Aktuelle Besprechungen und Resonanzen

Einmal mehr gibt es zahlreiche Buchbesprechungen und Presseresonanzen der letzten Wochen zu vermelden, für die wir uns ganz herzlich bedanken möchten:

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René PorschensKokon

Vanessa-Marie Starker schreibt:

„Der Surrealismus umfasst ein breites künstlerisches Spektrum, welches sich auf besondere Weise mit dem Unterbewussten, Träumen und Visionen auseinandersetzt. Jedoch ohne erklärende Wege für eine Reise durch dieses bunte Gewirr aus Sinnen und Sinneswahrnehmungen vorzugeben. Vielmehr stehen sie als eine Art Ausgangsbasis für künstlerische Produktionen. Diesem Leitfaden folgend, entführt das Debüt des Erfurter Literaturwissenschaftlers René Porschen den Leser in eine fraktale Anderswelt, in der man in die phantastischen Träumereien und die Hybris eines Wesens eintaucht, welches eigentlich gar nicht existieren dürfte und somit der wirren und widersprüchlichen Existenz selbst den Spiegel vorhält.

Da im Roman Phänomene außerhalb des Erkenntnishorizonts thematisiert und verschiedene Erkenntnisfragen angesprochen werden, lässt es sich grob als phantastische Literatur bezeichnen. Auch, wenn es sich einer genauen Genrezuordnung weitestgehend entzieht.

[…]

Porschen erzählt diese Geschichte mit einer ausgesprochen exzentrischen Sprachmalerei und Liebe zum Detail. Teilweise sind die Worte, die er dabei wählt, so ausschweifend und blumig, dass der Inhalt für einen kurzen Moment in den Hintergrund tritt, um der Schönheit der Sprache Raum zu machen.“

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Dirk-Boris RödelLiber Thanatamor – Das Buch von Tod und Liebe„:

Manuela Hahn schreibt für ihr Bücherblog „Lesenswertes aus dem Bücherhaus“:

„Bald schon hielt ich das Buch also in Händen, ein Buch dessen Cover an lang vergessene magische Dinge erinnert, ganz in Gold und Blau gehalten könnte es in Leder gebunden in der Bibliothek eines Magiers oder Alchimisten stehen, gestaltet wurde es von Holger Much.

Aber jetzt sollte ich allmählich zum wesentlich kommen, den Geschichten. Nach fast jeder Geschichte hatte ich den Gedanken: Das ist meine Lieblingsgeschichte oder doch die davor?

Ich kann mich nicht entscheiden, ob Der Waldmann und die Vogelscheuche in der ein Geschöpf des Waldes und eine durch Zufall zum Leben erweckte Vogelscheuche über die Vergangenheit, die Gegenwart und das Leben an sich sinnieren oder ob es nicht doch das Einhorn von Magdeburg ist, in der ein Söldner, der skrupellos mordet und vergewaltigt bei der Begegnung mit einem kleinen Mädchen erkennt zu was für einem Menschen er geworden ist.

[…]

Ich vergebe für das Buch eine absolute und uneingeschränkte Leseempfehlung.“

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Edek RoseSchwanenhalsbrücke„:

Manuela Ausserhofer schreibt im „Orkus“-Magazin:

„„Edek Rose ist ein ungewöhnlicher Mensch. Der Schriftsteller mit amerikanischen Wurzeln ist außerdem Performance-Musiker und Lyriker. Über Edition Outbird präsentiert er nun seit schriftstellerisches Debüt. „Schwanenhalsbrücke“ gleicht einem schreiendem Fiebertraum, einer Explosion der Gefühle. Rose verarbeitet darin seine psychischen Erkrankungen und lässt tief in seine Abgründe blicken. Er verletzt sich selbst und überschreitet Grenzen, die ihm auferlegt wurden und die sich falsch anfühlen. Auf rund 140 Seiten dürfen wir blutgetränkte Lyrik, Gedichte und Gedanken voller Schmerz, Wut und Hoffnungslosigkeit. Der mit seiner Frau in Nürberg lebende entführt den Leser in seine wirren, bizarren Gedanken und dabei schafft er es, künstlerisch anmutende und erschreckende Landschaften zu zeichnen. Ein Manifest für die geschändeten Seelen. So schmerzhaft authentisch, dass beinahe allein schon seine Worte beim Lesen körperliches Unbehagen auslösen. Wer auf traurig-schöne Texte im Stil von Goethes Erben oder Lacrimosa steht, sollte hier auf jeden Fall reinlesen. Achtung! Der Stoff kann jedoch triggern! Beeindruckend!“

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Franziska Appel und Benjamin SchmidtFuck[dis]Ability„:

Matthias T. J. Grimme schreibt im „Schlagzeilen“-Magazin:

„Dieses Büchlein ist anders. Erotische Kurzgeschichten ausgeschmückt mit sinnlicher Malerei. Eine Einladung zu lustvollen Atemzügen und berauschenden Augenblicken um sich einmal fernab von abgedroschenen Lesegewohnheiten wieder zu finden. Schönheit, Sinnlichkeit und Sexualität erleben ist für jeden Menschen anders. Behinderte Menschen sind da keine Ausnahme. Eine Ausnahme ist jedoch die literarische Beschäftigung mit dem Thema. Ja, auch Behinderte haben erotische Gefühle, ein Sexualleben und auch hier geht es ganz schön heftig zur Sache.

Ein Tabuthema für viele, leider. Ich hingegen finde es eher seltsam, wenn Menschen sich darüber überhaupt Gedanken machen. Nun, das mag vermutlich daran liegen, dass ich schon in jungen Jahren durch den Beruf meiner Mutter viel mit Behinderten in Kontakt gekommen bin und somit sich küssende Rollstuhlfahrer für mich nichts Abnormales darstellten.

Umso schöner ist dieses kleine, feine Büchlein. Die Geschichten sind traurig, romantisch verspielt, alltäglich, lustig oder manchmal auch einfach nur richtig heiß.

Hier gibt es keine Moralpredigten oder halbgare Aufklärungsversuche zum Thema Behinderungen. Aus einem anderen Blickwinkel wird hier die wohl schönste Nebensache der Welt wunderbar, teilweise schonungslos offen, jedoch immer stilvoll erzählt.“

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Empfehlung und Dankeschön: „DreckSack – Lesbare Zeitschrift für Literatur„:

Herausgeber Florian Günther veröffentlicht in seinem durchweg spannend zu lesenden, nonkonformen „DreckSack“-Magazin immer wieder Besprechungen und Textauszüge zu und aus in unserem Verlag erschienenen Büchern. Im aktuellen Heft 40, 2 / 2020, gibt es unter anderem einen Auszug aus Klaus MärkertsDas Besondere kommt noch„. Dafür dürfen wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken und zugleich eine Empfehlung aussprechen. Abonnieren Sie diese Zeitschrift, wenn Sie Literatur, Fotoästhetik und Gesellschaftskritik jenseits des Mainstreams lieben.

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Und natürlich können die anzitierten Feedbacks nur einen Teil abbilden. Die einzelnen Buchbesprechungen entnehmen Sie bitte dem Menüpunkt „Rezensionen & Buchvorstellungen“ in der linken Menüleiste (Cursor draufhalten, Autoren klappen auf, danach Cursor auf Autor halten und Buch auswählen).

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