Mitteldeutsche Zeitung berichtet über Jennifer Sonntags „Seroquälmärchen“

Wir bedanken uns bei der Mitteldeutschen Zeitung über die Buchbesprechung von Jennifer Sonntags Psychiatriemärchen „Seroquälmärchen„, dass sie in enger Zusammenarbeit mit Franziska Appel und Benjamin Schmidt realisierte. Zitat:

„… Das Buch ist eine Innenaufnahme der Psychiatrie aus der Warte der Patienten, und nebenbei klingt das etwas überraschende Problem an, dass Behinderte – insbesondere Blinde – es zuweilen auch nicht ganz einfach haben bei der Behandlung in diversen Kliniken.

„Seroquälmärchen“ heißt Sonntags Fantasiegeschichte mit realem Hintergrund: Der Titel ist eine leichte Verballhornung des Namens eines Medikaments, das zu den Psychopharmaka gehört und mit dem sich die Heldin des Märchens, genannt Elfenprinzessin, einen Kampf liefert. Der kann hier nicht auf ein Märchen-Happy-End zulaufen, klar – aber immerhin bieten sich tiefe und erstaunliche Einblicke in die Welt des seelischen Leidens: Einer auch reichen Welt von oft sehr kreativen Leuten, die, wie es die Autorin nennt, im „Zauberwald“ leben und sich dort – manchmal unwiederbringlich – verlaufen. …“

Die komplette Rezension entnehmen Sie bitte diesem Link.

Das Buch kann in unserem Onlinestore unter diesem Link bestellt werden. Herzlichen Dank!

Bildnachweis: malsehn!.media
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M. Kruppes Vorwort zu Tomas Jungbluths „Kammerflimmern“

Zu Tomas Jungbluths unlängst für Juli angekündigter Novelle „Kammerflimmern„, dieser sprachgewaltigen Erzählung gleich einem Brief zwischen sensibler Liebeserklärung und fasertiefer Trennungsaufarbeitung einer spannungsgeladenen Borderlinebeziehung (Interview erscheint im „Outscapes„-Magazin #9 im September 2018), bedanken wir uns von Herzen bei unserem Autorenfreund M. Kruppe für sein einfühlsames und umsichtiges Lektorat sowie sein Vorwort:

„Noch einen Drink? Ein Bier vielleicht oder einen Whisky, eine Wodka-Cola? Letzteres verabscheue ich ja. Man verfälscht geistige Getränke doch nicht. Ich nehme ein Bier, Herr Jungbluth, auch, wenn ich nur stiller Zeuge Ihres dialogischen Monologes bin. Ach was…. Geben Sie mir einen Laphroaig dazu. Den Älteren bitte… Und zwei, drei Tropfen Wasser bräuchte ich, denn dann kann ich mich einigen Worten widmen, die zu sagen ich bezüglich Ihres Buches nicht umhin komme.

Merken Sie etwas? Beim Lesen haben Sie mich schon eingenommen. So eingenommen, dass ich Ihren Stil dreist kopiere, den Sie hier anwenden. Das kommt, wenn ich von einem Buch überzeugt bin, oder dann, wenn das jeweilige Buch etwas mit mir macht. Ähnlich wie hier ging es mir bislang aber selten.

Ich erinnere mich an die Bücher von Jack Kerouac, die immer eine gewisse Einstiegszeit brauchten, weil sein Schreibstil schon nicht ganz so gewöhnlich war. Ich saß oft im Café und las. Nicht selten störten laute, rücksichtslose Menschen, die meinten, dass der gesamte Raucherbereich ihr ganz privates Refugium sei und entsprechend laut sprachen. Konzentration? Fehlanzeige. Und doch … immer bei Kerouac, wenn ich das Buch weg legte, entspann sich in meinem Kopf plötzlich ein Wortgewitter, wie man es von heißen Sommertagen kennt, wenn aus heiterem Himmel in gefühlter Sekundenschnelle Wolkentürme auftauchen, die sich dann brachial entladen. So schnell hatte ich selten einen Stift zur Hand. Irgendetwas machte dieser Kerouac da mit mir. Unbewusst und vielleicht nicht einmal beabsichtigt.

Das vorliegende Buch ist ebenfalls eins dieser Phänomene und ich weiß nicht recht, ob es an der dichten Legierung von Poesie und Prosa, der Beimischung von lyrischen und auch dieser wissenschaftlichen und spirituellen Denkansätze liegt, die Tomas Jungbluth hier präsentiert, oder an seinen inhaltlichen Niedergängen, dem Ausweiden des eigenen Selbst, dessen, was Fühlen ist und von so vielen Menschen nicht thematisiert wird. Warum auch? Der Mensch hat stark zu sein und keine Mimose. Was ist schon eine Trennung? Etwas Schlimmes? Ach wo… die Frau verlässt dich und du leidest? Jetzt mach‘s aber mal halblang! Such dir irgendeine und nimm sie mit nach Hause… Ablenken ist die Devise. Und hab dich nicht so, dann war sie einfach nichts für dich, hat dich nicht verdient!

Phrasen, die wir alle kennen. Phrasen, die uns allen schon einmal, wie Phrasen nun einmal sind, garstig ins Gesicht peitschten und dabei doch nichts hinterließen.

Was aber ist, wenn ein Mann wirklich einmal eine Trennung seziert? Wirkt er dann weinerlich und schwach? Wirkt er wie eine Mimose, ein zu belächelndes Subjekt? Ich denke, dass recht viele Menschen im offenen Dialog genau das bestätigen würden. Daheim aber dann, wo die Einsamkeit auch manchmal in Gesellschaft ein Berater wird, denken viele, wenn sie ehrlich nur zu sich allein sind, anders darüber.

Natürlich darf man(n) auch Schmerz zulassen. Natürlich ist die vermeintliche Stärke, gerade der männlichen Vertreter unserer so genannten „zivilisierten“ Gesellschaft, nichts anderes als Maskerade und „Getue“. Stark ist, wer nicht fühlt. Was für ein Blödsinn. Stärke ist, was Thomas Jungbluth hier vorlegt. Thematisch, weil er sich über diese Konvention stellt, als Mann über das Fühlen zu schweigen und zum Heulen in den Keller zu gehen. Konzeptionell, weil er keine Rücksicht nimmt auf Personen, die ihn kennen und vielleicht verlachen werden. Und sprachlich, weil sich in seinem Text verschiedene Genres verbinden, die es fast unmöglich machen, das Buch in eine Schublade zu packen. Und allein das macht Kunst aus. Wenn sie nicht definierbar ist, aber anspricht.

Und mich hat sie angesprochen, Herr Jungbluth, sehr sogar. Sie hat mich mitgenommen auf den Trip in ein tief verletztes, in gewissem Sinne fragiles, aber doch auch mächtiges Ich. Und dieser Trip hat viel gezeigt. Sehr viel. Nicht nur das Borderline-ähnliche Selbstverletzen über die Ebene eines Gegenübers, das fast schon nach Masochismus roch, nicht nur die irgendwie nach Ansatzautismus schmeckende Feinfühligkeit, die hier als Hochsensibilität bezeichnet wird, sondern auch, dass wir Menschen uns mehr Mensch sein könnten, wenn wir abkämen von diesem seltsamen Dekret, stark sein zu müssen. Härte erweist sich als gesellschaftlich anerkanntes Muster einer Gemeinschaft, die so nach Weichheit schreit, heimlich… Und sehr, sehr wenige würden es offen zugeben. Vor allem dann, wenn es sich um Männer handelt.

„Mir war ab dem gewissen Point of no return klar, dass ich dieses Buch schreiben
muss. Wie mir auch klar war, dass es eine harte Reise werden würde. Natürlich
heulte ich gerade am Anfang wie ein Schlosshund. Und natürlich glich es einem
tagelangen Tauchgang. Ich trank viel zu viel beim Schreiben, weil ich nüchtern
kaum eine Stunde Arbeit am Skript aushalten konnte. Und ja, weil da auch mein
emotionaler Wortschatz nur halb so hohen Ladepegel hat, schätze ich. Dabei will
ich weder eine Demontage noch eine Erhöhung, es musste raus aus meinem
Herzen und aus meinen Zellen, diese ganze Geschichte mit Dir, die diese so
einzigartige Bruchkante in meinem Leben darstellt und der Du für mich die
permanente Gefühlsmischung aus erstmaligem Ankommen und latenter
Gefährdung warst.“

Gut, dass Sie dieses Buch geschriebenen haben, dass Sie sich an der Vergangenheit gerieben haben und dabei kaum ein Blatt vor den Mund nahmen, Herr Jungbluth. Gut, dass Sie den Schritt gegangen sind und nun, mit Kammerflimmern Einblick in eine Auseinandernahme, eine Deinstallation einer Dualität geben und damit den LeserInnen sagen: Das, genau das, könntest auch DU sein.“

Das Buch kann bereits jetzt in unserem Onlinestore vorbestellt werden. Herzlichen Dank!

Bildnachweis: Stef Schmidt
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Vorankündigung Juli 2018: Klaus Märkert „Der Tag braucht das Licht, ich nicht 3.0“

Auch für das undergroundliterarische Urgestein Klaus Märkert, wir hatten bereits im April sein herzliches Willkommen in unseren Verlagsgefilden angekündigt, rennt dieses außerordentlich schnelle Jahr unaufhaltsam auf sein neues Buch mit Namen „Der Tag braucht das Licht, ich nicht 3.0“ zu. Unsere Vorfreude ob dieses Neuarrangements höchst unterhaltsamer Dunkelliteratur teilen wir uns nicht nur mit Klaus, sie könnte zudem größer kaum sein. Die Covergestaltung übernahm einmal mehr unser beinahe schon Hausgrafiker Benjamin Schmidt.

Für 11.90€ kann das im Juli erscheinende Buch bereits jetzt unter diesem Shoplink bestellt werden.
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Vorankündigung Juli 2018: Tomas Jungbluth „Kammerflimmern“

Tomas Jungbluth, unter anderem im März diesen Jahres mit der Anthologie „Apokalyptischer Alltag“ in Erscheinung getreten, veröffentlicht im Juli 2018 mit „Kammerflimmern“ erstmals eine Novelle. „Kammerflimmern“ ist ein Verbrennungsprodukt, welches dem ebenso tiefen Einfühlungsvermögen wie der ausgeprägten Gabe zu reich bebilderten Sprachlandschaften Jungbluths entsprang. Folgerichtig vertieft sich Jungbluth in diesem einem Liebesbrief nicht unähnlichen Monolog in die Welt zweier Hochsensibler (deren eine Rolle er einnimmt), und zeichnet nach, wie sie nach einem frühen schweren Vertrauensbruch und zunehmenden Grenzüberschreitungen letztendlich ihren vielschichtigen Gefühlswelten und den Gewalten ihrer tiefen Liebe erliegen.

Ein spannendes, berührendes und sehr tiefes Buch, dessen vortreffliches Cover Benjamin Schmidt entworfen hat. Das einfühlsame Vorwort und Lektorat verdanken wir M. Kruppe. Das Buch ist erhältlich ab Juli 2018, wer bereits jetzt bestellen will, folge bitte diesem Link. Herzlichen Dank!
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In Kürze & im neuen Outfit: Outscapes-Magazin #8

Wir freuen uns, nach intensiver Vorbereitungszeit das „Outscapes“-Magazin für alternative (Genuss)Kultur mit nunmehr Ausgabe #8 grafisch komplett überarbeitet ankündigen zu können. Neben „Sandow“-Frontmann Kay-Uwe Kohlschmidt als Headliner warten zahlreiche weitere spannende Interviews, Beiträge und Buchbesprechungen, so zum Beispiel mit der Moderatorin und Autorin Jennifer Sonntag, Axel Kores und Christoph Liedtke vom Künstlerkollektiv Rhizom Halle-Leipzig, der Erzählerin Antje Horn, der spannenden Anthologie „Boschs Vermächtnis“, der Berliner Likörschmiede „O´Donnell“ und vieles mehr auf ihre LeserInnen.

Bestellt und abonniert werden kann das Magazin ab sofort in unserem Onlinestore unter diesem Link; auch begrüßen wir an dieser Stelle gleich vier neue AbonnentInnen – mit dem Hinweis, dass wir unter den ersten NeuabonnentInnen zwei auf Wunsch handsignierte Bücher der Edition Outbird verlosen.

Herzlich willkommen und vielen Dank!
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Budapest und Prag: Messeauftakte in der europäischen Nachbarschaft

Auf erfolgreiche Auslandsauftakte blickt unser Kooperationspartner „Telescope Verlag“ zurück, der nicht zuletzt auch mit unseren Büchern vom 19. – 22. April auf dem „International Book Festival Budapest“ sowie vom 10. – 13. Mai 2018 auf der „Book World Prague“ erstmals vertreten war. War der Messestand des „Telescope Verlages“ in Budapest der einzige deutsche Verlagsstand, waren auch in Prag nur wenige deutsche Verlage vertreten.

Was dem großen Interesse der ungarischen und tschechischen KennerInnen der Verlagslandschaft und BuchliebhaberInnen nur wenig entsprechen konnte. Viele BesucherInnen interessierten sich für unser Programm oder Kooperationsmöglichkeiten und Lizenzpartnerschaften mit dem deutschen Buchmarkt; auch stellte sich in beiden Ländern heraus, dass es einen großen Anteil an deutschsprachigen sowie deutschstämmigen LeserInnen gibt, die nicht zuletzt auch Bücher an unseren Ständen erwarben.

Auch ergaben sich erste Kontakte mit dem ungarischen und tschechischen Buchhandel wie auch den jeweiligen Goethe-Instituten. Wir sind gespannt auf das nächste Jahr. Unser herzlicher Dank gilt der Sächsischen Aufbaubank sowie Danilo Schreiter vom „Telescope Verlag“.


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Weitere Resonanzen

Einige weitere erfreuliche Resonanzen sind uns dieser Tage ins Haus geflattert. So veröffentlichte beispielsweise bereits im Februar das „Orkus“-Magazin eine Buchbesprechung zu Mozarts & Benjamin Schmidts Erwachsenenmärchen „Seelenübertritt„. Zitat:

„…Seelenübertritt ist ein mystisches Werk, gefangen zwischen Dies- und Jenseits, zwischen Trauer und Zuversicht, zwischen Sehnsucht und Hoffnung. Ja, da kann man getrost auch mal eine Träne vergießen… Sehr schön und emotional!“

Desweiteren gibt es hinsichtlich M. Kruppes neuem Buch „Und in mir Weizenfelder“ ein frisches Feedback, und zwar zum Poem „König Alkohol“ von Ingeborg Bachmann-Preisträger Peter Wawerzinek:

„Du hast so ein tolles Gedicht zum Alkohol geschrieben und ich muss bei den Worten wie es getan ist an

Baader Holst denken.

Große Art sage ich dir!

Der Satz:

„Immer wieder leere Augen

die selbst zu flehen scheinen“

wow …“

Zuguterletzt freuen uns zwei neue Amazon-Rezensionen zu Michael Schweßingers „Robinsonaden vom 40. Breitengrad„. Zitat aus einer:

„…Der Erzählsound Schweßingers setzt sich mit seiner unaufdringlichen Weisheit so in meinen Gedankengängen fest, dass ich kaum bemerke, wie er sich schon mit meinem Atem, meinen Lippenbewegungen beim Lesen dieser wundervollen Zeilen synchronisiert hat. In ihm wohnt so eine angenehme Melancholie, die aufwühlend und beruhigend zugleich ist.

[…]

In seiner Kritik bleibt er stets bodenständig. Seine Ansichten lassen sich nicht durch Wut verhärten und suchen einen Weg, die harten Panzer zu durchbrechen. Und so bleibt bei den kleinen Regelverstößen, die sich der Bäcker/Autor erlaubt, um weiter Mensch sein zu dürfen, beim Lesen immer ein Lächeln erhalten, etwa durch die Ablehnung lächerlicher Kleidungsvorschriften oder einen spontanen Anschlag mit Diamanda Galás aufs DJ-Pult zur Unterbrechung der vermeintlichen Dauerbespaßung durch Schlager.

[…]

Auf so wenigen Seiten verdichten sich so viele Facetten über die Folgen unseres Wirtschaftssystems und des immer mehr ansteigenden Wachstums, die eine dumpfe Hoffnungslosigkeit zurücklassen könnte… Schweßinger aber hat noch Hoffnung. Vielleicht nicht viel, aber was er hat, das teilt er in seinem Buch und so schafft er einen Zugang zu anderen Welten. Und wie das Reisen selbst enttäuscht seine Literatur die Angst.“

Wir sagen herzlich Dankeschön!
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Herzlich willkommen: Hendrik Peeters

Ebenfalls für das 3. Quartal begrüßen wir den sympathischen Hamburger Spieleentwickler, Autoren und Lesebühnenbetreiber Hendrik Peeters in unserem AutorInnenkollektiv, der unsere Herzen mit fantasievollen, leichten, manchmal obskuren, verstiegenen oder gar verstörenden Kurzgeschichten erfreuen wird. Auch das ein oder andere mitreißende Lyrikelement wird in seinem Erstling „Herr Schwarz und andere Geschichten“ (Arbeitstitel) vertreten sein.

Herzlich willkommen, lieber Hendrik, wir freuen uns auf Dich!

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Herzlich Willkommen: Klaus Märkert

Man kommt nicht umhin, Klaus Märkert als Urgestein der Undergroundliteratur zu bezeichnen. Viele seiner AutorInnenfreunde, zu denen er sich in unserem Verlag gesellt, kennt er schon viele Jahre, nicht zuletzt aus dem legendären Leipziger Verlag „Edition PaperONE“, der leider vor einigen Jahren seine Geschäfte einstellte.

Klaus Märkert, Autor zahlreicher unterhaltsamer, schwarzhumoriger Erzählungen, Mitbegründer des legendären Bochumer Szeneclubs „Zwischenfall“ und umtriebiger Bühnenliterat, erfreut unsere Herzen mit seiner Anfang des 3. Quartals 2018 bei uns erscheinenden Kurzgeschichtensammlung „Das Ding hat Augen – Best of Nachthumor“. Es darf gespannt sein.

Klaus, wir freuen uns auf Dich und heißen Dich herzlich willkommen!
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Vorankündigung April / Mai 2018: Jennifer Sonntag & Franziska Appel „Seroquälmärchen“

Mit Anfang Mai wird Jennifer Sonntags neues, von Franziska Appel wunderbar sensibel illustriertes Buch „Seroquälmärchen“ bei uns erscheinen. In inhaltlicher Ausrichtung, Format und quadratischer Aufmachung als Hardcover setzt es die mit Benjamin Schmidts und Mozarts „Seelenübertritt“ begonnene Reihe von Erwachsenenmärchen würdig fort.

Jennifer Sonntag ist seit vielen Jahren als Autorin wie auch sozial hochengagierte Talkmoderatorin beim MDR-Sendeformat „Selbstbestimmt“ – Sonntagsfragen – tätig und verarbeitet in „Seroquälmärchen“ Psychiatrieerfahrungen aus schwer depressiver wie körperlich beeinträchtigter Sicht sowie quasi märchenhafter Aufarbeitung. „Seroquälmärchen“ hat seinen Namen einem Medikament der Psychiatrie entlehnt; als LeserIn wird man zwischen Leichtigkeit und dem durchschimmernden Schrecken stationärer Verwahrung spannend hin- und hergerissen. Wir bedanken uns bei Jennifer Sonntag für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns auf ihr neues Buch.
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