Weitere Resonanzen

Einige weitere erfreuliche Resonanzen sind uns dieser Tage ins Haus geflattert. So veröffentlichte beispielsweise bereits im Februar das „Orkus“-Magazin eine Buchbesprechung zu Mozarts & Benjamin Schmidts Erwachsenenmärchen „Seelenübertritt„. Zitat:

„…Seelenübertritt ist ein mystisches Werk, gefangen zwischen Dies- und Jenseits, zwischen Trauer und Zuversicht, zwischen Sehnsucht und Hoffnung. Ja, da kann man getrost auch mal eine Träne vergießen… Sehr schön und emotional!“

Desweiteren gibt es hinsichtlich M. Kruppes neuem Buch „Und in mir Weizenfelder“ ein frisches Feedback, und zwar zum Poem „König Alkohol“ von Ingeborg Bachmann-Preisträger Peter Wawerzinek:

„Du hast so ein tolles Gedicht zum Alkohol geschrieben und ich muss bei den Worten wie es getan ist an

Baader Holst denken.

Große Art sage ich dir!

Der Satz:

„Immer wieder leere Augen

die selbst zu flehen scheinen“

wow …“

Zuguterletzt freuen uns zwei neue Amazon-Rezensionen zu Michael Schweßingers „Robinsonaden vom 40. Breitengrad„. Zitat aus einer:

„…Der Erzählsound Schweßingers setzt sich mit seiner unaufdringlichen Weisheit so in meinen Gedankengängen fest, dass ich kaum bemerke, wie er sich schon mit meinem Atem, meinen Lippenbewegungen beim Lesen dieser wundervollen Zeilen synchronisiert hat. In ihm wohnt so eine angenehme Melancholie, die aufwühlend und beruhigend zugleich ist.

[…]

In seiner Kritik bleibt er stets bodenständig. Seine Ansichten lassen sich nicht durch Wut verhärten und suchen einen Weg, die harten Panzer zu durchbrechen. Und so bleibt bei den kleinen Regelverstößen, die sich der Bäcker/Autor erlaubt, um weiter Mensch sein zu dürfen, beim Lesen immer ein Lächeln erhalten, etwa durch die Ablehnung lächerlicher Kleidungsvorschriften oder einen spontanen Anschlag mit Diamanda Galás aufs DJ-Pult zur Unterbrechung der vermeintlichen Dauerbespaßung durch Schlager.

[…]

Auf so wenigen Seiten verdichten sich so viele Facetten über die Folgen unseres Wirtschaftssystems und des immer mehr ansteigenden Wachstums, die eine dumpfe Hoffnungslosigkeit zurücklassen könnte… Schweßinger aber hat noch Hoffnung. Vielleicht nicht viel, aber was er hat, das teilt er in seinem Buch und so schafft er einen Zugang zu anderen Welten. Und wie das Reisen selbst enttäuscht seine Literatur die Angst.“

Wir sagen herzlich Dankeschön!
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