Herzlich willkommen: Christopher Sappok

Als Neuzugang in unserer AutorInnen-Riege dürfen wir nach bereits längerwährenden Vorgesprächen den Sprachwissenschaftler der Universität Köln und Lyriker Christopher Sappok begrüßen. Christopher Sappok wählt mit ‚Bunker‘ eine einzigartige Form, die man am besten begreift, wenn man in Schallplatten denkt: Das Gedicht besteht aus fünf Alben a acht Songs á fünf Strophen á acht Lines á fünf Beats bestehenden Gedichts, welches am ehesten wie folgt beschrieben ist:

„Manche sagen, Bunker ist die durchgeknallte Geschichte von einem durchgeknallten Typ auf Drogen. Andere sagen, bei Bunker geht es um eine Art Donald Trump im Hippiegewand. Wieder andere behaupten, Bunker ist in erster Linie eine Formel. Fest steht: Bunker S., Surfer und Millionenerbe, ist Mitglied im Club 27. Dabei geht es zunächst eigentlich gar nicht um ihn, sondern um Artie und den Nerd, zwei sympathische Verlierertypen, die sich die ganze Zeit anpflaumen und gegenseitig zu Höchstleistungen animieren, als das Geschehen an Fahrt aufnimmt. Denn was sich hier aus einem ganz normalen Wust von Surf, Drugs & Rock ’n‘ Roll herauskristallisiert, ist ein ganz wüster Traum, ein Gemetzel in Versen, Schwarzweiß und Technicolor, die dunkle Seite der Siebziger und Quentin Tarantino lassen grüßen… „

Wir freuen uns über diesen abgefahrenden Plot ebenso wie über die einzigartige Form. Herzlich willkommen, Christopher Sappok!
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