Vorankündigung 07. Februar 2019: Michaela Debastiani „Frauenherz“

Mitte Februar diesen Jahres veröffentlicht Michaela Debastiani mit ihrem Debüt „Frauenherz“ eine Sammlung aus Erzählungen, Kurzgeschichten, Lyrik und Songtexten, die sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit dem sensibelsten weiblichen Organ auseinandersetzen und einen weitreichenden Blick auf dessen Gefühlslagen werfen. Ihr gelingt es trotz der durch die einzelnen Stücke durchschimmernden Momente des Schmerzes, der Angst und der Zerrissenheit die Leichtigkeit der Zuversicht und die Kraft von Liebe und Zusammenhalt zu transportieren. Und scheinbar beiläufig greift Debastiani damit auch einen Blick auf so wichtige Themen wie Selbstliebe und Selbstbestimmtheit auf.

Wir freuen uns auf dieses Buch, das in unserem Shop unter diesem Link ab sofort für 17,50€ zzgl. Versandkosten vorbestellt werden kann und im Buchhandel am dem 07. 02. 2019 erhältlich sein wird.
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Herzlich willkommen: Michaela Debastiani

Mit Michaela Debastiani begrüßen wir eine Salzburger Schriftstellerin in unserem Kollektiv, die mit ihrem Erzähl- und Lyrikband „Frauenherz“ nicht nur ein emotional facettenreiches Debüt vorlegt, sondern auch den Grundstein für den 2020 nachfolgenden Roman „Horseback“ legt, der sich dem Einfluss missbräuchlicher Machtstrukturen auf Mädchen im Sport widmet. Michaela Debastiani erzählt in „Frauenherz“ sensibel und einfühlsam von Freundschaft, Liebe, Elternschaft und weiteren Beziehungen, die ein Menschenleben prägen, und damit auch von der dichten Nähe von Liebe, Verwundbarkeit und Schmerz. Debastianis Erzählungen und Poesie legen sehr offene Blicke in ebenso tiefe Gefühle wie auch auftretende Zerwürfnisse. Die Illustrationen ihres Debüts „Frauenherz“ stammen vom brasilianischen Künstler Dim Sampaio.

Herzlich willkommen, Michaela, wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen und auf die Zusammenarbeit!
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Herzlich willkommen: Pia Lüddecke

Wir freuen uns, mit Pia Lüddecke eine Autorin aus dem Ruhrgebiet in unserem Kollektiv begrüßen zu dürfen, die schon seit vielen Jahren die Bühnen dieses Landes erfolgreich mit ihren Projekten und Veröffentlichungen bereichert. Pia Lüddecke wird im voraussichtlich 3. Quartal 2019 mit „Geister“ einen modernen Schauerroman für Schatzjäger und Schwarzseher veröffentlichen. Es ist eine Geschichte für unverbesserliche Romantiker, die daran glauben, dass Liebe viele Grenzen überwindet, und es ist ein atmosphärisch dichtes Horrormärchen für alle, denen es nachts beim Blick in den Spiegel zuweilen kalt über den Rücken läuft …

Herzlich willkommen, Pia Lüddecke!
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Bildnachweis: Eberhard Kamm
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Die Zöllner: Andreas Hähles „Wahnsignale“ auf Tour

Andreas Hähles jüngst in der Edition Outbird erschienener Roman „Wahnsignale“ wird den Sänger, Songtexter, Komponisten und Musicaldarsteller Dirk Zöllner und seine Band ab sofort auf deren Tournee begleiten und sich einem größeren Publikum erschließen. Wir freuen uns und bedanken uns nicht zuletzt auch bei Nicole Kucht für die Idee und Weitergabe der Bücher und damit wundervolle Unterstützung. Die Tourdaten der Zöllner können Sie diesem Link entnehmen.

Herzlichen Dank!
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Bildnachweis: Detlef Liedmann
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Lesetour zu „Darjeeling Pur“: ein Rückblick


Mit der gestrigen Lesung in der Stadtbibliothek Greiz endet die diesjährige Lesetour Tami Weissenbergs zu seinem im Juli in unserer „Edition Outbird“ veröffentlichten Buch „Darjeeling Pur„. Tami Weissenberg hatte damit die Gelegenheit, in Chemnitz, Gera, Karlsruhe, Leipzig, Jena, Dresden, Hainichen, im schweizerischen Aarau und in Greiz auf durchweg interessierte und angesichts des harten Stoffes häuslicher Gewalt zutiefst betroffene Menschen zu treffen. Zu und nach jeder Lesung entspannen sich angeregte Diskussionen, aus jeder Lesung nahmen unsere Gäste mit ihren zahlreichen Buchkäufen dieses wichtige Thema – Gewaltschutz für Männer – tiefer in die Mitte der Gesellschaft mit. Und unterstütz(t)en damit nicht zuletzt die von Tami Weissenberg und zahlreichen Fachleuten in Plauen betriebene Gewaltschutzwohnung. Als Verlag dürfen wir uns neben den vielen interessierten Gästen und LeserInnen bei Frank Scheinert, den Stadtbibliotheken Leipzig, Gera und Greiz, dem Väteraufbruch für Kinder e. V. Karlsruhe, dem Projekt A4, dem Männernetzwerk Dresden sowie dem Verein für elterliche Verantwortung in der Schweiz herzlich bedanken.

2019 werden von Tami Weissenberg neben den vielgefragten zweiten Teil des Buches unter anderem Lesungen in der Opferhilfe Bautzen sowie vor großem Publikum zum Kirchentag in Dortmund zu erwarten sein.
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Vorankündigung 1. Dezemberhälfte 2018: Andreas Hähle „Wahnsignale“

Andreas Hähle legt mit „Wahnsignale“ einen Roman vor, der dem Namen mehr als nur gerecht wird: Der Protagonist scheint zunehmend in eine Zerrissenheit abzugleiten, die in weiten Teilen ihre für die Leserschaft fesselnde Kraft aus seinen inneren Reflektionen gewinnt. Man sucht mit ihm nach einem Weg und einem Sinn, der mit der Wendezeit verlorengegangen scheint.

Hähle legt dem Romanhelden ganz unpolitisch seine philosophische Erzählkraft in den Mund und man ahnt, dass auch Hähle die Gelegenheit hatte, sein Leben tief zu vermessen. Dieses Buch reißt auf und mit, und wir wünschen Andreas nicht nur alles Gute, sondern auch viele begeisterte und sprachlose LeserInnen. Das Buch kann ab sofort in unserem Shop unter diesem Link vorbestellt werden.
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Radio Corax: Jennifer Sonntag und Franziska Appel und „Gefühlte Gemälde“ für blinde Menschen

Anlässlich der seit dem 21. September in der Hallenser „Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) der Volkssolidarität“ laufenden Ausstellung „Gefühlte Gemälde“ der Künstlerin Franziska Appel, die von Jennifer Sonntag maßgeblich initiiert und mitorganisiert wurde, dürfen wir auf das Radioporträt mit Interviewsegmenten von Radio Corax verweisen, welches unter diesem Link den Hintergrund der Ausstellung und die Beweggründe der beiden Initiatorinnen beleuchtet.

Bildnachweis: Conny Schotte
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Ab sofort erhältlich: „Lilian“ von Susanne Agnes Fauser

Frisch aus der Druckerei ist ab sofort Susanne Agnes Fausers dunkle, fesselnde und unter die Haut gehende Romanperle „Lilian“ erhältlich. Ein Rausch von einer Geschichte, die sich um eine große Liebe, Mord, eine mysteriöse Vorgeschichte und damit verbundene ungelöste Geheimnisse rankt. Das Buch ist ab sofort im Buchhandel, bei Amazon und in unserem Shop erhältlich. Absolute Empfehlung!
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M. Kruppe wird Sprecherstimme für Wallace Stroby

Wir freuen uns mit und für unseren Autoren M. Kruppe, der jüngst Angebot und Zusage des „Pendragon„-Verlages bekommen hat, Sprecherstimme für den vierten Kriminalroman der Reihe „Crissa Stone“ von Wallace Stroby sein zu dürfen. Wallace Stroby schreibt sogenannte Hard Boiled-Kriminalromane, in deren Zentrum stets hartgesottene Ermittler nach Vorbild US-amerikanischer Krimis stehen. Kruppes Stimme wird der Rolle mehr als nur gerecht, wie wir finden; im Rahmen der Buchpromotion und eigener Lesprogramme wird in naher Zukunft also auch dieser spannende Stoff von und mit ihm zu hören sein.

Herzlichen Glückwunsch!

Bildnachweis: Stef Schmidt
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Neue Besprechungen: „Kammerflimmern“

Zu Tomas Jungbluths im vergangenen Sommer veröffentlichter Novelle „Kammerflimmern“ kamen in der jüngsten Zeit einige Besprechungen rein, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten. Die Novemberausgabe des „Orkus“-Magazins schreibt:

„… Was wir hier vor uns haben ist eine Novelle, die von der ersten Seite an mit einer bildhaften und emotionalen Sprache und einer außerordentlichen Wortgewandtheit Barrieren zwischen Erzähler und Leser einreißt. Der Erzähler berichtet von einer gescheiterten Beziehung, von einer verlorenen Liebe, die so schön und zugleich so schmerzhaft war, dass sie viele Risse und Narben hinterließ. Man verliert sich in den Worten, in den Schilderungen, die uns von Beginn an teilhaben lassen an einer Liebe, die so echt, so von Leidenschaft durchdrungen war, und weil jeder das Gefühl der Sehnsucht in Kombination mit unerträglichem Schmerz kennt, wird man auch so schnell so tief in Jungbluths Strom gerissen, dass man nicht mehr an die Oberfläche kommt. …“

Jennifer Sonntag nimmt das Buch wie folgt wahr:

„… Das Buch kann etwas, was so viele Menschen leider nicht oder noch nicht können, es setzt sich mit unseren inneren Anteilen auseinander und bietet eine echte Chance des Wachsens und Entwickelns. Dabei ist es nichts für Anfänger, nichts für Menschen, die die Auseinandersetzung mit alten Mustern und Glaubenssätzen überflüssig finden, die nichts mit Emotionalität und „Psychokram“ zu tun haben wollen. Erst eine aufgeräumte Beziehung zu uns selbst, ein Verstehen unseres „inneren Teams“, kann uns auch in äußeren Beziehungsgefügen glücklich werden lassen. Man kann die Gefühlslagen dieses so tief liebenden und so tief verzweifelten Paares mit allen Sinnen spüren und will es gleichermaßen schützen, vor dem Leser, voreinander. Obwohl nur er erzählt, habe ich in hohem Maße ein starkes Bewusstsein für ihre Erlebenswelt entwickeln können. Auch dieses Paar ist kein Anfänger. Es ist in der Lage zu erkennen, welche Komplexe, welche inneren Kinder einander Wunden schlagen. Erkennen, Entwickeln, Wachsen – wir müssen dabei zusehen, wie das solch tiefgeistige und hochfliegende Menschen nicht schaffen. Nicht zusammen. Wenn das Bedauern des Lesers darüber schon so groß ist, wie groß muss dann das des Schreibenden gewesen sein? Ich empfinde den Erzähler, der ja einen Monolog führt, erstaunlicherweise nicht als Anklagenden. Abrechnung ist nicht das Interesse des Buches. …“

Tami Weissenberg schließlich fasst seine Empfindungen wie folgt zusammen:

„… Er spricht die Leserschaft unverschämt direkt an, zieht sie oftmals unangenehm nah an sich ran – und lässt sie dann wieder ins Unendliche treiben. Es wechselt ständig das Gefühl zwischen persönlicher Ansprache und Voyeurismus. Erschreckend was Worte und Sprache bewirken können. Die im Buch benannte Frau wird in allen Facetten der menschlichen Charakteristik beschrieben: kokett, lasziv, verspielt, adrett, abweisend, fordernd, warm, kühl, toxisch. Diese unverschämt anziehende Toxizität dieser Frau zieht Jungbluth sowie die Leserschaft stetig in einen Bann, teilweise in eine sich nicht zu entziehende Abhängigkeit. Das Buch beschreibt die Bindung zwischen zwei Seelen wie sie unterschiedlicher nicht sein können – und die sich dennoch anziehen, abstoßen, verzehren und wieder aufladen. Oftmals legt man das Buch beiseite, erträgt das eloquente aber dennoch verständliche Wort- und Sprachgefecht einfach nicht. Es wühlt auf, lässt innehalten, lässt schmunzeln und lachen und lässt bittere Gefühle aufkommen und diese teilweise konservieren.

Es scheint wie ein großer Liebesbrief, wie eine Rechtfertigung der jeweils begangenen Fehltritte und manchmal – so ahnt man es – sickert der Wunsch durch, diese Frau noch einmal an der Seite zu haben um so vieles besser zu machen. Ob nun Liebesbrief, Abrechnung, Reflektion oder eine eigene Art der Verarbeitung hinter dem Buch stehen mag – es ist etwas, ich nenne es mal „Beichte“, wie es direkter nicht sein kann. Vielleicht stellt es der Leserschaft eigene Weichen, vielleicht trägt es zur eigenen Reflektion bei. Vielleicht ist es der Schlüssel zum Gegengift der Toxizität zwischen Menschen.“

Für die Besprechungen bedanken wir uns herzlich. Die vollständigen wie auch weitere Buchbesprechungen entnehmen Sie bitte diesem Link.
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