehender Roman; mit seiner Realisierung freuen wir uns auf eine engere Zusammenarbeit und dürfen wir Mona Krassu herzlich bei uns begrüßen.
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Vorankündigung Ende März 2019: Frank Hildebrandt „Gedankenspiele“

Mit Frank Hildebrandts „Gedankenspiele“ begeben wir uns weiter hinein in ein Terrain der Philosophie, was beispielsweise beim vordergründig dem Erzählerischen verpflichteten Autor Michael Schweßinger immer wieder angerissen wird. Frank Hildebrandt wirft große Fragen auf, ohne zu schwer oder zu verkopft zu werden. Leicht sind seine Denkansätze, die sie in ihrer Klarheit weitergetragen und -gesponnen werden wollen:

„Gedankenspiele nimmt den Leser mit auf eine Gedankenreise, auf der alte und immer wieder neue Fragen gestellt werden: Was ist der Mensch? Wie sollen wir leben? Was ist gut und wie erkenne ich das Gute? Wo beginnt meine Freiheit und wo ist sie zu Ende, da sie auf die der anderen trifft? Einer der zentralen Fragen dabei ist es, wie Menschen in einen Dialog miteinander treten können und was es bedeutet, sich selbst und einander Fragen zu stellen.“

Wir freuen uns auf diese frischen Gedanken der Ethik und des alltäglichen Miteinanders, die in einer Zeit wie der heutigen dringender nicht gefragt werden könnten.“Gedankenspiele“ ist in Kürze lieferbar und kann bereits jetzt unter diesem Link vorbestellt werden.
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