Herzlich willkommen: Christian Mahlow

Im zweiten Quartal 2020 wird mit Christian Mahlows Kurzroman „Die Walin“ ein kafkaesker Grenzgang zwischen unerfüllter Liebe, Schuldgefühlen und Selbsterkenntnis in der „Edition Outbird“ erscheinen. Christian Mahlow ist Dramaturg und war als Regisseur u. a. in die Realisierung von Bühnenstücken sowie des fesselnden Kurzfilmes „Die Couch“ involviert. Wir freuen uns sehr über diesen Zuwachs in unserer AutorInnenschaft und sind gespannt auf die Realisierung seines Debüts in unserem Verlag.

Herzlich willkommen, lieber Christian!

Bildnachweis: Andac Karabeyoglu
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Herzlich willkommen: Dirk-Boris Rödel

Mit Dirk-Boris Rödel begrüßen wir einen Autoren in unserem verlegerischen und AutorInnenenfreundeskreis, der nicht nur seit Jahren Bühnenerfahrungen, sondern auch in seinen Texten einen deutlichen Bezug zu einem wesentlichen Teil seiner Arbeit hat. Der langjährige Chefredakteur des Tätowiermagazins und Fachjournalist sowie -autor für Tätowierungen moderiert regelmäßig Tattoo-Conventions, beschäftigt sich überdies intensiv mit Themen wie Magie, Hexerei und Schamanismus und ist praktizierender Hexer. Als solcher debütiert Dirk-Boris Rödel im 1. Quartal 2020 bei uns mit dem wundervollen Erzählband „Liber Thanatamor – Das Buch von Tod und Liebe“, in dem er 17 Kurzgeschichten und Texte rund um Themen wie Magie und Hexerei, Feen und Kobolde präsentiert – Geschichten aus der Zwischenwelt, über todgeweihte Nibelungen und grausame Hexenflüche, rachsüchtige Elfen und undurchsichtige Heckenreiter, steinzeitliche Magie und eine alte Katzenfrau.

Wir freuen uns sehr über unseren neuen Autorenkollegen und die gemeinsame Zusammenarbeit und heißen Dirk-Boris Rödel herzlich willkommen!

Bildnachweis: Tobias Kircher
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Herzlich willkommen: Christopher Sappok

Als Neuzugang in unserer AutorInnen-Riege dürfen wir nach bereits längerwährenden Vorgesprächen den Sprachwissenschaftler der Universität Köln und Lyriker Christopher Sappok begrüßen. Christopher Sappok wählt mit ‚Bunker‘ eine einzigartige Form, die man am besten begreift, wenn man in Schallplatten denkt: Das Gedicht besteht aus fünf Alben a acht Songs á fünf Strophen á acht Lines á fünf Beats bestehenden Gedichts, welches am ehesten wie folgt beschrieben ist:

„Manche sagen, Bunker ist die durchgeknallte Geschichte von einem durchgeknallten Typ auf Drogen. Andere sagen, bei Bunker geht es um eine Art Donald Trump im Hippiegewand. Wieder andere behaupten, Bunker ist in erster Linie eine Formel. Fest steht: Bunker S., Surfer und Millionenerbe, ist Mitglied im Club 27. Dabei geht es zunächst eigentlich gar nicht um ihn, sondern um Artie und den Nerd, zwei sympathische Verlierertypen, die sich die ganze Zeit anpflaumen und gegenseitig zu Höchstleistungen animieren, als das Geschehen an Fahrt aufnimmt. Denn was sich hier aus einem ganz normalen Wust von Surf, Drugs & Rock ’n‘ Roll herauskristallisiert, ist ein ganz wüster Traum, ein Gemetzel in Versen, Schwarzweiß und Technicolor, die dunkle Seite der Siebziger und Quentin Tarantino lassen grüßen… „

Wir freuen uns über diesen abgefahrenden Plot ebenso wie über die einzigartige Form. Herzlich willkommen, Christopher Sappok!
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„Ich habe eine Schwäche für düstere, gespaltene Charaktere.“ – Pia Lüddecke im Interview zu „Geister“

Von Pia Lüddecke ist jüngst der dunkelromantische Schauerroman „Geister“ bei Edition Outbird erschienen. Wir stellten ihr ein paar Fragen. Zitat:

„… Was begeistert Dich an der Schauerromantik?

Ich habe eine Schwäche für düstere, gespaltene Charaktere. Und ich liebe es, wenn die Atmosphäre dir einen kalten Schauer über den Rücken jagt, obwohl auf der Handlungsebene noch gar nicht viel passiert ist: Alte Herrenhäuser und neblige Wälder, bei denen man nicht weiß, was sich in ihnen verbirgt, das Knarren einer Tür oder der Flügelschlag einer Krähe … In solche Welten einzutauchen, ist besser als jeder Drogenrausch.
Das ist übrigens auch ein Running Gag, der sich durch mein neues Buch „Geister“ zieht: Die beiden Protagonisten Tom und Juri werden von ihrem Umfeld ständig verdächtigt, dass sie in ihrer Freizeit heimlich Alkohol trinken und Drogen nehmen, während sie sich in Wirklichkeit Schauergeschichten erzählen und in einem von Bergbauschäden durchlöcherten Waldgebiet (in dem echt unheimliche Dinge vor sich gehen) nach einem mysteriösen Schatz suchen (man kann darüber streiten, welche Freizeitbeschäftigung risikobehafteter ist …). …“

Buch im Verlagsshop: Bitte Bild anklicken.

Das gesamte Interview finden Sie in unserem Onlinemagazin „Outscapes„.

Bildnachweis: Eberhard Kamm
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Vorankündigung September 2019: Michael Haas „Die Augen meiner Tochter“

Von Michael Haas, dessen bissig-satirischer Querschnitt durch die Generation 50plus, „50. Licht und Schatten – Männer betrügen Frauen. Frauen betrügen sich selbst.“, Ende 2017 bei „Edition Outbird“ herauskam, erscheint in Kürze seine Novelle „Die Augen meiner Tochter“. In „Die Augen meiner Tochter“ verliert die Tragik einer schweren Erkrankung des Erzählers mehr und mehr an Gewicht ob der tiefen Liebe, die er für seine Tochter zum Ausdruck bringt. Haas versteht es meisterhaft, mit seinem farbenprächtigen Sprachbild ein Gemälde zu entwerfen, welches diese Novelle Stück für Stück frei gibt. Und zwar unbenommen davon, ob wachsende Ablehnung gesellschaftlicher Maskeraden aufscheint, eine toxische Beziehung der Vergangenheit übergeben oder die Liebe zu seiner Frau und der gemeinsamen Tochter in poetischen Bildern skizziert wird. Zitat:

„Mit der Novelle ,Die Augen meiner Tochter‘ liefert der Autor Michael Haas ein literarisch-philosophisches Meisterwerk.“
Andreas Löhr, Fliehende Stürme

„Es gibt in diesem Buch Momente, da glaubt man sich in eine der schönsten Liebesgeschichten der deutschen Literatur versetzt, nämlich in Tucholskys »Rheinsberg«.“
Dr. Rudolf Müller, österreichischer Verfassungsrichter a. D.
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Dr. Rudolf Müllers Vorwort für Michael Haas´ „Die Augen meiner Tochter“

Zu Michael Haas´ Novelle „Die Augen meiner Tochter„, einer Liebeserklärung und zutiefst berührenden Offenbarung, schrieb der österreichische Verfassungsrichter a. D. Dr. Rudolf Müller ein Vorwort, für das wir uns ganz herzlich bedanken:

„Der Autor bittet einen Freund um ein Vorwort für eine Geschichte, die auch autobiographische Züge trägt. Dieser Freund kennt das autobiographische Personal „in reality“. Dem Freund ist nicht ganz klar, was der Autor von ihm, dem Juristen, erwartet: eine kontrastierend kühle, nüchterne Betrachtung des Gelesenen? Fehlanzeige, lieber Freund: Wie du mich gerufen hast, so musst du mich jetzt ertragen. Dein Text lässt weder Kühle noch Distanz zu. Man muss vielmehr gleichsam sein Innerstes offenlegen, um ihm gerecht zu werden.

Der Freund hat immerhin das große Glück, dass er dem Autor den Wunsch um ein Vorwort inter vivos erfüllen kann, ihm die Realität also holder ist, als es der Tochter in der berührenden Geschichte dieses Buches widerfährt. Es wird in diesem Buch nämlich gestorben. Aber auch mit dem Schicksal abgerechnet: „Es sind immer belanglose Geister, die phantasiebegabte Menschen verhöhnen“, heißt es, und an der derselben Stelle: „Es sterben immer jene zuerst, die das Leben zärtlich lieben“. Ja und nein, mein lieber Freund: Es kommt uns nur so vor, weil wir vom Sterben der Bösartigen und Belanglosen deutlich weniger Notiz nehmen als vom Sterben der zärtlich Liebenden. Gott sei Dank.

Auf der Metaebene lesen wir in diesem Buch eine große Geschichte der Seelenverwandtschaft zwischen einem Vater und seiner Tochter. Der Ich-Erzähler, dessen Rückblick und Umblick auf sein Leben während seines langsamen Sterbens die Erzählung – stellenweise unterbrochen von Tagebucheintragungen der Tochter – trägt (die Dramaturgie gemahnt ein wenig an die Strauss’sche Tondichtung „Tod und Verklärung“), dieser Ich-Erzähler muss den Epilog schließlich seiner Tochter überlassen.

In mir keimender Verdacht ist ein zweifacher: Zum einen verpackte der Autor in den Epilog der Tochter in Wahrheit seine eigenen Gefühle und zum anderen geht es in der autobiographischen Folie der Geschichte nicht nur um die Tochter! Es geht in der Geschichte um zwei Frauen, die – wie der Freund weiß – um die Lebensmitte in das Dasein des Autors getreten sind. Die Liebe dieser beiden Frauen haben seine Gefühlswelt auf zwei Ebenen, auf jener der geliebten Frau und jener einer geliebten Tochter mit aller denkbaren Radikalität in Anspruch genommen. Luise und Gretchen heißen sie im Buch. Es gibt in diesem Buch Momente, da glaubt man sich in eine der schönsten Liebesgeschichten der deutschen Literatur versetzt, nämlich in Tucholskys „Rheinsberg“.

Zugleich legt uns der Autor aber auch eine Spur zu seinem Bild von sich selbst. Und es ist das Bild eines unglaublich fantasiereichen, hoch gebildeten Humanisten, der den Kopf in den Wolken hat, während er uns Mitmenschen in aller Zärtlichkeit über den Scheitel streichelt. Dieses Bild spiegelt die gesamte Erzählung wider. Es wird uns eine unendlich sympathische und nicht nur garantiert ganz unschädliche, sondern für jene, die ihm begegnen, – also nicht nur für seine Freunde – geradezu therapeutisch wirksame Form einer Philanthropie vorgeführt, mit der der Autor seine Mitmenschen beglückt. Er gibt seinem alter ego der Geschichte nicht zufällig den Beruf eines Psychotherapeuten, den er über die weit verbreitete physische und psychische Gewalt gegenüber Frauen und Kindern, aber auch Männern, sowie über das „Stockholm-Syndrom“ jener Opfer räsonieren lässt, die beim Mediator nur den Beweis dafür suchen, dass ihr Partner ein Alptraum ist. Wenn man Michael Haas ein wenig näher kennt, dann weiß man, dass die Liebe zu den Menschen der letzte Grund und Zweck seiner eigenen Existenz, also ein geradezu metaphysisches Element seiner selbst ist. Seine Glut hat in seinen beiden Lebensfrauen die passenden Brandbeschleuniger gefunden.

Der Text stellt hohe Anforderungen an die humanistische Bildung der Leser, vor allem ist er aber eine Einladung an die leserische Seele, sich in die Bilder fallen zu lassen, die der Autor vor uns entfaltet. Und er führt uns ein – gottlob fiktives – Ende eines Menschen vor Augen, den nur ein ebenso liebender Tod zu umarmen vermag: Der Held der Geschichte stirbt in der „Gewissheit, dass meine Frau und mein Kind eine Liebe kennen, die mich erreicht, wo immer ich bin“. In der Realität hat sich der Tod vom Autor – vielleicht genervt von so viel Liebesfähigkeit – glücklicherweise vorerst einmal abgewendet und ich bin überzeugt und hoffe mit ganzem Herzen darauf, dass er es so bald nicht noch einmal versuchen wird. Damit dem Freund Gelegenheit gegeben wird, dem Autor noch oft zu begegnen. Daher: Ad multos annos, mein lieber Freund!“

Das Buch kann in unserem Onlinestore bestellt werden. Herzlichen Dank!

Bildnachweis: Privat
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„Staunen und die Neugier sind bei mir weitaus stärker als Ängste“ – Michael Schweßinger im Interview zu „In Buxtehude ist noch Platz“

In Kürze erscheint in der „Edition Outbird“ Michael Schweßingers neuer Erzählband „In Buxtehude ist noch Platz„. Grund genug, ihn im Interview um ein paar Antworten zum Schreiben, zum Reisen und zum Leben insbesondere zu bitten. Zitat:

„… Verlierst Du ob der vielen Reisen manchmal den Überblick über die Struktur der Welt und über Deine Bestimmung? Manchmal glaubt man, Du bist Globetrotter und Wissenssammler, meistens Bäcker, manchmal hilfst Du Menschen bei Behördenwegen und neben Deinen ethnologischen Wurzeln könnte man Dich für einen Sozialarbeiter halten.

Überblick über die Struktur der Welt und Bestimmung habe ich nicht, braucht es auch nicht. Das ist mir zu statisch und zu kompliziert. Da braucht es eine Menge Baugerüst im Hirn für. Ich liebe es da eher in Assoziationen zu denken, also wie alles aufeinander reagiert, ineinander überfließt, entsteht und vergeht. Die Tage bin ich zufällig auf den Mardalsfossen gestoßen, das ist ein Wasserfall, der stürzt 297 Meter tief ins Tal Eikesdalen und ist der vierthöchste Wasserfall der Welt. Ich fuhr einfach ein wenig durch die Fjorde und dann sieht man diese Urgewalt und denkt sich, da laufe ich jetzt mal hin, das ist ja irre schön, wie der seine eigenen Regenbögen erzeugt. Grundsätzlich mache ich auf meinen Reisen die Erfahrung, dass die wenigsten Menschen, denen ich begegne, mir negativ gesonnen sind. Also gehe ich einfach nach der Maxime: Ach da warst du noch nicht, da gehste jetzt mal hin. Es gibt ja überall was zu entdecken. Und mein Unwissen ist mir immer eine ausgezeichnete Motivation. Ich halt es da mit Paul Bowles: „Jede einzelne Stunde, die er mit offenen Augen verbracht hat, wird ihn ein Stückchen auf dem Weg zu einem Verständnis der Welt weitergebracht haben, und das ist schließlich der wahrhaftigste Gradmesser für Kultur, den wir bisher gefunden haben.“ …“

Das gesamte Interview finden Sie in unserem Onlinemagazin „Outscapes„.

Bildnachweis: Christian Haubold
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Neue Rezensionen: „Freitagsfische“, „Lilian“ & „Kammerflimmern“

Wir freuen uns über neue Buchbesprechungen und bedanken uns bei den VerfasserInnen ganz herzlich:

Buch im Verlagsshop: Bitte Bild anklicken.

Mona KrassusFreitagsfische

Christina Meyer-Zeschner schreibt im „Orkus“-Magazin:

„Mona Krassu erzählt mit „Freitagsfische“ eine besonders einfühlsame Geschichte, die sehr nahegeht. Erzählt wird das Leben von Irma Geipel, die gemeinsam mit ihren vier Kindern nach dem zweiten Weltkrieg aus Breslau flüchten muss. Ob Vater Herbert zurückkommen wird, ist ungewiss, denn dieser ist in russischer Kriegsgefangenschaft. Ihre Heimat ist nicht mehr sicher, sie packen die Koffer und kommen notgedrungen in einer kleinen Stadt in der Sowjetischen Besatzungszone unter. Doch in ihrem Zuhause erwarten sie Misstrauen und Feindseligkeit. […] Auf rund 330 Seiten breitet die 1969 geborene Autorin, die sich immer schon sehr für Literatur und Geschichte interessiert hat, eine mehr als gelungene Erzählung aus. Besonders überzeugend ist der geradlinige und flüssige Erzählstil von Krassu, der aus dem Roman ein wahres Lesevergnügen macht. Beeindruckend, bedrückend und mehr als nur gelungen!“

Das „07 Gera“-Stadtmagazin schreibt:

„Irma setzt bis zur Selbstaufgabe alles daran, ihren Kindern ein gutes Zuhause zu bieten. Dietmar, ihr Ältester, hat mit dem Sozialismus nichts am Hut, flieht in den Westen. Damit beginnen Repressalien – und die „Schattenänner“ sind plötzlich überall. Die eigentliche zentrale Figur dieses von Seite zu Seite spannender werdenden Buches jedoch ist die jüngste Tochter Siegi, Hansdampf in allen Gassen, bei dem sich der Wille Gutes zu erreichen oft ins Gegenteil kehrt. Doch sie ist klug, mutig und schon als Kind fest entschlossen, ihren Traum vom eigenen Frisörsalon zu verwirklichen. Mona Krassu zeichnet beispielhaft ein Bild von den Schwierigkeiten, mit denen Flüchtlinge – bis heute – zu kämpfen haben. Ihr Buch besticht durch die Liebe, mit der sie ihre Figuren zeichnet, und durch die detaillierte und gefühlvolle Schilderung eines Stückes Zeitgeschichte.“

Hier geht es zu den kompletten Rezensionen.

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Susanne-Agnes FauserLilian„:

Die „Buchstabenfängerin“ schreibt:

„Die sprachliche Schönheit dieses Romans ist absolut atemberaubend. Der Autorin, die unter anderem als Psychotherapeutin und schamanische Heilerin tätig ist, gelingt es spielend, Bilder in den kraftvollsten Farben im Kopf des Lesers entstehen zu lassen. Für zusätzliche Dramatik und Melancholie sorgen Gedichte von William Blake und Rainer Maria Rilke.“

„Captain Books“ schreibt:

„Ein Stück Melancholie und Mysteriöses umgibt den Thriller von Susanne und genau das spiegelt sich in ihrem Schreibstil wieder. Die Stimmung ist am Anfang zwar etwas gedrückt und wenig lebhaft, aber mit jeder gelesen Seite taucht man tiefer in eine Welt ein, die dich mit Spannung und Magie verzaubert. Die Autorin weiß genau, welche Knöpfe sie drücken muss, um dir die einzigartige Liebe zweier Personen zu zeigen.“

Eine „Amazon“-Kundin gibt folgendes Feedback:

„Geplant war es als Bettlektüre, um sanft unterhalten zu entschlummern. Daraus wurde nichts, anders als geplant schlief ich nicht beim Lesen ein. Der Sog der dialog-starken, sanft gruseligen Story war so stark, daß ich „Lilian“ in einer Nacht durchlas – und übermüdet bedauerte, das es schon zu Ende war.“

Hier geht es zu den kompletten Rezensionen.

Buch im Verlagsshop: Bitte Cover anklicken.

Tomas JungbluthKammerflimmern„:

Roman-Autorin Pia Lüddecke urteilt:

„Unbehandelt führt Kammerflimmern zum Tod. Ist das Buch die Therapie? Ein qualvoller aber letztlich heilsamer Eingriff am offenen Herzen? Oder haben wir es hier mit einem literarischen Selbstmordkommando zu tun, dem letzten verzweifelten Aufbegehren des Individuums vor dem endgültigen Untergang?

Der Text lässt sich in keine Schublade stecken, schwankt zwischen gender-wissenschaftlicher Studie und ungeschönter Selbstanalyse, schonungsloser Abrechnung und hoffnungslos romantischer Liebeserklärung. Alles andere als leichte Kost. Wer jedoch bereit ist, sich voll und ganz auf die ungewöhnliche Erzählform und ihre geballte emotionale Kraft einzulassen, wird mit einer außergewöhnlichen Erfahrung belohnt.“

Eine weitere Leserin gibt bei „Amazon“ folgendes Feedback:

„Ihr Buch wurde mir von vielen Seiten empfohlen und so konnte ich nicht widerstehen, mich selbst davon zu überzeugen, wie ein männliches Wesen sein Innerstes nach Außen kehrt. Ich kenne in der Tat nicht viele Männer, denen es gelingt, ihre Gefühlswelt in Worte zu fassen. Daher sind Sie eine unglaubliche Inspiration für mich. Und sie fassen nicht einfach in Worte, nein Sie komponieren eine Symphonie aus lauten und leisen Tönen, Soli und gewaltigem Orchesterklang, aus Höhen und Tiefen und mit unglaublichen Spannungsbögen. Wie Musik klingt Ihr Werk noch lange nach Verstummen des letzten Tones in mir nach.“

Hier geht es zu den kompletten Rezensionen.

Vielen herzlichen Dank!
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Und zwischendurch: ein paar Antworten

Der/m ein oder anderen BesucherIn, LeserIn oder KundIn unserer Verlags- & Agenturarbeit mag es möglicherweise bisher entgangen sein, dass für unsere Onlinemagazin „Outscapes“ in den vergangenen Monaten und Wochen wieder einige spannende Interviews entstanden sind. Ein kurzer Überblick für Sie sowie die Möglichkeit, via Mausklick mehr über unser(e) Künstler(netzwerk) und Verlagsprodukte erfahren zu können:

  • Unser am 24. 04. 2019 verstorbener Autor Andreas Hähle beantwortete im Februar 2019 sein letztes Interview, in dem er neben seinem Kulturschaffen auch Einblicke in seinen bei uns erschienen Roman „Wahnsignale“ sowie seine Krebserkrankung gibt.
  • Im März kam Corina Gutmann, Herausgeberin ihrer Gefängnis-Anthologie „Kopfkino„, auf ihr Schaffen nicht zuletzt in Schreibworkshops in der JVA Hohenleuben wie auch zur Entstehung dieses daraus hervorgegangenen Buches zu sprechen.
  • Frank Hildebrandt, dessen philosophische Textsammlung „Gedankenspiele“ im März 2019 bei uns erschien, gab im April-Interview seiner Sehnsucht nach mehr Tiefe Raum.
  • Romanautorin Mona Krassu gibt Anfang Juni Ihren LeserInnen Einblicke in ihren frisch erschienenen Roman „Freitagsfische„, in dem sie über eine Familie erzählt, die nach der Flucht aus Breslau nach dem Zweiten Weltkrieg in ihrer neuen Heimat kaum Fuß zu fassen vermochte.
  • Ende Juni lässt uns Martin Plütsch wissen, wie seine musikalische Interpretation von Weltklasse-Whiskys mittels seines virtuosen Gitarrenspiels klingt.
  • Michael Haas steht am 10. Juli 2019 Rede und Antwort zu Inhalt, Entstehung und Beteiligten seiner im September bei uns erscheinenden Novelle „Die Augen meiner Tochter„.
  • Ganz aktuell nun gewährt uns der preisgekrönte Hörspielproduzent, Autor und Dramaturg Kai Grehn Einblicke in sein kreatives Universum.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und gern auch Ihre Weiterempfehlung und sagen herzlichen Dank!

Bildnachweise: Lutz Müller-Bohlen, Frank Gutmann, Adelheid Garschke und Thorsten Eichhorst.
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Festival-News: Jennifer Sonntag & M. Kruppe laden ein

Zwei unserer AutorInnen laden an diesem Wochenende zu ganz unterschiedlichen Festivals ein: Während M. Kruppe gestern die Ehre hatte, das Rudolstadt-Festival zu eröffnen, spricht Jennifer Sonntag zum ebenfalls an diesem Wochenende in Leipzig stattfindenden Louis-Braille-Festival ihre Einladung aus. Die Infos zu den beiden so unterschiedlichen wie gleichermaßen spannenden und reichhaltigen Festivals entnehmen Sie bitte diesem und diesem Link, wir wünschen Ihnen in jedem Fall viel Vergnügen!

Bildnachweis: MDR
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